GTranslate Wähle deine Sprache

Suchen und Finden

Markus 9 vo 16

von Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 472

 

Markus 9 vo 16

9:1 Wiiter het er zu ihne gseit: "Ich versichere eu: Einigi vo dene wo do stönd werded uf kein Fall sterbe, ohni zgseh ha, dass s Königrich Gottes scho in Macht cho isch."

2 Sechs Täg spöter het Jesus Petrus, Jakobus und Johạnnes mitgnoh und het sie uf en höche Berg gfüehrt, nur sie ällei. Det isch er vor ihrne Auge verwandlet worde.

3 Sini Obergewänder hend aagfange glänze und sind uf eimal viel wisser gsi, als irgend en Chleiderreinige uf de Erde es anebecho chönnt.

4 Au erschient ne Elịa zäme mit Moses, und die beide unterhaltet sich mit Jesus.

5 Do het de Petrus zum Jesus gseit: "Wie guet dass mir da sind, Rabbi! Loh eus drei Zelte ufbaue: eis für dich, eis für Moses und eis für Elịa."

6 Er hät nämlich nöd gwüsst wie er reagiere sött, denn sie händ zimli Angst gha.

7 Es het sich jetzt es Wulke bildet und het sie bedeckt. Us de Wolke isch e Stimm cho: "Das isch min Sohn, min gliebte Sohn. Höred uf ihn!"

8 Wo sie sich den umlueget händs plötzlich gmerkt dass niemert meh bi ihne gsi isch ussert Jesus.

9 Während sie de Berg abstieged, het er ihne gschärfet, niemertem z verzelle was sie gseh hend, bis de Menschensohn vo de Tote uferstande wäri.

10 Sie hend sich das z'Härze gno, hend aber mitenand diskutiert was mit dem Uferstah vo de Tote gmeint gsi isch.

11 Und so händs en gfröget: "Warum säged d'Schrift¬gelehrte, dass zerst Elịah cho muess?"

12 "Es stimmt, dass Elịa zerscht chunnt und alles wiederherstellt", het Jesus erwideret, "aber wieso isch eigentlich vom Menschensohn z lese, dass er viel leide muen und verachtet wird?

13 Ich degäge säge eu: In Würklichkeit isch Elịam scho cho, und sie händ mit ihm gmacht, was sie hend welle, wie's i de Schrifte über ihn staht."

14 Wo si zu de andere Jinger zrugg cho sind, isch ne die grossi Menschemengi um sie ume ufgfalle, und es paar Schriftglehrti stritte sich mit ihne.

15 D'Lüt sind überrascht gsi, wo sie Jesus entdeckt händ, und sie händ zue ihm ränne um en z'begrüesse.

16 Er het sie gfragt: "Worüber striitet ihr mit ihne?"

17 Eine us de Mängi hät antwortet: "Lehrer, ich han min Bueb zu dir bracht, will er vomene Geischt bsesse isch, de Stummheit verursacht.

18 Wo immer er ihn packt, wirft er ihn an Bode, und de Bueb het den Schuum vor em Muul und knirscht mit de Zähn und isch völlig chraftlos. Ich han dini Jünger bätte, de Geist usztriebe, aber sie hends ned chönne."

19 Als Reaktion druf het er zu ihne gseit: "Was für e ungläubigi Generation! Wie lang muess ich na bi eu bliibe? Wie lang muess ich eu na erträge? Bringt ihn zu mir."

20 Also händs de Junge zu ihm bracht. Wo de Geischt Jesus gseh het, het er de Junge sofort in Chrämpf gstürzt. De isch anegheit, het sich die ganz Ziit uf em Bode gwälzt und het Schuum vor em Muul gha.

21 Jesus het de Vater gfrögt: "Wie lang het er das scho?" "Von klein auf", isch als Antwort cho.

22 "De Geist het ihn scho oft is Füür oder au is Wasser gworfe zum ihn umbringe. Wenn öppis chasch mache, denn hesch Mitleid mit eus und hilf eus."

23 Jesus erwideret: "Warum sagst du: "Wenn du kannst"? Wer Glaube hat, für den ist alles möglich."

24 Sofort het de Vater vom Buebe gruefe: "Ich ha glauben! Hilf mer, wo ich no Glaube bruche!"

25 Wo Jesus etze gmerkt het, das en Menschemengi uf sie zluft het, isch er de böse Geischt ahgfahre: "Du stummer und tauber Geischt, ich befehl dir: Verlass ihn und chumm nüme in ihn zrugg!"

26 Mit eim Ufschrei und vielne Chrämpf isch er uusgange. De Bueb isch läblos da gläge, weshalb die meischte Lüt säge: "Er isch tot!"

27 Doch Jesus het sini Hand gnoh, ihm ufe ghulfe und de Bueb isch ufgstande.

28 Wo er ines Huus gange isch und si allei gsi sind, händ en d Jünger gfragt: "Warum händ mir en nöd chönne ustriibe?"

29 Er antwortet: "Diese Art lässt sich nur durch Gebätt ausschreiben."

30 Sie sind jetzt vo det weg gange und hend durezoge Galilạ̈a, aber er het nöd welle dass öpper devo erfahre het.

31 Er isch nämlich debi gsi, sini Jünger z'lehre und ihne mitz'teile: "Der Menschensohn wird an Mensche verratena und sie werdet en umbringe. Doch obwohl mer ihn töte wird, wird er 3 Täg spöter uferstah."

32 Allerdings hends die Ussag nöd verstande und traut sich nöd nachefrage.

33 Schliesslich sind sie nach Kapẹrnaum cho, und woner im Huus gsi isch, het er si gfragt: "Worüber händ ihr unterwägs diskutiert?"

34 Sie schwieged dänn sie händ ufem Weg drüber diskutiert, wer vo ihne grösser isch.

35 Do setzt er sich ane, het de Zwölf zu sich gredt und gseit: "Wer an erster Stell will stah, söll de Letzti vo allne si und allne diene."

36 Denn het er es chind gholt, het er i ihri Mitti gstellt, hets in Arm gno und het zue nene gseit:

37 "Wer i mim Name sones Chind ufnimmt, dä nimmt mi au uf. Und wer mich ufnimmt nimmt nöd nur mich uf, sondern au dä wo mich gschickt het"c

38 Johạnes hät nun gseit: "Lehrer, mir händ gseh wie öpper di Name benutzt hät zum Dämọne ustriibe. Mir händ ihn versuecht, ihn drah z'hinderä, will er eus nöd gfolgt isch."

39 Jesus erwideret: "Hinderet ihn nöd dra, denn niemert wo i mim Name e mächtigi Tat vollbringt, wird so schnell öppis gege mich sege chönne. 40 Wer nämlich nöd geg eus isch, isch für eus.

41 Und wer eu en Becher Wasser z trinke git, will ihr zu Christus ghört, wird uf kein Fall sini Belohnig verlüre. Das versichere ich eu.

42 Doch wer eine vo dene chline wo Glaube händ zum Stolper bringe, für dä wärs besser mer wür ihm en Mühlstei wie er vomene Esel dreiht, um de Hals hänge und ihn is Meer rüere.

43 Wänn dich dini Hand jemals zum Schlechte verfüert, dänn hau sie ab. Es isch besser für dich mit nur einere Hand is Läbe zglange, als mit beide Händ i de Ghẹnna z'änd, em unuslöschliche Füür.

44 ––

45 Und wänn dich din Fuess zum Schlechte verfüert, dänn hau en ab. Es isch besser für dich mit nur eim Fuess i'd Läbe z'gloh als mit beide Füess i'd Ghẹnna gworfe z'wärde.

46 ––

47 Und wänn dich dis Aug zum Schlechte verfüert, dänn rüerets wäg. Es isch besser für dich, miteme Auge is Königrich Gottes zcho, als mit beide Auge id Ghẹnna gworfe z werde,

48 wo d Made nöd stirbt und s Füür nöd usglöscht wird.

49 Denn jede muess mit Füür gsalze werde.

50 salz isch guet, aber wenns jemals sin Salz verliert, wie will mer dänn sini würzchraft wiederherstelle? Häbd Salz in eu und haltet Friede unterenand."