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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaja 16 vo 66

 

Jesaja 16 vo 66

16:1 Schickt en Schoofbock zum Herrscher vom Land,

von Sẹla aus durch die Wildnis

bis zum Bärg vo de Tochter Zion.

 2 Wie en us sim Nest verjagte Vogel,

so werden die Töchter Mọab an Furten des Ạrnon sein.

 3 "Gib Rat, füehr die Entscheidig us.

Mach i de Mittagsziit dine Schatte zur Nacht.

Verbirg die Verstreute und verrate ned d Fliehende.

 4 Mini Verstreute sölled i dir wohne, o Mọab.

Werd ihne es Versteck vorem Vernichter.

De Unterdrücker wird es Ende finde,

d zerstörig wird ufhöre,

und die wo ander vertretet werded vo de Erde verschwinde.

 5 Dänn wird es Thron dur loyali Liebi feschte Bestand erhalte.

De im Zelt David druf hockt wird treu sii.

Er wird en faire Richter sii und schnell für Gerechtigkeit sorge."

 6 Mir hend vom Stolz Mọab ghört – es isch überuus stolz,

vo sinere Überheblichkeit und sim Stolz und sim Zorn.

Doch sis leeres Gerede wird sich i nüt uflöse.

 7 Darum wird Mọab luut um Mọab trauere.

Ihr werdet alli klage.

Die Gschlagene werded de Rosinechueche vom Kir-Harẹseth nachebrüele.

 8 Denn d Terasse vo Hẹschbon sind verwelkt,

de Weinstock vo Sịbma.

D Herrscher vo de Völker händ sini mit rote Truube beladene Zweige vertramplet.

Sie händs gravet bis uf Jạser.

Si langet bis i d Wildnis.

Sini Ranke hend sich usbreitet bis zum Meer gha.

 9 Darum wird ich um de Weinstock vo Sịbma brüele, wie ich um Jạser brüele.

Mit mine Träne wird ich dich tränke, o Hẹschbon und Eleạl,

will de Jubel über dini Summerfrücht und über dini Ernte ufghört het.

10 Jubel und Fröhlichkeit sind usem Obstgarte verschwunde

und i de Wigärte gits weder Fröidigsang no Freudruef.

In den Keltern stampft niemert meh die Trauben,

denn ich han d Jubelruef verstumme lah.

11 Darum bini innerlich ufgwühlt wege Mọab

wie d Site vonere Harfe,

ja tüüf im innere wäge Kir-Harẹseth.

12 Selbst wenn sich Mọab uf de Höchi abmüeht und zum Bett i sis Heiligtum gaht, wirds nüt erreiche.

13 Das het Jehova früehner über Mọab gseit.

14 Und jetzt seit Jehova: "Innerhalb vo drü Jahr, de Jahr vomene Lohnarbeiter, wird de Ruhm Mọab unter Tumult vo allne Art zu Schand werde, und die Übrigbliebene werded sehr wenig und unbedütend sii."

 

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 15 vo 66

 

Jesaia 15 vo 66

15:1 En Usspruch geg Mọab:

Wills i de Nacht verwüschtet worde isch,

isch Ar-Mọab zum Schweige bracht worde.

Wills i de Nacht verwüschtet worde isch,

isch Kir-Mọab zum Schweige bracht worde.

 2 Zum Tempel und nach Dịbon isch mer ufgstiege,

zu de Höchi zum brüele.

Mọab trauert luut um Nẹboe und Mẹdeba.

Jede Grind isch kahl gschore, jede Bart gstützt.

 3 Uf sin Strosse treit mer Sacktuch.

Alli traued luut uf ihrne Dächer und ihrne öffentliche Plätz.

Weinend ziehnds abe.

 4 Hẹschbon und Eleạlej schreie.

Bis nach Jạhazk ghört mer ihri Stimm.

Drum schreie die bewaffnete Männer Mọabs die ganz Ziit.

Mana zitteret.

 5 Mis Herz schreit wäg Mọab.

Sini Fliehendä sind bis uf Zọar und Ẹglath-Schelischịjam cho.

De Ufstieg vo Lụhit legeds brüelend zrugg.

Ufem Weg nach Horonạjim schreieds wäg de Katastrophe.

 6 Denn s Wasser vo Nịmrim isch ustrochnet.

S grüene Gras isch verdorrt,

s gras isch verschwunde, nüt Grüens isch meh da.

 7 Drum trägeds weg, was vo ihrne Vorrät und Richtümer na übrig isch.

Si dürequered s Tal vo de Päpple.

 8 Das Gschrei hebt durs ganze Gebiet Mọabs.

Das Gjammer dringt bis uf Eglạjim.

Das Gjammer dringt bis nach Beẹr-Ẹlim.

 9 S Wasser vo Dịmon isch voll Bluet

und ich ha no meh im sinn für dịmon:

En Löie für die us Mọab Entkommenden

und für die im Land Übrigbliebende.

 

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaja 14 vo 66

 

Jesaia 14 vo 66

14:1 Denn Jehova wird Jakob Barmherzigkeit zeige und er wird Israel wieder uswähle. Er wird sie in ihrem Land aasiedle, und die asässige Fremde wärde sich ne aschlüsse und sich mit em Huus Jakob verbinde.

2 Die Israelite werded vo Völker i ihres eigene Land zruggbracht werde, und s Huus Israel wird sie im Land Jehovas als Diener und Dienerinne bsitze. Es wird die gfange näh, wos gfange hend, und es wird die unterwerfe, wos zu Zwangsarbeit verpflichtet hend.

3 A dem Tag wo Jehova dir Rueh git vo dim Leid und dim ufgwühlte Zuestand und vo de herte Sklaverei zu dere mer dich zwang,

4 wirsch geg de König vo Babylon folgende Spruch ufsäge:

"Was für es End doch dä gfunde hät, dä ander zu Zwangsarbeit verpflichtet!

D Unterdrückig het ufghört!

 5 Jehova het de Stock vo de Böse zerbroche,

de Stab de Herrscher.

 6 zornig hends uf Völker gschlage i mit unufhörliche Schläg,

hässig underwarfeds Natione mit unerbittlicher Verfolgig.

 7 Die ganz Erde het jetzt Rueh, isch frei vo Ruhestörig.

Die Mönsche juble vor Freud.

 8 Sogar d Wacholderböim freued sich dinetwäge

zäme mit de Zeder vom Lịbanon.

Si säged: 'Sitdem du gfalle bisch,

chunt kein Holzfäller zu eus ufe.'

 9 Selbscht das Grab tief une isch scho ganz ufgregt,

um dich z empfange, wänn du chunsch.

Wäge däm weckts die im Tod Chraftlose uf,

alli tyrannische Führer vo de Erde.

Es loht alli Könige vo de Völker vo ihrne Throne ufstoh.

10 Sie alli ergriifed das Wort und säged zu dir:

'Bisch au du schwach worde wie mir?

Bisch jetzt so wie mir?

11 Abä is Grab isch din Stolz gstürzt worde,

de Klang vo dine Saiteninstrument.

Du ligsch ufeme Bett us Made

und Würmer sind dini Decki.'

12 Wie bisch doch vom Himmel gfalle,

o Glänzender, Sohn de Morgenröte!

Wie bisch umghaue worde zur Erde,

du wo de Volks besiegt het!

13 Du häsch der gmeint: 'Ich wird zum Himmel ufestiige.

Über die Sterne Gottes werde ich min Thron erhebe

und mich uf de Berg vo de Zämekunft setze

im üsserschte Norde.

14 Ich wird ufewähli über die Wulche durufstige.

Am höchste werd ich mich gliichmache.'

15 Doch stattdesse wirsch is Grab bracht,

in die tüfste Tiefe vo de Grube.

16 wo dich gsehnd werded dich astarre.

Si werded dich genau betrachte und säge:

'Isch das de Maa wo d Erde zum Bebe bracht hät,

de Königriich erschütteret,

17 wo die bewohnti Erde vo de Wildnis glichmacht het

und ihri städt niederriss,

de sini gfangene nöd heicho lah ziä?'

18 Alli andere Chönige vo de Völker,

ja sie alli, sie ruhe in Ehre,

jede i sim eigene Grab.

19 Doch du ligsch wäggworfe da, ohni Grab,

wie en zweig wo keine will

bedeckt mit gfallene, de vom schwert durchbohrte,

wo zu de stei vonere grube anefahre,

du ligsch da wie en vertrampelte lichnam.

20 Du wirsch ene ned imne Grab zuegselle,

denn du hesch dis eigene land zerstört,

dis eigene Volk tötet.

D'Sippschaft vo Verbrecher wird nie wieder mit Name gnennt werde.

21 Macht für sini Söhn en Schlachtbank parat

wäg de schuld vo ihrne vorfahre,

damit sie sich nöd erhebed und d Macht über d Erde übernehmed

und das Land mit ihrne Städt fülle."

22 "Ich werde mich gegen sie erheben", erklärt Jehova, de Herr de Heere.

"Und ich wird us Babylon jede Name, jede Überrest, jedi Nachkomme und jede Nachwuchs uslösche", erklärt Jehova.

23 "Und ich wird's de Stachelschwein als Bsitz überlah und's zum Sumpfgebiet mache und's mitem Bäse vo de Vernichtig wegfäge", erklärt Jehova, de Herr vo de Heere.

24 Jehova, de Herr vo de Heere, het gschwore:

"So, wie ich's mir vorgno han, so wird's gscheh,

so wie ichs beschlosse han, so wirds iträffe.

25 Ich wird de Assyrer i mim Land zermale,

uf mine Berge wird ich ihn verträtte.

Si Joch wird vo mim Volk entfernt,

die Last wird ihne vo de Schulter gno."

26 Das isch gäge die ganz Erde beschlosse worde,

und das isch d Hand wo geg alli Völker uusgstreckt isch.

27 Denn Jehova, de Herr vo de Heere, hets beschlosse.

Wer chans verhindere?

Sini Hand isch usgstreckt.

Wer chan sie abwände?

28 Im Todesjahr von König Ạhasa isch folgender Ussproch gmacht worde:

29 "Freu di nöd, Philistạ̈a, ja niemert vo dir,

bloss will de Stab vu dem wo dich schlaht, zerbroche isch.

Denn us de Wurzle vo de Schlange wird e Giftschlange fürecho,

ihre Brut wird e pfiilschnelli Giftschlange sii.

30 Während die Erstgeborene vo de Benochteiligte weide

und die Arme in Sicherheit lagere,

werdi dini Wurzle dur Hunger abtöte,

und was vo dir übrig bliibt, wird vernichtet.

31 Jammere, o Stadttor! Schreie, o Stadt!

Ihr alli werded s'Muet verlüre, o Philistạ̈a!

Denn usem Norde chunnt Rauch

und i de feindliche Reihe gits kei Nachzügler."

32 Was söll mer de Bote vom Volk antworte?

Dass Jehova s Fundament Zions gleit hate

und die Benachteiligte vo sim Volk det Schutz findet.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 13 vo 66

 

Jesaia 13 vo 66

13:1 En Usspruch gege Babylon, vo dem Jesaja, de Sohn vo Ạmoz, e Vision gha het:

 2 "Stellt auf einem kahlen, felsigen Berg ein Signal auf.

Rüeft ne zue, winkt ne zue,

demit sie id Tore vo de Edle chömed.

 3 Ich han dene Befähl erteilt wo ich bestimmt hana.

Ich han mini Chrieger zäme grüeft zum min Zorn zeige,

miini jublende, stolze Kämpfer.

 4 Höört! E Mängi uf de Bärge,

es tönt nach zahllose Mänsche!

Höört! De Lärm vo Königriiche,

vo versammlete Völker!

Jehova, de Herr vo de Heere, muschtert s Heer für de Chrieg.

 5 Sie chömed useme färne Land,

vom Endi vom Himmel,

Jehova und d'Waffe vo sim Zorn,

zum über die ganz Erde Vernichtig bringe.

 6 Jammeret, denn de Tag Jehovas isch nah!

Zerstörerisch chunnt er vom Allmächtige.

 7 Drum werded alli Händ schlaff wärde

und s Herz jede Mensch wird vor Angst schmelze.

 8 Die Lüt sind in Panik.

Si werded vo Chrämpf und Schmerze packt

wie e Frau i de wehe.

Entsetzt luegeds sich a,

ihri Gsichter glüehend vor Quale.

 9 Gseht! De Tag Jehovas chunt,

grausig, voll Wuet und glühendem Zorn,

zum das Land zumne Bild vom Graue mache

und d Sünder vom Land uszlösche.

10 Denn d Sterne vom Himmel und sini Stärnbilder

werded ihr Liecht nöd strahle lah.

D Sunne wird dunkel sii bi ihrem Ufgang

und de Mond wird sis Liecht nöd lüchte lah.

11 Ich wird die bewohnti Erde für ihri Schlächtigkeit zur Rächeschaft zieh

und die Böse für ihres Vergehe.

Ich wird em Stolz vo de Amassende es End mache

und d Überheblichkeit vo de Tyranne breched.

12 Ich wird defür sorge das de sterblich Mänsch seltener isch als gelbs Gold,

dass d Mänsche seltener sind als s Gold us Ophir.

13 Drum wird ich de Himmel verschüttere,

un d Erde wird grettet, bis sie vu ihrere Stell rückt,

bim Zornausbruch Jehovas, vom Herrn vo de Heere, am Tag vo sim glüehende Zorn.

14 Wie e gjagti Gazelle und wie e Herde wo niemer zämebringt,

wird jede zu sim eigene Volk zruggkehre.

Jede wird i sis eigene Land flieh.

15 Jede wo mer findet wird durstoche,

und jede wo mer fasst wird durs Schwert gheie.

16 Ihri Chind werded vor ihrne Auge zerschmetteret,

ihri Hüüser plünderet

und ihri Fraue vergewaltigt.

17 Ich hetze d Meder uf sie,

für d Silber nüt wert isch

und dene Gold kei Freud bereitet.

18 Ihri Bööge werded jungi Männer niederstrecke.

Mit Säuglinge werdeds keis Mitleid haa,

kei Erbarme mit Chind.

19 Und Babylon, s prächtigschte vo allne Chönigriich,

d'Schönheit und de stolz de Chaldạ̈er,

wird sii wie Sọdom und Gomọrra, als Gott sie gstürzt hät.

20 Sie wird niemeh bewohnt werde

no, wird sie alli Generatione dur en Wohnort sii.

Kein Ạraber wird det sis Zelt ufschlage

und kei Hirte werded iri Herde det lagere lah.

21 Die Wüstentier werded sich det anelege.

Ihri Hüüser werded voller Uhus sii.

D Strasse werded det hause

und wildi Ziege werded det umegumpet.

22 Hüülendi Tier werded i ihrne Türme Schreie usstosse

und Schakale i ihrne luxuriöse Paläscht.

Ihri Ziit isch nah und ihri Täg werded nöd verlängeret."