Römer 1 vo 16
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
-
Zugriffe: 521
A DIE RÖMER
1:1 Paulus, e Sklave vom Christus Jesus, zum Aposchtel brüefe und usgsunderet für die gueti Botschaft Gottes,
2 wo Gott im Vorus dur sini Prophete i de heilige Schrifte aakündet het.
3 Die Botschaft betrifft sin Sohn wo als Mensch us de Nachkomme David cho isch,
4 der aba dank däm Geischt dr Heiligkeit durch d Uferschtehig vu d Dote mit Macht zum Bueb Gottes erklärt worde isch, ja Jesus Christus, unsere Herr.
5 Dür ihn hemmer unverdienti Güte und es Aposchtelamt empfange, damits under allne Völker zu Ehr vom Name zum Glaubensghorsam chunt.
6 Under dene Velka sin au ihr dezue bruefe zum Jesus Christus z ghöre.
7 An alli, de in Rom als vu Gott Gliebti zue Heilige bruefe sin: Ich wünsch eu unverdienti Güte und Friede vu Gott, unsam Vater, un vum Herrn Jesus Chrischtus.
8 Als Erschts möchti min Gott durch Jesus Christus wäg eu allne danket, wel i de ganze Welt vo euem Glaube gredet wird.
9 Denn Gott, für de ich in Verbindig mit de guete Botschaft über sin Sohn mit mim Geist heilige Dienst tue, isch mis Züg das ich eu immer und immer wieder i mine Gebet erwähne
10 und drum bitte, dass ich, wenn irgendöppis möglich und wenn Gott will, jetzt endlich zu eu cha cho.
11 Ich sehne mich nämlich nach eui z'gseh zum eu e geistigi Gab z'cho z'lah, damit ihr gstärkt werded
12 oder villmeh demit mir eus dur eusne Glaube gegesitig Muet chönd sowohl dur eui als au dur mini.
13 Ihr sölled aber wüsse, Brüedere das ich mir oft vorgnoh han, zu eu zcho bis jetzt bini allerdings verhinderet gsi, damit mini Tätigkeit under eu genauso Frucht treit wie unter de übrige Völcher.
14 Ich han gegenüber Grieche wie au Usländer, gegenüber Wise wie au Unverständige e Verpflichtig.
15 Darum möcht ich die gueti Botschaft unbedingt au eu det in Rom verkünde.
16 Denn i schäme mi nit für die gueti Botschaft. Schliesslich isch sie für jede wo Glaube het, Gottes Kraft zur Rettig z'erscht für de Jude, denn au für d'Grieche.
17 In ihr offebart sich Gottes Gerechtigkeit dur de Glaube und für de Glaube. I de Schrifte stoht ja: "Der Gerecht aber wird wäg sim Glaube läbe.
18 Gottes Zorn offebart sich nämlich vom Himmel her gäge alli Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit vo de Mensche, wo d Wohrheit uf ungrächti Wiis unterdrücked.
19 Denn was es über Gott z wüsse git isch für sie dütlich erkennbar da Gottes ihne dütlich gmacht het.
20 Schliesslich sind sini unsichtbare Eigeschafte sit Erschaffig vo de Wält klar z'erkenne, denn sie sind i de Schöpfigswärch wahrnehmbar, ja sini ewigi Macht und Göttlichkeit, sodass sie kei Entschuldigung händ.
21 Denn obwohl sie Gott kännt händ, händ sie ihn nöd als Gott verherrlicht und händ ihm au nöd dankt, sondern sie händ sich inhaltslose Überlegige ane gäh, und i ihrem unverständige Herze ischs dunkel worde.
22 Obwohl sie behauptet händ wiis z sii, sind sie unvernünftig worde
23 und händ d Herrlichkeit vom unvergängliche Gott i öppis wie s Abbild vo vergängliche Mensche und Vögel und vierfüessige Tier und Reptilie verwandlet.
24 Daher het Gott sie entsprechend de Wünsch irem Herz vo de Unreinheit, so dass sie ihri Körper underenand entgehrt hend.
25 Sie händ d'Wohrheit Gottes mit de Lüg vertuscht und händ d'Schöpfig verehrt und verrichtet für sie heilige Dienst statt für de Schöpfer wo für immer prise isch. Amen.
26 Deswege überlaht Gott sie igehendi sexuelle Lideschafte, will d Fraue under ihne vertüüsched de natürli Gschlechtsverchehr mit em wideratürliche.
27 Genauso händ au d'Männer de natürlich Gschlechtsverchehr mit Fraue uf und entbrännt i ihrer Lideschaft zunenand – Männer mit Männer. Sie triibed obszöni Sache und empfange a sich sälber die gebührendi Straf für iri Verirrig.
28 Als sie Gott nit anerkenne hän welle, het Gott sie nem Geischteszstand ibaantwortet, den na nit guetheisst, so dass sie den, was sich nit ghärt.
29 Si sind voller Ungrechtigkeit, Bosheit, Gier und Schlechtigkeit, voller Neid, Mord, Striit, Betrug und Niederträchtigkeit. Si sind Schwätzer,
30 Verlümder, Gotteshasser, unverschämt, überheblich, anberisch, erfinderisch im Schadestift, de Eltere unghorsam,,
31 ohni Verständnis, verträgsbrüchig, lieblos und unbarmherzig.
32 Obwohl die Mensche die grächti Aordnig Gottes sehr wohl kenned nämmlich das alli wo so öppis triibed de Tod verdiened macheds demit nöd nur wiiter sondern stimmed au anderi zue wo s gliiche tüend.