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Markus 8 vo 16

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Markus 8 vo 16

8:1 Zu dere Ziit isch wieder en grossi Menschemengi da gsi und d'Lüüt händ nüt z'ässe gha. Er reft also die Jünger zu sich und hät gseit:

2 "D'Lüt tüend mer leid. Sie sind scho 3 Täg bi mir und hend nüt z'esse.

3 Weni si hungrig hei schicke, verlöh si ungerwägs d chräftli. Einigi vo dene sind vo wiit här."

4 Sini Jünger erwidered: "Wie söll mer denn a dem abglägene Ort gnueg Brot bsorge zum d'Lüüt satt übercho?"

5 Da hät er gfröget: "Wieviel Brot händ ihr?" "Sieben", händ sie gantwortet.

6 Er het d Menschemengi ufgforderet, sich uf de Bode z setze. Denn het er die siebä Brot gno, het es Dankgebet gredt, brach d Brot, het sie a die Jinger uszteile, und sie hends an d Lüüt witer gä.

7 Sie hend au paar chlini Fisch gha woner nacheme Gebet ebefalls verteile loh het.

8 D'Lüüt gässe und sind satt worde. Die übrig bliebne Stück sammlet mer ii und füllt demit siebe grossi Chörb.

9 Es sind öppe 4000 Ma awesend gsi, woner aaschlüssend wegschickt het.

10 Er isch den sofort mit sine Jünger is Boot gstige und sie erreiched d Gegend vom Dalmanụthha.

11 Det sind d Pharisäer cho und händ en Striit mit ihm aagfange. Sie händ ihn nämlich welle uf d Prob stelle und händ drum es Zeiche vom Himmel verlangt.

12 Da hed er tüüf gsüüfflet und gseid: "Warum verlangt die Generation es Zeiche? Ich versichere eu: Sie wird keis Zeiche becho.

13 Damit het er si verlore, isch wieder is Boot gstiege und isch ans andere Ufer gfahre.

14 Die Jünger händ allerdings vergässe, Brot mitzneh. Ussert eme einzige Brot händs nüt bi sich im Boot gha.

15 Er sprach etzt e dütlichi Warnig us: "Haltet d'Auge offe und nehmed eu vor em Suurteig vo de Pharisäer und em Suurteig vo Herodes in Acht."

16 Das löst bi ihne e Diskussion drüber us, dass sie keis Brot debii gha hend.

17 Er hed das gmerkt und gfrögt: "Warum diskutiered ihr drüber, dass ihr keis Brot hend? Erkennt und verstönd ihr immerno nüt? Isch eues Herz immer nonig ufnahmebereit?

18 'Gsehnd ihr nöd, obwohl ihr auge händ, und ghöred ihr nöd, obwohl ihr Ohre händ?' Wüssed ihr nüm,

19 wie vill Chörbe voll Stück ihres iigsammlet händ, woni die füf Brot für die 5000 Maa brach?" "Zwölf", händ sie gantwortet.

20 "Und woni die siebe Brot für die 4000 Maa bracht, wieviel grossi Körbe voll Stück hend ihr da ufgsammlet?" Sie hend gseit: "Siebe."

21 Da het er si gfragt: "Verstönd ihrs immernonig?"

22 Sie händ jetzt in Betsaida a gleit. Da het mer en Blinde zue ihm bracht und hät en aagflegt, ihn z berüere.

23 Er het de Blinde ad Hand gno und het en us em Dorf use gführt. De het er ihm uf d Auge gspuckt, het ihm d Händ uf gleit und gfrögt: "Gsehsch öppis?"

24 De Maa het ufgluegt und gseit "Ich gseh Mänsche, aber sie gsehnd us wie umenandlaufende Bäum."

25 Nachdem er ihm namal d Händ uf d Auge gleit het, het de Maa klar chönne gseh. Er het sis Augeliecht wieder gha und alles ganz dütlich erchennt.

26 Jesus het en heimschickt, wies ihn jedoch ah: "Gang nöd is Dorf gang."

27 Ufem Weg id Dörfer bi de Cäsarẹa Philịppi het de Jesus vo sine Jünger welle wüsse: "Für wen halted die Lüt mich?"

28 Sie antwortet: "Für Johạnnes de Täufer. Aber anderi säged: Elịa, und no anderi: Eine vo de Prophete."

29 Do het er si gfrogt: "Und ihr, für wer haltet ihr mich?" Petrus het zur Antwort geh: "Du bisch de Christus."

30 Drufa het er ihne iigschärft, niemertem vo ihm z verzelle.

31 Er het au agfange, sie z lehre, de Menschensohn müesst vill dure mache, vo de Ältiste, Oberpriester und Schrift-glehrte abglehnt werde, tötet werde und 3 Täg spöter uferstah.

32 Er het ganz offe drüber gredt. Doch de Petrus het en zu de Siite gno und het agfange, ihm Vorhaltige zmache.

33 Da het er sich umdräit, het sini Jünger ahgluegt und het mit dütliche Wort zum Petrus gseit: "Gang hinder mich, Satan denn du denksch nöd wie Gott sondern wie Mensche."

34 Er rüeft etze d'Mängi samt siine Jünger zue sich und hät zue nene gsäit: "Wer en Nachfolger vo mer sii wott, mues sich sälber verlügnet, siin Marterpfahl nä und mer ständig folge.

35 Denn wer sis Läbe will rette, wird's verliere, aber wer sis Lebe minetwäge und wege de guete Botschaft verlüürt wird's rette.

36 Was bringts eim Mönsch scho, wenn er die ganz Wält gwönnt, aber sis Läbe verlüürt?

37 Wogege wür en Mensch sis Läbe scho iitusche?

38 Wer sich i dere untreue und sündige Generation für mich und mini Wort schämt, für de wird sich au de Menschensohn schäme, wenn er mit de heilige Engel i de Herrlichkeit vo sim Vater chunnt.“