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Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Petrus 2 vo 3

 

2.Petrus 2 vo 3

2:1 Es het jedoch au falschi Prophete geh unter em Volk, wies au unter eu falschi Lehrer geh wird. Die werded unuffällig zersetzendi Sektene iifüehre und sogar de Bsitzer verlügnet, wo si freigchauft het, dass si schnell vernichtet über sich bringed.

2 Usserdem werded sich viel ihrem drüiste Verhalte aschlüsse und ihrewäge wird über de Wahrheit gläschteret werde.

3 Au werded sie eu us Gier mit betrügerische Wort usbüte. Ihres Urteil wo scho lang fescht staht, lönd aber nöd uf sich warte, und ihri Vernichtig schlaft nöd.

4 gott het sich au nöd zrugghalte d'Engel wo gsündiget gha hend z'bestrafe, sondern er het sie in Tạrtarus gworfe, er het sie in Chette dichtter Dunkelheit gleit zum sie für s'Gricht ufzbewahre.

5 Und er haltet sich nöd devo zrugg, e ehemaligi Wält z strofe, wobi er Noah, en Prediger vo de Grechtigkeit, mit siebe anderne rettet het, won er e Fluet über e Wält gottlose Mänsche cho het.

6 Usserdem het er d'Städt Sọdom und Gomọr verurteilt, indem er sie iigscheret het. Dadurch het er Gottlose es Bispiel für das gäh wo wird.

7 Und er hät de grächti Lot rettet, wo wägem drüischte Verhaltens gsetzlose Lüüt schwer z liide gha hät.

8 De grächti Maa het Tag für Tag sini grächti Seel wäg de gsetzlose Tate quältiere, won er gseh het und ghört het, won er under ihne gläbt het.

9 Jehova weiss also, we er gotttergebeni Mensche us dr Prüefig rettet, Ungrechte degege ufbewahrt, damit sie am Dag vum Gricht vernichtet wäre. 

10 bsunders die wo anderi wänd beschmutze und Autorität verachted.

Fräch und eigenwillig, wie sie sind, schüüred sie sich nöd devor, über die z'lästere, dene Ehri verlohe worde isch,

11 während Engel, obwohl sie stärcher und mächtiger sind, sie us Respekt vor Jehova nöd mit abfällige Wort aaklaged.

12 Doch die Mensche sind wie vernunftlosi Tier wo ihrem Instinkt folged und dezue gebore sind iigfange und vernichtet werde. Si läschtere über Sache, wo si nüt wüsse, und werde als Folg vo ihrem zerstörerische Verhalte vernichtet.

13 Sie bechömed die verdiente Straf für ihres schlimms Verhalte. Sie hends als es Vergnüege betrachtet, es usschweifends Läbe z füehre sogar am Tag. Sie sind Schmutz- und Schandfläcke, wo i ihrne irrefüerende Lehr schwelged, während sie mit eu Fäschtmau halted.

14 Ihri Auge sind voll Ehebruch und sie chönd nöd vo Sünde lah. Sie verleitet ungfestigti Mensche. Ihres Herz isch drin gübt, gierig zsi. Sie sind verfluechti Chind.

15 Sie hend de grad Weg verlah und sind irregeführt worde. Sie sind em Weg vo Bịlea, em Sohn Bẹor, gfolgt wo de Lohn für Unrecht gliebt het.

16 Er isch jedoch zrächtgwise worde, will er nöd gmacht het was richtig gsi isch. Es stumms Lasterier hät mit de Stimm vomene Mänsch gredt, zum de Prophet a sim wahnsinnige Vorhabe z'hinderä.

17 Die Lüüt sind Quelle ohni Wasser und Näbelschwäde, wo vomene heftige Sturm tribe werded. Uf si wartet die schwärzschti Dunkelheit.

18 Sie schwinge hochtrabendi Rede ohni Inhalt. Dur das appelliere a sündigi wünsch und durch dreists verhalte verliitets mensche, wo grad ersch dene entchömmed, wo im irrtum läbed.

19 Sie verspreched ihne Freiheit, obwohl sie selber Sklave vom Verderbe sind; denn wenn öpper vomene andere überwältigt wird, ischer dem sini Sklave.

20 Wänn sie nämlich nachdem sie dur e gnaui Erkenntnis vom Herr und Retter Jesus Christus em Schmutz vo de Wält entcho sind, wieder dra verwicklet und devo überwunde werded, stahts um sie am Endi schlimmer als am Afang.

21 Es wär für sie besser gsi, de Weg vode Gerechtigkeit ned genau erkennt zha, als ihn z'kenne und sich denn vo de heilige Gebot wos becho hend, abzwände.

22 Uf si trifft zue, was s wahre Sprichwort säit: "Der Hund ist zu sim eigen Erbrochenen zruggkehrt und die badet Sau wälzt sich wieder im Schlamm.

 

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2.Petrus 1 vo 3

 

2.Petrus 1 vo 3

DE ZWEITI BRIEF VOM PETRUS

1:1 Sịmon Petrus, en Sklave und Aposchtel vom Jesus Christus, a die wo durch d Gerechtigkeit vo üsem Gott und vom Retter Jesus Christus en so wertvolle Glaube erlangt hend wie mir:

2 Ich wünsch eu unverdienti Güte und Friede in immer grösserem Mass durch e gnaui Erkenntnis Gottes und unses Herrn Jesus.

3 Denn sini göttlichi Macht het uns alles ge, was zum Läbä un zue d Gottergäbäheit biitreit, durch de gnaui Wisseschaft vu sinere eigene Herrlichkeit und Tugend bruefe het.

4 In Übereinstimmig damit het er eus die kostbare, grossartige Verspräche geh, damit ihr durch sie a de göttliche Natur chönd teilha, nachdem ihr de Verdorbeheit vo de Wält entcho sind, wo durch verchehrts Verlange entstande isch.

5 Setzt drum alles dra, zu euem Glaube Tugend hinzuezfüege, zu eure Tugend Erkenntnis,

6 zu Eurer Erkenntnis Selbstbeherrschig, zu eure Selbstbeherrschig Usharre, zu eurem Usharre Gottergäbeheit,

 7 zu äirem Gottergäbäheit bräderlichi Zunigung, zue äire bräderliche Zunigung Liebi.

8 Denn wenn das alles in äich vorhande isch un ibaströmt, wäre ihr nit untätig noh ohni Frucht si, was de gnaui Erkenntnis üserem Herrn Jesus Christus betrifft.

9 Wer das alles nöd hät isch blind. Er verschlüsst d Auge vor em Liecht und hät vergässe, dass er vo sine früehnere Sünd greinigt worde isch.

10 Drum, Brüeder, strenged eu umso meh ah, damit ihr sicher erreiched, wozu ihr bruefe und userwählt worde sind. Wen ihr das alles wiiter machet, werded ihr niemals zu Fall cho.

11 Ja so wird eu grosszügig Zugang zum ewige Königrich euses Herr und Retters Jesus Christus gwährt.

12 Drum han ich vor eu immer a die Sache z erinnere, obwohl ihr sie scho wüssed und i de Wahrheit, wo in eu isch gfestigt sind.

13 Ich halts für richtig, eu dur Erinnerige ufzrüttle solang ich i dere Hütte bin.

14 Schliesslich weiss ich, dass ich mini Hütte bald ablege wird, wie es mir au euse Herr Jesus Christus dütlich gmacht het.

15 Ich wird immer mis möglichste tue damit ihr eu a all das selber chönd erinnere weni nüme da bi.

16 Mir hend eu d Macht und Gegewart euses Herrn Jesus Christus nöd dadurch bekannt gmacht, dass mir eus uf raffiniert usdänkt hend, unwahri Gschichte gstützt hend - nei mir hend villmeh sini herrlichi Grössi mit eigene Auge gseh.

17 Denn Gott, dr Vater, vulosst nem Ehri un Herrlichkeit, als vu dr grosstige Herrlichkeit, we de a nen grichtet wäre: "Das isch mi Bueb, min liebe Bueb, an däm i selba gfalle ha.

18 Ja die Wort sind vom Himmel cho und mer hends ghört wo mer mit ihm ufem heilige Berg gsi sind.

19 Drum vertraued mir na feschter uf die prophetische Wort, und es isch guet, wenn ihr ihne Ufmerksamkeit schänked als en Lampe, wo amene dunkle Ort lüüchtet (bis de Tag aabricht und en Tagesster ufgoht), i euem Herze.

20 Denn ihr müend vor allem wüsse: Kei Prophezeig vo de Heilige Schrift entspringt irgend enere persönliche Uslegig

21 Denn Prophezeiige sind niemols menschliche Ursprungs gsi, sondern Mensche hend uf Veraalassig Gottes gredt, wie sie vom Heilige Geist gleitet worde sind.

 

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DE ZWEITI BRIEF VO JOHANNES

 

2.Johannes 1 vo 1

DE ZWEITI BRIEF VOM JOHANNES

1 De ältere Maa a die userwählte Frau und ihri Chind woni würkli liebe und nöd ich allei, sondern au alli wo d Wohrheit kenneglernt hend.

2 wege de Wahrheit wo i eus bliibt und für immer bi eus wird si.

3 Unverdienti Güte, Barmherzigkeit und Friede vu Gott, däm Vater, un Jesus Christus, däm Bueb vum Vater, wäre uns begleite, zsämme mit Wohret un Lebi.

4 Ich freu mich sehr, will ich erfahre han, dass einigi vo dine Chind de Wahrheit gönd, so wies eus de Vater uftreit het.

5 Nun bitte ich dich, userwählti Frau, dass mir enand liebed. (Ich schrib do nöd über es neus Gebot sondern über eis, womer vo Afang ah gha händ.)

6 Und das isch mit Liebi gmeint: dass mir wiiter nach sine Gebot läbed. Wie Ihr vo Aafang aa ghört händ, bestaht s Gebot drin, dass Ihr wieter de Wäg vo de Liebi sött go.

7 Denn viel Betrüger sind id Welt usezoge. Sie erkänned nöd a das Jesus Christus als Mensch cho isch. Bi ihne handelt es sich um de Betrüger und de Antichriste.

8 Passed uf eu, damit ihr nöd verlüred, was mir erarbeitet händ, sondern die volli Belohnig überchunt. 

9 Jede, wo nit bi dr Lehr vum Chrischtus bliebt, sundern vorusteilt, isch nit mit Gott verbunde. Wer bi dere Lehr bliibt isch sowohl mit em Vater als au mit em Bueb verbunde. 

10 Wenn öpper zu euch chunnt und die Lehr nöd vertritt, denn nimmt en weder in eui Huus uf no grüesst en.

11 Denn wer ihn grüesst, isch a sine schlächte Tate mitschuldig.

12 Obwohl ich eu vieles zschriebe han, möcht ichs nöd mit Papier und Tinte tue, sondern ich hoffe zu euch zcho und mit eu vo Agsicht zu Agsicht zrede, damit eui Freud vollkomme isch.

13 die Chind vo dinere Schwöschter wo userwählt hend lönd dich grüesse