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Jesaia 59 vo 66

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 59 vo 66

59:1 Gseht nur! D Hand Jehovas isch nöd z churz zum rette,

na isch sis Ohr z'schwärhörig zum ghöre.

 2 Nei, euri eigene Vergehe händ eu vo euem Gott trennt.

Euri Sünde hend dezue gführt, dass er sis Gsicht vor eu verbirgt,

und er will eui nöd ghöre.

 3 Denn euri Handfläche sind mit Bluet befläckti

und eui Finger mit vergönd.

Eui Lippe lüged und eui Zunge murmled Ungerechts.

 4 Niemer rüeft nach Gerechtigkeit,

niemert gaht mit ehrleche Absichte vor Gricht.

Sie vertraued uf Unwürklichs und gäbed unnütz Wort vo sich.

Unglück wird inne zügt und Schädliches bringeds zu de Welt.

 5 Sie brüete Giftschlangeneier uus

und webed es spinnnetz.

Wer ihri Eier isst wird sterbe,

und us em verdrückte Ei schlüpft es Otter.

 6 Ihr Spinnenetz wird nöd als Chleidig diene,

na werdeds sich mit dem was sie herstelle chönd bedecke.

Ihri Handlige sind schädlich,

Gwalttate sind i ihrne Händ.

 7 Sie laufed zum Schlächts tue,

und sie stürmed los, um unschuldiges Bluet z'vergesse.

Ihri Gedanke sind schädlichi Gedanke.

Undergang und Elend sind uf ihre Wäg.

 8 De weg vom Friedens kenneds nöd

und uf ihrne Spure gits kei Gerechtigkeit.

Si mached iri Pfadä chrumm,

und niemert wo sie betritt wird de Friede kenne.

 9 Darum isch s Rächt wiit wäg vo eus

und d Gerechtigkeit erreicht eus nöd.

Mir hoffed ständig uf Liecht, doch da isch Finsternis,

uf Helligkeit, doch mir gönd wiiter im dunkle ume.

10 Wie Blindi hämmer eus a de Wand entlang taschtet,

mier tipped umenand, als hetted mer kei Auge.

Mir stolpered zmitzt am Tag wie i de Abigdämmerig.

Under de Starche simmer wie Toti.

11 ständig brummemer alli wie Bäre

und gurre voll Truurig wie Tuube.

Mir hoffe uf Gerechtigkeit, doch es git keini,

uf Rettig, doch sie isch wiit wäg vo eus.

12 Denn eusi Uflehnige sind zahlriich vor dir.

Jedi vo üsne Sinde seit geg eus us.

Ja eusi Uflehnige sind bi eus.

Nur z guet kenned mir eusi Vergehe.

13 Mir hend gsündigt und Jehova verleugnet.

Mir händ euse Gott de Rugge gchehrt.

Mir händ vo Unterdrückig und Uflehnig gredt.

In öis sind Lüge zügt worde und verlognigs Gmurmel isch us euisem Herze cho.

14 S Rächt isch zruggdrängt worde

und d Gerechtigkeit staht i de Fern.

Denn d Wahrheit isch ufem öffentliche Platz is Stolper grate

und d Ufrichtigkeit findet kein Iilass.

15 D Wahrheit isch verschwunde,

und wer sich vo Schlächtem abwändet, wird usplünderet.

Jehova het das gseh und es gfallt ihm nöd,

denn es het kei Grächtigkeit geh

16 Er het gseh, dass kein Mensch da gsi isch,

es hät en gwunderet, dass niemert ischritt.

Drum het sin eigene Arm gsorgt für Rettun

und sini eigeti Grechtigkeit hät en gstützt.

17 Er zoge dänn Gerechtigkeit a wie es Panzerhemd

und het sich de Helm vo de Rettig uf de Chopf gsetzt.

Als Chleidig het er Rachegewänder a gleit

und het sich in Eifer ghült wie inen Mantel.

18 Er wird ihne de Lohn für ihri Tate zahle:

Zorn sine Gegner, Vergeltig sine Fäinde.

Und de Insle wird er das zrugg zahle, was sie verdiened.

19 Wo d Sunne undergaht, wird mer Furcht vorem Name Jehovas haa,

und wo d Sunne ufgaht, Furcht vor sinere Herrlichkeit,

denn na wird we ä reissende Fluss herbecho,

de de Geist Jehovas vertribt.

20 "Nach Zion wird de Rückchäufer cho,

zu de Nachkomme Jakobs, wo sich vo Überträtig abwändet", erklärt de Jehova.

21 "Was mich betrifft, das isch min Bund mit ihne",i seit Jehova. "Min Geischt, wo uf Dir isch, und mini Wort, won i der is Muul gleit han – si werded nöd us dim Muul, us em Muul vo dine Chind oder us em Muul vo dinere Enkel entfernt wärde, vo jetzt aa bis in Ewigkeit", säit der Jehova.