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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Lukas 2 vo 24

 

Lukas 2 vo 24

2:1 Zu dere Ziit hed de Cäsar Augụstus aa, alli Bewohner vom Riich z registriere.

2 (Diä ersti Registrierig isch duregfüehrt worde, wo Quirịnius Statthalter vo Syrie gsi isch.)

3 Alli händ sich ufgmacht, zum sich registriere loh, jede i sini eigeni Stadt.

4 Natürlich isch au de Joseph gange vo de galilạ̈ischen Stadt Nạzareth us duruf noch id Heimatstadt David, Bẹthlehem gnennt, denn er isch usem Huus und de Familie David gstammt.

5 Er het sich zemme mit Maria uf de Weg gmacht zum sich registriere loh. Mer het sie ihm inzwüsche wie versproche zu de Frau geh

 und si isch hochschwanger gsi.

6 Während sie sich det ufghalte hend isch für d'Maria d'Zit vo de Entbindig cho.

7 Sie hät ihre Sohn, de Erstgeborene, zu de Wält bracht und hät en mit Stoffbändere umwicklet. Denn het sie en in e Fuetterchrippe gleit, will sie i de Unterkunft kein Platz gfunde hend.

8 In des gliche Gegend ware au Hirte gsi, wo dusse im Freie gläbt händ und in de Nacht ihre Herde bewachte.

9 Plötzlich isch Jehovas Engel vor ihne gstande und Jehovas Herrlichkeit hät sie umstrahlt. Das hät ihne grossi Angst gmacht.

10 Doch dr Engel het zue nene gsait: "Habt kei Angst! Denn sieht, ich verkünd eu e gueti Botschaft wo dem ganze Volk grossi Freud bringe wird.

11 Hüt isch nämlich in David Heimatstadt für eu en Rätter gebore worde, de Christus, de Herr, isch.

12 Das wird s Zeiche für eu sii: Ihr werdet es neugebornigs Chind finde, wo mit Stoffbänd umwicklet inere Fuetterchrippe liegt."

13 Plötzlich isch bi dem Engel es grosses himmlisches Heer gsi, wo Gott pries und gseit het:

14 "Herrlichkeit Gott obe in den Höhen und Frieden auf der Erde unter Menschen, die seine Anerkennung haben."

15 Wo d Engel in Himmel zruggkehrt gsi sind, händ d Hirte zunenand gseid: "Lönd ois unbedingt nach Bẹthlehem gah und gseh, was da gscheh isch, was de Jehova eus mitteilt hät."

16 Sie bräched sofort uf und händ d' Maria, Joseph und s'Neugeborene gfunde, wo i de Fuetterchrippe gläge isch.

17 Wo sis gseh händ händ händs brichtet was ihne übers chind gseit worde isch.

18 Alli wo das ghört hend sind gstunke über de Bricht vo de Hirte,

19 doch Maria het all die Wort i ihrem Innere bewahrt und het Schlussfolgerige in ihrem Herz zoge.

20 Die Hirte sind den wieder zrugg gange. Sie verherrlicht und priese Gott für alles wo sie ghört hend und gseh hend. Alles isch so gsi wies ihne mitteilt worde isch.

21 Noch acht Täg wo s Ziit gsi isch, s Chind z beschniide, het mer em de Name Jesus – de Name, wo de Engel scho vor empfängnis gnennt het.

22 Dann kummt de Ziit vum Reinigungsopfa, des im Gsetz vu Moses vorgschriebe war, un Maria un Josef hän Jesus nohch Jerusalem brocht, um nen Jehova z präsentiere,

23 so wies im Gsetz Jehovas staht: "Jedi männlichi Erstgeburt söll als öppis Heiligs für Jehova bezeichnet werde."

24 Und sie händ es Opfer dargstellt, wie's das Gsetz Jehovas vorschribe hät: "es Paar Turteltaub oder zwei jungi Tuube".

25 Damals häts in Jerusalem en rechte und tüüfgläubige Maa namens Sịmeon gä. Er hät uf de Trost für Israels und Heiliger Geischt gwartet.

26 Usserdem het Gott ihm dur de heilig Geischt mitteilt, dass er nöd sterbe wür, ohni de Christus Jehova gseh zha.

27 Under em Iifluss vum Geischt isch er etze zum Tempel cho, un sobald d Eltere de kleine Jesus innebrocht hän, um an ihm de üblich Gsetzesbruch z erfülle,

28 het er s Chind id armi gno, pries Gott und gseit:

29 "Jetzt, Souveräner Herr, entlohsch din Sklave in Friede wie dus versproche hesch.

30 Denn mini Auge händ s Mittel zur Rettig gseh,

31 für das du gsorgt hesch, damit es für alli Völker sichtbar isch:

32 es Liecht zum de Schleier vo de Völker wegneh und e Herrlichkeit für dis Volk Israel."

33 De Vater und d Mueter sind gstunne was alles übers Chind gseit worde isch.

34 Sịmeon het sie gsegnet und het zu de Maria gseit de Muetter: "Dis Chind isch dezue bestimmt, z Israel vieli gheie und wieder ufstoh zloh, und es söll es Zeiche si, gege das mer rede wird

35 - ja, dich wird es langs Schwert durebohre damit die Überlegige viel Herze enthüllt werded."

36 Dänn isch da no d Anna gsi, d Tochter vo Phạnuël, uus em Stamm Ạscher, e Prophetin i vorgrücktem Alter. Nach ihrem Hüürat het siebä Jahr mit ihrem Ma gläbt.

37 Sie isch e Witwe gsi und isch inzwüsche 84 Jahr alt gsi. Nie het sie im Tempel gfählt, sondern sie het Tag und Nacht unter Faste verrichtet und Flehe heilige Dienst.

38 Genau i dere Stund isch sie nöcher gange und het agfange, Gott zdanke und mit allne, wo uf d'Befreiig Jerusalems warted, über s'Chind z'rede.

39 Wo sie den alles nachem Gsetz Jehovas usgführt hend hend, hend sie nach Galilạ̈a i ihri Stadt Nạzareth zrugg kährt.

40 Das Kind isch grösser und stärker worde, het an Wisheit zue gnoo und het wieterhin Gottes Anerkennig gha.

41 Sini Eltere händ d Gwohnheit gha, jedes Jahr s Passa

41 Sini Eltere händ d Gwohnheit gha, jedes Jahr s'Passahfest in Jerusalem z'bsueche.

42 Wo Jesus zwölf Jahr alt gsi isch, händs aso duruf zoge wies bi dem Fäscht Bruch gsi isch.

43 Nach de Feschttäg händ sie sich uf de Heiwäg gmacht, aber de jung Jesus isch in Jerusalem zrugg bliebe, ohni das sini Eltere es gmerkt händ.

44 I de Anahm, er seig bi de andere Reisende, sind sie e Tagereis wiit gange und hend den aagfange, under de Verwandte und Bekannte nach em sueche.

45 Als sie ihn aber nöd gfunde händ, händ sie nach Jerusalem zruggkährt und händ überall nach ihm gsuecht.

46 Nach drüü Täg händ sie ihn dänn endlich im Tempel gfunde, wie er mitte under de Lehrer hockt, ihne zueloset und Frage gstellt hät.

47 Alli wo ihm zueghört händ sind die ganz Ziit über sis Verständnis und sini Antworte gstunnet.

48 Wo sini Eltere ihn gseh händ, sinds fassigslos gsi, und sini Mueter hät gseit: "Chind, wie häsch du eus das nur chönne atue? Lueg emal, di Vater und ich händ dich ganz verzwiiflet gsuecht."

49 Doch er het sie gfrogt: "Warum hend ihr mich gsuecht? Wüsst ihr nöd, dass ich im Huus vu minem Vater muess si?"

50 Doch sie begriffe nöd was er demit gmeint het.

51 Er het jetzt mit ihne nach Nạzareth zrugg gchährt und sich ihne wiiter unterordnet. Sini Muetter het all die Wort i ihrem Herz bewahrt.

52 Jesus het a Wiisheit und Körpergrössi zue gno und het immer meh Anerkennig bi Gott und de Mensche gfunde.

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Lukas 1 vo 24

 

Lukas 1 vo 24

NACH LUKAS

1:1 Scho vieli hend sich drah gmacht, en Bricht über die Fakte zämezstelle, wo mir völlig überzügt sind.

2 Debii hends sich a das ghebet, wo eus die überlieferet hend, wo vo Afang ah Augezüüge und Verkündiger vo de Botschaft gsi sind.

3 Also han au ich beschlosse, die Fakte i logischer Reihefolg für dich, hochverehrte Theọphilus, ufzschriebe. Ich bin nämlich allem vo Aafang aa genau nachegange.

4 Du wirsch den völlig sicher si, dass alles was mer dich bereits mündlich glehrt het zueverlässig isch.

5 Zur Zyt vom Herodes, em König vo Judạ̈a, het en Prieschter namens Sachạrja us de Gruppe Abịjas gläbt. Si Frau hät Elisabeth gheisse und vom Aaron abgstammt.

6 Beidi ware in Gottes Augen grecht, denn sie hän sich nüt zueschulde lo un hän alli Gsetz un Vorschrifte Jehovas gfolgt.

7 Doch sie händ kei Chind gha, will de Elisabeth unfruchtbar gsi isch, und beidi sind scho in vorgrücktem Alter gsi.

8 Während Sachạrja vor Gott die Priesterufgabe erfüllt, wo sinere Gruppe zuefieled,

9 isch er nach em prieschterliche Bruch ad Reihe cho, s Heiligtum Jehovask z betrete und Rüücherwerk darzbringe.

10 Zu de Stund wo s Rüücherwärch darbrocht worde isch, bätet dusse die gsamte Mensche.

11 Da isch ihm Jehovas Engel erschine; er isch rächts vom Rüücheraltar gstande.

12 Als Sachạrja ihn gseh het, isch er beunruhigt gsi und d'Furcht übercho het.

13 Doch de Engel het zu ihm gseit: "Hab kei Angst, Sachạrja! Dis Flehe isch erhört worde, und dini Frau Elisabeth wird der en Sohn schänke, wo du Johạnnnes sellsch nenne.

14 Du wirsch dich freue, ja überglücklich si, und vieli werde sich über sini Geburt freue,

15 denn er wird in Jehovas Auge gross si. Er dörf aber uf kei Fall Wii oder suscht öppis Alkoholischs trinke. Scho vor sinere Geburt wird er mit heiligem Geischt erfüllt si,

16 und er wird vieli vo de Söhn Israels zu ihrem Gott Jehova zruggfüehre.

17 Au wird er ihm mit Elịas Geischt und Chraft vorusgah, um d Härze vo Vätere wieder zu Härze vo Chind z mache und die Unghorsame zur praktische Wiisheit vo de Grächt zrüggzfüehre. So wird er für Jehova es Volk vorbereite."

18 Sachạrja het de Engel gfröget: "Wie chani da sicher sii? Ich bin doch scho alt und au mini Frau isch i vorgruggtem Alter."

19 De Engel het erwideret: "Ich bin Gạbriel wo nöch vor Gott staht und ich bin gschickt worde zum mit dir rede und dir die gueti Botschaft z bringe.

20 Aber wöu du mine Wort nid gloubt hesch wo zu de festgleiti Zit wahr wärde, drum wirsch nüm chöne rede, sondern stumm blibe bis zu dem Tag wo das aues iitrifft.“

21 Inzwüsche händ d Lüt uf Sachạrja gwartet und sich gwunderet, warum er so lang im Heiligtum bliebe isch.

22 Wo er denn usecho isch het er nöd chöne zu ihne rede und de Lüt isch klar worde das er im Heiligtum grad e übernatürlichi Erschiinig gha het. Er het sich die ganz Ziit mit Zeiche verständigt und isch stumm blibe.

23 Wo denn d Täg vo sim heilige Ziischt abgloffe si, isch är hei gange.

24 Es paar Täg nochher isch sini Frau Elisabeth schwanger worde. Sie het sich fünf Monet lang zruggzoge und het gseit:

25 "Das het Jehova für mich ta! Er het mir Beachtig gschänkt und mich vo de Schand befreit."

26 In ihrem sechste Monet hät Gott de Engel Gạbriel in eine galilạ̈ische Stadt namens Nạzareth

27 zunere Jungfrau, wo mit eme Maa namens Joseph us em Huus David verlobt gsi isch und d Maria gheisse het.

28 Wo de Engel iechoo isch, hät er gsäit: "Ich grüsse dich, du überaus gsägneti Frau. Jehova isch a dinere Siite."

29 Sini Wort händ Maria sehr beunruhigt und sie überleit, was dä Gruess wohl z bedüte hät.

30 Da het de Engel zu ihre gseit: "Ha kei Angst, Maria! Gott het dir sini Anerkennig gschenkt.

31 Du wirsch schwanger werde und en Sohn uf de Welt bringe und du söllsch en Jesus nenne.

32 Er wird gross si un Bueb vum Hechschte gnennt wäre, un Jehova Gott wird nem d Thron David ge, vu sinem Vater.

33 Er wird für immer als König übers Huus Jakob regiere und sis Königrich wird nie ende."

34 Maria entgägnet em Engel: "Wie soll das geschehen? Ich habe doch keine sexuellen Beziehungen mit einem Mann."

35 De Engel het ihr gantwortet: "Heiliger Geist wird über dich cho und die Kraft vom höchste wird uf dir ruhe. Drum wird der, der uf d Welt kumme wird, heilig un Gottes Bueb gnennt wäre.

36 Und stell der vor! Dini Verwandti Elisabeth isch ebefalls miteme Sohn schwanger, und das obwohl sie scho älter isch. Sie, die sogenannti Unfruchtbari, isch jetzt im sechste Monet,

37 denn gits kei Ussag Gottes wo er nöd chan wahr mache."

38 Maria erwideret: "Hier bin ich: Jehovas Sklavin! Was du akündet häsch söll mit mir gscheh." Drufabe het de Engel sie verlore.

39 Damals hät sich Maria schnell uf de Wäg is Bergland gmacht, in e Stadt Judas,

40 isch s Huus Sachạrjas und begrüesst Elisabeth.

41 Sobald Elisabeth Marias Gruess het ghört, het s Baby in ihrem Buuch ghüpft, und de Elisabeth isch mit heiligem Geischt erfüllt worde.

42 Sie hät luut gruefe: "Gesägnet bisch under de Fraue, und gsägnet isch das Chind wo du uf de Wält wirsch bringe!

43 Wie chom ich zu de Ehr dass mich d'Mueter vo mim Herrn bsuecht?

44 Stell der vor! I dem Moment wo ich din Gruess ghört han, han das Baby i mim Buch vor Freud ghüpft.

45 Glücklich isch au d Frau wo glaubt het, denn es wird sich usnahmslos alles erfülle wo ihr vo Jehova gseit worde sind."

46 Maria het druff gseid: "Mini Seele preist Jehovas Grössi,

47 und min Geist chan nöd andersch als über Gott, min Rätter, überglücklich zsi,

48 denn er het die niedrigi Stellig vo sinere Sklavin wahrgno. Sieh nur! Vo jetzt a werdet mich alli Generatione für glücklich erkläre,

49 well de Mächtig Grosses für mich ta het. Heilig isch sin Name,

50 und vo Generation zu Generation schänkt er allne wo Ehrfurcht vor ihm hend Barmherzigkeita.

51 Mit sim Arm hät er machtvolli Tate vollbracht und die zerstreut, wo ihren Herz voller überheblicher Absichte isch.

52 Mächtigi het er vom Thron gstosse und Niedrigstehendi erhöht.

53 Hungrigi het er mit Guetem völlig gsättigt und Riichi mit leere Händ weggschickt.

54 Er isch sin Diener Israel zu Hilf cho. Debii het er sich an sini Barmherzigkeit erinneret,

55 so wie er's euse Vorfahre, Abraham und sin Nachkomme, zuegseit hät, uf ewig."

56 Maria isch öppe drü Mönet bi ihre bliebe und het denn wieder hei gwehrt.

57 Etze isch für Elisabeth d'Zit vo de Entbindig cho und sie het en Junge zur Wält brocht.

58 Wo ihri Nochbere und Verwandte ghöre händ, was für e grossi Barmherzigkeit Jehova ihr zeigt hät, freut sie sich mit ihre.

59 Am achte Tag sinds zur Bschneidig vom Chind cho und händ ihm de Name vo sim Vater Sachạrja welle gäh.

60 Doch sini Muetter wiedergsproche: "Nei! Er söll Johạnnes heisse."

61 Da händs zu ihre gmeint: "Aber so heisst doch kein einzige vo dine Verwandte."

62 Dänn händs sin Vater dur Zeiche gfröget, wiener s Chind hät wele nänne.

63 Er isch um es Täfeli bätte und hät druf gschribe: "Johạnnes isch sin Name." Über das händ sich alli gwunderet.

64 Im gliiche Augeblick het sich sis Muul öffnet, sini Zunge het sich glost und er het agfange rede und Gott z preise.

65 Da griet die ganz Nachbarschaft in Furcht und mer hät sich im ganze Bergland vo Judạ̈a devo verzellt.

66 Alli wo das ghört händ händ, händ sich drüber Gedanke gmacht und gfröget: "Was wird wohl us dem Chind werde?", denn d Hand Jehovas isch eidütig über ihm gsi.

67 Dänn isch sin Vater Sachạrja mit heiligem Geist erfüllt worde und het die prophetische Wort üsseret:

68 "Jehova, de Gott Israels, söll gepriese werde, denn er het sinem Volk Beachtig gschänkt und es befreit.

69 Us em Huus vo sim Diener David het er für eus en mächtige Rätter füre bracht,

70 so wien ers dur sini heilige Prophete vor langer Ziit aakündet hät,

71 um eus vor eusne feind und us de hand eusere hasser z rette,

72 zum a eusne Vorfahre barmherzig z handle und zum sich sin heilige Bund in Erinnerig rüefe,

73 ja de Eid, won er eusem Vorfahre Abraham schwor,

74 zum eus nach de Rettig vor eusne Feind s Vorrecht z gwähre, furchtlos heilige Dienst für ihn z'tue,

75 und zwar euses Lebe lang in Loyalität und Gerechtigkeit.

76 Du aber, Chind, dich wird mer Prophet vom höchste nenne, denn du wirsch Jehova vorusgah, um sini Wäg vorzbereite,

77 zum sis Volk wüsse z'loh, dass es durch Sündevergebig grettet wird,

78 will Gott innigs Mitgfühl mit eus hät. Wäg dem Mitgfühl wird eus es Morgeliecht us de Höchi bsueche,

79 zum dene Liecht z'gäh wo im Finstern und im Todesschatte hocked und zum eus uf de Weg vom Friede z'füehre."

80 Johạnes isch zumene reife junge Maa ane gwachse. Bis zu sim öffentliche Ufträt under de Israelite het er i de Wildnis gläbt.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Markus 1 vo 16

 

Markus 1 vo 16

NACH MARKUS

1:1 Afang de guete Botschaft über Jesus Christus, de Sohn Gottes:

2 Es isch so wies im Buech vom Prophet Jesaja staht: "(Ich schick dir min Bote vorus. Er wird din Weg vorbereite.)

3 E Stimm rüeft in Wildnis: 'Bereitet den Weg Jehovas vor! Ebnet seine Strossen.

4 Johạnes vo de Täufer isch i de Wildnis gsi und het d Taufi als Symbol vo de Rue zur Sündevergebig predigt.

5 Ganz Judạ̈a un alli Iwohner Jerusalem gehn zue nem, len sich im Jordan vu nem daufe un gän ihri Sinde zue.

6 Johạnnnes het Kleidig us Kamelhaar und en Lädergürtel um d Hüfte gässe, und er het Heuschrecke und wilde Honig gässe.

7 Er predigt: "Nach mir chunnt öpper wo stärcher isch als ich, und ich bi nöd würdig, mich z bücke und die Rieme vo sinere Sandale ufzbinde.

8 Ich han eu mit wasser tauft, aber er wird eu mit heiligem geist taufe."

9 Zu dere Ziit isch Jesus us Nạzareth in Galilạ̈a cho und het sich im Jordan vo Johạnes taufe loh.

10 Und sobald er us em Wasser gstige isch, het er gseh wie de Himmel ufriss und de Geischt wie e Tuube uf ihn abecho isch.

11 Und e Stimm isch usem Himmel cho: "Du bisch min Sohn, min gliebte Sohn. Ich han Gfalle a dir."

12 Gliich druf het en de Geist id Wildnis triebe.

13 40 Täg isch er i de Wildnis bliebe und isch vom Satan versuecht worde. Er het under de wilde Tier glebt, doch d Ängel hend sich um ihn kümmeret.

14 Nachdem Johạnnes de verhaftet worde isch, isch Jesus nachgange Galilạ̈a, het die gueti Botschaft gottes bekannt gmacht

15 und gseit: "Die Zeit ist kam. S Königrich Gottes ist nöch. Bereut und glaubt an die gut Botschaft."

16 Während er am See vom Galilạ̈a entlang gange isch, het er Sịmon gseh und däm si Brüeder Andreas, wie sie ihri Netz in See uswarfed. Si sind nämli Fischer gsi.

17 Jesus het zu ihne gseit: "Folged mer noche und ich mach eu zue Menschefischer."

18 Sofort hends ihri Netz verlüüred und ihm gfolgt.

19 Er isch es chlises Stück witer gange und het Jakobus gseh, de Sohn vo Zebedạ̈us und dem Brüeder Johạnes. Sie sind im Boot gsi und hend ihri Netz usbesseret.

20 Sofort het er sie gruefe, woruf sie ihre Vater Zebedạ̈us mit de Lohnarbeiter im Boot zruggloh und Jesus folgt.

21 So sinds uf Kapẹrnaum cho.

Sobald de Sabbat agfange het, isch er id Synagoge gange und het agfange lehre.

22 Die Lüüt sind nur so gstunne über sin Art z'lehre, denn er het sie wie öpper mit Autorität glehrt und ned wie d'Schriftgelehrte.

23 In de Synagoge isch grad en Maa gsi, wo under em Ifluss vomene böse Geischt gstande isch. Er het gschribe:

24 "Was hämmer mit dir ztue Jesus du Nazarẹner? Bisch du cho zum eus vernichte? Ich weiss genau wer du bisch: de Heilige Gottes!"

25 Doch Jesus befahl ihm: "Sig still und chum us em use!"

26 De böse Geischt hät de Maa in en Chrampf gschtürzt und dänn mit eme durchdringende Schrei verlüürt.

27 Die Lüt händ so gstartet, dass sie mitenand afange diskutiere. "Was het das z bedüte?", händs gseit. "Das isch ja e neui Lehr! Voll Autorität git er sogar de bösi Geischter Befehl und sie tüend was er seit!"

28 Es hät nöd lang duuret und in ganz Galilạ̈a hät mer überall gredt vo ihm.

29 Sie hend jetzt d Synagoge verlüre und sind mit Jakobus und Johạnnes is Huus vo Sịmon und Andreas gange.

30 Sịmons Schwiegermueter isch mit Fieber im Bett gläge und me het Jesus das sofort mitteilt.

31 Er isch zu ihre gange, het ihri Hand gno und ihre ufghört. S'Fieber verschwunde und sie het agfange, alli z' bediene.

32 Am Abig nach Sunneuntergang het mer alli Chranke und vo Dämọne Besesse zu ihm bracht.

33 Die ganz Stadt isch direkt vor de Türe versammlet gsi.

34 Er het vill Mänsche gheilt, wo a allne mögliche Chrankheite glitte händ, und trieb etlichi Dämọne us. Doch er het d Dämọne nit schwätze lo, denn sie hän gwüsst, dass er Chrischtus gsi isch.

35 Am frühe Morge, wo's no dunkel gsi isch, isch er ufgstandä, isch er use anen ämä Ort und het aagfange bätte.

36 Schnell händ sich Sịmon gmacht und die andere uf d Suechi nach ihm.

37 Wo sie ihn gfunde händ, händs gseid: "Alli sueched dich."

38 Er het jedoch erwideret: "Lönd ois woanderschii goo, id Nochberort, damit ich au det predige chan, denn dezue bin ich cho."

39 Da isch er gange und het i ganz prediget Galilạ̈a i de Synagoge und het die Dämọne ustribe.

40 Es isch au en Ussätzige zu ihm cho und het en sogar uf Chnü gflegt: "Wenn du nur willst, kannst du mich gsund mache."

41 Da het er tüüfs Mitgfühl empfunde, het d Hand uusgstreckt, berüert und gseit: "Das will i! Du söllsch gsund werde."

42 Im gliiche Augenblick verschwunde de Ussatz und er isch gsund gsi.

43 Jesus het ihm strikti Aawisige geh und het en sofort weg gschickt.

44 Er hät gseit: "Sieh zu, dass du niemertem irgendöppis verzellsch, sondern gang, zeig dich dem Priester und opfere für dini Reinigung, was Moses vorgschriebe hät – als Bewiis vo dinere Heiliga."

45 Doch chum isch de Maa weg gsi, het er ständig verzellt und überall was passiert isch, sodass de Jesus nümm eifach so in e Stadt het chöne go. Er isch drum userhalb a einsame Orte bliebe. Trotzdem händ's vo überall Lüt zu ihm gstört.