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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hebräer 13 vo 13

 

Hebräer 13 vo 13

13:1 Liebt enand wiiter wie Brüedere.

2 Vergässet d Gastfründschaft nöd, denn dure händ manchi ohni es z wüsse engel bi sich ufgno.

 3 Denket a die wo im Gfängnis sind als wäred ihr mit ihne igsperrt, au a die wo schlecht behandlet werded, da au ihr sälber im Körper sind.

4 D Ehe söll vo allne in Ehre ghalte werde, und s Ehebett söll unbeschmutzt sii, denn Gott wird Mensche wo sexuell unmoralisch handle sowie Ehebrächer verurteile.

5 Euri Läbenswiis söll vu Geldliebi frei sii. Sin mit dem zfride, was ihr händ. Denn er het gseit: "Ich wird dich nie verloh und dich nie im Stich loh.

6 Drum chömmer voller Zueversicht säge: "Jehova isch min Helfer, ich wird mich nöd fürchte. Was chan en Mensch mir atue?

7 Denkt a die, wo under eu d Füerig übernämed und de eu s Wort Gottes bekannt gmacht händ. Gsehnd eui d Ergebnis vo ihrem Läbenswandel genau a und nehmed eu es Bispiel a ihrem Glaube.

8 Jesus Christus isch s gliiche – geschter, hüt und für immer.

9 Lönd eu nöd dur alli mögliche fremde Lehr irrefüere. Es isch besser wenn s Herz dur unverdienti Güte gstärkt wird als dur Spiise. Sie bringed dene kei Nutze wo sich demit beschäftiged.

10 Mir hend en Altar vo dem die nöd dörfed esse wo im Zelt heilige Dienst tüend.

11 Denn d Körper vo de Tier, wo ihre Bluet vo de Hohe Priester als Sündopfer a de heilige Ort treit, werded usserhalb vom Lager verbrennt.

12 Drum hät au Jesus usserhalb vom Stadtor glitte, um dur sis eigete Bluet s'Volk z'heilige.

13 Gömmer also usem Lager zu ihm use, und ertragemer die Schand, wo er vertruckt het.

14 Denn mir hend da kei bliebendi Stadt, sondern mer strebed nach de künftige.

15 Dür ihn wänd mir Gott immer es Opfer vom Lobpriis darbringe, nämlich d'Frucht vo eusne Lippe, wo sin Name öffentlich bekannt mache.

16 Vergässet au nöd, guets ztue und das woer händ, mit andere zteile, denn über so Opfer freut sich Gott.

17 Härt uf de, de unda äich de Fihrig ibanähmä, un bpfiehlt ne unda, denn sie wache ständig iba äich un wäre Rächeschaft ablege. Sie sölled das nämlich mit Fröid und nöd mit Süüfze tue, susch wärs zu euem Schade.

18 Betet wiiter für eus. Denn mir sind überzügt, dass mir es guets Gwüsse hend, da mir eus in allem ehrlich wend benäh.

19 Ich bitte eu aber bsunders drum z bätte, damit ich recht bald wieder bi eu cha si.

20 De Gott vom Friede, wo de grossi Hirtend vo de Schof, eusne Herr Jesus, mit em Bluet vomene ewige Bundes vo de Tote ufbrocht het,

21 rüert eu mit allem Guete us wo ihr bruchet zum sin Wille uszfüehre. Mög er dur Jesus Christus i eus bewirke, was i sine Auge guet isch – dur ihn, dem für immer und ewig Herrlichkeit gebührt. Amen.

22 Nun bitte ich eu dringend Brüeder, die Wort vo de Ermuetigung guldig azghöre, denn ich han eu nur en churze Brief gschriebe.

23 Ich möcht eu wüsse lah, dass euse Brüeder Timọtheus freigla worde isch. Wenn er bald chunt, werdemer eu zäme bsueche.

24 Grüsse alli, de unda äich de Führig ibanehme, un alli Heilige. D Brüeder üs Italie len äich gresse.

25 Die unverdiente Güte söll eu alli begleite.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hebräer 12 vo 13

 

Hebräer 12 vo 13

12:1 Da mir jetzt e so grossi Wulke vo Züg um eus hend, wemmer au allne Ballast und die eus liecht umschlingendi Sünde abwerfed und i dem vor eus liegende Wettlauf mit Usharre laufed.

2 Debii wemmer de Blick uf Jesus grichtet halte, de Hauptvermittler und Vervollkommner euses Glaube. Für die vor ihm liegendi Fröid het er en Marterpfohl gha, ohni uf d Schand z achte, und er het sich an die rechti Site vum Thron gsetzt.

3 Ja, betrachtet genau dä, wo vo Sünder - gäg ihrne eigete Interesse – so Afeindige erduldet, damit ihr nöd müed werded und ufgebed.

4 I Eurem Kampf gäge die Sünde händ ihr na nie bis ufs Bluet wiederstande.

5 Und ihr händ d Ufforderig ganz vergässe, wo a euch als Söhn grichtet isch: "Mein Sohn, schätz die Erziehung von Jehova nicht gering, und gib nicht auf, wenn du von ihm korrigiert wirsch.

6 Denn Jehova erzieht die, won er liebt, ja er bestraft jede, woner als Bueb uufnimmt.

7 Ihr müend usharre, das isch Teil eurer Erziehig. Gott behandled eu als Söhn. Und wele Bueb wird nöd vu sim Vater erzoge?

8 Wenn ihr aber d erziehig wo alli erhaltet, nöd becho hend, sind ihr gnau gnoh unheimlichi chind und nöd söhn.

9 Eusi leibliche Vätere hend eus ja au erzoge und mir hends respektiert. Söttemer eus de nöd umso bereitwilliger em Vater euses geistige Lebe unterwerfe zum lebe?

10 Denn sie hend eus e churzi Ziit erzoge, wie sie es für richtig ghalte hend. Er aber tuets zu eusem Nutze, damit mer a sinere Heiligkeit teil chönnd.

11 Zwar erschiint en Erziehigsmassnahm im Moment nöd erfreulich, sondern sie isch schmerzlich, aber hinterher bringt sie dene wo dur sie gschuld worde sind, Friede und Grächtigkeit als Frucht.

12 Darum stärkt die erschlaffte Händ und die schwache Chnü,

13 und schafft wiiter grad Wäg für eui füess, damit das wo lhm isch, nöd usgränkt, sondern vielmeh gheilt wird.

14 Strebt nach Friede mit allne Mensche sowie nach de Heiligunga ohni die niemert de Herr gseh wird.

15 Passt guet uf das sich niemert um die unverdiente Güte bringt demit kei giftigi Wurzle ufeschüsst und Unrueh schafft und dadurch vieli verunreinigt werded.

 16 Achtet au druf, dass es niemert git, wo sexuell unmoralisch handlet oder Heiliges nöd schätzt, wie Ẹsau, wo sini Erstgeburtsrächt für ei einzigi Mahlziit hergäh het.

17 Ihr wüssed ja, dass er nachher abglehnt worde isch, woner het welle de Sege erbe. Obwohl er sich under Träne bemüht het, en Sinneswandel z'füere, het er nüt erreicht.

18 Denn ihr hän äich nit nem Berg gnäheret, den ma ka Afasse un der in Flamme schtoht, odr eina dunkle Wolke un Dichter Dunkle un ä Schturm,

19 au nöd em Trompetestoss und em Schall vo de Stimm. Wo s Volk s ghört het, bits iidringlich drum, dass keis wiiters Wort meh zu ihne gseit würd.

20 Si händ nämli d Aawiisig nöd chöne erträge, wo luutet hät: "Sälbscht wenn es Tier de Berg berührt, söll es gsteinigt werde.

21 Au das Schauspiel so furchterregend gsi, dass de Moses gseit het: "Ich han Angst und zittere.

22 Ihr hän äich vielmeh däm Berg Zion gnähert un de Stadt vum lebändige Gott, em himmlische Jerusalem, un Myriade vu Engel

23 i de allgemeine Versammlig, au de Versammlig vo de Erstgeborene, wo im Himmel ytreit worde sind, und Gott, em Richter vo allne, und em geischtige Läbe vo Grechte, wo vollkomme gmacht worde sind,

24 und Jesus, em Vermittler vomene neue Bundes, und em verprengt Bluet, wo uf besseri Wiis redt als Abels Bluet.

25 Passed uf das ihr eu nöd weigered uf de zghöre wo redet. Denn wenn scho de nit ungschtroft drvukumme, de sich weigert hän, uf den z häre, der uf d Erde ä göttlichi Warnig ergoh lo het, dann wäre ma erst recht nit ungstraft drvukumme, wenn ma uns vu däm abwende, der vum Himmel schwätzt.

26 Damals hät siini Stimm d Erde erschütteret, jetzt aber hät er versproche: "Nomal wird ich erschüttere – nöd nur d Erde, sondern au de Himmel."

27 De Usdruck "no eimal" zeigt, dass das wo erchütteret wird - also das wo gmacht worde isch - besitigt wird, damit das, wo nöd erschütteret werde chan, bestah bliibt.

28 Da mer also es Chönigrich sölled becho, wo nöd chan erschütteret werde, mömmer wiiter unverdienti Güte übercho, wommer uf anähmbari Wiis für Gott heilige Dienst chönd tue – mit Gottesfurcht und Respekt.

29 Denn euse Gott isch es verzehrends Füür.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hebräer 11 vo 13

 

Hebräer 11 vo 13

11:1 De Glaube isch d Gwüssheit das öppis womer hoffentlich au iitrifft. Es isch de überzügendi Bewiis für würklichkeite wo mer nöd gseht.

2 Ufgrund vo ihrem Glaube hend eusi Vorfahre d'Bestätigung für Gottes Anerkennig übercho.

3 Ufgrund vo Glaube erkännemer, dass d Weltsystem dur Gottes Wort gordnet worde sind. D Sichtbari isch usem Unsichtbare entstande.

4 Ufgrund vo Glaube het de Abel Gott es wertvollers Opfer dar als Kain. Wäge däm Glaube het er de Bestätigung übercho, dass er grächt gsi isch, denn sini Gabe hän Gottes Anerkennig gfunde. Und obwohl er gstorbe isch, spricht er no durch si Glaube.

5 Ufgrund vo Glaube wurde Hẹno entrückt, denn er sött de Tod ned gseh. Er isch niene z finde gsi will Gott ihn entrückt het. Und vor sinere Entrückig het er d'Bestätigung übercho, dass Gott Gfalle a ihm gha het.

6 Ohni Glaube aber isch es unmöglich, Gott z gfalle, denn wer Gottes nöchi suecht, muess glaube, dass er existiert und dass er alli, wo ihn würklich sueche, belohned wird.

7 Ufgrund vo Glaube bewies Noah Ehrfurcht vor Gott. Nachdem er e göttlichi Warnig vor öppisem becho het wo nanig z'gseh gsi isch, het er en Arche baut zum sini Huusgmeinschaft z rette. Durch sinem Glaube het da d Welt vuurteilt, un na wird ä Erbe vu d Grechtigkeit, de üs däm Glaube kummt.

8 Ufgrund vu Glaube ghärt Abraham, als Gott nen reft het, un het sich uf d Wäg zue nem Platz gmacht, der na als Erbe gregä soll. Er isch losgange, ohni z wüsse, wohi.

9 Uffgrund vo Glaube het er i dem Land gläbt, wo ihm versproche worde isch, wie en Fremde imene fremde Land. Er hät in Zelte mit Isaak und Jakob gwohnt, de Miterbe vom gliiche Verspräch.

10 Denn na wartet uf d Schtadt, de wahri Grundlage het, wo ihre Planer und Erbuur Gott isch.

11 Ufgrund vo Glaube het au d Sara d Chraft en Nachkomme z empfange, obwohl sie scho über s Alter use gsi isch, will sie de als treu het agseh, wo s Verspräche gäh het.

12 Drum het au en Maa chöne wo so guet wie tot gsi isch, Chind bechömed so vill wie d Stern am Himmel und so unzählbar wie d Sandkörner am Meeresufer.

13 Sie alli gstorbe im Glaube, ohni d Erfüllig vo de Verspräche z erläbe. Doch sie hend vo Wiitem gseh und hend sich drüber gfreut und hend öffentlich erklärt, dass sie Fremde im Land gsi sind und nur vorübergehend asässig.

14 Wer so redet macht dütlich das er ernsthaft nacheme ort suecht wo si dihei isch.

15 Und doch: Wenn sie immer wieder a de Ort denkt hend, wo sie wegzoge sind, hetteds d Möglichkeit gha zum zruggkehre.

16 Jetz aber striibeds nach eme bessere Ort a eim wo zum Himmel ghört. Drum schämt sich Gott ihra nit, wenn na als ihr Gott aglüte wird, denn na het ä Schtadt fir sie vorbereitet.

17 Ufgrund vo Glaube het de Abraham Isaak so guet brocht wie als Opfer dar, wo er uf d Prob gstellt worde isch. De Maa wo die Verspräche becho het und sich drüber gfreut het, isch parat gsi, sin einzigzüügte Sohn z opfere,

18 obwohl ihm gseit worde isch: "Durch Isaak werded die cho, wo dini Nachkomme gnennt werded.

19 Debi isch er devo us gange, dass Gott ihn sogar vo de Tote chönnti uferwecke, und sinnbildlich het er en au vo det gmpfgt.

20 Ufgrund vo Glaube het Isaak Jakobe segnet und Ẹsau im Hiblick uf das wo sötti cho.

21 Ufgrund vo Glaube het de Jakob churz vor sim Todg jede de Söhn Josephs gsegnet, und uf s obere Endi vo sim Stab glehnt het er Gott ah.

22 Ufgrund vo Glaube het Joseph gredt, als sich s End näherti, vum Uuszug vu de Söhn Israels und git Awiesige, was mit sinene Gbäi gschähe sött.

23 Ufgrund vo Glaube isch Moses nach sinere Geburt drü Mönet vo sine Eltere versteckt worde. Sie händ gseh, dass er es schöns Chind gsi isch und sie händ de Befehl vom Chönig gforchtet.

24 Uufgrund vo Glaube het sich de Moses weigeret, won er erwachse gsi isch, de Sohn de Tochter vom Pharao gnennt z werde.

25 Er het sich lieber mitem Volk Gottes welle schlecht behandle loh als de vorübergehendi Gnuss vo de Sünde z ha.

26 Für ihn isch d Schand vom Christus grössere Richtum gsi als d Schätz Ägypte, denn er het d Blohnig fescht im Blick gha.

27 Ufgrund vo Glaube het er Ägypte verlore, ohni Angst vor de Wuet vom König z ha. Er isch standhaft bliebe, als würd er de Unsichtbare gseh.

28 Ufgrund vo Glaube het er s'Passah gfiiret und het d'Türrahmene mit Bluet besprützt, damit de Vernichter ihri Erstgeborene nöd umbracht het.

29 Ufgrund vo Glaube sinds durs Rote Meer gange wie über trochnigs Land, doch wo die Ägypter das ebefalls versuecht händ, sinds verschlunge worde.

30 Ufgrund vo Glaube sind d Maurer vom Jẹricho nachdem s Volk siebä Täg lang um sie umzogä gsi isch.

31 Ufgrund vo Glaube isch die Prostituierti Rạha nöd mit dene umcho, wo unghorsam handled hend. Sie het nämli d Spion friedlich ufgnoh.

32 Und was sölli no säge? Die Zeit würde mir fählen wenn ich noch von Gịdeon, Bạrak, Simson, Jẹphtha, David oder vo Samuel und de andere Prophete verzelle würd.

33 Ufgrund vo Glaube hends Königriich bsiegt, hend für Gerechtigkeit gsorgt, hend Verspreche übercho, hend s Mul vo Löie verstopft,

34 sind de Macht vom Füür entstande und sind em Schwert entstande. Wo sie schwach gsi sind, händ sie Chraft becho, im Chrieg sind sie starch worde, sie händ ifallendi Heere is Flucht gschlage.

35 Fraue händ ihri Tote dur Uferstehig zrugg übercho. Denn hetts anderi gäh wo gfolteret worde sind, wills kei Befreiig dur es Lösegäld aagno hend, damit sie e besseri Uferstehig überchömed.

36 Wieder anderi händ Spott und Uspeitschige uszhalte gha, ja meh na, Fässel und Gfängnis.

37 Si sind gsteinigt worde, sie sind uf d Prob gstellt worde, sie sind zersägt worde, sie sind mit em Schwert abgschlachtet worde, sie sind in Schaf- und Ziegefälle umenand gange. Debii hends Not, Bedrückig und Misshandlig erlitte,

38 und d Wält hät sie nöd verdient gha. Sie händ z Wüeschte, Gebirge, Höhle und Chlüfte vo de Erde umenand gstellt.

39 Obwohl sie wäg ihrem Glaube d'Bestätigung für Gottes Anerkennig becho händ, händ sie alli nöd d'Erfüllig vom Versprech erläbt.

40 Gott het nämli öppis bessers für eus vorgseh, damit sie ned ohni eus würed vollcho.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hebräer 10 vo 13

 

Hebräer 10 vo 13

10:1 Das Gsetz isch nur en Schatte vo de künftige guete Sache, nöd aber d Würklichkeit selber. Drum chans niemals dur die gliche Opfer, wo Jahr für Jahr immer wieder darbracht werde, die vollkomme mache wo vor Gott tretet.

2 Hätt mer susch nöd ufghört Opfer darzbringe, will sich die wo heilige Dienst verrichtet händ, kei Sünde meh bewusst gsi wäred nachdem sie mal greinigt worde wäred?

3 Im Gegeteil! Dur die Opfer wird Jahr für Jahr an Sünde erinneret,

4 da s Bluet vo Stier und Geissböck unmöglich Sünde chan wegneh.

5 Daher seit er bi sim Itritt i d'Welt: Opfer und Gabe hesch nöd welle, aber hesch en Körper für mich gmacht.

6 Ganzbrandopfer und Sündopfer händ kei Anerkennig bi dir gfunde.

 7 Do hani gseit: 'Sieh nur! Ich bi cho i de Buechrolle isch vo mir z lese zum din Wille uszfüehre, o Gott.

8 Nachdem er zersch gseit het: "Opfer und Gabe und Ganzbrandopfer und Sündopfer hesch nöd welle Annerkennig bi dir Opfer gfunde wo nachem Gsetz darbracht werdet ,

9 seit er wiiter: "Sieh nur! Ich bin cho, um din Wille uszfüehre. Er besitigt s'Erste, zum s'Zweite in Chraft z'setze.

10 Gmäss dem "Wille" sind mir dur s Opfer vom Körper Jesus Christi i für alli Mal gheiligt worde.

11 Au nimmt jede Priester Tag für Tag sin Platz i zum heilige Dienst ztue und die gliiche Opfer immer wieder darzbringe Opfer wo Sünde niemals chönd vollständig wegneh.

12 De Maa hät jedoch für alli Ziite es einzigs Opfer für Sünde darbrocht und sich a die rechti Site Gottes gsetzt.

13 Sitdem wartet er, bis sini Find als Schemel für sini Füess anegleit werded.

14 Denn er het durch es einzigs Opfer die, wo gheiligt wäre, fir alli Ziite vollkomme gmacht.

15 Das bezügt ois au de heiligi Geischt, denn nachdem er gseit het:

16 "Das isch de Bund woni nach dene Täg mit ihne schlüsse wirde", seit Jehova. 'Ich werde mini Gsetz in ihres Herz lege und ich wird sie in ihre Sinn schriebe,

17 seit er au: "Ihri Sünde und gsetzlose Tate werde ich mir nüme in Erinnerig rüefe.

18 Wo s jetzt Vergebig vo de Sünde git isch keis Opfer meh nötig.

19 Mer chönd also dur s Bluet Jesus muetig de heilig Ort beträte, Brüeder, uf em Weg,

20, won er eus dur de Vorhangs das heisst sin Körper – als neue Wäg zum Läbe eröffnet het.

21 Und mir händ en grosse Prieschter, wo über s Huus Gottes gsetzt worde isch.

22 Drum wämmer eus mit ufrichtigem Herze und voller Vertraue nöcher, nachdem ja euses Herz dur Besprängig vomene schlechte Gwüsse grinigt und euse Körper mit reinem Wasser gwäsche worde isch.

23 Lönd eus a de öffentliche Erklärig vo eusere Hoffnig unerschütterlich festhalte, will de wo s Verspräche gäh het isch treu.

24 Au lönd eus ufenand achte und eus gegesiitig zu de Liebi und zu guete Tate aasporniere.

25i und gäbemer euses zämekomme nöd uf wie mängi sich agwöhnt hend, sondern machedmer eus gegesiitig Mutz und das umso meh, je nöcher ihr de Tag ane gsehnd.

26 Denn wemmer absichtlich Sünd triibed nachdem mer d Wohrheit genau erkennt hend, gits keis Opfer meh für Sünde.

27 Es bliibt aber e gwüssi angstvolli Erwartig vom Gricht und en glühende Zorn, wo alli verzehre wird, wo sich gege Gott stelle.

28 Wer s Gsetz vo Moses missachtet het wird uf d Züügnussag vo zwei oder drü Persone ane ohni Erbarme zu Tod bracht.

29 Eine wie viel strengeri Straf verdient dänn eurer Meinig nach öpper wo de Bueb Gottes mit Füess tritt und s Bluet vom Bundes, dur das er gheiligt worde isch, als öppis Gwöhnlichs betrachtet und de Geischt vo de unverdiente Güte verachtet und dadurch grob verletzt?

30 Mer känned ja dä wo gseit hät: "Es isch miini Sach, Rache z näh. Ich wirde Vergeltung üebe." Und au: Jehova wird über sis Volk es Urteil fälle.

31 Es isch öppis Furchtbars, em läbige Gott id Händ z gheie.

32 Denket doch a die früener Ziit nachdem ihr erlüchtet worde sind. Ihr hend damals en grosse Kampf mit viel Leid duregstande.

33 Mängisch sind ihr öffentlich Beleidigunge und Schwierigkeite uusgsetzt, mängisch hender dene zu de Site gstande, wo so öppis dure gmacht hend.

34 Ihr hend Mitgfühl für die zeigt wo im Gfängnis gsi sind und wemmer eu eue Bsitz weggnoo het, hend ihr das mit Fröid anegno, da ihr wüssed, dass ihr sälber öppis bessers bsitzed wo vo Duur isch.

35 Werft deshalb euri Muet nöd wäg, denn er wird sehr belohnt.

36 Ihr müend usharre, damit ihr de Wille Gottes usfüehre und dänn d'Erfüllig vum Versprech chönd erläbe.

37 Denn no "e ganz chlini Wiili" und "de Kommende wird iitreffe und nöd uf sich warte loh".

38 "Mein Gerechter aber wird wegen seinem Glaube leben", und "wenn er zrugweicht, habe ich kein Freud an ihm".

39 Mir ghärt nit zue däne, de zruckwiiche un vunichtet wäre, sundern zue däne, de Glaube hän un so ihr Läbä rette.