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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaja 60 vo 66

 

Jesaia 60 vo 66

60:1 "Stah uf, o Frau, lüchte, denn dis Liecht isch cho.

D Herrlichkeit Jehovas schiint uf dich.

 2 Denn gsehs nur! Finsternis wird d Erde bedecke

und dichts dunkel die Völker,

aber uf dich wird Jehova schiine

und sini Herrlichkeit wird über dir zgseh.

 3 vouch werded zu dim Liecht gah

und Chönige zu dinere glänzende Pracht.

 4 Lueg uf und blick rings um Dich!

Sie sind alli versammlet worde, sie chömed zu dir.

Unufhörlich chömed dini Söhn us de Ferni

und au dini Töchter, wo uf de Hüfti träge werded.

 5 Zu dere Ziit wirschs gseh und strahle

un dis Herz wird poche un ibafliesse,

Denn de Richtum vum Meer wird dir zuegfüehrt werde.

D Schätz vo de Völker werded zu dir cho.

 6 Scharen von Kamelen werden dis Land bedecken,

die junge Kamelhengste vom Mịdian und Ẹpha.

Alli us Schẹba – sie werded cho.

Gold und Wihrauch werded si herbiiträge.

De Ruhm Jehovas werded si verchünde.

 7 All die Herde vo Kẹdar werded bi dir versammlet werdet.

D Schofböck vo Nẹbajoth werded dir diene.

Si werded uf mim Altar wohlwollend agnoh

und ich wirde mis herrliche Huus verschönere.

 8 Wer chunt da wie Wolke gfloge,

wie Tuube zu ihrne Tuubeschläg?

 9 Denn uf mich werded d Insle hoffe.

D Schiff vo Tạrschisch fahred voruus,

zum dini Söhn us de Ferner herbeizbringe,

zäme mit ihrem Silber und ihrem Gold,

zum Name Jehovas, di Gottes, zum Heilige Israels,

Denn er wird dich vuherrliche.

10 Usländer werded dini Muure baue

und ihri Könige werded dir diene,

denn i mim Zorn han ich dich gschlosse,

aber i mim Wohlwolle wird ich Erbarme mit dir ha.

11 Dini Tore werded ständig offe ghalte.

Si werded Tag und Nacht nöd gschlosse werde,

damit mer dir d'Schätz vode volk cha bringe,

und ihri Könige werded d'Füehrig übernäh.

12 Denn jedes Volk und jedes Königrich wo dir nöd diene wird wird wird zugrunde gah,

und d Natione werded völlig verwüschtet.

13 Zu dir wird d Herrlichkeit vom Lịbanon cho,

de Wacholderbaum, d Esche und d Zypress, alli zäme,

zum de Ort vo mim Heiligetum z verschönere.

Die Stätt für mini Füess wird ich verherrliche.

14 D Söhn vo dene wo dich unterdrückt hend werded cho und sich vor dir verbüüge.

Alli wo dich respektlos behandlet hend mönd sich vor dini Füess werfe,

und sie werded dich d Stadt Jehovas nänne müsse,

Zion vom Heilige Israel.

15 Statt dass verlah und ghasst bisch, e Stadt wo niemert durrezieht,

wird ich dich zunere Quelle ewige Stolzes mache,

zunere Ursach vo de Freud alli Generatione durre.

16 Und du wirsch tatsächlich de Milch vo de Völker trinke,

a de Bruscht vo Könige wirsch suge.

Und du wirsch ganz bestimmt erkenne das ich Jehova, din retter bin

und dass de Mächtig Jakobs din Rückchäufer isch.

17 statt em Chupfer wirdi Gold herbibringe

und statt em Iise wird ich Silber verbii bringe

und statt em Holz Chupfer

und statt de Stei Iise.

Und ich wird de Friede als dini Ufseher isetze

und d Gerechtigkeit als dini Arbeitsinteiler.

18 I dim Land wird mer nüt meh vo Gwalt ghöre,

nüt meh vo Zerstörig oder Verwüstig innerhalb vo dine Grenze.

Und du wirsch dini Muure Rettig und dini Tore Lobpriis nenne.

19 Bi Tag wird nüm d Sunne dis Liecht sii

und au de Mond wird dir kei Liecht meh spende.

Denn Jehova wird für dich zumene ewige Liecht werde

und din Gott zu dinere Schönheit.

20 Dini Sunne wird nüme untergah,

no wird dis Mond abneh,

denn Jehova wird für dich zumene ewige Liecht werde.

D Täg vo dinere Truuur sind den verbii.

21 Und dis ganze Vouch wird grächt sii.

Für immer wird's s'Land bsitze.

Sie sind de Spross woni pflanzt han,

das Werch vo minere Händ, zu minere Zierde.

22 De Chli wird zu 1000 werde

und de Unbedütendi zunere mächtige Nation.

Ich sälber, Jehova, wirds beschleunige zu sinere eigene Ziit."

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 59 vo 66

 

Jesaia 59 vo 66

59:1 Gseht nur! D Hand Jehovas isch nöd z churz zum rette,

na isch sis Ohr z'schwärhörig zum ghöre.

 2 Nei, euri eigene Vergehe händ eu vo euem Gott trennt.

Euri Sünde hend dezue gführt, dass er sis Gsicht vor eu verbirgt,

und er will eui nöd ghöre.

 3 Denn euri Handfläche sind mit Bluet befläckti

und eui Finger mit vergönd.

Eui Lippe lüged und eui Zunge murmled Ungerechts.

 4 Niemer rüeft nach Gerechtigkeit,

niemert gaht mit ehrleche Absichte vor Gricht.

Sie vertraued uf Unwürklichs und gäbed unnütz Wort vo sich.

Unglück wird inne zügt und Schädliches bringeds zu de Welt.

 5 Sie brüete Giftschlangeneier uus

und webed es spinnnetz.

Wer ihri Eier isst wird sterbe,

und us em verdrückte Ei schlüpft es Otter.

 6 Ihr Spinnenetz wird nöd als Chleidig diene,

na werdeds sich mit dem was sie herstelle chönd bedecke.

Ihri Handlige sind schädlich,

Gwalttate sind i ihrne Händ.

 7 Sie laufed zum Schlächts tue,

und sie stürmed los, um unschuldiges Bluet z'vergesse.

Ihri Gedanke sind schädlichi Gedanke.

Undergang und Elend sind uf ihre Wäg.

 8 De weg vom Friedens kenneds nöd

und uf ihrne Spure gits kei Gerechtigkeit.

Si mached iri Pfadä chrumm,

und niemert wo sie betritt wird de Friede kenne.

 9 Darum isch s Rächt wiit wäg vo eus

und d Gerechtigkeit erreicht eus nöd.

Mir hoffed ständig uf Liecht, doch da isch Finsternis,

uf Helligkeit, doch mir gönd wiiter im dunkle ume.

10 Wie Blindi hämmer eus a de Wand entlang taschtet,

mier tipped umenand, als hetted mer kei Auge.

Mir stolpered zmitzt am Tag wie i de Abigdämmerig.

Under de Starche simmer wie Toti.

11 ständig brummemer alli wie Bäre

und gurre voll Truurig wie Tuube.

Mir hoffe uf Gerechtigkeit, doch es git keini,

uf Rettig, doch sie isch wiit wäg vo eus.

12 Denn eusi Uflehnige sind zahlriich vor dir.

Jedi vo üsne Sinde seit geg eus us.

Ja eusi Uflehnige sind bi eus.

Nur z guet kenned mir eusi Vergehe.

13 Mir hend gsündigt und Jehova verleugnet.

Mir händ euse Gott de Rugge gchehrt.

Mir händ vo Unterdrückig und Uflehnig gredt.

In öis sind Lüge zügt worde und verlognigs Gmurmel isch us euisem Herze cho.

14 S Rächt isch zruggdrängt worde

und d Gerechtigkeit staht i de Fern.

Denn d Wahrheit isch ufem öffentliche Platz is Stolper grate

und d Ufrichtigkeit findet kein Iilass.

15 D Wahrheit isch verschwunde,

und wer sich vo Schlächtem abwändet, wird usplünderet.

Jehova het das gseh und es gfallt ihm nöd,

denn es het kei Grächtigkeit geh

16 Er het gseh, dass kein Mensch da gsi isch,

es hät en gwunderet, dass niemert ischritt.

Drum het sin eigene Arm gsorgt für Rettun

und sini eigeti Grechtigkeit hät en gstützt.

17 Er zoge dänn Gerechtigkeit a wie es Panzerhemd

und het sich de Helm vo de Rettig uf de Chopf gsetzt.

Als Chleidig het er Rachegewänder a gleit

und het sich in Eifer ghült wie inen Mantel.

18 Er wird ihne de Lohn für ihri Tate zahle:

Zorn sine Gegner, Vergeltig sine Fäinde.

Und de Insle wird er das zrugg zahle, was sie verdiened.

19 Wo d Sunne undergaht, wird mer Furcht vorem Name Jehovas haa,

und wo d Sunne ufgaht, Furcht vor sinere Herrlichkeit,

denn na wird we ä reissende Fluss herbecho,

de de Geist Jehovas vertribt.

20 "Nach Zion wird de Rückchäufer cho,

zu de Nachkomme Jakobs, wo sich vo Überträtig abwändet", erklärt de Jehova.

21 "Was mich betrifft, das isch min Bund mit ihne",i seit Jehova. "Min Geischt, wo uf Dir isch, und mini Wort, won i der is Muul gleit han – si werded nöd us dim Muul, us em Muul vo dine Chind oder us em Muul vo dinere Enkel entfernt wärde, vo jetzt aa bis in Ewigkeit", säit der Jehova.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 58 vo 66

 

Jesaia 58 vo 66

58:1 "Ruef us voller Kehl, halt dich nöd zrugg!

Erheb dini Stimm wie es Horn.

Teili mim Volk sini Uuflehnig mit,

em Huus Jakob sini Sünde.

 2 Si sueched mi Tag für Tag

un üssere ihri Freud drüber, mi Wäg z kenne,

als wäreds es Vouch wo grächt ghandlet

und das nöd s'recht vo sim Gott verloh hät.

Sie bitte mich um grächti Urteile,

als würd's ne Freud bereite, Gottes Nöchi sueche:

 3 'Warum gsesch es nöd wemmer faste?

Warum merksches nöd wemer eus quäle?'

Will ihr a dem Tag, wo ihr fascht tüend eui eigeti Interesse verfolged

und eui Arbeiter unterdrückt.

 4 Eu Faste endet z Zank und Striit

und ihr schlönd boshaft mit de Fust zue.

Ihr chönd nöd so faste, wie ihrs hüt tüend und erwarte, dass eui Stimm im Himmel ghört wird.

 5 Gseht so s Faste us wo mir gfallt:

ein Tag wo mer sich quält,

sin Chopf hange laht wie e bins

und sich uf Sacktuech und Äsche bättet?

Nenned ihr so öppis Faschte und ein Tag wo sich Jehova freut?

 6 Nei, das Faschte wo mir gfallt gseht so us:

d Fässle vo de Schlächtigkeit entferne,

d Rieme vo de Jochstange z löse,

die Unterdrückte freizulassen

und jedi Jochstange entzweizbräche.

 7 Es bestaht drin, mitem Hungrige dis Brot zteile,

de Arme und Heimatlose i dis Huus ufnäh,

öpperem wo ohni Chleidig gsehsch öppis azlegge

und dim eigene Fleisch und Bluet nöd de Rugge z'chere.

 8 Dänn wird dis Liecht uflüüchte wie die Morgenröte

und du wirsch im nu gheilt werde.

Dini Gerechtigkeit wird vor dir hergah

und d Herrlichkeit Jehovas wird dini Nachhut bilde.

 9 Denn wirsch rüefe und Jehova wird antworte.

Du wirsch um Hilf schreie und er wird säge: 'Hier bini!'

Wänn us dinere Mitti d Jochstange entfernsch

und demit ufhörsch, mitem Finger z zeige und ghässig z rede,

10 wend em hungrige gisch, wonach selber verlange hesch,

und die Notleidende satt machsch,

de wird dis Liecht sogar im Finsternis lüchte

und din Dunkel wird wie de Mittag si.

11 Jehova wird dich immer füehre

und dich selber imene dürre Land sättige.

Er wird dini Lieder ufläbe loh

und du wirsch wie en guet bewässerte Garte werde,

wie e nie versiegendi Quelle.

12 Dinetwäge wird mer alti Ruine wieder uufbaue

und du wirsch d Fundament vergangene Generatione wiederherstelle.

Mer wird dich de Usbesserer rissiger Muure nenne,

de Wiederhersteller vo Wäge, wo mer wohnt.

13 Wend wägem Sabbat druf verzichtisch, dini eigeti Interesse a mim heilige Tag zverfolge,

un dü d Sabbat als greschte Fräid bezeichnisch, als ä heilige Dag Johvas, ä Ehretag,

und du ihn in Ehre hebsch, statt dini eigene Interesse z verfolge und leeri Wort z rede,

14 den wirsch dini grösst Freud a Jehova finde,

und ich wird dich triumphierend über d Höhe vo de Erde dezue fahre loh.

Ich wird dich vom Erbe vo dim Vorfahre Jakob ässä lah,

dänn de Mund Jehovas hät gredt."

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 57 vo 66

 

Jesaia 57 vo 66

57:1 De Grächt isch umcho,

aber niemert nimmt sich zu Herze.

Loyali Mensche werded weggnoh,

ohni dass öpper merkt dass de Grächti weg dem Unglück weggno worde isch.

 2 Er tritt i de Friede.

Alli wo ihre Weg in Ufrichtigkeit gönd rueh uf ihr Bett.

 3 "Doch ihr, los, chömet her,

ihr Sohn vonere Zauberin,

ihr Chind vomene Ehebrächer und enere Prostituierte:

 4 Über wen mached ihr eu luschtig?

Gege wer reisst ihr s Mul uf und wäm strecked ihr d Zunge use?

Sind ihr nöd d Chind vo de Überträtig,

d'Chind vom Betrug,

 5 deren Lideschaft unter grossen Bäum entbrennt,

under jedem üppige Baum,

die i de Täler d Chind abschlachte,

ja unter Felsvorsprüng?

 6 Die glatte Stei vom Tal sind diin Aateil.

Ja, sie sind din Los.

Sogar für si güssisch Trankopfer us und opfersch Gabe.

Söll ich mich mit so öppisem zfriede geh?

 7 Uf emene höche und erhabene Bärg hesch dis Bett härgrichtet,

und det hii bisch gstige zum Opfer darbringe.

 8 Hinter de Tür und em Türpfoschte hesch dis Dänkmal errichtet.

Du hesch mich verlah und dich uszoge.

Du bisch ufegstiege und häsch dis Bett gräumig gmacht.

Und du hesch en Bund mit dine Liebhaber gschlosse.

Du heschs gliebt s Bett mit ihne z teile,

und hesch s Männliche Glied aagstarrt.

 9 Du bisch mit Öl zu Mẹlich abegange

und mit enere Unmengi a Parfüm.

Du hesch dini Abgsandte wiit wäg gschickt

und bisch so is Grab hinabgstiege.

10 Du hesch dich demit abgmüeht dini vielne Wäge zverfolge,

doch hesch nöd gseit: 'S isch hoffnigslos!'

Du hesch neui Chraft gschöpft.

Drum gisch nöd uf.

11 Vor wem isch dir Angst gsi und bangä gsi,

sodass du afangsch lüge?

Du hesch nüm a mich dänkt.

Nüt hesch du dir z Härze gno.

Han ich nöd gschiege und mich zrugzoge?

Deswege hesch dich nöd vor mir gfürchtet.

12 Ich wird dini 'Gerechtigkeit' und dini Tate bekannt mache

und sie werded dir nüt bringe.

13 Wend um Hilf schreisch,

wird dich dini Götzesammlig nöd befreie.

En Wind wird sie alli wegträge,

en blöde huuch wird sie wegweh.

Aber wer bi mir Schutz suecht wird das Land erbe

und min heilige Berg in Bsitz näh.

14 Mer wird säge: 'Baut eine Strossen, baut sie! Bahnt den Weg!

Ruumt jedes Hindernis us em Weg vo mim Volk.'

15 Denn das seit de Hohe und Erhabene,

wo für immer lebt und dä Name heilig isch:

"Ich wohn a dem höche und heilige Ort,

aber au bi de Zerschlaagene un im Geischt Niederdrückte,

um de Geist vo de Niederdrückte

und s Herz vo de Zerschlagene z beläbe.

16 Denn ich wird mi nöd für immer geg sie stelle

und au nöd ewig zornig bliibe.

Denn de Geischt vumene Mensch wird minetwäge schwach werde,

au die atmende Gschöpf woni gmacht han.

17 Ich han mich über sini sündig Jagd uf unehrlich erworbene Gwünn ergeret.

Und so han ich ihn gschlage, ich verbarg mis Gsicht und bin zornig worde.

Aber er bliebt uf em Pfad vo de Abtrünnigkeit und isch em Wäg vo sim Herz gfolgt.

18 Ich han sini Wäg gseh,

aber ich wird ihn heilen und führen

und ihm und sin Truurende wieder Trost spenden."

19 "Ich schaff Lobpriis uf de Lippe.

Beständige Frieden wird es für den Fernen und den Nahen geben", säit Jehova,

"und ich wird ihn heilen."

20 "Doch die schlechte Mensche sind wie das tosende Meer wo sich ned beruhige chan,

dem sini Wasser ständig Tang und Schlamm ufwüehlt.

21 Es git kei Friede für die Böse", seit min Gott.