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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Kolosser 1 vo 4

 

Kolosser 1 vo 4

A DIE KOLOSSER

1:1 Paulus, nach em Wille Gottes en Aposchtel vom Christus Jesus, und euse Brüeder Timọtheus

2 a die Heilige und treue Brüeder in Kolosser, wo mit Christus verbunde sind: Mir wünsched eu unverdienti Güte und Friede vo Gott, eusem Vater.

3 Mir danked Gott, em Vater euses Herrn Jesus Christus, immer wieder wänn mir für eu bätted.

4 Denn ma hän vu äirem Glaube an Chrischtus Jesus ghärt un vu d Lebi zue alle Heilige, de ihr hän,

5 will ihr uf das hoffet, was für eu im Himmel ufbewahrt isch. Vo dere Hoffnig hender zuvor ghört, als eu d Wohrheit vo de guete Botschaft bekannt gmacht worde isch,

6 wo Eui erreicht het. So, wie die gueti Botschaft in dr ganze Wält Frucht treit und sich verbreitet, isch's au bi äich sitem Tag, an däm ihr vu dr unverdiente Güte. Gottes in Wahrheit ghört und sie genau kenneglernt hend.

7 Ihr hend devo dur euses liebe und treue Mitsklave Ẹpaphras ghört, wo en treue Diener vom Christus a eusere Stell isch.

8 Er het uns au vu de Liebi brichtet, wo de Geischt in äich hervorbringt.

9 Drum hän ma sit däm Dag, an däm ma drvu erfahre, nie ufghört, fir äich z bäte und dorum z bitte, dass ihr mit dr genaue Erkenntnis vum Wille Gott, mit alle Wisheit un mit däm Verständnis, des Gottes Geischt git, erfüllt wäre.

10 Dänn werded ihr so lebe wie's Jehovas würdig isch zum ihm völlig gfalle, während ihr wiiter i jedem guete Werk Frucht träged und a de genaue Erkenntnis Gottes zuenähmed.

 11 Mir bätted au drum, dass ihr gmäss sinere herrliche Macht mit allne Chraft gstärkt werded, damit ihr mit Geduld und Freud völlig chönnd usharre,

12 während ihr am Vater danket, wo eu befähiget het, am Erbe vo de Heilige im Liecht teilzha.

13 Er het euis us de Gwalt vo de Finsternis befreit und is Chönigrich vo sim gliebte Sohn versetzt.

14 Dur en hämmer öisi Befreiig dur Lösegäld – d'Vergebig vo eusne Sünde.

15 Er isch s Bild vom unsichtbare Gott, de Erschtgeborene vo de gsamte Schöpfig.

16 Denn dur ihn isch alles andere im Himmel und uf de Erde erschaffe worde, d Sichtbari und s Unsichtbari ob Throne oder Herrschafte oder Regierige oder Autoritäte. Alles andere isch dur ihn und für ihn erschaffe worde.

 17 Au isch er vor allem andere, und durch ihn isch alles andere gmacht worde, damits existiert.

18 Er isch de Chopf vom Körper, de Haupt vo de Versammlig. Er isch de Aafang, de Erstgeborene vo de Tote, damit er in allem de Erscht isch.

19 Gott hets nämlich gfalle die ganz Füll in ihm wohne zlah

20 und dur en alles andere mit sich z versöhne ob uf de Erde oder im Himmel – i dem dur s Bluet, won er am Marterpfahl vergässe hät, Friede gschlosse worde isch.

21 Ja ihr sind früehner vo Gott entfremdet gsi und feind will eues Dänke uf schlächti Tate grichtet gsi isch.

22 Doch jetzt het er eu dur de menschliche Körper desse wo gstorbe isch mit sich versöhnt um eu heilig und makelos und frei vo Azeig vor sich z präsentiere.

 23 Dezue müesst ihr natürlich im Glaube blibe, fest gründet und standhaft sii und dörfet nöd abtribe werde vo de Hoffnig dere guete Botschaft wo ihr ghört händ und die i de ganze Schöpfig under em Himmel predigt worde isch. Ich, Paulus, bi en Diener vo dene guete Botschaft worde.

24 Ich freu mich jetzt, dass ich für eu leide dörf, und ich mach i mim Körper d Leide vom Christus dure, wo no fähled, zugunste vo sim Körper wo d Versammlig isch.

25 Ich bin en Diener vo dere Versammlig worde, in Überiistimmig mit em Verwalteramt, wo mir vo Gott i euem Interesse überträge worde isch, um s Wort Gottes vollständig z predige,

26 das heilige Gheimnis, wo während de vergangene Weltsystem und de vergangene Generatione verborge gsi isch. Jetzt aber isch es sin Heilige offebart worde.

27 Gott hets gfalle, de Heilige under de andere Völker de herrliche Richtum vo dem heilige Gheimnis bekannt z mache, nämlich Christus in Gmeinschaft mit eu, d Hoffnig uf sini Herrlichkeit.

28 Ihn mached mir bekannt, indem mir jede idringlich ermahne und in aller Wisheit lehre, damit mir jede Mensche wo mit Christus verbunde isch, in vollständigkeit präsentiere chönd.

29 Für das schaffi würkli hert. Ich sträng mich a mit sinere Chraft, wo mit Macht i mir würkt.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Galater 6 vo 6

 

Galater 6 vo 6

6:1 Brüedere, au wenn öpper en Fehltritt tuet ohni dass es ihm bewusst isch, söllet ihr, wo ihr dur de Geist befähiget sind, versueched ihn im Geist vo de Milde wieder uf de richtig Wäg zbringe. Passed aber uf eu sälber uf, damit nöd au ihr in Versuechig chömed.

2 Traged enand wiiter d Bürde. So erfülled ihr s Gsetz vom Christus.

3 Wenn öpper denkt, dass er öppis isch, obwohl er nüt isch, macht er sich öppis vor.

4 Jede söll sis eigete Tue überprüefe, denn chan er sich über sich allei freue, ohni sich mit öpper anderem zvergliche.

5 Denn jede wird sini eigeni Last träge.

6 Usserdem söll jede, wo im Wort Gottes unterrichtet wird, den a allem Guete teil ha lo, der ihm dä Underricht git.

7 Lönd oi nöd tüüsche: Gott laht sich nöd verspotte. Was immer öpper säit, das wird er au ernte.

8 Denn wer im Hiblick uf sini sündige Natur setzt, wird vu sinere sündige Natur Vuderbe ernte. Wer aba im Hiblick uf d Geischt sät, wird vum Geischt ewigs Läbä ernte.

9 Lönd ois also nöd ufhöre guets ztue, denn wemmer nöd ufgebed werded mer zu gender Ziit ernte.

10 Solang mer d Glegeheit dezue hend wemmer also allne Guets tue, bsunders dene wo im Glaube mit eus verwandt sind.

11 Gseht nur, mit was für grossi Buechstabe hani eu eigenhändig gschriebe!

12 Alli wo nach usse ane wend en guete Idruck mache versueched eu zur Beschneidig z dränge, nur damit sie wegem Marterpfahl vom Christus nöd verfolgt werded.

13 Denn nöd mal die wo sich beschnide lönd, halted sich a das Gsetz, aber sie wännd, dass ihr eu beschnide lönd, damit sie sich euretwegge chönnd.

14 Ich wett mich aber niemols mit öppis anderem rüehre als em Marterpfahl vo eusem Herr Jesus Christus, dur de Welt für mich jetzt tot isch und ich für d Welt.

15 Denn vo Bedütig isch weder Beschneidig no Unbschnitteheit, sondern e neui Schöpfig.

16 Alle, wo nach dere Verhaltensregel en ordentliche Lebenswandel füehre, ja dem Israel Gottes, wünsch ich Friede und Barmherzigkeit.

17 Vo jetzt a söll mir niemert meh Schwierigkeite mache, will ich a mim Körper d Brandmal vomene Sklave vom Jesus träge.

18 Die unverdiente Güte üses Herrn Jesus Christus isch mit däm Geischt, den ihr zeigt, Brüeder. Amen.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Galater 5 vo 6

 

Galater 5 vo 6

5:1 Für so e Freiheit het de Christus eus frei gmacht. Drum bliibt standhaft und lönd eu nöd wieder ines Joch vo de Sklaverei spanne.

2 sieht! Ich, Paulus, sag äich, dass Chrischtus äich nütze wird, wenn ihr äich bschnide lönd.

3 Ich bezüge namal jedem Mensch wo sich laht beschnide das er verpflichtet isch s ganze Gsetz z halte.

4 Ihr sin vu Christus trennt, ihr, de ihr versuecht, durch Gsetz fir Grecht erklärt z wäre. Ihr hän sini unverdienti Güte verlore.

5 Mir aber erwarte dur de Geist sehnsüchtig die erhoffti Gerechtigkeit als Folg vom Glaube.

6 Denn wenn mer mit Christus Jesus verbunde isch, het weder Beschneidig no Unbschnitteheit irgend en Wert, vielmeh isch es Glaube, de durch Liebi würkt.

7 Ihr sind guet gloffe. Wer het eu dra ghinderet de Wahrheit wiiter z ghöre?

8 Die Art Argumentation stammt nöd vo dem wo eu berüeft.

9 Echli Suurteig durchsüürt de ganzi Teig.

10 Ich bin zueversichtlich, dass ihr wo ihr mit em Herr verbunde sind, nöd andersch dänke werded. Doch wer immer eu durenandbringt, wird s Urteil übercho, woner verdient.

11 Was mich betrifft, Brüeder, wenn ich immer no d Beschneidig predige, warum wird ich den na verfolgt? Demfall wär ja de Marterpfahl als Stolperstein besitigt.

12 Ich wünschti die Manne wo eu beunruhige wänd würed sich entmanne.

13 Brüeder, ihr sind zur Freiheit bruefe worde. Brucht die Freiheit aber nöd dezue, sündige Wünsch nachezgah, sondern dient enand in Liebi wie Sklave.

 14 Denn das ganze Gsetz findet sini Erfüllig imene einzige Gebot. Es lutet: "Du söllsch Dine Mitmensche liebe wie dich selbst.

15 Wenn ihr äich aba ständig gegesitig bisst un vuschlingt, dann pass uf, dass ihr äich nit gägesitig vernichtet.

16 Ich säg aber: Lönd eu immer vom Geist leite, dänn werded ihr sündige Wünsch keinesfalls nahgäh.

17 Denn die sündig Natur mit ihrem Verlange stoht im Widerspruch zum Geischt un dr Geischt zue sündige Natur. Sie sind enand entgegegsetzt, sodass ihr genau das nöd machet wo ihr wend mache.

18 Usserdem understönd ihr nit däm Gsetz, wenn ihr äich vum Geischt leite lönd.

19 Nun sind die Auswürkungen der sündigen Natur dütlich zu erkennen. Es sind sexuelli Unmoral, Unreinheit, dreistes Verhalten,

20 Götzendienst, Spiritismus, Feindseligkeit, Striit, Eifersucht, Wutusbrüch, Uniinigkeite, Spaltige, Sekte,

21 Neid, Trunkeheit, wildi Partys und dergleichen. Vorher warn ich eu im Vorus, wie ich eu scho gwarnt han. Wer so öppis triibt, wird Gottes Königrich nit erbe.

22 Die Frucht, die der Geist hervorbringt, dergegen ist Liebe, Freud, Frieden, Geduld, Fründlichkeit, Güte, Glaube,

23 Milde, Selbstbeherrschig. So öppis verbietet keis Gsetz.

24 Usserdem händ die, wo zu Christus Jesus ghöred, die sündigi Natur mit ihrne Lideschafte und Wünschli a de Pfahl gnaglet.

25 Wemmer dur de Geist läbed, denn wemmer au wiiter dur de Geist en ordentliche Lebenswandel füehre.

26 Mir wöhnd nöd egoistisch werde, nöd mitenand wetteifere oder eus gegesitig beneide.

 

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Galater 4 vo 6

 

Galater 4 vo 6

4:1 Nun säg ich: Solang de Erbe es chlises Chind isch, unterscheidet er sich nöd vomene Sklave obwohl er Herr vo allem isch.

2 Allerdings unterstaht er bis zu dem Tag wo sin Vater im Vorus feschtgleit het, Ufsichtspersone und Verwalter.

3 Bi eus isches genauso. Mir sind als Chind de elementär Sache vo de Welt versklavt gsi.

4 Wo aba de feschtgsetzti Ziit kumme war, het Gott si Bueb gschickt, der vu einere Frau uf d Welt kumme isch un däm Gsetz underschtande.

5 Er sött die loskaufe wo em Gsetz unterstönd, sodass mir als Söhn agno werde chöntet.

6 Will ihr etze Söhn sind, het euis Gott de Geischt vo sim Bueb is Herz gä, und de Geischt rüeft us: "Ạbba, Vater!

7 Du bisch also kei Sklave meh sondern en Sohn und wennd en Sohn bisch denn bisch au es Erbe durch Gott.

8 Wo ihr Gott jedoch nöd känntet, wartet ihr Sklave vo Götter wo nöd würkli Götter sind.

 9 Etza aba hän ihr Gott kenneglernt oder vielmeh sin ihr vu Gott erkannt worde. Wie chunnts da, dass ihr wieder zu de schwache und armselige elementare Sache zruggkehrt und eu wieder wend devo versklave lah?

10 Ihr achtet peinlich genau uf Täg und Mönet, Fäschtzite und Jahr.

11 Ich für eu, dass ich mich umsuscht um eu bemüeht han.

12 Brüeder, i bitte äich: Werde, we i bi, denn au i bi früener so gsi we ihr. Ihr hän ma kei Unrecht doe.

13 Ihr wüssed ja, dass ich s erste mal wegere Chrankheit d Glägeheit gha han eu die gueti Botschaft bekannt z mache.

14 Obwohl min körperliche Zuestand für eu e Prüefig gsi isch, händ ihr mich nöd mit Vrachtig oder mit Abscheu, sondern ihr händ mich wie en Engel Gottes ufgnoh, wie de Christus Jesus.

15 Wo isch d Freud bliebe, wo ihr gha hend? Ich chan eu bezüge, dass ihr eu damals d Auge usgrisse und sie mir geh hetted wenns eu möglich gsi wär.

16 Bin ich denn eues Feind worde, will ich eu d Wohrheit säge?

17 Sie gänd sich alli Müeh zum eu für sich zgwünne, aber nöd mit guete Absicht. Sie wännd eu vo mir entfremde, damit ihr ne mit Eifer folged.

18 Es isch natürlich immer schön, wenn sich öpper um eu bemüeht, solangs mit guete Absicht isch und nöd nur wenn ich bi eu bi.

19 Mini liebe Chind, ich han euiwäg wieder Geburtsschmerze bis Christus i eu Gstalt aanimmt.

 20 Ich wünschti ich chönnti jetzt bi eu sii und anderst mit eu rede, denn ich bin eui ratlos.

21 Ihr wönd dem Gsetz understah. Denn frägi eu: Ghöred ihr nöd, was das Gsetz seit?

22 Zum Bispiel staht in de Schrifte, dass de Abraham zwei Söhn gha het: eine vo de Dienerin und eine vo de freie Frau.

23 De Sohn vo de Dienerin isch uf natürlichi Wiis gebore worde, de Sohn vo de freie Frau jedoch ufgrund vomene Verspreche.

24 Das Ganze kann symbolisch verstanden werden. Die Frauen stönd für zwei Bündnisse. S einte isch am Berg Sịnai gschlosse worde und bringt Sklave füre. Das isch Hạgar.

25 Hạgar staht für de Sịnai, en Berg in Arabie, und entspricht em hütige Jerusalem, denn sie isch mit ihrne Chind in Sklaverei.

26 S Jerusalem obe degäge isch frei und es isch eusi Mueter.

27 In de Schrifte staht ja: "Freu di du Unfruchtbari wo nöd gebiert. Brich in Jubel us, du wo kei Geburtsschmerze het. Denn d Chind vo de Vereinsamte sind zahlriicher als d Chind vo de Frau wo de Maa hät.

28 Ihr jetzt, Brüeder, sind Kinder ufgrund vumene Verspräch, we`s au Isaak gsi isch.

29 Und jetzt isch es genauso wie damals, wo de uf natürlichi Wiis Geborene de dur Geist Geborene aagfange het.

30 Doch wie heissts i de Schriftstell? "Jag die Dienerin und ihren Sohn weg. De Sohn vo de Dienerin söll uf kein Fall mit em Sohn vo de freie Frau Erbe sii.

31 Mir sind also nöd Chind vo enere Dienerin, Brüeder, sondern de freie Frau.