Lukas 2 vo 24
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Lukas 2 vo 24
2:1 Zu dere Ziit hed de Cäsar Augụstus aa, alli Bewohner vom Riich z registriere.
2 (Diä ersti Registrierig isch duregfüehrt worde, wo Quirịnius Statthalter vo Syrie gsi isch.)
3 Alli händ sich ufgmacht, zum sich registriere loh, jede i sini eigeni Stadt.
4 Natürlich isch au de Joseph gange vo de galilạ̈ischen Stadt Nạzareth us duruf noch id Heimatstadt David, Bẹthlehem gnennt, denn er isch usem Huus und de Familie David gstammt.
5 Er het sich zemme mit Maria uf de Weg gmacht zum sich registriere loh. Mer het sie ihm inzwüsche wie versproche zu de Frau geh
und si isch hochschwanger gsi.
6 Während sie sich det ufghalte hend isch für d'Maria d'Zit vo de Entbindig cho.
7 Sie hät ihre Sohn, de Erstgeborene, zu de Wält bracht und hät en mit Stoffbändere umwicklet. Denn het sie en in e Fuetterchrippe gleit, will sie i de Unterkunft kein Platz gfunde hend.
8 In des gliche Gegend ware au Hirte gsi, wo dusse im Freie gläbt händ und in de Nacht ihre Herde bewachte.
9 Plötzlich isch Jehovas Engel vor ihne gstande und Jehovas Herrlichkeit hät sie umstrahlt. Das hät ihne grossi Angst gmacht.
10 Doch dr Engel het zue nene gsait: "Habt kei Angst! Denn sieht, ich verkünd eu e gueti Botschaft wo dem ganze Volk grossi Freud bringe wird.
11 Hüt isch nämlich in David Heimatstadt für eu en Rätter gebore worde, de Christus, de Herr, isch.
12 Das wird s Zeiche für eu sii: Ihr werdet es neugebornigs Chind finde, wo mit Stoffbänd umwicklet inere Fuetterchrippe liegt."
13 Plötzlich isch bi dem Engel es grosses himmlisches Heer gsi, wo Gott pries und gseit het:
14 "Herrlichkeit Gott obe in den Höhen und Frieden auf der Erde unter Menschen, die seine Anerkennung haben."
15 Wo d Engel in Himmel zruggkehrt gsi sind, händ d Hirte zunenand gseid: "Lönd ois unbedingt nach Bẹthlehem gah und gseh, was da gscheh isch, was de Jehova eus mitteilt hät."
16 Sie bräched sofort uf und händ d' Maria, Joseph und s'Neugeborene gfunde, wo i de Fuetterchrippe gläge isch.
17 Wo sis gseh händ händ händs brichtet was ihne übers chind gseit worde isch.
18 Alli wo das ghört hend sind gstunke über de Bricht vo de Hirte,
19 doch Maria het all die Wort i ihrem Innere bewahrt und het Schlussfolgerige in ihrem Herz zoge.
20 Die Hirte sind den wieder zrugg gange. Sie verherrlicht und priese Gott für alles wo sie ghört hend und gseh hend. Alles isch so gsi wies ihne mitteilt worde isch.
21 Noch acht Täg wo s Ziit gsi isch, s Chind z beschniide, het mer em de Name Jesus – de Name, wo de Engel scho vor empfängnis gnennt het.
22 Dann kummt de Ziit vum Reinigungsopfa, des im Gsetz vu Moses vorgschriebe war, un Maria un Josef hän Jesus nohch Jerusalem brocht, um nen Jehova z präsentiere,
23 so wies im Gsetz Jehovas staht: "Jedi männlichi Erstgeburt söll als öppis Heiligs für Jehova bezeichnet werde."
24 Und sie händ es Opfer dargstellt, wie's das Gsetz Jehovas vorschribe hät: "es Paar Turteltaub oder zwei jungi Tuube".
25 Damals häts in Jerusalem en rechte und tüüfgläubige Maa namens Sịmeon gä. Er hät uf de Trost für Israels und Heiliger Geischt gwartet.
26 Usserdem het Gott ihm dur de heilig Geischt mitteilt, dass er nöd sterbe wür, ohni de Christus Jehova gseh zha.
27 Under em Iifluss vum Geischt isch er etze zum Tempel cho, un sobald d Eltere de kleine Jesus innebrocht hän, um an ihm de üblich Gsetzesbruch z erfülle,
28 het er s Chind id armi gno, pries Gott und gseit:
29 "Jetzt, Souveräner Herr, entlohsch din Sklave in Friede wie dus versproche hesch.
30 Denn mini Auge händ s Mittel zur Rettig gseh,
31 für das du gsorgt hesch, damit es für alli Völker sichtbar isch:
32 es Liecht zum de Schleier vo de Völker wegneh und e Herrlichkeit für dis Volk Israel."
33 De Vater und d Mueter sind gstunne was alles übers Chind gseit worde isch.
34 Sịmeon het sie gsegnet und het zu de Maria gseit de Muetter: "Dis Chind isch dezue bestimmt, z Israel vieli gheie und wieder ufstoh zloh, und es söll es Zeiche si, gege das mer rede wird
35 - ja, dich wird es langs Schwert durebohre damit die Überlegige viel Herze enthüllt werded."
36 Dänn isch da no d Anna gsi, d Tochter vo Phạnuël, uus em Stamm Ạscher, e Prophetin i vorgrücktem Alter. Nach ihrem Hüürat het siebä Jahr mit ihrem Ma gläbt.
37 Sie isch e Witwe gsi und isch inzwüsche 84 Jahr alt gsi. Nie het sie im Tempel gfählt, sondern sie het Tag und Nacht unter Faste verrichtet und Flehe heilige Dienst.
38 Genau i dere Stund isch sie nöcher gange und het agfange, Gott zdanke und mit allne, wo uf d'Befreiig Jerusalems warted, über s'Chind z'rede.
39 Wo sie den alles nachem Gsetz Jehovas usgführt hend hend, hend sie nach Galilạ̈a i ihri Stadt Nạzareth zrugg kährt.
40 Das Kind isch grösser und stärker worde, het an Wisheit zue gnoo und het wieterhin Gottes Anerkennig gha.
41 Sini Eltere händ d Gwohnheit gha, jedes Jahr s Passa
41 Sini Eltere händ d Gwohnheit gha, jedes Jahr s'Passahfest in Jerusalem z'bsueche.
42 Wo Jesus zwölf Jahr alt gsi isch, händs aso duruf zoge wies bi dem Fäscht Bruch gsi isch.
43 Nach de Feschttäg händ sie sich uf de Heiwäg gmacht, aber de jung Jesus isch in Jerusalem zrugg bliebe, ohni das sini Eltere es gmerkt händ.
44 I de Anahm, er seig bi de andere Reisende, sind sie e Tagereis wiit gange und hend den aagfange, under de Verwandte und Bekannte nach em sueche.
45 Als sie ihn aber nöd gfunde händ, händ sie nach Jerusalem zruggkährt und händ überall nach ihm gsuecht.
46 Nach drüü Täg händ sie ihn dänn endlich im Tempel gfunde, wie er mitte under de Lehrer hockt, ihne zueloset und Frage gstellt hät.
47 Alli wo ihm zueghört händ sind die ganz Ziit über sis Verständnis und sini Antworte gstunnet.
48 Wo sini Eltere ihn gseh händ, sinds fassigslos gsi, und sini Mueter hät gseit: "Chind, wie häsch du eus das nur chönne atue? Lueg emal, di Vater und ich händ dich ganz verzwiiflet gsuecht."
49 Doch er het sie gfrogt: "Warum hend ihr mich gsuecht? Wüsst ihr nöd, dass ich im Huus vu minem Vater muess si?"
50 Doch sie begriffe nöd was er demit gmeint het.
51 Er het jetzt mit ihne nach Nạzareth zrugg gchährt und sich ihne wiiter unterordnet. Sini Muetter het all die Wort i ihrem Herz bewahrt.
52 Jesus het a Wiisheit und Körpergrössi zue gno und het immer meh Anerkennig bi Gott und de Mensche gfunde.