GTranslate Wähle deine Sprache

Suchen und Finden

Markus 1 vo 16

von Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 528

 

Markus 1 vo 16

NACH MARKUS

1:1 Afang de guete Botschaft über Jesus Christus, de Sohn Gottes:

2 Es isch so wies im Buech vom Prophet Jesaja staht: "(Ich schick dir min Bote vorus. Er wird din Weg vorbereite.)

3 E Stimm rüeft in Wildnis: 'Bereitet den Weg Jehovas vor! Ebnet seine Strossen.

4 Johạnes vo de Täufer isch i de Wildnis gsi und het d Taufi als Symbol vo de Rue zur Sündevergebig predigt.

5 Ganz Judạ̈a un alli Iwohner Jerusalem gehn zue nem, len sich im Jordan vu nem daufe un gän ihri Sinde zue.

6 Johạnnnes het Kleidig us Kamelhaar und en Lädergürtel um d Hüfte gässe, und er het Heuschrecke und wilde Honig gässe.

7 Er predigt: "Nach mir chunnt öpper wo stärcher isch als ich, und ich bi nöd würdig, mich z bücke und die Rieme vo sinere Sandale ufzbinde.

8 Ich han eu mit wasser tauft, aber er wird eu mit heiligem geist taufe."

9 Zu dere Ziit isch Jesus us Nạzareth in Galilạ̈a cho und het sich im Jordan vo Johạnes taufe loh.

10 Und sobald er us em Wasser gstige isch, het er gseh wie de Himmel ufriss und de Geischt wie e Tuube uf ihn abecho isch.

11 Und e Stimm isch usem Himmel cho: "Du bisch min Sohn, min gliebte Sohn. Ich han Gfalle a dir."

12 Gliich druf het en de Geist id Wildnis triebe.

13 40 Täg isch er i de Wildnis bliebe und isch vom Satan versuecht worde. Er het under de wilde Tier glebt, doch d Ängel hend sich um ihn kümmeret.

14 Nachdem Johạnnes de verhaftet worde isch, isch Jesus nachgange Galilạ̈a, het die gueti Botschaft gottes bekannt gmacht

15 und gseit: "Die Zeit ist kam. S Königrich Gottes ist nöch. Bereut und glaubt an die gut Botschaft."

16 Während er am See vom Galilạ̈a entlang gange isch, het er Sịmon gseh und däm si Brüeder Andreas, wie sie ihri Netz in See uswarfed. Si sind nämli Fischer gsi.

17 Jesus het zu ihne gseit: "Folged mer noche und ich mach eu zue Menschefischer."

18 Sofort hends ihri Netz verlüüred und ihm gfolgt.

19 Er isch es chlises Stück witer gange und het Jakobus gseh, de Sohn vo Zebedạ̈us und dem Brüeder Johạnes. Sie sind im Boot gsi und hend ihri Netz usbesseret.

20 Sofort het er sie gruefe, woruf sie ihre Vater Zebedạ̈us mit de Lohnarbeiter im Boot zruggloh und Jesus folgt.

21 So sinds uf Kapẹrnaum cho.

Sobald de Sabbat agfange het, isch er id Synagoge gange und het agfange lehre.

22 Die Lüüt sind nur so gstunne über sin Art z'lehre, denn er het sie wie öpper mit Autorität glehrt und ned wie d'Schriftgelehrte.

23 In de Synagoge isch grad en Maa gsi, wo under em Ifluss vomene böse Geischt gstande isch. Er het gschribe:

24 "Was hämmer mit dir ztue Jesus du Nazarẹner? Bisch du cho zum eus vernichte? Ich weiss genau wer du bisch: de Heilige Gottes!"

25 Doch Jesus befahl ihm: "Sig still und chum us em use!"

26 De böse Geischt hät de Maa in en Chrampf gschtürzt und dänn mit eme durchdringende Schrei verlüürt.

27 Die Lüt händ so gstartet, dass sie mitenand afange diskutiere. "Was het das z bedüte?", händs gseit. "Das isch ja e neui Lehr! Voll Autorität git er sogar de bösi Geischter Befehl und sie tüend was er seit!"

28 Es hät nöd lang duuret und in ganz Galilạ̈a hät mer überall gredt vo ihm.

29 Sie hend jetzt d Synagoge verlüre und sind mit Jakobus und Johạnnes is Huus vo Sịmon und Andreas gange.

30 Sịmons Schwiegermueter isch mit Fieber im Bett gläge und me het Jesus das sofort mitteilt.

31 Er isch zu ihre gange, het ihri Hand gno und ihre ufghört. S'Fieber verschwunde und sie het agfange, alli z' bediene.

32 Am Abig nach Sunneuntergang het mer alli Chranke und vo Dämọne Besesse zu ihm bracht.

33 Die ganz Stadt isch direkt vor de Türe versammlet gsi.

34 Er het vill Mänsche gheilt, wo a allne mögliche Chrankheite glitte händ, und trieb etlichi Dämọne us. Doch er het d Dämọne nit schwätze lo, denn sie hän gwüsst, dass er Chrischtus gsi isch.

35 Am frühe Morge, wo's no dunkel gsi isch, isch er ufgstandä, isch er use anen ämä Ort und het aagfange bätte.

36 Schnell händ sich Sịmon gmacht und die andere uf d Suechi nach ihm.

37 Wo sie ihn gfunde händ, händs gseid: "Alli sueched dich."

38 Er het jedoch erwideret: "Lönd ois woanderschii goo, id Nochberort, damit ich au det predige chan, denn dezue bin ich cho."

39 Da isch er gange und het i ganz prediget Galilạ̈a i de Synagoge und het die Dämọne ustribe.

40 Es isch au en Ussätzige zu ihm cho und het en sogar uf Chnü gflegt: "Wenn du nur willst, kannst du mich gsund mache."

41 Da het er tüüfs Mitgfühl empfunde, het d Hand uusgstreckt, berüert und gseit: "Das will i! Du söllsch gsund werde."

42 Im gliiche Augenblick verschwunde de Ussatz und er isch gsund gsi.

43 Jesus het ihm strikti Aawisige geh und het en sofort weg gschickt.

44 Er hät gseit: "Sieh zu, dass du niemertem irgendöppis verzellsch, sondern gang, zeig dich dem Priester und opfere für dini Reinigung, was Moses vorgschriebe hät – als Bewiis vo dinere Heiliga."

45 Doch chum isch de Maa weg gsi, het er ständig verzellt und überall was passiert isch, sodass de Jesus nümm eifach so in e Stadt het chöne go. Er isch drum userhalb a einsame Orte bliebe. Trotzdem händ's vo überall Lüt zu ihm gstört.