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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Römer 15 vo 16

 

Römer 15 vo 16

15:1 Mir aber, die Starke sind verpflichtet, die Schweche vo dene z träge, wo nöd starch sind, und dörfed nöd eifach mache, was eus gfallt.

2 Jede söll das mache wo für sine Mitmensche guet isch zum ihn ufbaue.

3 Denn au de Christus het nöd eifach gmacht was ihm gfalle het. I de Schrifte stoht vielme: "D'Beleidige vo dene wo dich beleidiget händ mich troffe."

4 Alles wo früener ufgschribe worde isch, isch zu eusere Aleitig ufgschribe worde, damit mer dur euses Usharre und dur de Trost us de Schrifte Hoffnig hend.

5 De Gott, de Usharre und Trost schenkt, lönd eu underenand die gliich inneri Istellig hend wie de Christus Jesus,

6 damit ihr mit einere Stimm vereined de Gott und de Vater eusem Herr Jesus Christus chönd verherrliche.

7 Heisst äich also gegeiba willkomme, so we äich au dr Chrischtus willkomme gheisse het, dass Gott vuherrlicht wird.

8 Denn i sag äich, dass Chrischtus als Bewiis fir de Wohret Gottes ä Diena vu däne wore isch, de bschnitte sin, um so z bschtätige, was Gott ihrene Vorfahre vusproche het,

9 und damit die andere Völker Gott wäge sinere Barmherzigkeit verherrliche. I de Schrifte stoot ja: "Darum werde ich dich offen anerkennen unter den Völker und zur Ehr von deinem Namen werde ich Lieder singen."

10 Au säit er: "Freued eu, ihr Völker, mit sim Volk."

11 Wiiter heissts: "Priist Jehova, all ihr Natione, und alli Völker sölled en priise."

12 Jesaja wiederum seit: "Da wird die Wurzle Ịsaïs si, de eint wo ufstaht um über Völker z herrsche. Uf ihn werded Natione ihri Hoffnig setze."

13 De Gott wo Hoffnig git, erfülled eu dadurch, dass ihr uf ihn vertraued, mit allne Fröid und mit Friede, demit ihr durch d Chraft vom heilige Geischt a Hoffnig überströmed.

14 Was nun eu agaht, mini Brüedere, bin ich persönlich überzügt, dass ihr sälber au voller Güte sind und alli Erkenntnis händ und dass ihr i de Lag sind, eu gegesiitig iidringlich z'ermahne.

15 Allerdings hani eu zu einige Pünkt eppis offener gschriebe zum eu namal erinnere, denn Gott het mir die unverdienti Güte erwiese,

16 für die andere Völker en öffentliche Diener vom Christus Jesus z'sii. Ich beteilige mich a dem heilige Werk, die gueti Botschaft Gottes zverchünde, damit die Völker es ahnämbars Opfer chönd sii – gheiligt dur de heiligi Geischt.

17 Ich han also grund in Christus Jesus über das, wo Gott betrifft, z juble.

18 Denn ich wird's nit wage, über irgendöppis anders z'rede als über das wo de Christus dur mich do het, damit die andere Völker ghorsam sind. Er würkt dur mini Wort und Tate,

19 dur d' Chraft vu Zeiche und Wunder und dur d' Chraft vum Geischt Gottes, sodass ich vu Jerusalem us und imene Chreis bis uf Illỵrien die gueti Botschaft über de Christus gründlich het chönne predige.

20 So han ich mir zum Ziel gsetzt, die gueti Botschaft nöd det z verchünde, wo de Name Christi scho bekannt gmacht worde isch, zum nöd uf de Grundlag vomene andere z baue.

21 In de Schrifte staht ja: "Die wo nix über ihn brichtet worde isch, werdet gseh, und die wo nöd ghört hend, werdet verstah."

22 Drum bini au oft dra ghinderet worde, zu eu z cho.

23 Doch jetzt hani i dene Gegende keis unberührts Gebiet meh und ich sehne mich sit villne Jahr nachher zu eu z'cho.

24 Deswege hoff ich, dass ich eu uf minere Reis uf Spanie werde gseh und dass ihr mich es Stück det hii begleitet, nachdem ich zerst e Ziit lang euri Gmeinschaft gnosse han.

25 Jetzt aber bin ich im Begriff nach Jerusalem z reise zum de Heilige diene.

26 Denn die Brüedere in Mazedọnie und Achạia hend gern mit de Arme unter de Heilige in Jerusalem welle teile und ihne öppis spende.

27 Ja, sie händ das gern welle mache und sie sinds ihne tatsächlich au schuldig gsi. Wänn die andere Völker a irne geischtige Sache teilgha händ, sinds ne widerum tschuldig, ene mit materielle Sache z'hälfe.

28 Wenn ich das den abschlosse und ihne die Spend sicher überbracht han wird ich nach Spanie ufbreche und bi eu verbii cho.

29 Au weiss i: Wenn i kumm, wirde i mit nem volle Mass vum Sega Chrischtus kumme.

30 Etze bitt i äich dringend, Brüedere, durch unsares Herrn Jesus Chrischtus un durch de Lebi vum Geischt, dass ihr äich zämme mit ma in Gebete zue Gott fir mich iisetzt,

31 damit ich vo de Ungläubige befreit wirde und min Dienst für Jerusalem bi de Heilige guet ufgno wird.

32 Denn chani, wenn Gott will, mit Freud zu eu chöme und zäme mit eu neui Chraft schöpfe.

33 De Gott wo Friede git stönd eu allne bi. Amen.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Römer 14 vo 16

 

Römer 14 vo 16

14:1 Heisst de Mensche willkomme wo i sim Glaube Schwächene het, doch urteilt nöd über unterschiedlichi Meinige.

2 Dem eine erlaubt si Glaube alles z'esse, de Schwachi aber isst nur Gmües.

3 Wer isst, soll nit uf d herabluege, der nit isst, un wer nit isst, soll nit iba de Urdeil, der isst, denn Gott het nen willkomme gheisse.

4 Wer bisch du, dass du über de Diener vomene andere urteilsch? Ob er staht oder fallt, entscheidet sin eigene Herr. Ja er wird zum Stah veralasst werde, denn Jehova chan veralasse das er staht.

5 Einer haltet en Tag für wichtiger als de ander. Für öpper andersch sind all Täg glich. Jede söll für sich selber voll überzügt sii.

6 Wer en bestimmte Tag bsunders beachtet, tuets für Jehova. Au wer isst, isset für Jehova, denn er seit Gott Dank. Und wer nöd isst, isst nöd für Jehova und seit Gott trotzdem dank.

7 Keine vo eus lebt ja nur für sich selber und keine stirbt nur für sich selber.

8 Denn wenn wir leben leben, leben wir für Jehova, und wenn wir sterben, sterben wir für Jehova. Ob wir also leben oder ob wir sterben, gehören jehova.

9 Denn Christus isch gschtorbe un wieda zum Läbä kumme, um sowohl iba d Dote als au de Lebändige Herr z si.

10 Wurum aba urteilsch dü iba di Brüeder? Un dü, werum gsesch dü uf dinem Brüeder abe? Mir wäre doch alli vor rem Richterstuehl Gottes schtoh,

11 dänn in Schrifte staht: So wahr ich lebe!, seit Jehova. 'Vor mir wird sich jedes Chnü beugen und jedi Zunge wird Gott offe anerkenne.

12 So wird also jede vo eus für sich sälber Gott Rächeschaft gä.

13 Darum lönd eus nümm überenand urteile, sondern sind vielmeh entschlosse, amene Brüeder nöd en Stolperstei oder es Hindernis in Weg z legge.

14 Ich weiss und bin im Herrn Jesus überzügt, dass nüt a sich unrein isch. Nur wenn öpper öppis als unrein betrachtet, isches für ihn unrein.

15 Denn wenn di Brüeder a dinere Spiis astosst, so gohsch dü nimi d Wäg vu d Lebi. Richte durch de Spiis nit d Grund, dass dr Chrischtus gschtorbe isch.

16 Lönd daher nöd zue, dass über s Guete wo ihr tüend schlächt gredet wird.

17 Denn bim Königrich Gottes gahts nöd um Ässe und Trinke, sondern um Grechtigkeit und Friede und Freud mit heiligem Geist.

18 Wer uf die Wiis als Sklave vom Christus dient isch für Gott ahnämbar und findet Anerkennig bi Mensche.

19 Lönd eus also nachem strebe was zum Friede biitreit und was eus hilft eus gegesitig ufbaue.

20 Höret uf, s'Werk Gottes nur wäg ässe niederzreise. Es isch zwar alles rein, aber es isch für en Mensch zum Schade wenn er isst und so anderi zuefall bringt.

21 Es isch am beste kei Fleisch z ässe und kei Wii z trinke und au alles andere z unterloh wo din Brüeder Astoss nimmt.

22 Bhaltet de Glaube wo du hesch, für dich selber vor Gott. Glücklich isch de Mensch wo sich nöd wege öppis verurteilt woner für guet haltet.

23 Het er aber Zwiifel, isch er bereits verurteilt, wenn er isst, weil er nöd us Glaube isst. Tatsächlich isch alles was nöd uf Glaube berueht, Sünd.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Römer 13 vo 16

 

Römer 13 vo 16

13:1 Jede Mensch söll sich de übergordneti Autoritäte unterordne, denn es git kei Autorität wo nöd vo Gott chunnt. Die beschtehende Autoritäte stönd uf d Aordnig Gottes i ihrne relativte Stellige.

2 Wer sich daher de Autorität widersetzt, stellt sich gege die vo Gott ufgstellti Ordnig. Wer sich ihr entgegegestellt, wird defür verurteilt.

3 Denn vor de Herrschende müend sich nöd die fürchte, wo Guets tüend, sondern die wo Schlächts tüend. Wotsch ohni Angscht vor de übergordnete Autorität lebe? Tue immer guets und du wirsch Lob vo ihre becho.

4 Denn sie isch Gottes Dienerin, was dir zueguet chunnt. Duesch aber Schlächts, de fürcht di. Sie treit das Schwert nämlich nöd umsuscht. Sie isch Gottes Dienerin, wo Rache nimmt, zum Zorn gegenüber em uusdrucke, de Schlächt tribt.

5 Drum bestoht zwingende Grund dass ihr eu underordnet nöd nur wege dem Zorn sondern au wege euem Gwüsse.

6 Darum zahlet ihr au Stüüre. Schliesslich sind sie Gottes öffentlichi Diener wo ständig genau dem Zwäck diene.

7 Gebed allene, was ne zueschtoht: däm, der de Schtür verlangt, d Schtür; däm, der d Tribut verlangt, däm, dr Reschpäkt verlangt, d Respekt; däm, dr Ehri vulangt, d Ehri.

8 Seid niemertem irgendöppis schuldig, osser dasser enand liebt. Wer sine Mitmensche liebt, hät das Gsetz erfüllt.

9 Denn die Gebot "Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht morden, du sollst nicht stahlen, du sollst nicht begehren" und all andere Gebot wos git, sind i de Wort zemmegfasst: "Du sollst deine Mitmenschen lieben wie dich selbst."

10 Die Liebi tuet em Mitmensche nüt böses aa. Deshalb isch d Liebi d Erfüllig vom Gsetz.

11 Tuet das au, will ihr erkennet weli bsundrigi Ziit jetzt isch, dass d Stund für eu scho da isch, usem Schlaf z erwache. Denn jetzt isch eusi Rettig nöcher als zu de Ziit wo mer gläubig worde sind.

12 D Nacht isch vorgrückt, de Tag isch nöch. Lönd ois drum d Tate vo de Finsternis ablege und d Waffe vom Liecht aalegge.

13 Lönd eus aständig läbe wie am helle Tag – ohni wildi Partys und Trunkeheit, ohni unmoralischi Gschlechtsbeziehige und dreisti Verhalte, ohni Striit und Eifersucht.

14 Chleidet eu villmeh mit de Eigeschafte vum Herrn Jesus Christus und plant nöd im Vorus für sündigi Wünsch.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Römer 12 vo 16

 

Römer 12 vo 16

12:1 Drum bitte ich eu dringend, Brüeder, will Gott Mitgfühl het eue Körper als läbigs, heiligs und für Gott ahnähmbars Opfer zur Verfüegig z'stelle. So vurichtet ihr heilige Dienscht gemäss äire Vernunft.

2 Und lönd eu nüme vo dem Weltsystem forme, sondern werded dur d Neugestaltig vo euisem Denke umgwandlet, damit ihr durch Prüefig chönd feststelle, was de gueti und annehmbari und vollkomme Will Gottes isch.

3 Denn ufgrund vo de unverdiente Güte, wo mir erwiese isch, säg ich jedem vo eu, dass er nöd höcher sött vo sich dänke, als nötig isch. Sin vielmeh in eirem Denke vernünftig, entsprechend em Mass vom Glaube, wo Gott jedem gäh het.

4 Denn so wie mir imene einzige Körperteile viel Körperteile hend, wo aber nöd all die glich Funktion erfülled,

5 so bildedmer, obwohl mer viel sind, in verbindig mit christus en einzige körper, doch als einzelne simmer teili wo zunenand ghöred.

6 Und mir hend entsprächend de eus verliehende unverdiente Güet verschiedeni Gabe. Wänns d Gabe vom Prophezeien isch, dänn lönd eus nachem Mass euses Glaube prophezeien.

7 Wenns en Dienstufgab isch, denn widmed mer eus dä Dienstufgab. Wer lehrt, söll sich sin Lehrä widme.

8 Wer ermuetigt, soll Mut machen. Wer git, soll dabei grosszügig sein. Wer eine Führungsufgabe hat, soll sie gewissenhaft ausführen. Wer Barmherzigkeit erwiest, sölls fröhlich tue.

9 Euri Liebi söll nöd ghüchlet si. Verabschütt das Böse. Hebet am guete fescht.

10 Liebt enand wie Brüedere und händ innigi Zuneig zunenand. Ergrifft die Initiative wenns drum gaht enand Ehri z erwiise.

11 Seid fliessig und ned fuul.aw Seid glühend im Geist. Dient als Sklaven für Jehova.

12 Freued eu i de Hoffnig. Harrt in Schwierigkeite uus. Höret nöd uf zbätte.

13 Teilt mit de Heilige entsprächend ihrne Bedürfnis. Seid immer gastfründlich.

14 Segnet wiiter die, wo eu verfolged. Segnet und verfluecht nöd.

15 Freued eu mit dene wo sich freued. Weint mit dene wo brüeled.

16 betrachtet anderi genauso wie eu selber. Strebt nöd hoch use sondern gaht de Weg vode Demuet. Betrachtet eu nöd selber als wiis.

17 zahlt niemertem Böses mit Bösem zrugg. Seid uf das bedacht, was us Sicht vo allne Mänsche guet isch.

18 Wenn möglich, haltet, so wiit es vo eu abhängt, mit allne Mensche Friede.

19 Rächt eu nöd sälber, ihr Liebe, sondern lönd Ruum für de Zorn. Denn i de Schrifte staht: "'Es isch mini Sach, Rache z neh. Ich wird Verglüetig üebe', seit Jehova."

20 vielmeh, "wenn din Feind hungrig isch, gib em öppis z'ässe. Wenn er durstig isch, gib em öppis z'trinke. Denn wenn das tuesch sammlisch feuerigi Kohle uf sis Haupt.".

21 Lah dich ned vom Böse besiege sondern besiege s Böse immer mitem Guete.