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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Römer 3 vo 16

 

Römer 3 vo 16

3:1 Worin bestoht denn de Vorteil vo de Jude oder worin ligt de Nutze vo de Beschneidig?

2 In vielem, in jeder Hinsicht. Vorallem drin, dass ihne die heilige Ussprüch Gottes avertrut worde sind.

3 Was isch jetzt dazue z'säge, dass es einige a Glaube gfählt hät? Wird dur ihren Unglaube Gottes Treue unwirksam?

4 Natürli nöd! Sondern Gott wird sich als wahrhaftig erwiese, au wenn sich jede Mensch als Lügner erwiist. I de Schrifte staht ja: "Damit sich dur dini Wort zeigt, dass du Grecht bisch, und du seisch, wenn es Urteil über dich gredet wird."

5 Wenn jedoch eusi Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit hervorhebt, was söllemer sege? Gott isch doch nöd öppe ungrecht, wenn er sin Zorn zum Uusdruck bringt? (Ich rede wienen en Mensch.)

6 Uf kein Fall! Wie wird Gott suscht über d Welt Gricht hebe?

7 Wenn jedoch durch mini Lüüg d Wohrheit Gottes zu sinere Ehr dütlicher hervortritt, warum wird ich denn als Sünder verurteilt?

8 warum seged mer nöd, wie eus einigi Mensche fälschlicherwiis unterstelled: "Tömmer doch Schlächts, damit das Gueti chunnt"? So Mensche werded zu Recht verurteilt.

9 Was etzt? Simmer inere bessere Lag? Durchus nöd! Denn ebe hemmer die Beschuldigung erhobe, dass sowohl Jude als au Grieche alli vo de Sünd unterworfe sind.

10 I de Schrifte staht ja: "Es git kei grächti Mänsche, au nöd eine.

11 Es git niemert wo Iisicht hät, s git kene wo Gott suecht.

12 Alli Mensche hend sich abgwandet, alli sind sie wertlos worde. Es git niemert wo Güet zeigt, nöd ei einzige.

13 "Ihre Kehle ist ein offenes Grab, sie haben mit ihrer Zunge betrogen. "Natterngift ist hinter ihren Lippe.

14 "Ihres Mul ist voller Flüche und Bitterheit.

15 "Sie laufed schnell zum Blut vergüsse.

16 "Untergang und elend sind uf ihre wäg

17 und de Weg vom Friede kenneds nöd.

18 "Sie kenned kei Gottesfurcht.

19 Jetzt wüssemer, dass alles wo s Gsetz seit wo grichtet isch wo em Gsetz unterstönd, sodass jede Mul zum Schweige bracht und die ganz Welt vor Gott straffällig wird.

20 Deshalb wird niemert durs Befolge vom Gsetz vor ihm für Grecht erklärt, denn durch das Gsetz chunnt die genaui Erkenntnis vo de Sünd.

21 Aber jetzt isch Gottes Gerechtigkeit ohni Gsetz offebar worde we s Gsetz und d Prophete bezüge,

22 ja, Gottes Gerechtigkeit dur de Glaube an Jesus Christus - für alli wo Glaube hend. Denn da isch kein Unterschied.

23 Schliesslich händ alli gsündiget und erreiched nöd d Herrlichkeit Gottes.

24 Doch als Gschänk werded sie dur sini unverdiente Güte für grächt erklärt ufgrund vo de Befreiig dur das vom Christus Jesus zahlti Lösegeld.

25 Ihn hät Gott als Opfer gee zur Sündesüebig dur Glaube a sis Bluet. Er het das gmacht, um sini eigeti Grechtigkeit z zeige, denn Gott het i sinere Nochsicht die Sinde vergäh, wo in de Vergangeheit begange worde sind.

26 Er het das gmacht zum sini eigeti Gerechtigkeit i de gegewärtige Ziit z zeige, damit er Grecht wär, wenn er de Mensche für Grecht erklärt, wo a Jesus glaubt.

27 Gits also en Grund sich z rüehre? Das isch usgschlosse. Weles Gsetz schlüsst das us? Das vo de Tate? Nei, sondern s Gsetz vom Glaube.

28 Denn mir sind de Meinig, dass en Mensch ufgrund vo Glaube für Grecht erklärt wird und nöd durs Befolge vom Gsetz.

29 Oder isch er nur de Gott vo de Jude? Isch er nöd au de Gott vo Mensche vo anderne Völker? Ja, au vo Mensche vo anderne Völker.

30 Da Gott eine isch, wird er Bschnitte als Folg vom Glaube und Unbschnittene dur ihren Glaube für Grecht erkläre.

31 Hebed mir also dur euse Glaube das Gsetz uf? Aber nei! Im Gegeteil. Mir halted s Gsetz ue.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Römer 2 vo 16

 

Römer 2 vo 16

2:1 Drum bisch du, Mensch wo immer du bisch, nöd z entschuldige, wänn du über en andere urteilsch. Denn wenn du über en andere urteilsch, verurteilsch dich sälber, will du das wo du verurteilsch, sälber tuesch.

2 Det wüssemer, dass Gottes Gricht mit de Wahrheit überiistimmt und sich geg die richtet, wo so öppis mached.

3 Glaubsch aber, Mensch, dass du am Gricht Gottes entgoh wirsch, wenn du über die urteilsch wo so öppis mached, wo du's doch sälber tuesch?

4 Oder verachtisch Du sini grossi Güte, Nachsicht und Geduld, will dus nöd erkennsch, dass Gott dich i sinere Güte zur Rueh füehre will?

5 Aber in dinere Sturheit und wäg dim reuelose Herz hüfsch dir Zorn uf für de Tag vom Zorn und de Offenbarig vom grechte Gricht Gottes.

6 Und er wird jedem gä, was er für sini Tate verdient:

7 ewigs Läbe dene wo mit Usharre Guets tüend und so nach Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit strebed.

8 Die aber, wo striitsüchtig sind und nöd de Wohrheit ghorched, sondern de Ungrechtigkeit, wird Zorn und Empörig träffe.

9 Leid und Not wird iba jede Mensch kumme, wo Schlechtes doet, zerscht iba d Jude, dann au iba d Grieche;

10 Herrlichkeit, Ehr und Friede degege wirds für jede geh wo Guets tuet zerst für de Jude, denn au für de Grieche.

11 Denn bi Gott gits kei Parteilichkeit.

12 Alli wo ohni Gsetz gsündet hend werded au ohni Gsetz zgrunde gah. Doch alli, de unda däm Gsetz gsündigt hän, wo de wird nachem Gsetz es Urteil gschwätzt wäre.

13 Denn nit wer des Gsetz härt, isch vor Gott Grecht, sundern wer nohch rem Gsetz handlet, wird fir Grecht erklärt wäre.

14 Denn wänn Mensche vo de andere Völker, wo ohni Gsetz sind vo Natur us tüend, was das Gsetz seit, dänn sind die Mensche, obwohl sie ohni Gsetz sind, sich sälber es Gsetz.

15 Sie zeiged ja, dass ihne de Inhalt vom Gsetz is Herz gschribe isch, wobi au ihres Gwüsse Züüg isch und sie dur ihri eigene Gedanke aaklagt oder au entschuldigt werded.

16 Das wird a dem Tag si, wo Gott durch Christus Jesus uf de Grundlag vo de guete Botschaft woni verkündet, über das urteilt, wo bi de Mensche verborge isch.

17 Wenn du jetzt em Name nach ä Jude bisch und dich ufs Gsetz verlasch und din Stolz uf Gott setzisch

18 un dü sin Wille kennsch un des guetheisst, was üsgezeichnet isch, wel dü üs däm Gsetz ungrichtet worde bisch,

19 und du überzügt bisch, dass du en Führer vo Blinde bisch, es Liecht für die wo in Finsternis sind,

20 EN Zrechtwiser vo de Unvernünftige, en Lehrer vo chline Chind, wo s Grüscht vo de Erkenntnis und d Wohrheit het, die im Gsetz z finde sind

21 du, wo du anderne lehrsch, lehrsch dich selber nöd? Du, wo du predigsch: "Stiehl nöd", stiehlsch?

22 Du wod seisch "Brich nöd d Ehe" begisch du Ehebruch? Du wo du Götze verabschisch, beraubsch Tempel?

23 Du wod ufs Gsetz stolz bisch entehrsch Gott durch das du das Gsetz übertribsch?

24 Es staht scho i de Schrifte: "Euretwäge wird under de andere Völker über de Name Gottes gläschteret."

25 Die Beschneidung ist nur von Nutzen, wenn du das Gesetz einhaltisch. Bisch du aber en Gsetzesüberträtter, isch dini Beschneidig zur Unbeschnitteheit worde.

26 Wenn sich also en Unbschnittene a die grächte Forderige vom Gsetz halted, wird ihm sini Unbeschnitteheit als Beschneidig aagrechnet, oder öppe nöd?

27 Und de am Körper Unbschnittene wird dadurch, dass er das Gsetz befolgt, s Urteil über dich redet, will du, obwohl du s gschribene Recht bsitzisch und beschnitte bisch, das Gsetz übertrittsch.

28 Denn nit der isch ä Jude, der s üsserlich isch, noh isch de Bschniedig ebis üsserliches, ebis am Körper.

29 Vielmeh isch de eint Jude, wo s innerlich isch, und sini Bschneidig isch e Bschneidig vom Herz durch Geischt und nöd dur es gschribnigs Recht. En solche Mensch erhaltet de Lob vu Gott, nöd vu Mensche.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Römer 1 vo 16

 

A DIE RÖMER

1:1 Paulus, e Sklave vom Christus Jesus, zum Aposchtel brüefe und usgsunderet für die gueti Botschaft Gottes,

2 wo Gott im Vorus dur sini Prophete i de heilige Schrifte aakündet het.

3 Die Botschaft betrifft sin Sohn wo als Mensch us de Nachkomme David cho isch,

4 der aba dank däm Geischt dr Heiligkeit durch d Uferschtehig vu d Dote mit Macht zum Bueb Gottes erklärt worde isch, ja Jesus Christus, unsere Herr.

5 Dür ihn hemmer unverdienti Güte und es Aposchtelamt empfange, damits under allne Völker zu Ehr vom Name zum Glaubensghorsam chunt.

6 Under dene Velka sin au ihr dezue bruefe zum Jesus Christus z ghöre.

7 An alli, de in Rom als vu Gott Gliebti zue Heilige bruefe sin: Ich wünsch eu unverdienti Güte und Friede vu Gott, unsam Vater, un vum Herrn Jesus Chrischtus.

8 Als Erschts möchti min Gott durch Jesus Christus wäg eu allne danket, wel i de ganze Welt vo euem Glaube gredet wird.

9 Denn Gott, für de ich in Verbindig mit de guete Botschaft über sin Sohn mit mim Geist heilige Dienst tue, isch mis Züg das ich eu immer und immer wieder i mine Gebet erwähne

10 und drum bitte, dass ich, wenn irgendöppis möglich und wenn Gott will, jetzt endlich zu eu cha cho.

11 Ich sehne mich nämlich nach eui z'gseh zum eu e geistigi Gab z'cho z'lah, damit ihr gstärkt werded

12 oder villmeh demit mir eus dur eusne Glaube gegesitig Muet chönd sowohl dur eui als au dur mini.

13 Ihr sölled aber wüsse, Brüedere das ich mir oft vorgnoh han, zu eu zcho bis jetzt bini allerdings verhinderet gsi, damit mini Tätigkeit under eu genauso Frucht treit wie unter de übrige Völcher.

14 Ich han gegenüber Grieche wie au Usländer, gegenüber Wise wie au Unverständige e Verpflichtig.

 15 Darum möcht ich die gueti Botschaft unbedingt au eu det in Rom verkünde.

16 Denn i schäme mi nit für die gueti Botschaft. Schliesslich isch sie für jede wo Glaube het, Gottes Kraft zur Rettig z'erscht für de Jude, denn au für d'Grieche.

 17 In ihr offebart sich Gottes Gerechtigkeit dur de Glaube und für de Glaube. I de Schrifte stoht ja: "Der Gerecht aber wird wäg sim Glaube läbe.

18 Gottes Zorn offebart sich nämlich vom Himmel her gäge alli Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit vo de Mensche, wo d Wohrheit uf ungrächti Wiis unterdrücked.

19 Denn was es über Gott z wüsse git isch für sie dütlich erkennbar da Gottes ihne dütlich gmacht het.

 20 Schliesslich sind sini unsichtbare Eigeschafte sit Erschaffig vo de Wält klar z'erkenne, denn sie sind i de Schöpfigswärch wahrnehmbar, ja sini ewigi Macht und Göttlichkeit, sodass sie kei Entschuldigung händ.

21 Denn obwohl sie Gott kännt händ, händ sie ihn nöd als Gott verherrlicht und händ ihm au nöd dankt, sondern sie händ sich inhaltslose Überlegige ane gäh, und i ihrem unverständige Herze ischs dunkel worde.

22 Obwohl sie behauptet händ wiis z sii, sind sie unvernünftig worde

23 und händ d Herrlichkeit vom unvergängliche Gott i öppis wie s Abbild vo vergängliche Mensche und Vögel und vierfüessige Tier und Reptilie verwandlet.

24 Daher het Gott sie entsprechend de Wünsch irem Herz vo de Unreinheit, so dass sie ihri Körper underenand entgehrt hend.

25 Sie händ d'Wohrheit Gottes mit de Lüg vertuscht und händ d'Schöpfig verehrt und verrichtet für sie heilige Dienst statt für de Schöpfer wo für immer prise isch. Amen.

 26 Deswege überlaht Gott sie igehendi sexuelle Lideschafte, will d Fraue under ihne vertüüsched de natürli Gschlechtsverchehr mit em wideratürliche.

 27 Genauso händ au d'Männer de natürlich Gschlechtsverchehr mit Fraue uf und entbrännt i ihrer Lideschaft zunenand – Männer mit Männer. Sie triibed obszöni Sache und empfange a sich sälber die gebührendi Straf für iri Verirrig.

28 Als sie Gott nit anerkenne hän welle, het Gott sie nem Geischteszstand ibaantwortet, den na nit guetheisst, so dass sie den, was sich nit ghärt.

29 Si sind voller Ungrechtigkeit, Bosheit, Gier und Schlechtigkeit, voller Neid, Mord, Striit, Betrug und Niederträchtigkeit. Si sind Schwätzer,

30 Verlümder, Gotteshasser, unverschämt, überheblich, anberisch, erfinderisch im Schadestift, de Eltere unghorsam,,

31 ohni Verständnis, verträgsbrüchig, lieblos und unbarmherzig.

32 Obwohl die Mensche die grächti Aordnig Gottes sehr wohl kenned nämmlich das alli wo so öppis triibed de Tod verdiened macheds demit nöd nur wiiter sondern stimmed au anderi zue wo s gliiche tüend.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Korinther 13 vo 13

 

2.Korinther 13 vo 13

13:1 Ich chume jetzt zum dritte mal zu eu. "Jedi Sach soll durch die Uussag von zwei oder drü Zeugen bestätigt werden.

2 Obwohl ich jetzt abwesend bi, isches als wär ich s zweite Mal ahwesend, und ich möcht die vorwarne wo zuvor gsündet hend, sowie alli Übrige dass ich sie ned scho werde wenni jemals wieder chume.

3 Ihr suecht ja en Bewiis defür, dass de Christus, wo eu gägenüber nöd schwach isch, sondern under eu starch isch, würkli redet dur mich.

4 Er isch zwar ufgrund vo Schwachheit am Pfahl higrichtet worde, aber ufgrund vo de Chraft Gottes isch er am Läbe. Un au wenn ma mit nem schwach sin, wäre ma doch ufgrund dr Kraft Gottes, de uf äich wirkt, mit nem läbä.

5 Prüeft immer wieder, ob ihr im Glaube sind. Bewäred eu immer wieder. Oder erkenned ihr nöd, dass Jesus Christus mit eu verbunde isch? Wänn nöd, dänn sind ihr unbewährt.

6 Ich hoffe würklich, dass ihr erkenned, dass mir nöd unbewährted sind.

7 Etze bättemer zue Gott, dass ihr nüt Unrechts tüend nöd demit mir als bewährte erschiene, sondern damit ihr mached, was guet isch, selbst wenn mir als unbewähret erschiined.

8 Denn mir chönd nüt gege d Wahrheit tue, sondern nur für d Wahrheit.

9 Mir freued eus immer wenn ihr starch sind, au wemmer schwach sind. Und mir bätted drum, dass ihr korrigiert werded.

10 Deswege schriib ich eu das alles während minere Abweseheit, denn muen ich bi minere Aweseheit nöd sträng sie wenn ich d Autorität usüebe wo de Herr mir gäh het zum Ufbaue und nöd zum Niederriisse.

11 Zum Schluss säg ich eu, Brüedere: Freued eu wiiterhin, lönd eu wiiter korrigiere und tröschte, denkt übereinstimmend, lebed in Friede, denn wird de Gott vo de Liebi und vom Friede bi eu sii.

12 Grüessed enand mit heiligem Kuss.

13 Alli Heilige schicked eu ihri Grüesse.

14 Die unverdiente Güte vum Herrn Jesus Chrischtus, de Liebi Gottes un de heilige Geischt, an däm ma teilt hän, solle äich alli begleite.