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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Johannes de Brief 4

 

1.Johannes vo de Brief 4

4:1 Ihr Liebe, glaubed nöd jede inspirierte Uussag, sondern prüeft die inspirierte Uussage zum gseh öb sie vo Gott stammed, denn viel falschi Prophete sind id Welt usezoge.

2 Dra erkenned ihr das e inspirierti Ussag vo Gott chund: Jedi inspirierti Ussag wo anerkennt das Jesus Christus als Mensch cho isch stammt vo Gott.

3 Mol jedi inspirierti Ussag wo Jesus nöd anerkennt stammt nöd vo Gott. Das isch die inspirierti Ussag vom Antichriste wo ihr ghört hend das sie chunnt und sie isch au scho i de Welt.

4 Ihr schtammt vu Gott, lebi Kinda, un ihr hän de falsche Prophete bsiegt, wel der mit äich vubunde isch, gressa isch als der, der mit dr Welt vbunde isch.

5 Sie stammed vo de Welt. Drum stammt das wo sie säged vo de Wält, und d Wält höred uf sie.

6 Mir stammed vo Gott. Wer Gott kennelernt, hört uf eus. Wer nöd vo Gott stammt, hört nöd uf eus. So unterscheided mir e inspirierti Ussag vo de Wahrheit vonere inspirierte Uussag vom Irrrtum.

7 Ihr Liebe, mir wännd enand witer lebe, wel d Liebi vu Gott kummt, und jede wo liebt, isch durch Gott gebore worde und kennt Gott.

8 Wer nöd liebt, het Gott nöd kenneglernt, denn Gott isch Liebi.

9 Dur das isch d Liebi Gottes zu eus dütlich worde: Gott het sin einzigzige Bueb in d Welt gschickt, damit mer durch ihn Läbe chönd übercho.

10 Die Liebi bestaht da nöd drin, dass mir Gott gliebt händ, sondern das er eus gliebt hät und sin Sohn als Sühnopfer für eusi Sinde gschickt hät.

11 Ihr Liebe, wenn Gott eus so gliebt het, den sind au mir verpflichtet enand zliebe.

12 Niemert het Gott je gseh. Wemmer enand wiiter liebed, bliibt Gott i eus, und sini Liebi wird i eus vollkomme gmacht.

13 Drum wüssemer, dass mer mit ihm verbunde bliibed und er mit eus: Will er eus sin Geist gä het.

14 Usserdem hämmer sälber gsee und bezüüge, dass de Vater sin Bueb als Retter vo de Welt gschickt hät.

15 Wer anerkennt, dass Jesus Gottes Bueb isch, mit dem bliebt Gott verbunde und er mit Gott.

16 Un ma hän de Liebi, de Gott zue uns het, kenne lerne un glaube an sie. Gott isch Liebi, un wer in dr Liebi bliebt, bliebt mit Gott un Gott mit nem.

17 Uf die Wis isch d Liebi in uns vollkomme gmacht worde, damit mir am Dag vum Gricht zueversichtlich si chönd, denn so wie Jesus Christus isch, so sind au mir i dere Welt.

18 Die Liebi kennt kei Angst, sondern vollkomme Liebi vertriibt die Angst, zumal Angst eus lehnt. Ja wer Angst het, isch nöd i de Liebi vollkomme gmacht worde.

19 Mir liebed, will er euis zersch gliebt het.

20 Wenn öpper seit "Ich liebe Gott", aber er hasset sin Brüeder, denn isch er en Lügner. Denn wer si Brüeder nit liebt, den na gsähne het, ka Gott nit liebe, den na nit gsähne het.

21 Und mir händ vo ihm s Gebot becho: Wer Gott liebt, muss au sin Brüeder liebe.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Johannes Brief 3

 

1.Johannes Brief 3

3:1 Gseht nur was für e Liebi eus de Vater gschänkt het – mir werded Chind Gottes gnennt! Und das simmer au. Drum kennt d Wält eus nöd: Wills ihn nöd kenneglernt hät.

2 Mini Liebe, mir sind jetzt Chind Gottes, aber no isch nöd offenbar worde, was mir werded si. Mir wüssed jedoch, dass mir ihm glich werdet, wenn er offebar wird, denn mir werdet ihn so gseh, wie er isch.

3 Und jede wo die Hoffnig het reinigt sich selber, so wie au er ine isch.

4 Jede wo Sünd tribt, tribt au Gsetzlosigkeit, und Sünd isch Gsetzlosigkeit.

5 Ihr wüssed au, dass er offebart worde isch zum eusi Sünde wegneh und i ihm isch kei Sünde.

6 Jede wo mit ihm verbunde blibt, tribt nöd Sünde. Niemert wo Sünd triibt, hät en gseh oder kenneglernt.

7 Liebi Chind, lönd eu vo niemerem id Irre füehre. Wer recht handlet isch recht, so wie au er recht isch.

 8 Wer Sinde tribt, schtammt vum Deufel, denn der Deufel het vu Afang a gsindigt. Dzue isch dr Bueb Gottes offebart worde: um das, wo de Tüüfel doe het, z zerstöre.

9 Jede, de durch Gott gebore worde isch, tribet nit Sinde, wel Gottes Same in däm bliebt, un er ka nit Sinde tribe, wel er durch Gott uf d Welt kumme isch.

10 Do sin de Kind Gottes un de Kinda vum Deufel z erkenne: Wer nit Grecht handlet, stammt nit vu Gott, un wer sin Brueda nit liebt, au nit.

11 Denn das isch d Botschaft, wo ihr vo Afang a ghört händ: Mer sölled enand liebe,

12 nöd wie de Kain, wo vom Böse gstammt het und sin Brüeder ermordet het. Und warum het er en agmordet? Will sini eigene Tate schlecht gsi sind, wo vu sinem Brueda aber Grecht.

13 Wundered eu nöd, Brüeder das d Welt eu hasst.

 14 Mir wüssed, dass mir vom Tod zum Läbe übergange sind, will mer d Brüedere liebed. Wer nöd liebt, bliebt im Tod.

15 Jede wo sin Brüeder hasst isch en Mörder und ihr wüssed, dass kein Mörder ewigs Läbe i sich treit.

 16 Dur das hemmer d'Liebi kenneglernt: will Jesus Christus sis Läbe für ois gäh het. Und mir sind verpflichtet, euses Läbe für euises Brüedere z'gäh.

 17 Wenn öpper aber materielle Bsitz het und sin Brüeder Not liide gseht und sich dennoch weigeret, ihm Mitgefühl z zeige, wie bliebt do de Liebi Gottes in ihm?

18 Liebi Chind, mir söttet nöd nur mit Wort liebe, sondern au in Tat und Wahrheit.

19 So werded mir wüsse, dass mir uf de Siite vo de Wohrheit sind. Und mir werded euses Herz vor ihm beruhige

20 in allem, worin euses Herz eus mag verurteile, will Gott grösser isch als euses Herz und alles weiss.

21 Ihr Liebe, wänn euses Herz eus nöd verurteilt, chömmer offe mit Gott rede.

22 Und worum mir au immer bitte, mir bechömeds vo ihm, will mir sini Gebot halted und tüend, was ihm gfallt.

 23 Ja, das isch si Gebot: Mir sölled a de Name vo sim Bueb Jesus Christus glaube und enand liebe, so wie er's eus uftreit het.

24 Usserdäm: Wer sini Gebot hebt, bliebt mit ihm verbunde und er mit ihm. Und durch d Geischt, den er uns ge het, wisse ma, dass er mit uns verbunde bliebt.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Johannes Brief 2

 

1.Johannes Brief 2

2:1 Mini liebe Chind, ich schriib eui das alles, damit ihr kei Sünd begeged. Und doch: Wenn jemads ä Sinde begoht, den hemmer ä bim Vater, Jesus Christus, ä Grechte.

2 Und er isch en Sühnopfer für eusi Sünd, doch nöd nur für eusi, sondern au für die vo de ganze Wält.

3 Und dra erkenne mer, dass mer ihn kenneglernt hend: wemmer wiiter sini Gebot halted.

4.Wer seit: "Ich han ihn kenneglernt", und dennoch sini Gebot nöd haltet, isch en Lügner, und d Wohrheit isch nöd in ihm.

5 Wer sich aber a sis Wort haltet, in dem isch d Liebi Gottes würkli vollkomme gmacht worde. Dodurch wüssemer, dass mer mit ihm verbunde sind.

6 Wer seit, er bliibt mit ihm verbunde, de isch verpflichtet, witer so zläbe wie er.

7 Ihr Liebe, was i äich schrib, isch kei neus, sundern ä alts Gebot, des ihr vu Afang a hän. Des alte Gebot sin de Wort, de ihr scho ghärt hän.

8 Und doch isch das, wo ich schriibe, es neus Gebot, wo sich sowohl bi ihm als au bi eu bewahrheitet, will d Finsternis vergaht und s wahre Liecht scho lüchtet.

9 Wer seit er seg im Liecht, und dennoch sin Brüeder hasst, isch no i de Finsternis.

10 Wer sin Brüeder liebt, bliebt im Liecht, und nüd bringt en is Stolper.

11 Wer aber sin Brüeder hasst, isch im Dunkle und gaht de Weg vom Dunkle, und er weiss nöd, woher er gaht, will d Finsternis sini Auge blind gmacht het.

12 Ich schrib eui, liebi Chind, will eui Sinde wäg sim Name vergäh worde sind.

13 Ich schrieb eui Vätere, will ihr de kenneglernt hend, wo vo Afang a da isch. Ich schrieb eui jungi Männer, will ihr de Böse bsiegt hend. Ich schriib eui, Chind wil ier de Vater kenneglernt hend.

14 Ich schrieb eui Vätere, will ihr de kenneglernt hend wo vo Afang a da isch. Ich schrib äich, jungi Männa, wel ihr stark un des Wort Gottes in äich bliebet un ihr d Bese besiegt hän.

15 Liebt weder d Welt na das wo zu ihr ghöret. Wenn öpper d Welt liebt, het er d Liebi vom Vater nöd in sich.

16 Denn alles i de Wält – s Verlange vom sündige Körper s Verlange vo de Auge und s Prahle mit dem wo mer hät – chunt nöd vom Vater, sondern vo de Wält.

17 Usserdäm: D Welt vugoht un so au ihr Verlange, wer aba nohch rem Wille Gottes läbt, bliebt fir immer.

18 Chind, es isch die letschti Stund. Ihr hend ja ghört das de Antichrist chunnt, und tatsächlich sind jetzt scho viel Antichriste uftrete. Dra erkennemer, dass es die letschti Stund isch.

19 Sie sind us eusere Mitti cho, aber sie sind nöd so gsi wie mir, denn wänns wie mir gsi wäred, dänn wäreds bi eus blibe. Doch sie sind weggange demit sich zeigt, dass nöd alli wie mir sind.

20 Und ihr hend e Salbig wo ihr vo dem Heilige becho hend, und ihr alli kenned d Wohrheit.

21 Ich schrieb eui, nöd will ihr d Wohrheit nöd kenned, sondern will ihr sie kenned und will us de Wahrheit kei Lüg füre gaht.

22 Wer isch de Lügner, wenn nöd de wo abstriitet, dass Jesus de Christus isch? Das isch de Antichrist: wer de Vater und de Sohn ablehnt.

23 Jede wo de Sohn ablehnt isch au nöd mit em Vater verbunde. Doch wer de Sohn anerkennt isch au mit em Vater verbunde.

24 Nun zu euch: Das, wo ihr vo Afang ah ghört händ, muess i euch bliibe. Wenn des, was ihr vu Afang a ghärt hän, in äich bliebe, wäre ihr au mit däm Bueb un mit däm Vada verbunde bliebe.

25 Und das hät er euis sälber versproche: s ewige Läbe.

26 Das alles schriib ich eu über die wo eu id irre füehre wend.

27 Un was äich agoht: De Salbig, de ihr vu nem kumme hän, bliebt in äich, un ihr brucht nemads, der äich lehrt. Sondern die vu ihm kommende Salbig lehrt äich alles. Sie isch wohr, sie isch kei Lüg. So wie sie äich glehrt het, bliebt mit ihm verbunde.

28 Und jetzt, liebi Chind, bliibt mit ihm verbunde, damit mir, wenn er offebar wird, zueversichtlich chönd und bi sinere Gägewart nöd beschämt vor ihm zruggwiiche.

29 Wen ihr wüsset daser recht isch den wüsset ihr au das jede wo recht handlet dur ihn gebore worde isch.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Johannes de erst Brief

 

1.Johannes vo de erste Brief

DE ERST BRIEF VOM JOHANNES

1 Was vo Aafang aa gsi isch, was mer ghört hend, was mer mit eigne Auge gseh hend, was mer beobachtet und mit de Händ betastet händ: Es gaht um s Wort vom Läbe.

2 Ja, s ewige läbe isch eus offebart worde und mir hends gseh und bezügeds und brichted eu drüber. Das ewige läbe isch bim vater gsi und isch eus offebart worde.

3 Was mir also gseh und ghört händ, brichte mir au eu, demit au ihr mit eus verbunde sind. Und die Verbundeheit under eus isch zueglich Verbundeheit mit em Vater und mit sim Bueb Jesus Christus.

 4 Und mir schriibed das alles, demit eusi Freud vollkomme isch.

5 Das isch d Botschaft wommer vo ihm ghört händ und eu verkündet: Gott isch Liecht und i ihm gits überhaupt kei Finsternis.

6 Wenn mer behaupted: "Mir sind mit ihm verbunde", und trotzdem ufem Weg vom Finsternis bliibed, denn isch das e Lüg und mir läbed nöd nach de Wahrheit.

 7 Wemmer jedoch de Weg vom Liecht gönd wie er sälber au im Liecht isch, dänn simmer mitenand verbunde, und s Bluet vo sim Bueb Jesus reinigt ois vo allne Sinde.

8 Wemmer behaupted: "Mier händ kei Sünd", betrüüged mer eus sälber und d'Wohrheit isch nöd i eus.

9 Wänn mir eusi Sinde bekänned, isch er treu und grächt: Er vergit ois d Sinde und reinigt ois vo allne Ungerechtigkeit.

10 Wenn mer behaupted: "Mir hend nöd gsündet", machemer en zum Lügner und sis Wort isch nöd i eus.