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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Lukas 6 vo 24

 

Lukas 6 vo 24

6:1 Amene Sabbat isch er dur d Getreidefelder gange, und sini Jünger rissed sich Ähre ab, zerriebets mit de Händ und ässed d Körner.

2 Da händ einigi Pharisäer gseit: "Warum tüend ihr öppis wo am Sabbat verbote isch?"

3 Jesus erwideret: "Hend ihr nie glese, was David gmacht het, woner und sini Manne Hunger gha hend?

4 Wie er is Huus Gottes gange isch und die dargbrachte Brot übercho het und wie er sie gässe het und au sini Männer öppis devo gäh het, obwohl das usser de Prieschter niemert dörf?“

5 Dänn hät er zu ihne gseit: "Der Menschensohn ist der Herr über den Sabbat."

6 Amene andere Sabbat isch er i d Synagoge gange und het aafange lehre. Det isch en Maa gsi, wo die rächti Hand verkümmeret gsi isch.

7 Die Schriftgelehrti und d Pharisäer händ nun genau beobachtet ob de Jesus am Sabbat wörd heilä, well sie en Grund gsuecht händ en azklage.

8 Er het aber ihri Iberlegige erkennt und drum zum Maa mit de verkümmerte Hand gseid: "Stah uf und stell Dich id Mitti." Wo sich de Maa det ane gstellt het,

9 het Jesus zu ihne gseit: "Ich frage eu: Was isch am Sabbat erlaubt? Guets ztue oder Schade azrichte? Es Läbe z rette oder uszlösche?"

10 Nachdem er alli i de Rundi aagseh het, het er zum Maa gseit: "Streck dini Hand us!" Das het er gmacht und d Hand isch wiederhergstellt worde.

11 Da het sie wahnsinnigi Wuet packt und sie bereitet mitenand was sie chönted geg Jesus unterneh.

12 Eines Tages isch er uf en Berg gstiege, um z'bätte, und het die ganz Nacht im Gebet zu Gott verbracht.

13 Wo s dänn Tag worde isch, hät er sini Jünger zue sich gruefe und wählt us ihne zwölf uus, won er au als Aposchtel bezeichnet hät:

14 Sịmon, won er au em Petrus gheisse het, und em Andreas, sin Brüeder, Jakobus, Johạnes, Philịppus, Bartholomạ̈us, 15 Matthạ̈us, Thomas, Jakobus, de Sohn vo Alphạ̈us, Sịmon, gnennt "Der Eiferer",

16 Judas, de Bueb vom Jakobus, und Judas Iskạriot, wo zum Verräter worde isch.

17 Er isch den mit ihne abegange und isch zunere ebige Stell cho wo sich vieli vo sine Jünger versammlet händ sowie en grossi Mänschemengi us ganz Judạ̈a, us Jerusalem und us de Chüschtegebiet vo Tỵrus und Sịdon. Sie sind cho, um en z'ghöre und vo ihrne Chrankheite gheilt z'wärde.

18 Selbst vo böse Geischter plagte sind gheilt worde. 19 Alli Lüt händ Jesus welle ahfasse will Chraft vo ihm usgange isch und sie alli gsund gmacht het.

20 Er blickt uf, het sini Jinger agluegt und gseit: "Glücklich sin ihr, de ihr arm sin, denn des Kenigrich Gottes ghärt äich.

21 Glücklich sin ihr, de ihr etz hungeret, denn ihr werded satt wäre. Glücklich sin ihr, de ihr etz hiile, denn ihr den lache.

22 Glücklich sind ihr, wenn immer d Lüt eu wäg em Menschensohn hassed, verstosse, beschimpfe und eue Name id Schmutz ziehnd.

23 Freut eu a dem Tag und macht Freudesprüng, will euri Belohnig im Himmel gross isch, denn genauso hend ihri Vorfahre d Prophete immer behandlet.

24 Doch wehe eu, ihr Riiche, denn ihr händ scho eure volle Trost!

25 Wehe eu, de ihr etz satt sin, denn ihr werdet hungere!

Wehe äich, de ihr etzed lacht, denn ihr den trurig un hiile!

26 Wehe, wenn alli Mensche guet vo eu rede, denn genauso hends ihri Vorfahre mit de falsche Prophete gmacht!

27 Doch i sag äich, de ihr ma zuelosen: Höret nit uf, äiri Gegna z liebe, däne Guetes z doe, de äich hasse,

28 de z segnä, de äich vuflueche, un fir de z bäte, de äich beleidige.

29 Wenn dich öpper uf die einti Wange schlaht, denn halt au die ander ane und wenn dir öppert dis Obergewand wegnimmt, denn verweigere ihm au nöd dis Untergwand.

30 Gib jedem das wo er dich bittet und wenn dir öppert dini sache wägnimmt, dänn verlang sie nöd zrugg.

31 Behandlet anderi so wie ihr vo ihne behandlet werde möchtet.

32 Wen ihr die liebet wo eu liebed, was isch a dem scho anerkennenswert? Selbst d Sünder liebed die, wo sie gliebt werdet.

33 Und wenn ihr dene Guets tüend wo eu Guets tüend, was isch a dem scho anerkennenswert? Selbst die Sünder tüend das.

34 Und wenn ihr dene öppis liit, wo ihr e Rückzahlig erwartet, was isch drah scho anerkennenswert? Au Sünder leihen Sünder zum genauso viel zruck z'erhalte.

35 Ihr degege, hört nöd uf, eui feind zliebe, guets ztue und leihe ohni öppis zrugg z'erwarte. Un äiri Belas wird gross si, un ihr den Bueb vum Hechschte si, denn na isch gütig zue däne, de unankbar un schlächt sin.

36 Seid wiiterhin barmherzig, so wie eure Vater barmherzig esch.

37 Höred usserdem uf, es Urteil über anderi zfälle, und es wird ganz sicher keis Urteil über eu gfallt werde. Und höred uf, anderi zverurteile, und ihr werded ganz sicher nöd verurteilt werde. Vergebed wiiterhin und eu wird vergäh werde.

38 Macht äich des Gabe zue d Gwohnheit, un ma wird äich ge. Ma wird äich ä grosszügiges, fescht drückt, gschüttlets un ibalaufends Mass in äire Schoss schütte. Denn des Mass, mit däm ihr messt, wird ma im Gegezug au fir äich verwende."

39 Denn het er no in Bilder gredt zu ihne: "Chan en Blinde öppe en Blinde füehre? Werded nöd beidi ine Grubea gheie?

40 En Schüeler staht nöd über sim Lehrer, doch jede wo perfekt usbildet isch, wird wie sin Lehrer sii.

41 Warum luegsch also uf de Splitter im Aug vo dim Brüeder, merksch aber nöd de Balkä i dim eigene Auge?

42 Wie chasch zu dim Brüeder säge: 'Chum Brüetsch, ich hol der de Splitter us dim Auge!' wenn du selber nöd de Balkä i dim eigene Auge gsehsch? Hüchler! Hol zersch de Balkä us dim eigene Auge, den gsesch klar und chasch de Splitter usem Aug vo dim Brüeder hole.

43 Kei guete Baum treit schlächti Frücht, und kei schlechte Baum treit gueti Frücht.

44 Jede Baum erkennt mer a sine eigene Frücht. Zum Bispiel erntet mer vo Distle kei Figeige und vomene Dornbusch kei Truube.

45 En guete Mensch bringt Guets us em guete Schatz vo sim Herz. Doch en schlächte Mensch bringt Schlächts us sim schlächte Schatz füre. Denn wovu des Herz voll isch, des schwätzt des Mul.

46 Werum nännt ihr mich dänn 'Herr!', tuet aber nöd was ich sege?

47 Jede wo zu mir chunnt und mini Wort lost und när läbt – ich zeig eu, wem er glicht:

48 Er isch wie en Maa wo bim Huusbau tüüf grub und s Fundament uf felsige Grund gleit het. Wo dänn s Hochwasser cho isch und d Wälle gegs Huus schlah händ, händ sis nöd chöne erschüttere, wills guet baut gsi isch.

49 Wer degege ghört und nüt unternimmt, isch wie en Maa wo es Huus ohni Fundament baut het. D Wälle händ degäge gschlage und es hät sofort iigstürzt. Die Zerstörig vom Huus isch verheerend gsi."

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Lukas 5 vo 24

 

Lukas 5 vo 24

5:1 Eimal, wo Jesus am See Genẹzareth isch gstande, het sich e Menschemengi um ihn drängt und het sich s Wort Gottes aghört.

2 Am Ufer het er zwöi Bootli liege. D Fischer si usgstiege gsi u hei ihri Netz gwäsche.

3 Jesus isch i eis vo de Boot gstiege, u zwar i das vo Sịmon, u het ne ä chliises Stück usezfahre. De het är sich gsetzt u het d Mönsche vom Boot us glehrt.

4 Wo är syner Red beändet het, het är Sịmon ufgforderet: "Fahr ane Stell, wos tief isch, und wirf d Netz zum Fang us."

5 Sịmon entgägnet: "Lehrer, mir hei üs di ganz Nacht abgmüehet und nüt gfunge, aber wöu dus seisch, rüef i d Netz us."

6 Wo si das gmacht hei, hei si so viu Fisch gfunge, dass ihri Netz afa zrisse.

7 Da hei si d Fischer i däm andere Boot dünkt, damit si ne häufe. Si si cho, u gmeinsam het me beidi Boot gfüllt, so dass si droht hei.

8 Als Sịmon Petrus wo het gseh, isch er zu de Knü vom Jesus nieder gfalle und het gseit: "Gang wäg vo mir, Herr, i bi e sündige Mönsch!"

9 Denn är u d Manne bi ihm si überwältigt gsi vo däm Fang.

10 Genauso ischs Jakobus und Johạnnes gange, de Söhn vo Zebedạ̈us, wo Sịmons Gschäftspartner si gsy. Doch Jesus het zu Sịmon gseit: "Ha ke Angst meh. Vo jetzt a wirsch Mensche lebendig fische."

11 Da hei si d Boot wieder a Land bracht, aues zrügg gloh und hei ihm gfolgt.

12 Binere andere Glägeheit, woner sich i einere vo de Städt ufghänkt het, isch da uf einisch e Maa volle Ussatz gsi! Sobald är Jesus entdeckt het, het är sich an Bode gworfe u het nen gflegt: "Herr, we de nume wosch, chasch mi gsund mache!"

13 Jesus het d'Hand gstreckt, het ihn berührt und gseit: "Das will i! Du sollst gesund werden." Im gliiche Augeblick verschwunde de Uussatz.

14 Aaschlüssend bfahl er em Maa, niemerem öppis z verzelle, und het gseit: "Gang aber und zeig di däm Prieschter und bring es Opfer für dini Reinigung dar, wies Moses vorgschribe het – als Bewiis vo dire Heilig."

15 Trotzdem het sich d Nochricht über ihn verbreitet, und viu Mönsche strömte zäme, zum zuelose und vo ihrne Chrankheite gheilt z wärde.

16 Er het sech jedoch oft i einsami Gägend zrügg zoge zum bätte.

17 Eines Dag, als er wieda glehrt het, hocke Pharisäer un Gsetzeslehrer bi nem, de üs alle Dörfer Galilạ̈a un Judạ̈a un üs Jerusalem kumme ware. Und Jehova git ihm d Macht zum heile.

18 Uf einisch hei Männer e Glähmte bracht, wo uf ere Trag gläge isch. Si hei ne wöue zum Jesus inebringe u vorne lege.

19 Doch da si wäge der Mönschengi nid durecho hei, stiege si ufs Dach, hei einigi Ziegel entfernt u de Gelähmte uf der Trag nach abe lö – zmitzt i d Mängi vor Jesus.

20 Woner gseh het was füren Glaube si gha het, het er gseit: "Fründ, dini Sinde sind vergäh."

21 Da fange d'Schriftglehrte und d'Pharisäer a z'überlege: "Was bildet de sech i, so Gottesläschterige vo sech z'gäh? Wer usser Gott cha Sinde vergäh?"

22 Jesus het jedoch ihri Überlegige erkennt und erwideret: "Was überleged ihr da im Härz?

23 Was isch liechter zum säge: 'Dini Sinde sind vergäh', oder: 'Stah uf und gang umenand'?

24 Aber damit Der wüsset, dass der Menschensohn derzue berechtigt isch, uf der Erde Sünde zvergee …" U so het er de Gelähmti gforderet: "I säg dir: Stah uf, nimm dini Trag u gang hei".

25 Sofort isch er vor ihre Ouge ufgschtande, het d Trag gno, won er gläge het, isch hei gange und het deby Gott verherrlicht.

26 Da si alli usser sich vor Begeischterig gsi u fange a, Gott z verherrliche. Voller Ehrfurcht hei si gseit: "Mir hei hütt öppis Wunderbares gseh!"

27 Nachhär isch Jesus wyter gange, het e Stüürinähmer namens Lẹvi im Stüürbüro hocke u ne gforderet: "Folg mer noche!",

28 woruf Lẹvi alles zrügglä het, ufstande u ihm isch gfolgt.

29 Spöter het Lẹvi i sim Huus es grosses Fescht gäh für Jesus, und ä ganzi Mängi Schtürinähmer und anderi gässe mit ihne.

30 Da hei sech d Pharisäer beklage u ihri Schriftglehrte bi sine Jünger: "Warum esst und trinket ihr mit Stüreinnehmer und Sünder?"

31 Jesus erwideret: "Nid d Gsunde bruche e Arzt, sondern d Kranke.

32 Bi nid cho zum Gerecht zur Röi ufrüefe, sondern Sünder."

33 Si hei zu ihm gseit: "D Jünger vo Johạnes faschte oft und flege und genau die vor Pharisäer, aber dini Jünger ässe und trinke".

34 Jesus entgägnet: "Chöider öppe d Fründe vom Bröutigam derzue bringe zfaschte, solang der Bröutigam bi ihne isch?

35 Es wärde aber Täg cho, da wird ne dr Brütigam tatsächlech wäggno – de, i dene Täg werde si faschte."

36 Är het o no e Vergliich bracht: "Niemer schniidet us em ne nöie Obergewand es Stück Stoff use und nimmt's uf es alts Gwand. Süsch risse dr nöi Flicke ab, u ds nöie Stück Stoff passt o nid zu däm alte Gwand.

37 Es güsst ja au niemert neui Wy in alti Wyschlüüchi. Suscht bringt de nüü Wy d Wiischlüüchi zum Platze und lauft uus, und d Wiischlüüch sind unbruuchbar.

38 Nöie Wii ghört in nöiji Wiischlüüch.

39 Niemert wo alte Wii trunke hät, wott neuä, denn er seit: 'Der alt Wii isch guet.'''

 

 

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Lukas 4 vo 24

 

Lukas 4 vo 24

4 Vu heiligem Geischt erfillt, Jesus d Jordan vulosst, wird vum Geischt durch d Wildnis gfihrt,

2 40 Täg lang, und det vom Tüüfel versuecht. Die ganz Ziit hät Jesus nüt gässe und isch drum am Endi vo dene Täg hungrig gsi.

3 Do het de Tüüfel zue ihm gseit: "Wenn du en Sohn Gottes bisch, denn seg däm Stei, er söll sich in es Brot verwandle."

4 Jesus entgägnet: "I de Schrifte stoht: 'Der Mensch soll nicht allein von Brot leben.'"

5 Also het en de Tüüfel duruf gfüehrt und ihm imene Augeblick all Riiche vo de bewohnte Erde zeigt.

6 Do het de Deufel zue nem gsait: "Ich gib dir d Macht iba alli de Riche samt ihre Prescht, denn sie isch ma ge wore, un i gib sie, wäm i will.

7 Wenn du mir daher en Akt vo de Aabetig erwiest ghört alles dir."

8 Jesus erwideret: "I de Schrifte staht: 'Jehova, din Gott, söllsch abätte und für ihn allei söllsch heilige Dienst tue.

9 Druf fihrt er nen nohch Jerusalem, schtellt nen uf d Bruscht vum Tempel un sait: "Wenn dü ä Bueb Gottes bisch, dann het da abe gnumme,

10 dänn ide Schrifte staht: 'Er wird sin Engel dinetwäge Befehl gäh, dich z beschütze',

11 und: 'Uf ihrne Händ werded sie dich träge, damit du nöd mit dim Fuess gäge en Stei stossisch.

12 Jesus erwideret ihm: "Es heisst: 'Du sollst dein Gott Jehova nicht auf die Prob stellen.

13 Wo de Tüüfel mit all de Versuechige fertig gsi isch, isch er vo ihm weg gange und het uf en andere günstige Ziitpunkt gwartet.

14 In de Kraft vom Geist het Jesus nun nach Galilạ̈a zruggkehrt und i de ganze Gegend hend sich gueti Bricht über ihn verbreitet.

15 Er het au agfange i de Synagoge lehre und isch vo allne hoch gachtet worde.

16 Won er nach Nạzareth cho isch, won er ufgwachse isch, isch er wie gwohnt am Sabbat id Synagoge und isch ufgstande zum vorlese.

17 Do git ma nem d Buchrolle vum Prophete Jesaja, un na het sie ufgmacht un findet de Schtell, wo schtoht:

18 "Jehovas Geist ist auf mir, den er hat mich gesalbt, um den Armen eine guter Botschaft zu bringen. Er het mi gschickt zum de gfangeni Freiheit verkünde und de Blinde dass sie wieder gseh werded zum die Zerschlagene freizloh

19 und um Jehovas Jahr der Gunst z predige."

20 Er hät etzt zemme rollt, hät sie am Synagogendäner zrugg geh, hät sich und alli Auge i de Synagoge gheftet.

21 Denn het er gseit: "Hüt het sich die Schriftsteller, wo ihr grad ghört händ, erfüllt."

22 Alli händ ihm es guets Zügnis uusgstellt und sind über die gwünnende Wort us sim Muul gstunke. Si händ gfröget: "Isch das nöd en Bueb vom Joseph?"

23 Da het er zu ihne gseid: "Ihr werdet jetzt bestimmt das Sprichwort uf mich awende: 'Arzt, heil dich selber!', und sege: 'Mir händ ghört was in Kapẹrnaum gschehe isch, mach das doch au da i dim Heimatgebiet.'"

24 Er hät dezue gführt: "Kei Prophet wird i sim Heimatgebiet akzeptiert, das versicher ich eu.

25 Ich sag eu d'Wohrheit: Zur Zeit Elịas zum Bispiel, wo de Himmel drü Jahr und 6 Mönet verschlosse gsi isch und im ganze Land e grossi Hungersnot usbroche het, hets in Israel vill Witwen geh,

26 doch zu keiner vo ihne wurde Elịa gschickt, sondern nur zunere Witwe in Zạrephath im Land Sịdon.

27 Und zur Ziit vom Prophet Elịsa het vill Ussätzigi in Israel geh, doch keine vo dene isch gsund gmacht worde, nur de Syrer Naaman."

28 Da sind alli i de Synagoge wo das ghört händ, hässig.

29 Si händ ufgsprunge, händ en us em Ort bis zum Rand vom Bärg, wo iri Stadt baut gsi isch und händen wele abe stürze.

30 Doch er isch zmitzt dur d Mengi gange und wiiter zoge.

31 Woner id galilạ̈ische Stadt Kapẹrnaum abe isch cho und am Sabbat glehrt het,

32 hend d Lüt nur so über sin Art z lehre, denn er het mit Autorität gredet.

33 I de Synagoge isch grad en Maa gsi, wo vomene Dạ̈mon, eme böse Geischt, bsesse gsi isch. Er het lut gschriibe:

34 "Ha! Was hemmer mit dir ztue Jesus du Nazarẹner? Bisch du cho zum eus vernichte? Ich weiss genau wer du bisch: de Heilige Gottes!"

35 Doch Jesus befahl ihm: "Sig still und chum us ihm use!" Do isch de Dạ̈mon de Maa mittlerwile under Lüt a Bode grüert und en dänn verlüürt, ohni ihm Schade zuezfüge.

36 Alli händ fassigslos zunenand gseid: "Wie er redt! Mit Autorität und Macht git er de böse Geischter Befehl und sie chömed use!"

37 Und so hät sich de Bricht über ihn immer wiiter verbreitet bis i de letschte Winkel vo de ganze Gägend.

38 Nochdem er die Synagoge verlah het, isch er zu Sịmon hei gange. D Schwiegermuetter Sịmon het höches Fieber gha und me bitt Jesus, ihre z helfe.

39 Da het er sich über sie beugt, bsoffe am Fieber z verschwinde und s het sie verlore. Sofort isch sie ufgstande und het agfange, alli z bediene.

40 Bi Sunneuntergang händ alli ihri Chranke zu ihm bracht – Mänsche mit de verschidenschte Leide. Er hät jedem einzelne d Händ uf gleit und alli gheilt.

41 Viele Dämọne sind uusgfahre und hend gschroue: "Du bisch de Sohn Gottes!" Doch mit strenge Wort verbotteret er ihne z rede, wel si gwüsst händ, dass er de Christus gsi isch.

42 Bi Tagesabruch isch er weg anen einsamen Ort gange, aber d'Lüüt händ sich uf d'Suechi nach ihm gmacht, und wo's bi ihm gsi sind, händs ihn nüme wölle gah lah.

43 Doch er sait zue nene: "Ich muess die gueti Botschaft vo Gottes Königrich au i andere Städt bekannt mache, denn dezue bin ich usgsandt worde."

44 So predigt er den in de Synagoge vo Judạ̈a.

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Lukas 3 vo 24

 

Lukas 3 vo 24

3:1 Im 15. Jahr vo Tibẹrius Cäsara – Pọntius Pilạtus isch damals Statthalter vo Judạ̈a gsi, de Herodes Bezirksherrscher vo Galilạ̈a, sin Brüeder Philịppus Bezirksherrscher vo de Region Iturạ̈ und Trachonịtis, und Lysạnias isch Bezirksherrscher vo Abilẹne gsi,

2 zur Ziit vo Ạnnas, em Oberpriester, und Kaiphas het de Johạnnes übercho, de Sohn vo Sachạrja, i de Wildnis e Botschaft vo Gott.

3 Drufhin isch Johạnnes dur die ganz Jordangend zoge und het die Taufi als Symbol vo de Rue zur Sündevergebig predigt,

4 wies im Buech vom Prophet Jesaja stoht: "Eine Schtimm rüeft in der Wildn: 'Bereitet den Weg Jehovas vor! Ebnet seine Strossen.

5 Jedes Tal söll ufgfüllt und jede Berg und Hügel igäbnet werde. Die kurvige Wäg sölled begradigt und die holprige Wäg gebnet werdet.

6 Und alli Mensche werded gseh, wie Gott für Rettig sorgt.

7 Wo d Mänsche cho sind zum sich vo Johạnnnes taufe loh, het er zu ihne gseit: "Ihr Otternbrut, wer hat Euch gesagt, ihr chönnted vor em kommende Zorn Gottes flieh?

8 Bringt also Frücht füre, die de Reue entspräched. Und fangt nöd a, zu eu sälber z säge: 'Mir händ Abraham zum Vater!" Denn ich sag äich, dass Gott us dene Stei do Chind chan Abrahams hervorbringe.

9 Jo, die Axt ligt scho a de Wurzle vo de Bäum. So wird jede Baum wo kei gueti Frücht bringt, gfallt und is Füür gworfe werded."

10 Da händ en d'Lüüt gfragt: "Was söllemer denn mache?"

11 Er hät antwortet: "Wer zwei Gwänder hät söll mit em teile wo kei hät, und s gliiche gilt für dä wo öppis z'ässe hät."

12 Sogar Stüreinnehmer sind cho zum sich taufe lah und gfröget "Lehrer, was söllemer tue?"

13 Er het zu ihne gseid: "Verlangt nicht mehr als die vorgeschriebene Stüür."

14 Au Lüt wo im Militär dient hend gfröget: "Was söllemer tue?" Und er antwortet: "Drangsaliert niemert und klagt niemert falsch a, sondern gebed eu mit eure Vergüetig zfride."

15 D Lüüt sind jetzt voller Erwartig gsi und alli überleit händ: "Isch er villicht de Christus?"

16 Johạnes het ihne allne zur Antwort geh: "Ich selber tauf eu mit wasser, aber es chunt de wo stärcher isch als ich, und ich bi nöd würdig die Rieme vo sim Sandale ufzbinde. Er wird eu mit heiligem Geischt und mit Füür taufe.

17 Er hät d Worfschuufle i de Hand, zum sin Dreschplatz gründlich z suubere und de Weize iisammle und i sis Vorratshuus z bringe, aber d Spreu wird er mit Füür verbränne, wo nöd glöscht werde chan.“

18 Er het na vill anderi ermahnendi Wort gredet und de Mensche wiiter die gueti Botschaft verkündet.

19 Da er aber Herodes, de Herrscher vo Galilạ̈a, wege Herọdias, de Frau vo sim Brüeder, und wäg all siine schlächte Tate zrächtgwiese het,

20 isch er vo ihm is Gfängnis gworfe worde. So het Herodes na meh Schuld uf sich gluegt.

21 Wo sich alli Lüt taufe lönd, isch au Jesus tauft worde. Während er bätet het, het sich de Himmel öffnet,

22 und de heilig Geist isch in Form vonere Tuube uf ihn abecho, und e Stimm isch usem Himmel cho: "Du bisch min Sohn, min liebe Sohn. Ich ha Gfalle a dir."

23 Wo Jesus si Werk aagfange het, isch er ungefähr 30 Jahr alt gsi. Er gilt als de

Sohn Josephs,

Sohn vom Hẹli,

24 Sohn vo Mạttat,

Sohn vo Lẹvi,

Sohn vom Mẹlchi,

Sohn vo Jạnai,

Sohn vom Joseph,

25 Sohn vo Mattathịas,

Sohn vo Ạmos,

Sohn vom Nạhum,

Sohn vo Ẹsli,

Sohn vo Nạggai,

26 Sohn vo Mạath,

Sohn vo Mattathịas,

Sohn vo Sẹmeïn

Sohn vo Jọsech,

Sohn vo Jọda,

27 Sohn vom Jọhananan,

Sohn vo Rẹsa,

Sohn vom Serubbạbel,

Sohn vo Scheạltiël,

Sohn vo Nẹri,

28 Sohn vo Mẹlchi,

Sohn vo Ạddi,

Sohn vom Kọsam,

Sohn vo Ẹlmadam,

Sohn vom Er,

29 Sohn vom Jesus,

Sohn vom Eliẹser,

Sohn vom Jọrim,

Sohn vo Mạtthat,

Sohn vo Lẹvi,

30 Sohn vo Sịmeon,

Sohn vo Juda,

Sohn vom Joseph,

Sohn vom Jọnam,

Sohn vo Ẹljakim,

31 Sohn vom Melẹa,

Sohn vo Mẹnna,

Sohn vom Mattạtha,

Sohn vo Nathan

Sohn vom David

32 Sohn vo Ịsaï,

Sohn vo Ọbed,

Sohn vo Bọas,

Sohn vo Sạlmon,

Sohn vo Nạchon,

33 Sohn vom Amminạdab,

Sohn vo Ạrni,

Sohn vo Hẹzron,

Sohn vo Pẹrez,

Sohn vo Juda,

34 Sohn vom Jakob,

Sohn vom Isaak,

Bueb vum Abraham,

Sohn vo Tẹrach,

Sohn vom Nạhor,

35 Sohn vo Sẹrug,

Sohn vo Rẹu,

Sohn vo Pẹleg,

Sohn vo Ẹber,

Sohn vom Schẹlach,

36 Sohn vom Kainan

Sohn vo Ạrpachschad,

Sohn vom Sem,

Sohn vo Noah,

Sohn vo Lạmech,

37 Sohn vo Methụsalah,

Sohn vom Hẹno,

Sohn vom Jạred,

Sohn vom Mahalạleël

Sohn vom Kainan

38 Sohn vo Ẹnosch,

Sohn vom Seth,

Sohn vom Adam,

em Sohn Gottes.