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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Korinther 3 vo 16

 

1.Korinther 3 vo 16

3:1 So han ich mit eu ned chönne wie mit Mensche rede wo sich vom Geist leite lönd, Brüeder, sondern wie mit Mensche wo sich vo ihrere sündige Natur leite lönd, wie mit chliine Chind in Christus.

2 Ich han eu mit Milch ernährt, nöd mit feschter Nahrig, dänn ihr sind nonig starch gnueg. Ja ihr sind au jetzt nöd starch gnueg,

3 denn ihr lönd eu na vo eure sündige Natur leite. Solangs Iifersucht und Striit under eu git lönd ihr eu da nöd vu eure sündige Natur leite und verhaltet ihr eu da nöd wie Mensche?

4 Denn wenn eine seit: "Ich ghöre zu Paulus", en andere aber seit: "Ich zu Apollos", benehmed ihr eu da nöd eifach wie Mensche?

5 Was isch denn Apollos? Jo wa isch Paulus? Diener, durch die ihr gläubig worde sind, so wie dr Herr s jedem gworde het.

6 Ich han pflanzt, Apollos hät begosse, gott aber häts wachse lah,

7 sodass weder de pflanzende öpis esch no de begüüssendi, sondern Gott wos wachse loht.

8 Die Pflanzende und der Begiessende sind eins, doch jede wird für sini eigeni Arbet de entsprechende Lohn becho.

9 Denn mir sind Gottes Mitarbeiter. Ihr sind Gottes Feld, wo baut wird, Gottes Bauwerk.

10 Ufgrund vo de unverdiente Güte wo Gott mir gschänkt het, han ich als gschickte Baumeischter es Fundament gleit, aber öpper andersch baut druf. Doch jede söll stets druf achte wie er druf baut.

11 Denn niemert chan es anders Fundament lege als das wo gleit worde isch – Jesus Christus.

12 Wenn jetzt öpper ufem Fundament mit Gold, Silber, kostbare Stei, Hölzern, Heu oder Stroh baut,

13 wird s Werk eis jede offebar, denn de Tag wirds ufdecke, wills dur Füür offebart wird. Durch s Füür wird prüeft, vo wellere Qualität s Werk eis jede isch.

14 Hebt das wo öpper druf baut het, isch gstande, wird er en Lohn becho.

15 Falls es abbrennt wird er Verlust erliide, doch er selber wird grettet werde. Wenn das gschieht wirds jedoch sii wie durchs Füür duredüre.

16 Wisse ihr nit, dass ihr Gottes Tempel sin un dass dr Geischt Gottes in äich wohnt?

17 Wenn jemads d Tempel Gottes vernichtet, wird Gott nen vurichte. Denn dr Tempel Gottes isch heilig un ihr sin däm Tempel.

18 Mached eu nüt vor: Wenn sich öpper under eu i dem Weltsystem für Wiis haltet, söll er erst mal dumm werde, damit er wiis wird.

19 Denn d Wisheit vo dere Wält isch Dummheit bi Gott. Staht doch i de Schrifte: "Die Weise fangt er mit ihrer eigene List."

20 Au heissts: "Jehova weiss, dass die Überlegungen der Weise sinnlos sind."

21 Drum söll sich niemert wägä Mensche rüehä, denn alles ghört eu,

22 öb Paulus oder Apollos oder Kẹphas oder d Wält oder Läbe oder Tod oder Gägewärtigs oder Zuekünftigs - alles ghört eu.

23 Ihr aba ghöret de Chrischtus un Chrischtus Gott.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Korinther 2 vo 16

 

1.Korinther 2 vo 16

2:1 Won i zu eu cho bin, Brüeder, bin i also nöd mit usergwöhnlicher Redekunst oder Wiisheit cho, um eu s heilige Gheimnis Gottes z verchünde.

2 Denn i bschlosse, unda äich vu nigs z wisse üssa vu Jesus Chrischtus un dvu, dass sa an d Pfahl brocht wore isch.

3 Ich bin in Schwachheit cho und mit Angst und grossem Zittere zu eu.

4 Au het gsproche und hän i nit mit Überredigskunscht und wisse Wort predigt, sundern was i gsait ha, ziigt vum Geischt un Kraft,

5 damit euri Glaube nöd uf Menschwisheit sondern uf Gottes Chraft berueht.

6 Nun reded mir vo Wiisheit under dene wo riif sind,ae aber nöd vo de Wiisheit vo dem Weltystem und au nöd vo de Wiisheit vo de Herrscher vo dem Wältsystem wo undergönd.

7 Mir rede vielmeh vo Gottes Wiisheit ime heilige Gheimnis, vo de verborgenene Wisheit, wo Gott vor de Weltystem zu eusere Herrlichkeit vorherbschtimmt het. 

8 Die Wiisheit het keine vo de Herrscher vo dem Weltystem kenneglernt, wenns sie erkennt hetted, denn hetteds de Herrlichkeit nöd am Pfahl anebrichtet.

9 Vielmeh staht i de Schrifte: "Was s Aug nöd gseh hät und s Ohr nöd ghört hät und was au nöd im Herze vomene Mensch uufcho isch, das hät Gott für die vorbereitet, wo ihn liebed.

10 Uns het Gott es durch si Geist offebart als de Geischt erforscht alles, selbst die tüfe Sache Gottes.

11 Denn wer unda d Mensche kennt de Sache vumä Mensch, üser dr Geischt vum Mensche, der in nem isch? Ebeso het niemert de Sache Gottes kenneglernt, osser dr Geischt Gottes.

12 Etze hän ma nit d Geischt dr Welt gregt, sundern dr Geischt, der vu Gott isch, dmit ma des erkenne kenne, was uns güetiger Wiis ge het.

13 Davon schwätze ma au, doch nit mit Wort, de durch Menschewisheit glehrt wäre, sundern mit Wort, de durch d Geischt glehrt wäre, indem ma Geischtiges mit Wort erkläre, de mit däm Geischt ibainstimme.

14 Aber en Mensch wo sich vu sim Verlange leite loht, nimmt nit a, was vum Geischt Gottes kummt, denn s isch fir nen Unsinn. Er chas nöd erkenne, will es mit de Hilf vom Geist beurteilt wird.

15 De Mensch jedoch, wo sich vum Geischt Gottes leite laht, beurteilt alles, er selbscht aber wird vu keinem Mensch beurteilt.

16 Denn "wer het die Denkwiis Jehovas kenneglernt, sodass er ihn belehre chönnt? Mir aber hend die Dänkwiis Christi.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Korinther 1 vo 16

 

1.Korinther 1 vo 16

DE ERST BRIEF AD KORINTHER

1:1 Paulus, nach em Wille Gottes zum Aposchtel Christus Jesus bruefe, und Sọsthenes, euse Brüeder,

2 an de Vusammlig Gottes in Korinth, a äich, de ihr durch de Verbindig mit Chrischtus Jesus gheiligt un zue Heilige bruefe worde sin, un a alli, de irgendwo d Name unsrem Herr Jesus Chrischtus alüte, ihrem un unsam Herrn:

3 Mir wünsched eu unverdienti Güte und Friede vu Gott, unsam Vater, un vum Herrn Jesus Christus.

4 Ich dank minem Gott immer wieder für eu wägä de unverdiente Güte Gottes, de äich in Christus Jesus gschenkt worde isch.

5 Denn ihr händ in ihm alles richlich übercho – die volli Redefähigkeit und die volli Erkenntnis,

6 will das Zügnis über de Christus under eu gfestigt worde isch.

7 So fehlt's eu a gar keinere Gabe, während ihr sehnsüchtig uf d'Offenbarig vu eusem Herrn Jesus Christus wartet.

8 Er wird eu au bis zum End feschtige, demit eu am Dag eusem Herrn Jesus Christus nüt vorwerfe isch.

9 Gott isch treu, durch den ihr zue d Gmeinschaft mit sinem Bueb Jesus Chrischtus, unsam Herr, bruefe wore sin.

10 Brüeder, ich bitte eu jetzt dringend im Name vo eusem Herr Jesus Christus: Redet alli übereinstimmend und händ kei Spaltige under eu, sondern sind im gliiche Dänke und im gliiche Gedankegang völlig vereint.

11 Denn einigi usem Huus vo Chlọe hend mich informiert, dass es Striitigkeite unter eu git.

12 Wasi mein, isch Folgendes: Die einte vo eui säge: "Ich ghöre zu Paulus", anderi säged: "Ich zu Apọllos", wieder anderi: "Ich zu Kẹphas", und no anderi: "Ich zu Christus."

13 Isch de Christus teilt? Isch Paulus öppe für eu am Pfahl anegrichtet worde? Oder sin ihr im Name vum Paulus dauft worde?

14 Ich dank Gott, dass ich usser Krịspus und Gạjus niemert vo euch tauft han.

15 So chan keine säge das ihr i mim Name tauft worde sind.

16 Ach ja, d Huusgmeinschaft vo Stẹphanas hani au tauft. Ansunste weissi nöd, obi na öper tauft han.

17 Denn de Christus het mich nöd gschickt zum taufe, sondern um die gueti Botschaft z verchünde, aber nöd mit gschlugne Wort demit de Marterpfahl vom Christus nöd nutzlos gmacht wird.

18 Denn de Botschaft iba de Marterpfohl isch Unsinn fir die, de umkumme, aber fir uns, de ma grettet wäre, isch sie Gottes Kraft.

19 In de Schrifte staht ja: "Ich wird de Wiisheit vo de Wiise zugrunde gah lah und die Intelligänz vo de Intellektuelle wird ich besitige.

20 Wo isch de Wiis? Wo isch de Schriftglehrti? Wo isch de Debattierer vo dem Weltystem? Het Gott nöd d Wisheit vo de Welt zu Unsinn werde lah?

21 Denn da d Welt durch ihri Wisheit Gott nöd kenneglernt het, hets Gott i sinere Wiisheit gfalle, die Glaubende dur de "Unsinn" was predigt wird, z rette.

22 Denn d Jude bitte um Zeiche und d Grieche sueched nach Wiisheit.

23 Mir aber predige, dass de Christus am Pfahl aagrichtet worde isch. Für d Jude isch das en Stolperstei, für die andere Völker isch es Chabis.

24 Für d'Bruefene jedoch, sowohl Jude als au Grieche, isch Christus d'Kraft Gottes und d'Wisheit Gottes.

25 Denn öppis "Unsinnigs" vo Gott isch wiiser als d Mensche und öppis Schwachs vo Gott isch stärcher als d Mensche.

26 Ihr gsehnd ja i euem Fall, Brüeder, dass nöd viel beruefe worde sind wo nach menschliche Massstäbli wiis sind oder wo mächtig sind, nöd viel vo vornehmer Herkunft.

27 Stattdesse hät Gott s "Unsinnige" i de Welt usgwählt zum die Wiise beschäme. Gott hät s Schwache i de Welt usgwählt zum s Starke beschäme.

28 Und Gott het s Unbedütende i de Welt usgwählt und das wo mer herablickt, das wo nöd isch, um das wo isch znichtezmache

29 So chan sich niemert vor Gott rüehre.

30 Ihm aber isch es z verdanke, dass ihr mit Christus Jesus verbunde sind, wo für eus Wisheit vo Gott worde isch und au Grechtigkeit, Heiligung und Befreiig dur Lösegeld,

31 demit zuetrifft, was i de Schrifte staht: "Wer sich rüehmet, söll sich weg Jehova rüehre.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Korinther 13 vo 16

 

1.Korinther 13 vo 16

13:1 Wänn ich mit Mensch- und Engelszunge rede, aber kei Liebi han, bin ich en dröhnende Gong oder e schepperndi Zimbel worde.

2 Und wenn ich die Gab zprophezeie han und alli heilige Gheimnis känne und alli Erkenntnis bsitze und wenn min Glaube so gross isch, dass er Berge chan versetze, ich aber kei Liebi han, denn bin ich nüt.

3 Wenn ich min ganze Bsitz defür gib, dass anderi z'esse bechömed, und wenn ich min Körper opfere zum mich rüehre, ich aber kei Liebi han, denn nützt mir das überhaupt nüt.

4 Die Liebi ist geduldig und güetig. Die Liebe ist nicht eifersüchtig. Sie prahlt nicht, ist nicht aufgeblasen,

5 benimmt sich nöd unaständig, het nöd ihre eigene Interesse im Sinn, loht sich nöd provoziere. Sie rechnet das Böse nöd aa.

6 Sie freut sich nöd über Ungrechtigkeit, sondern freut sich mit de Wahrheit.

7 Sie erträgt alles, glaubet alles, hoffet alles, erduldet alles.

8 Die Liebi verseit nie. Was aber die Gabe zprophezeie betrifft, sie werded weggnoh, Zunge werded ufhöre und Erkenntnis wird besitigt.

9 Denn mir erkänned teilwiis und mir prophezeied teilwiis,

10 doch wenn das vollständige chunnt, wird das wo teilwiis isch besitigt werde.

11 Wo ich es Chind gsi bin hani wie es Chind gredet, han ich wie es Chind dänkt und argumentiert wie es Chind. Jetzt aber bin ich en Maa worde und han d Merkmal vome Chind abgleit.

12 Etz gsehmer verschwummni Umrisse wie imne Spiegel us Metall, doch dänn wirds vo Agsicht zu Agsicht sii. Jetzt erkänn ich teilwiis, dänn aber wird ich genau erkänne, so wie ich genau erkannt worde bin.

13 Etze aba bliebe de dräi: Glaube, Hoffnig, Liebi. Doch am Greschte vu nene isch d Liebi.