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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jakobus 2 vo 5

 

Jakobus 2 vo 5

2:1 Mini Brüedere, ihr händ doch nöd öppe de Glaube vo eusem herrliche Herr Jesus Christus und handelt glichzitig parteiisch?

2 Aagnoh, en Maa mit Goldringe a de Finger und prächtige Chleidig bsuecht eui Zämekunft, aber au en Arme i unsuberer Chleidig chunnt ine.

3 Lueged Ier de mit de prächtige Chleidig anerkennend a und seged: "Setz dich da uf de schöne Platz!", und seged ihr zu dem Arme: "Bliib du stah!" oder: "Setz dich da unde ane a mi Fuessschemel!?

4 Wenn das so isch hender den nöd Klasseunterschied unter eu und sind ihr den nöd zu Richter worde wo ungrächt Urteil fället?

5 Höret zue, mini liebe Brüedere! Het Gott nöd die wo für d Welt arm sind, dezue usgwählt rich im Glaube und Erbe vom Kenigrich z si, won er dene versproche het, wo ihn liebed?

6 Ihr aba vuachtet die Arme. Sind's denn nit die Riche, de äich undadrücke un vor Gricht schleppet?

7 Läschtereds nöd über de guete Name woner becho hend?

8 Wen ihr jetzt das königliche Gsetz befolgt wo i de Schriftstelle enthalte isch: "Dü sollsch Dine Mitmensche liebe wie dich selber, isch das guet so.

9 Handlets aber witer Parteiisch, de begöhnd ihr e Sünd und werded vom Gsetz als Gsetz überführt.

10 Denn wer das ganze Gsetz befolgt, sich aber imene einzige Punkt en Fehltritt leistet, de het gege s ganze Gsetz verstosse.

11 De wo gseit hät: "Du söllsch nöd d Ehe bräche hät nämlich au gseit: "Du söllsch nöd morge. Wennd etzt nöd d Ehe brichsch, aber mord bisch zumene Gsetzesüberträtter worde.

12 Redet und handlet wiiter so wie die, wo eines Tages nach em Gsetz vomene freie Volk beurteilt werded.

13 Denn wer nöd barmherzig handlet, über de wird ohni barmherzigkeit Gricht ghalte. Barmherzigkeit triumphiert über s Gricht.

14 Was nützt es, mini Brüedere, wenn öpper behauptet, Glaube zha, ihn aber nöd durch Tate bewiist? Dä Glaube chan ihn doch nöd rette, oder?

15 Wänn Brüeder oder Schwöschter nüt zum aalege und für de Tag nöd gnueg z esse händ,

16 aber eine vo eu seit zu ihne: "Göhnd in Friede! Ziehed eu warm a und issed eu satt", ihr gebed ene aber nöd das wo sie zum Läbe bruuched – was nützt das?

17 Genauso isches mit Glaube ohni Tate: Für sich allei isch er tot.

18 Denoch wird öpper säge: "Du hesch Glaube und ich chan Tate vorwiise. Zeig mir din Glaube ohni Tate und ich wird dir min Glaube durch mini Tate zeige."

19 Du glaubsch es git en einzige Gott, nöd? Das isch guet so. Doch au die Dämọne glaubed und zittere vor Angst.

20 Aber wotsch de nöd igseh du oberflächliche Mensch, dass Glaube ohni Tate nutzlos isch?

21 Isch euse Vater Abraham nöd dur Tate für grächt erklärt worde, nachdem er sin Bueb Isaak ufem Altar gopferet het?

22 Du gsesch: Sii Glaube het mit sine Tate zämme gwürkt und dur sini Tate isch si Glaube vollkomme gmacht worde,

23 und es het sich d Schriftstell erfüllt: "Abraham het de Jehova glaubt und das isch ihm als Gerechtigkeit aagrechnet worde, und er isch als Fründ Jehovas bezeichnet worde.

24 Wie ihr gsend wird en Mensch durch Tate für Gerecht erklärt und nöd dur Glaube elei.

25 isch nöd ebeso au worde Rạha, die Prostituierti, dur Tate für grächt erchlärt, nachdem sie die Bote gastfründlich ufgnoh hend und sie ufeme andere Weg weg gschickt hend?

26 Ja, so wie de Körper ohni Geist tot isch, so isch au de Glaube ohni Tate tot.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jakobus 1 vo 5

 

DE BRIEF VOM JAKOBUS

Jakobus 1 vo 5

1:1 Jakobus. en Sklave Gott und vom Herr Jesus Christus, a die zwölf Stämm, wo überall verstreut sind:

Ich grüesse euch!

2 Gsehts als luter Freud ah, mini Brüeder wenn ihr die verschiedene Prüefige dure mached,

3 da ihr ja wüssed das eu uf Ächtheit prüäfter Glaube Usharre bewürkt.

4 Doch lat s'Usharre sin Zwäck erfülle, damit ihr vollständig und in jedere Hinsicht ohni Makel sind und's eu a nüüt fählt.

5 Wenns also irgendöperem vo eu a Wiisheit fehlt, denn söll er Gott immer wieder drum bitte, und sie wird ihm geh, denn Gott git allne grosszügig und ohni Vorwürf.

6 Er söll aber ständig voller Glaube bitte, ohni irgendwie zwiifle. Wer zwiiflet, isch nämlich wie e Meereswelle, wo vom Wind gjagt und hin und her triibe wird.

7 Ja, so öpper dörf nöd erwarte, dass er vo Jehova irgendöppis bechunnt.

8 Er isch en unentschlossene Mensch, unbeständig uf allne si Wäg.

9 Doch de armi, unbedütendi Brüeder söll sich freue, will er jetzt i höchem Asehe staht,

10i und de richi will er gmüetetet worde isch, will wie e blueme vom Feld werded die Riiche vergah.

11 Ja so wie d Sunne mit ihrere glühende Hitz ufgaht und d Pflanze vertrocknet, sodass d Blüete abfallt und d Pflanze ihri Schönheit verlürt, so werded au die Riiche vergah während sie voll demit beschäftigt sind, ihri Ziel z erreiche.

12 Glücklich isch de Maa wo under Prüefige dureghaltet. Nachdem er sich bewahrt het, wird er nämlich d Krone vom Läbe empfange, d Jehova dene versproche het, wo ihn unufhörlich liebed.

13 In Prüefige söll keiner säge: "Ich werde vo Gott uf d Prob gstellt." Denn mer chan Gott nöd mit Schlechtem uf d Probe stelle na stellt er selber irgendöpper uf d Prob.

14 Sondern jede wird uf Prob gstellt, wenn er sich vo sim eigene Verlange fortzieh und ködere laht.

15 Isch das Verlange zersch mal befruchtet, dänn bringts Sünde zu de Wält. Und d Sünde bringt wenns agfange worde isch, Tod füre.

16 Lönd oi nöd tüüsche, mini liebe Brüedere.

17 Jedi gueti Gabe und jedes vollkomme Gschänkli chunt vo obe, vom Vater vo de Himmelsli, wo sich nöd veränderet wies wanderendi Schatte tüend.

18 Es isch sin Wille gsi, eus dur d Wort vo de Wahrheit hervorzbringe, demit mer under sine Gschöpf en Art Erschtling würed.

19 Ihr müesst wüsse, mini liebe Brüedere: Jede söll schnell si zum ghöre, langsam zum Rede, langsam zum Zorn,

20 den de Zorn vomene Mensch füehrt nit zu dem, wo in Gottes Auge grächt isch.

21 Legt drum alles Schmutzige ab und jedi Spur voa Schlächtigkeit und lönd eu demüetig s Wort Gottes iipflanze, wo ide Lag isch eu z rette.

22 Hört jedoch nöd nur s Wort Gottes sondern läbt au danach, suscht betrüüged ihr eu dur falschi Überlegige selber.

23 Denn wenn öpper das Wort Gottes ghört und nöd danach lebt, isch er wie en Mensch, wo sis Gsicht im Spiegel betrachtet.

24 Er betrachtet sich, gaht weg und vergisst grad wieder, was für en Mensch er isch.

25 Wer aber i das vollkomme Gsetz wo Freiheit bringt ineluegt und debi bliibt isch kein Mensch wo öppis ghört und es denn wieder vergisst, sondern eine wo nacher lebt. Und das woner macht wird en glücklich mache.

26 Wenn öpper sich für en Anbeter Gottes halted, aber sini Zunge nöd züglet, betrügt er sis eigene Herz und sini Aabetig isch sinnlos.

27 Die Art Aabetig, wo vom Standpunkt vo eusem Gott und Vater us dri und makellos isch, gseht so us: nach Waisekinder und Witwen i ihrere Not z'gseh und unbefleckt vo de Wält z'bliibe.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Johannes de Brief 5

 

1.Johannes vo de Brief 5

5:1 Jede wo glaubt das Jesus de Christus isch isch, isch dur Gott gebore worde. Und jede wo de liebt, wo d Geburt veralasst het, liebt au de, wo dur die gebore worde isch.

2 Dodurch wüssemer, dass mer d Chind Gottes liebed: Wänn mer Gott liebed und sini Gebot halted.

3 Denn die Liebi zu Gott bestaht drin, dass mer sini Gebot halted und sini Gebot sind nöd schwer.

4 Denn jede, de durch Gott gebore worde isch, besiegt d Welt. Und das isch d Siegsmacht, wo d Welt bsiegt het: euse Glaube.

5 Wer chan d Welt besiege? Isch's nöd de wo glaubt, dass Jesus de Sohn Gottes isch?

6 Er isch es, wo dur Wasser und Bluet cho isch, Jesus Christus, nöd mit em Wasser elei, sondern mit em Wasser und mit em Bluet. Und de Geischt tritt als Ziige uf, will de Geischt d Wohrheit isch.

7 Denn es git drü Züg:

8 de Geischt, s Wasser und s Bluet. Und die drü sind sich einig.

9 Mir akzeptiere d Ziigeussag vo Mensche, doch d Ziige ussag Gottes isch dem überlege. Denn das isch d Ziigeussag Gottes: das wo er über sin Bueb beziigt.

 10 Wer an de Bueb Gottes glaubt treit das Zügnis i sich. Wer nöd a Gott glaubt het en zum Lügner gmacht will er nöd a das glaubt wo Gott über sin Bue bezügt het.

 11 Und dodrin bestoht s Zügnis: Das Gott eus ewigs Läbe geh het, und das Läbe isch i sim Bueb.

12 Wer mit em Bueb verbunde isch, het das Läbe. Wer nöd mit em Bueb Gottes verbunde isch, het das Läbe nöd.

13 Ich schrib äich des alles, dmit ihr wisst, dass ihr ewigs Läbä hän, ihr, de ihr a d Name Gottes Bueb glaubet.

14 Und das Vertraue händ mir zu ihm: Gott hört eus, ganz glich werum mir in Überiistimmig mit sim Wille bitte.

15 Und wemmer wüssed, dass er eus ghört, worum au immer mir bitte, denn wüssemer au, dass mer s Erbetene überchömed, will mer en ja drum bätte hend.

16 Wenn öpper gseht, wie sin Brüeder e Sünd begeit, wo nöd de Tod nach sich zieht, dänn wird er bitte, und Gott wird dem Läbe ge, ja dene wo kei Sinde begönd, wo de Tod nach sich zieht. Es git e Sünd wo de Tod nach sich zieht. Und ich säg ihm nöd, dass er wäg so Sünd bitte söll.

17 Jedi Ungerechtigkeit isch Sünde, und doch gits e Sünd wo nöd de Tod nach sich zieht.

18 Mir wüssed, dass jede wo dur Gott gebore worde isch, nöd Sünde triibt, sondern de dur Gott Geborene passt uf ihn uf, und de Bös chan ihm nüt ah ha.

19 Mir wüssed das mir vo Gott stammed aber die ganz Welt isch i de Gwalt vom Böse.

20 Doch mir wüssed, dass de Sohn Gottes cho isch und er het eus Eisicht gschänkt, sodass mir de Wohrhaft erkenned. Und mit ihm simmer durch si Bueb Jesus Christus verbunde. Das isch de wahri Gott und s ewige Läbe.

21 Liebi Chind, nämed eu vor Götze in Acht!