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Römer 2 vo 16

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Römer 2 vo 16

2:1 Drum bisch du, Mensch wo immer du bisch, nöd z entschuldige, wänn du über en andere urteilsch. Denn wenn du über en andere urteilsch, verurteilsch dich sälber, will du das wo du verurteilsch, sälber tuesch.

2 Det wüssemer, dass Gottes Gricht mit de Wahrheit überiistimmt und sich geg die richtet, wo so öppis mached.

3 Glaubsch aber, Mensch, dass du am Gricht Gottes entgoh wirsch, wenn du über die urteilsch wo so öppis mached, wo du's doch sälber tuesch?

4 Oder verachtisch Du sini grossi Güte, Nachsicht und Geduld, will dus nöd erkennsch, dass Gott dich i sinere Güte zur Rueh füehre will?

5 Aber in dinere Sturheit und wäg dim reuelose Herz hüfsch dir Zorn uf für de Tag vom Zorn und de Offenbarig vom grechte Gricht Gottes.

6 Und er wird jedem gä, was er für sini Tate verdient:

7 ewigs Läbe dene wo mit Usharre Guets tüend und so nach Herrlichkeit, Ehre und Unvergänglichkeit strebed.

8 Die aber, wo striitsüchtig sind und nöd de Wohrheit ghorched, sondern de Ungrechtigkeit, wird Zorn und Empörig träffe.

9 Leid und Not wird iba jede Mensch kumme, wo Schlechtes doet, zerscht iba d Jude, dann au iba d Grieche;

10 Herrlichkeit, Ehr und Friede degege wirds für jede geh wo Guets tuet zerst für de Jude, denn au für de Grieche.

11 Denn bi Gott gits kei Parteilichkeit.

12 Alli wo ohni Gsetz gsündet hend werded au ohni Gsetz zgrunde gah. Doch alli, de unda däm Gsetz gsündigt hän, wo de wird nachem Gsetz es Urteil gschwätzt wäre.

13 Denn nit wer des Gsetz härt, isch vor Gott Grecht, sundern wer nohch rem Gsetz handlet, wird fir Grecht erklärt wäre.

14 Denn wänn Mensche vo de andere Völker, wo ohni Gsetz sind vo Natur us tüend, was das Gsetz seit, dänn sind die Mensche, obwohl sie ohni Gsetz sind, sich sälber es Gsetz.

15 Sie zeiged ja, dass ihne de Inhalt vom Gsetz is Herz gschribe isch, wobi au ihres Gwüsse Züüg isch und sie dur ihri eigene Gedanke aaklagt oder au entschuldigt werded.

16 Das wird a dem Tag si, wo Gott durch Christus Jesus uf de Grundlag vo de guete Botschaft woni verkündet, über das urteilt, wo bi de Mensche verborge isch.

17 Wenn du jetzt em Name nach ä Jude bisch und dich ufs Gsetz verlasch und din Stolz uf Gott setzisch

18 un dü sin Wille kennsch un des guetheisst, was üsgezeichnet isch, wel dü üs däm Gsetz ungrichtet worde bisch,

19 und du überzügt bisch, dass du en Führer vo Blinde bisch, es Liecht für die wo in Finsternis sind,

20 EN Zrechtwiser vo de Unvernünftige, en Lehrer vo chline Chind, wo s Grüscht vo de Erkenntnis und d Wohrheit het, die im Gsetz z finde sind

21 du, wo du anderne lehrsch, lehrsch dich selber nöd? Du, wo du predigsch: "Stiehl nöd", stiehlsch?

22 Du wod seisch "Brich nöd d Ehe" begisch du Ehebruch? Du wo du Götze verabschisch, beraubsch Tempel?

23 Du wod ufs Gsetz stolz bisch entehrsch Gott durch das du das Gsetz übertribsch?

24 Es staht scho i de Schrifte: "Euretwäge wird under de andere Völker über de Name Gottes gläschteret."

25 Die Beschneidung ist nur von Nutzen, wenn du das Gesetz einhaltisch. Bisch du aber en Gsetzesüberträtter, isch dini Beschneidig zur Unbeschnitteheit worde.

26 Wenn sich also en Unbschnittene a die grächte Forderige vom Gsetz halted, wird ihm sini Unbeschnitteheit als Beschneidig aagrechnet, oder öppe nöd?

27 Und de am Körper Unbschnittene wird dadurch, dass er das Gsetz befolgt, s Urteil über dich redet, will du, obwohl du s gschribene Recht bsitzisch und beschnitte bisch, das Gsetz übertrittsch.

28 Denn nit der isch ä Jude, der s üsserlich isch, noh isch de Bschniedig ebis üsserliches, ebis am Körper.

29 Vielmeh isch de eint Jude, wo s innerlich isch, und sini Bschneidig isch e Bschneidig vom Herz durch Geischt und nöd dur es gschribnigs Recht. En solche Mensch erhaltet de Lob vu Gott, nöd vu Mensche.