GTranslate Wähle deine Sprache

Suchen und Finden

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 480

Markus 11 vo 16

 

Markus 11 vo 16

11:1 Wo sie jetzt id nöchi vo Jerusalem cho sind, nach Betphạge und Bethạnie am Ölberg, het er zwei vo sinere Jünger los gschickt

2 mit em Uftrag: "Gaht i das Dorf, wo mer vo do uus gseht. Gliich am Ortsiigang werdedder en junge Esel aabunde finde, wo no niemer ghocket het. Bindet en los und bringt en her.

3 Wenn öpper fragt, warum er das tuet, dänn seged: 'Der Herr bruucht ihn und wird ihn sofort wieder da zruggschicke.'''

4 Da händ sie sich uf de Wäg gmacht. In de Näbenstrass händs den de jung Esel usse anere Tür gfunde und händ en losbunde.

5 Doch einigi wo det gstande sind händ: "Was machet Ihr da? Warum bindet ihr de jung Esel los?"

6 Sie händ das wiederholt, wo Jesus gseit hät, und mer hät sie gloh.

7 Also händs de jung Esel zum Jesus bracht, händ ihri Obergewänder uf s Tier gleit, und er hät sich druf gsetzt.

8 Usserdäm händ vill Lüüt ihri Obergewänder uf de Stross us breitet, während anderi uf de Fälder grüeni Zweig abschnitte.

9 Die Lüüt wo vorusgange sind und die hindedri cho sind rüefed immer wieder: "Bitte rettet en! Gsägnet isch dä wo im Name Jehovas chunt!

10 gsägnet isch das kommende Königrich vo eusem Vater David! Bitte rett en, du, wo du obe i de höchi bisch!"

11 Er zoge in Jerusalem i, isch de Tempel aaträtte und het sich dört überall gluegt, aber da es scho spot gsi isch, isch er mit de Zwölf usse nach Betạnie gange.

12 Wo sie am nächste Tag Bethạnie verlüre händ er Hunger übercho.

13 In anere Entfernig het er en Figebaum entdeckt, wo scho Blätter gha het, und er het welle nacheluege, ob er au Frücht treit het. Doch woner anecho isch het er nüt als Blätter dra gfunde, denn es isch no kei Ziit gsi für Fiige.

14 Da hät er zum Baum gseit: "Nie wieder soll jemand von dir Frücht essen!" Sini Jünger händ das ghört.

15 Dunkel sind sie nach Jerusalem cho. Er isch in Tempel gange und het aagfange, alli Händler und Käufer vo dert zvertriebe, und er het de Tisch vo de Gäldwächsler gschtockt und d Bänkli vo de Taubeverchäufer umgange.

16 Au het er niemert en Gegestand dur de Tempel lah träge.

17 Er lehrt und het gseid: "Steht nicht in den Schriften: 'Mis Huus wird Gebetshuus für alli Völker gnennt werden'? Aber ihr hends zunere Räuberhöhli gmacht."

18 Wo s Oberpriester und d Schrift¬gelehrte das ghört händ, händs e Möglichkeit gsuecht, ihn umzbringe. Sie händ nämlich Angst vor ihm gha, will die ganz Mänsche über sis Lehre nur so gstunke händ.

19 S isch etze spot worde und er het mit sine Jinger d Schtadt verlüsst.

20 Wo si de früehmorgens wieder a dem Fäigebaum verbiicho sind, isch er scho bis zu de Wurzle abgstorbe gsi.

21 de Petrus het sich erinneret und gseit: "Rabbi gsehsch de Fiegebaum wo du verfluecht hesch? Er isch abgstorbe!"

22 Als Reaktion druf het Jesus zu ihne gseit: "Habt Glaube an Gott.

23 Ich versichere eu: Wer zu dem Berg seit: 'Heb dich in die Höchi und stürz is Meer', und i sim Herz nöd zwiiflet, sondern glaubt, dass das wo er seit, gscheh wird, dä wird das au erläbe.

24 Drum sägi eu: Glaubt bi allem, worum ihr bätet und bittet, dass ihrs scho becho händ. Dänn werded ihrs au übercho.

25 Wänner dastönd und bätet, dänn vergebed was immer ihr irgenden andere übel nehmed, damit eue Vater im Himmel au eui Verfählige vergit."

26 ––

27 Wo sie wieder in Jerusalem gsi sind und er im Tempel umenandgange isch, sind d Oberprieschter cho, d Schrift¬glehrt hend und die Ältiste

28 und hend en gfröget: "Mit welem Rächt duesch das alles? Wer het dich berechtigt sowas ztue?"

29 Jesus het zue nene gseit: "Ich ha e Frog an euch. Beantwortet sie mir und ich säg euch, mit welchem Rächt ich das alles machä.

30 Isch die Taufi gsi wo Johạnnes duregfüehrt het, vom Himmel oder vo Mensche? Antwortet mir."

31 Da händs mitenand überleit: "Wenn wir sagen: 'Vom Himmel', wird er fragen: 'Warum händ ihr ihm denn nöd glaubt?'

32 Aber chömmers wage zum säge: 'Von Menschen'?" Sie hend nämlich Angst gha vor de Lüt wo ja alli de Meinig gsi sind, dass Johạnes tatsächlich en Prophet gsi isch.

33 Deshalb antwortet sie: "Wir wissen es nicht", woruf Jesus erwideret het: "Denn sag ich eu auch nicht, mit welchem Recht ich das alles tun".

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 471

Markus 10 vo 16

 

Markus 10 vo 16

10:1 Vo det het er ufbroche und isch vo de andere Jordanseite us ad Gränze cho Judạ̈as. Wieder hend sich Mensche bi ihm versammlet, und wie gwohnt het er ahgfange sie zlehre.

2 Es hend sich jetzt Pharisäer nöcheret wo ihn uf d Prob stelle hend welle. Sie hend gfröget, ob sich en Maa vo sinere Frau scheide lah dörf.

3 Er hät antwortet: "Welle Anordnung hat euch denn Moses geben?"

4 Sie händ gseit: "Moses hat erlaubt, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau wegzschicke."

5 Druf hät Jesus erwideret: "Wil ihr so hartherzig sind, hät er das Gebot für eu ufgschriebe.

6 Doch vo Aafang vo de Schöpfig aa 'hät Gott die Mensche als Maa und Frau gmacht.

7 Deshalb wird en Maa si Vater und sini Mueter verlah,

8 und die beide werdet eis, damits nümme zwei sind, sondern eis.

9 Was Gott also verbunde hät, das söll kein Mensch usenandbringe."

10 Wo de Jesus wieder im Huus gsi isch, händ en d Jünger dezue befrogt.

11 Da het er ihne erchlärt: "Wer sich vo sinere Frau scheide laht und en anderi hürate, begönd ihr gägenüber Ehebruch.

12 Und wänn ä Frau, nachdem si sich vo irem Maa hät scheide lönd, je en andere hürate, begaht si äbäfalls Ehebruch."

13 D'Lüt händ jetzt Chind zu ihm bracht, damit er sie berührt hät, aber d'Jünger wüsseds ab.

14 Wo Jesus das gseh het, isch er ärgerlich worde und het gsait: "Lönd d Chind zu mer cho! Hinderet sie nöd dra, denn Gottes Königrich ghört so Mensche.

15 Ich versichere eu: Wer Gottes Königrich nit wie es Kind willkomme heisst, wird uf kein Fall dört inecho."

16 Er het d Chind id Arme gschlosse und segnet sie idem er ihne d Händ ufleit het.

17 Won er den wiitergange isch, isch en Maa zu ihm gloffe, isch vor ihm uf d Chnü gfloge und het welle wüsse: "Guete Lehrer, was mues ich mache zum ewigs Läbe erbe?"

18 Jesus entgägnet: "Warum nennsch du mich guet? Niemert isch guet usser eim: Gott.

19 Du kennsch die Gebot: 'Morde nicht', 'Brich nicht die Ehe', 'Stiehl nicht', 'Mach keine falsche Zeugenussage', 'Betrüge nicht', 'Ehre dein Vater und deine Mutter'.

20 Da hät de Maa gseit: "Lehrer, a all das hani mi vo minere Jugend a ghalte".

21 Jesus het en agluegt, het liebi für ihn gmpfunde und gseit: "Es fehlt der no: Gang und Verchauf was Du hesch, und gib das Geld de Arme und du wirsch en Schatz im Himmel ha. Und chum, folg mer noche!"

22 Die Antwort het de Maa betroffe und er isch trurig weggange, will er bsesse viel.

23 Nochdem Jesus i d Rundi gluegt het, het er zu sine Jünger gseit: "Wie schwierig wird's für die sii, die Geld hend in Gottes Königrich z'cho!"

24 Die Jünger händ jedoch überrascht uf sini Wort reagiert. Also Jesus nomal gseit: "Kinder, wie schwierig isch es doch in Gottes Königrich zcho!

25 Es isch lichter für es Kamel, dur es Nadelöhrli durezgah, als für en Riiche in Gottes Königrich z'cho.

26 Da händs sich na meh gwunderet und gfröget: "Wer cha da na grettet werde?"

27 Jesus het sie direkt agluegt und gseit: "Für mensche isches unmöglich, aber nöd für gott. Denn für Gott isch alles möglich."

28 Druf het de Petrus gseit: "Sieh mal, mir hend alles ufgäh und sind dir gfolgt."

29 Jesus erwideret: "Ich versichere euch: Niemert het minetwäge und wäg de guete Botschaft Huus oder Brüeder oder Schwöschter oder Muetter oder Vater oder Chind oder Fälder verloh,

30 wo nöd jetzt, i dere ziit, 100-mal so viel überchunt – Hüüser, Brüedere, Schwöster, Müettere, Chind und Fälder, unter Verfolgige und im kommende Weltsystem ewigs Läbe.

31 Mol viel wo erst sind, werdet Letschti sii und die Letschte erscht."

32 Uf em Weg ufe nach Jerusalem isch Jesus voruus gange. Sini Begleiter händ sich gwunderet, doch die Nachfolgende händ Angst übercho. Un wieda nimmt er de Zwölf bisite un het agfange, ne z schildere, was ihm bevorstande isch:

33 "Mir gönd ufe nach Jerusalem und det wird de Menschensohn de Oberpriester und Schrift¬glehrti usgliferet. Sie werded en zum Tod verurteile und Mensche andere Völker übergäh.

34 Die werded ihn verspotte, aaspucke, uspeitsche und töte, aber 3 Täg spöter wird er uferstah."

35 Jakobus und Johạnes, d Söhn vo Zebedạ̈us, sind a ihn ane gstande und hend gseit "Lehrer, mir möchtet, dass du für eus tuesch, worum immer mir dich bitte."

36 "Was möchet ihr? Was söll ich für eu mache?", het er gfröget.

37 Sie antwortet: "Gestatte uns, in deiner Herrlichkeit rechts und links von dir zu sitzen."

38 Do het Jesus gseit: "Ihr wüsset nöd, worum ihr bittet. Könned ihr de Becher trinke, wo ich trink, und die Taufi uf eu neh, mit dere ich tauft wir?"

39 "Jo das chömmer" gantwortet sie, uf dem Jesus gseit het: "De Becher wo ich trink, werde au ihr trinke, und mit de Taufi wo ich tauft wirde, werdet au ihr tauft.

40 Doch die Plätz rechts oder links vo mir hani nöd z vergäh. Sie stönd dene zue, wo sie vorgseh sind."

41 Wo die zäh anderne das ghört händ, händ sie sich über Jakobus und Johạnnnes ergert.

42 Do hät Jesus sie zu sich gruefe und hät gseit "Ihr wüssed ja, dass sich diejenige wo über d'Volk z'herrsche schiined als Herre ufspiele und das die Grosse d'Lüüt ihri Macht lönd spüre.

43 Under äich soll des aba nit so si, sundern wer unda äich gross si will, der soll aicha Diena si,

44 und wer under eu a erst Stell wott stoh, söll de Sklave vo allne si.

45 Denn selbst de Menschensohn isch nöd cho zum bedient werde, sondern zum diene und sis Lebe als Lösegeld für vieli z geh."

46 Dänn sind sie nach Jẹricho cho. Doch wo er mit sine Jünger und ere beachtliche Mänsche wieder vom Jẹricho weggange isch, het Bartimạ̈us (Sohn vo Timạ̈us), en blinde Bettler, am Strosserand.

47 Sobald er ghört het, dass Jesus, de Nazarẹner, do isch er gsi, het er agfange rüefe: "Sohn David, Jesus, han Erbarme mit mir!"

48 Da händ vieli ärgerlich zu ihm gseit, er söll still sii, aber er schriibt nur no lüter: "Sohn David, heb Erbarme mit mir!"

49 Jesus bliebe stah und het gseit: "Rüeft ihn her." Das händ sie gmacht und händ zum Blinde gseit: "Nur Muet! Stah uf, er rüeft di."

50 De Maa isch sis Obergwand vo sich gworfe, gumpet und isch zu Jesus gange.

51 "Was möchtisch du? Was soll ich für dich tun?", hät Jesus ihn gfröget. "Rabbụn, w i möcht wieder sehne", bat de Blindi.

52 Do hät Jesus gseit: "Gang nur, dis Glaube hät dich gsund gmacht.". Im gliiche Momänt hät er sini Sehkraft zrugg übercho und er hät Jesus uf de Stross gfolgt.

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 479

Markus 9 vo 16

 

Markus 9 vo 16

9:1 Wiiter het er zu ihne gseit: "Ich versichere eu: Einigi vo dene wo do stönd werded uf kein Fall sterbe, ohni zgseh ha, dass s Königrich Gottes scho in Macht cho isch."

2 Sechs Täg spöter het Jesus Petrus, Jakobus und Johạnnes mitgnoh und het sie uf en höche Berg gfüehrt, nur sie ällei. Det isch er vor ihrne Auge verwandlet worde.

3 Sini Obergewänder hend aagfange glänze und sind uf eimal viel wisser gsi, als irgend en Chleiderreinige uf de Erde es anebecho chönnt.

4 Au erschient ne Elịa zäme mit Moses, und die beide unterhaltet sich mit Jesus.

5 Do het de Petrus zum Jesus gseit: "Wie guet dass mir da sind, Rabbi! Loh eus drei Zelte ufbaue: eis für dich, eis für Moses und eis für Elịa."

6 Er hät nämlich nöd gwüsst wie er reagiere sött, denn sie händ zimli Angst gha.

7 Es het sich jetzt es Wulke bildet und het sie bedeckt. Us de Wolke isch e Stimm cho: "Das isch min Sohn, min gliebte Sohn. Höred uf ihn!"

8 Wo sie sich den umlueget händs plötzlich gmerkt dass niemert meh bi ihne gsi isch ussert Jesus.

9 Während sie de Berg abstieged, het er ihne gschärfet, niemertem z verzelle was sie gseh hend, bis de Menschensohn vo de Tote uferstande wäri.

10 Sie hend sich das z'Härze gno, hend aber mitenand diskutiert was mit dem Uferstah vo de Tote gmeint gsi isch.

11 Und so händs en gfröget: "Warum säged d'Schrift¬gelehrte, dass zerst Elịah cho muess?"

12 "Es stimmt, dass Elịa zerscht chunnt und alles wiederherstellt", het Jesus erwideret, "aber wieso isch eigentlich vom Menschensohn z lese, dass er viel leide muen und verachtet wird?

13 Ich degäge säge eu: In Würklichkeit isch Elịam scho cho, und sie händ mit ihm gmacht, was sie hend welle, wie's i de Schrifte über ihn staht."

14 Wo si zu de andere Jinger zrugg cho sind, isch ne die grossi Menschemengi um sie ume ufgfalle, und es paar Schriftglehrti stritte sich mit ihne.

15 D'Lüt sind überrascht gsi, wo sie Jesus entdeckt händ, und sie händ zue ihm ränne um en z'begrüesse.

16 Er het sie gfragt: "Worüber striitet ihr mit ihne?"

17 Eine us de Mängi hät antwortet: "Lehrer, ich han min Bueb zu dir bracht, will er vomene Geischt bsesse isch, de Stummheit verursacht.

18 Wo immer er ihn packt, wirft er ihn an Bode, und de Bueb het den Schuum vor em Muul und knirscht mit de Zähn und isch völlig chraftlos. Ich han dini Jünger bätte, de Geist usztriebe, aber sie hends ned chönne."

19 Als Reaktion druf het er zu ihne gseit: "Was für e ungläubigi Generation! Wie lang muess ich na bi eu bliibe? Wie lang muess ich eu na erträge? Bringt ihn zu mir."

20 Also händs de Junge zu ihm bracht. Wo de Geischt Jesus gseh het, het er de Junge sofort in Chrämpf gstürzt. De isch anegheit, het sich die ganz Ziit uf em Bode gwälzt und het Schuum vor em Muul gha.

21 Jesus het de Vater gfrögt: "Wie lang het er das scho?" "Von klein auf", isch als Antwort cho.

22 "De Geist het ihn scho oft is Füür oder au is Wasser gworfe zum ihn umbringe. Wenn öppis chasch mache, denn hesch Mitleid mit eus und hilf eus."

23 Jesus erwideret: "Warum sagst du: "Wenn du kannst"? Wer Glaube hat, für den ist alles möglich."

24 Sofort het de Vater vom Buebe gruefe: "Ich ha glauben! Hilf mer, wo ich no Glaube bruche!"

25 Wo Jesus etze gmerkt het, das en Menschemengi uf sie zluft het, isch er de böse Geischt ahgfahre: "Du stummer und tauber Geischt, ich befehl dir: Verlass ihn und chumm nüme in ihn zrugg!"

26 Mit eim Ufschrei und vielne Chrämpf isch er uusgange. De Bueb isch läblos da gläge, weshalb die meischte Lüt säge: "Er isch tot!"

27 Doch Jesus het sini Hand gnoh, ihm ufe ghulfe und de Bueb isch ufgstande.

28 Wo er ines Huus gange isch und si allei gsi sind, händ en d Jünger gfragt: "Warum händ mir en nöd chönne ustriibe?"

29 Er antwortet: "Diese Art lässt sich nur durch Gebätt ausschreiben."

30 Sie sind jetzt vo det weg gange und hend durezoge Galilạ̈a, aber er het nöd welle dass öpper devo erfahre het.

31 Er isch nämlich debi gsi, sini Jünger z'lehre und ihne mitz'teile: "Der Menschensohn wird an Mensche verratena und sie werdet en umbringe. Doch obwohl mer ihn töte wird, wird er 3 Täg spöter uferstah."

32 Allerdings hends die Ussag nöd verstande und traut sich nöd nachefrage.

33 Schliesslich sind sie nach Kapẹrnaum cho, und woner im Huus gsi isch, het er si gfragt: "Worüber händ ihr unterwägs diskutiert?"

34 Sie schwieged dänn sie händ ufem Weg drüber diskutiert, wer vo ihne grösser isch.

35 Do setzt er sich ane, het de Zwölf zu sich gredt und gseit: "Wer an erster Stell will stah, söll de Letzti vo allne si und allne diene."

36 Denn het er es chind gholt, het er i ihri Mitti gstellt, hets in Arm gno und het zue nene gseit:

37 "Wer i mim Name sones Chind ufnimmt, dä nimmt mi au uf. Und wer mich ufnimmt nimmt nöd nur mich uf, sondern au dä wo mich gschickt het"c

38 Johạnes hät nun gseit: "Lehrer, mir händ gseh wie öpper di Name benutzt hät zum Dämọne ustriibe. Mir händ ihn versuecht, ihn drah z'hinderä, will er eus nöd gfolgt isch."

39 Jesus erwideret: "Hinderet ihn nöd dra, denn niemert wo i mim Name e mächtigi Tat vollbringt, wird so schnell öppis gege mich sege chönne. 40 Wer nämlich nöd geg eus isch, isch für eus.

41 Und wer eu en Becher Wasser z trinke git, will ihr zu Christus ghört, wird uf kein Fall sini Belohnig verlüre. Das versichere ich eu.

42 Doch wer eine vo dene chline wo Glaube händ zum Stolper bringe, für dä wärs besser mer wür ihm en Mühlstei wie er vomene Esel dreiht, um de Hals hänge und ihn is Meer rüere.

43 Wänn dich dini Hand jemals zum Schlechte verfüert, dänn hau sie ab. Es isch besser für dich mit nur einere Hand is Läbe zglange, als mit beide Händ i de Ghẹnna z'änd, em unuslöschliche Füür.

44 ––

45 Und wänn dich din Fuess zum Schlechte verfüert, dänn hau en ab. Es isch besser für dich mit nur eim Fuess i'd Läbe z'gloh als mit beide Füess i'd Ghẹnna gworfe z'wärde.

46 ––

47 Und wänn dich dis Aug zum Schlechte verfüert, dänn rüerets wäg. Es isch besser für dich, miteme Auge is Königrich Gottes zcho, als mit beide Auge id Ghẹnna gworfe z werde,

48 wo d Made nöd stirbt und s Füür nöd usglöscht wird.

49 Denn jede muess mit Füür gsalze werde.

50 salz isch guet, aber wenns jemals sin Salz verliert, wie will mer dänn sini würzchraft wiederherstelle? Häbd Salz in eu und haltet Friede unterenand."

 

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 498

Markus 8 vo 16

 

Markus 8 vo 16

8:1 Zu dere Ziit isch wieder en grossi Menschemengi da gsi und d'Lüüt händ nüt z'ässe gha. Er reft also die Jünger zu sich und hät gseit:

2 "D'Lüt tüend mer leid. Sie sind scho 3 Täg bi mir und hend nüt z'esse.

3 Weni si hungrig hei schicke, verlöh si ungerwägs d chräftli. Einigi vo dene sind vo wiit här."

4 Sini Jünger erwidered: "Wie söll mer denn a dem abglägene Ort gnueg Brot bsorge zum d'Lüüt satt übercho?"

5 Da hät er gfröget: "Wieviel Brot händ ihr?" "Sieben", händ sie gantwortet.

6 Er het d Menschemengi ufgforderet, sich uf de Bode z setze. Denn het er die siebä Brot gno, het es Dankgebet gredt, brach d Brot, het sie a die Jinger uszteile, und sie hends an d Lüüt witer gä.

7 Sie hend au paar chlini Fisch gha woner nacheme Gebet ebefalls verteile loh het.

8 D'Lüüt gässe und sind satt worde. Die übrig bliebne Stück sammlet mer ii und füllt demit siebe grossi Chörb.

9 Es sind öppe 4000 Ma awesend gsi, woner aaschlüssend wegschickt het.

10 Er isch den sofort mit sine Jünger is Boot gstige und sie erreiched d Gegend vom Dalmanụthha.

11 Det sind d Pharisäer cho und händ en Striit mit ihm aagfange. Sie händ ihn nämlich welle uf d Prob stelle und händ drum es Zeiche vom Himmel verlangt.

12 Da hed er tüüf gsüüfflet und gseid: "Warum verlangt die Generation es Zeiche? Ich versichere eu: Sie wird keis Zeiche becho.

13 Damit het er si verlore, isch wieder is Boot gstiege und isch ans andere Ufer gfahre.

14 Die Jünger händ allerdings vergässe, Brot mitzneh. Ussert eme einzige Brot händs nüt bi sich im Boot gha.

15 Er sprach etzt e dütlichi Warnig us: "Haltet d'Auge offe und nehmed eu vor em Suurteig vo de Pharisäer und em Suurteig vo Herodes in Acht."

16 Das löst bi ihne e Diskussion drüber us, dass sie keis Brot debii gha hend.

17 Er hed das gmerkt und gfrögt: "Warum diskutiered ihr drüber, dass ihr keis Brot hend? Erkennt und verstönd ihr immerno nüt? Isch eues Herz immer nonig ufnahmebereit?

18 'Gsehnd ihr nöd, obwohl ihr auge händ, und ghöred ihr nöd, obwohl ihr Ohre händ?' Wüssed ihr nüm,

19 wie vill Chörbe voll Stück ihres iigsammlet händ, woni die füf Brot für die 5000 Maa brach?" "Zwölf", händ sie gantwortet.

20 "Und woni die siebe Brot für die 4000 Maa bracht, wieviel grossi Körbe voll Stück hend ihr da ufgsammlet?" Sie hend gseit: "Siebe."

21 Da het er si gfragt: "Verstönd ihrs immernonig?"

22 Sie händ jetzt in Betsaida a gleit. Da het mer en Blinde zue ihm bracht und hät en aagflegt, ihn z berüere.

23 Er het de Blinde ad Hand gno und het en us em Dorf use gführt. De het er ihm uf d Auge gspuckt, het ihm d Händ uf gleit und gfrögt: "Gsehsch öppis?"

24 De Maa het ufgluegt und gseit "Ich gseh Mänsche, aber sie gsehnd us wie umenandlaufende Bäum."

25 Nachdem er ihm namal d Händ uf d Auge gleit het, het de Maa klar chönne gseh. Er het sis Augeliecht wieder gha und alles ganz dütlich erchennt.

26 Jesus het en heimschickt, wies ihn jedoch ah: "Gang nöd is Dorf gang."

27 Ufem Weg id Dörfer bi de Cäsarẹa Philịppi het de Jesus vo sine Jünger welle wüsse: "Für wen halted die Lüt mich?"

28 Sie antwortet: "Für Johạnnes de Täufer. Aber anderi säged: Elịa, und no anderi: Eine vo de Prophete."

29 Do het er si gfrogt: "Und ihr, für wer haltet ihr mich?" Petrus het zur Antwort geh: "Du bisch de Christus."

30 Drufa het er ihne iigschärft, niemertem vo ihm z verzelle.

31 Er het au agfange, sie z lehre, de Menschensohn müesst vill dure mache, vo de Ältiste, Oberpriester und Schrift-glehrte abglehnt werde, tötet werde und 3 Täg spöter uferstah.

32 Er het ganz offe drüber gredt. Doch de Petrus het en zu de Siite gno und het agfange, ihm Vorhaltige zmache.

33 Da het er sich umdräit, het sini Jünger ahgluegt und het mit dütliche Wort zum Petrus gseit: "Gang hinder mich, Satan denn du denksch nöd wie Gott sondern wie Mensche."

34 Er rüeft etze d'Mängi samt siine Jünger zue sich und hät zue nene gsäit: "Wer en Nachfolger vo mer sii wott, mues sich sälber verlügnet, siin Marterpfahl nä und mer ständig folge.

35 Denn wer sis Läbe will rette, wird's verliere, aber wer sis Lebe minetwäge und wege de guete Botschaft verlüürt wird's rette.

36 Was bringts eim Mönsch scho, wenn er die ganz Wält gwönnt, aber sis Läbe verlüürt?

37 Wogege wür en Mensch sis Läbe scho iitusche?

38 Wer sich i dere untreue und sündige Generation für mich und mini Wort schämt, für de wird sich au de Menschensohn schäme, wenn er mit de heilige Engel i de Herrlichkeit vo sim Vater chunnt.“