GTranslate Wähle deine Sprache

Suchen und Finden

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 498

Römer 7 vo 16

 

Römer 7 vo 16

7:1 Wüssed ihr öppe nöd, Brüedere (ich red doch zu Gsetzsexperte), dass das Gsetz Herr über en Mensch isch, solang er lebt?

2 E verhüroteti Frau zum Bispiel isch dur Gsetz a ihre Maa bunde, während er läbt. Doch wenn ihre Maa stirbt, isch sie vom Gsetz vo ihrem Maa entbunde.

3 Zu Lebziite vo ihrem Maa würd sie also als Ehebrächerin bezeichnet werde, wenn sie en andere hätt. Doch wenn ihre Maa stirbt, isch sie vo sim Gsetz frei, und sie isch kei Ehebrecherin, wenn sie en andere Ma hürate.

4 Ebenso sin au ihr, mini Brüeder, durch d Körper vum Chrischtus gegeiba vum Gsetz gstorbe, dmit ihr nem andere ghärt, nämlich däm, der vu d Tote uferweckt wore isch. So kenne ma fir Gott Frucht träge.

5 Denn wo mir in Überiistimmig mit em sündige Körper glebt hend, sind die sündige Lideschafte gsi, wo durs Gsetz gweckt worde sind, i eusem Körper würksam und mir hend Frucht treit wo zum Tod füehrt.

6 Etz aber simmer vom Gsetz befreit, will mer im Hiblick uf das wo eus ischränkt, gstorbe sind. Dadurch chönd mir ime neue Sinn Sklave sii, nämlich dur de Geischt, und nöd im alte Sinn dur s gschribene Recht.

7 Was söllemer also sege? Isch das Gsetz Sünd? Uf kein Fall! Genau hetti d Sünde ohni das Gsetz ned kenneglernt. Ich hätti zum Bispiel d Begierde nöd erkennt, wänn das Gsetz nöd gseit hät: "Du sötsch nöd begehre.

8 D Sinde aber het durch des Gebot d Möglichkeit gfunde, in ma alli Begierde z wecke. Denn ohni Gsetz isch d Sinde dot gsi.

9 Früener bin ich gwüssermasse ohni Gsetz lebendig gsi. Wo s Gebot denn cho isch, het d Sünde uf glebt, i jedoch gstorbe.

10 Und das Gebot wo zum Läbe sött füehre, wie ich festgstellt han, zum Tod.

11 Denn d'Sünde het durs Gebot d'Möglichkeit gfunde, mich z'verfüere und z'töte.

12 Das Gsetz a sich isch also heilig und s Gebot isch heilig, grächt und guet.

13 Het mer jetzt öppis wo guet isch, de Tod bracht? Natürli nöd! D Sünd aber het das do, demit dütlich wird, dass sie es isch, wo mir dur das, wo guet isch, de Tod bringt. So isch d Sünd dur s Gebot no viel schlimmer worde.

14 Mir wüssed ja, dass das Gsetz dur de Geist chunnt, ich aber bin en stärbliche Mensch, unter d Sünd verchauft.

15 Denn ich verstah nöd was ich tue. Ich tue nämli nöd was ich wett, sondern was ich hasse.

16 Weni jedoch tue wasi ned wett, stimmi zue dass das Gsetz guet isch.

17 Aber jetzt bini nüm ichs wos duet sondern es isch die Sünde wo in mir wohnt.

18 Denn i weiss, dass in ma, des heisst in minem Sündige Körper, nigs Guetes wohnt. Ich ha zwar d Wunsch ztue, was guet isch, aber nit d Fähigkeit, s uszfiehre.

19 Denn s Guete wo ich wett due nöd, sondern s Schlechte woni nöd wett mache, das machi.

20 Weni jetzt due wasi ned wett, de füehri nümme i s us, sondern es isch die Sünd wo i mir wohnt.

21 Ich stelle also bi mir folgende Gsetz fest: Wänn ich s Richtige wett, isch s Schlächt bi mir vorhande.

22 Was de Mensche betrifft, wo ich innerlich bin, han ich würkli Freud am Gsetz Gottes,

23 aber ich gseh i mim Körper es anders Gsetz wo mit dem Gsetz vo mim Dänk im Kampf stoht. Es macht mich gfange vom Gsetz vo de Sünd wo i mim Körper isch.

24 Ich elende Mensch! Wer wird mich vo dem Körper befreie wo dem Tod verfalle isch?

25 Dank seg Gott durch Jesus Christus, euse Herr! So bin ich sälber also in minem Denke ä Sklave vum Gsetz Gott, mit minem sündige Körper aber en Sklave vum Gsetz dr Sinde.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 530

Römer 6 vo 16

 

Römer 6 vo 16

6:1 Was söllemer also sege? Sölled mer wiiter sündige demit die unverdiente Güte zuenimmt?

2 Uf kein Fall! Wie chönd mir wiiter in Sünde läbe, wemmer doch im Hiblick uf d Sünd gstorbe sind?

3 Oder wüssed ihr nöd, dass mir alli, wo mir in Christus Jesus tauft worde sind, in sin Tod tauft worde sind?

4 Mir sind also durch unseri Taufi in si Tod mit ihm begrabe worde, damit so wie dr Christus durch d Herrlichkeit vom Vater vo de Dote ufgweckt worde isch, au mir es neus Läbe füehred.

5 Wenn mir wie er gstorbe sind und so mit ihm vereint worde sind, werde mir bestimmt au wie er uferstah und so mit ihm vereint werded.

6 Mir wüssed ja, dass eusi alti Persönlichkeit mit ihm a de Pfahl gnaglet worde isch, demit euse sündige Körper machtlos wird und mir kei Sklave vo de Sünd meh sind.

7 Denn wer gstorbe isch, isch vo sinere Sünd freigsproche.

8 Usserdem glaubed mir: Wänn mir mit Chrischtus gstorbe sind, werde mir au mit ihm läbe.

9 Mir wüssed ja, dass de Christus nachdem er jetzt vo de Tote uferweckt worde isch, nüm stirbt. De Tod isch nüm Herr über ihn.

10 Denn de Tod, won er gstorbe isch, isch er ein für alle Mal im Hiblick uf d Sünd, doch s Läbe, won er läbt, läbt er für Gott.

11 Betrachtet au ihr eu im Hiblick uf d Sünd als tot, doch als lebendig für Gott durch Christus Jesus.

12 Drum lat d Sünd nöd wiiter als König i euem stärbliche Körper regiere und eu dezue bringe, sin Wünsch z ghorche.

13 Au stelled euri Körper nüme als Waffe vu de Ungrechtigkeit in de Dienscht vu de Sünd, sondern stelled eu als settigi wo tot gsi sind und jetzt läbed, in de Dienscht Gottes, und stelled au eui Körper als Waffe vu de Grechtigkeit in de Dienscht Gottes.

14 Denn de Sinde derf äich nit beherrsche, als ihr nit unda däm Gsetz sin, sundern unda unverdiene Güte.

15 Was folgt drus? Söllemer sündige, will mer nöd unter Gsetz sind, sondern unter unverdiente Güte? Uf kein Fall!

16 Ihr wüssed doch: Wänn ihr eu als ghorsame Sklave in Dienst vo öpperem stelled, sind ihr Sklave vo dem, wo ihr ghöret. Entweder sind ihr Sklave vu de Sünd, wo zum Tod füehrt, oder vum Gehorsam, wo zur Grechtigkeit füehrt.

17 Doch Gott sei dank, dass ihr jetzt vo Herze am Muschter vo de Lehr ghorchet, wo ihr übergeh worde sind, obwohl ihr früener Sklave vo de Sünd wartet.

18 Ja, als ihr vo de Sinde befreit worde sind, sind ihr Sklave vo de Grechtigkeit worde.

19 Wäg de Schwachheit eurer sündige Natur redi i i mänschliche Begriff. Denn we ihr äiri Körper in Sklave vu d Unreinheit un Gsetzlosigkeit gmacht hän, was zue d Gsetzlosigkeit fihrt het, so macht etze äiri Körper zue Sklave vu d Grechtigkeit, was zue d Heiligkeit fihrt.

20 Denn wo ihr Sklave vo de Sünd wartet, wartet ihr im Hiblick uf Gerechtigkeit frei.

21 Was für e Frucht händ ihr denn damals füre bracht? Es sind Sache gsi, für die ihr jetzt schämet. Denn s Endgebnis devo isch de Tod.

22 Jetzt aber sind ihr vo de Sinde befreit worde und Sklave Gottes worde. Dadurch bringet ihr als Frucht Heiligkeit füre und s'Endergebnis isch ewigs Läbe.

23 Denn de Lohn, wo d Sinde zahlt, isch de Tod doch s Gschänk, wo Gott git, isch ewigs Läbend dur Christus Jesus, euse Herr.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 516

Römer 5 vo 16

 

Römer 5 vo 16

5:1 Da mir jetzt als Folg vom Glaube für grächt erchlärt worde sind, wemmer eus vom Friede mit Gott erfreie durch euse Herr Jesus Christus.

2 Dur ihn hemmer ufgrund vo Glaube au Zuegang zu dere unverdiente Güte übercho, womer jetzt stönd. Und mer wännd euis wäg de Hoffnig uf d Herrlichkeit Gottes freue.

3 Nöd nur das, sondern mir wend eus freue während mir Schwirigkeite duremached, da mir wüssed, dass mer dur Schwierigkeite usharre lernt,

4 Usharre aber füehrt zumene bewährte Zuestand, de bewährte Zuestand wiederum zur Hoffnig,

5 und d Hoffnig füehrt nöd zur Enttüschig, will d Liebi Gottes dur de heilige Geischt, wo euis ge worde isch, in euses Herz usgosse worde isch.

6 Christus isch ja, während mer na schwach gsi sind, zur feschtgleiti Ziit für Gottlosi gstorbe.

7 Es würd chum öper für en grechte Mensch sterbe. Für en guete Mensch wär vllt na öpper parat zstärbe.

8 Doch Gott zeigt sini eigeni Liebi zu eus dadurch, dass de Christus für eus gstorbe isch, während mer na Sünder gsi sind.

9 Da mer jetzt dur sis Bluet für Grecht erchlärt worde sind, werded mer dur ihn umso sicherer vor em Zorn Gottes grettet werde.

10 Denn wämmer mit Gott dur de Tod vo sim Bueb versöhnt worde sind, als mer Find gsi sind, dänn werded mer jetzt wo mer versöhnt worde sind, erst recht dur sis Läbe grettet werded.

11 Nöd nur das, sondern mir freued eus au über euses Verhältnis zu Gott dur üsen Herr Jesus Christus, dur die mir jetzt d Versöhnig empfange hend.

12 Drum: So wie dur ei einzige Mänsch d Sünd id Welt cho isch und dur d Sünd vo de Tod und sich de Tod so under allne Mensche usbreitet het will sie alli gsündiget hend

13 Denn scho vorem Gsetz hets Sünde i de Welt geh, doch Sünde wird niemertem aagrechnet wenn keis Gsetz da isch.

14 Trotzdem het de Tod als König vom Adam bis Moses sogar über die regiert, wo nöd so gsündet hend, wie de Adams dur sini Iberträtig gmacht het, er wo ähnlichkeit mit dem het, wo cho sött.

15 Doch mit de Gabe isches nöd so wie mit de Verfählig. Denn wenn wäg de Verfehlig vomene einzige Mensch viel gstorbe sind, wie viel überströmender gegenüber vielne isch denn die unverdiente Güte Gottes gsi sowie sis Gschänk dur die unverdiente Güte vomene Mensch, Jesus Christus.

16 Au het s Gschänk nöd die glich Uswirkig wie d Sünde vomne Mensch. Denn d Folg vonere einzige Verfählig isch e Verurteilig gsi, doch d Gabe nach villne Verfählige bestande isch drin, vill für Grecht z erkläre.

17 Denn wenn wäge de Verfehlig vom einte Mensch vo de Tod als Kenig dur dene eine regiert het, de werde doch erst recht die, dene die unverdienti Güte und s Gschänkli vo de Grechtigkeit in Füll zuko, durch de einte, Jesus Christus, läbe und als Könige regiere.

18 Wies also dur e einzigi Verfehlig für Mensche vo allne Art zu Verurteilig cho isch, so füehrt au es einzige Akt vo de Rechtfertigung dezue, dass Mensche vo allne Arte für Grecht erchlärt werdet und lebed.

19 Denn wie durch de Unghorsam vum einte Mensch viel zu Sünde gmacht worde sin, so wäre au durch de Gehorsam vum einte zue Grechte gmacht wäre.

20 Nun isch das Gsetz is Dasein cho, sodass d Verfehlig zuenahm hät. Wo aber Sünde im Überfluss vorhande isch, da isch die unverdienti Güte i no grösserem Überfluss vorhande gsi.

21 Wozu ? Damit so wie die Sünde als Kenig mit em Tod regiert het, au die unverdienti Güte als Kenig durch Grechtigkeit regiert und durch Jesus Christus, unsere Herr, zum ewige Läbe füehrt.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 507

Römer 4 vo 16

 

Römer 4 vo 16

4:1 Da das so isch was söllemer über Abraham sege was het euse leibliche Vorfahr erreicht?

2 Wenn Abraham wäg sinere Tate für Grecht erklärt worde wär, het er Grund sich z rüehre, doch nit vor Gott.

3 Denn we heisst es in dr Schriftstell? "Abraham glaubt an Jehova und das isch ihm als Gerechtigkeit agrechnet worde."

4 Öpper wo Tate vollbringt, chunt sin Lohn nöd als unverdienti Güte aagrechnet über, sondern als öppis wo ihm zuestaht.

5 Wer degäge kei Tate vollbringt, aber a dem glaubt wo de Gottlose für recht erchlärt de bechunnt sin Glaube als Grechtigkeit aagrechnet.

6 Säget doch au David über s Glück vom Mensch, wo Gott Gerechtigkeit ohni Tate arechnet:

7 "Glücklich sind die, wo ihrne gsetzlosi Tate verziehnd und ihrne Sinde zudeckt worde sind.

8 Glücklich isch de Mensch wo Jehova d Sünd keinesfalls a rechnet."

9 Wird das Glück nun nur Beschnittene oder au Unbschnittene zueteil? Mer seged doch: "Abrahams Glaube wurde ihm als Gerechtigkeit agrechnet."

10 Under welne Umständ isch er ihm denn als Grechtigkeit aagrechnet worde? Als Abraham beschnitte oder wo er unbschnitte gsi isch? Er isch nonig beschnitte gsi, sondern unbschnitte gsi.

11 Und er het empfange es Zeiche nämlich d Bschneidig – als Siegel vo de Gerechtigkeit ufgrund vom Glaube, won er gha het, won er no unbschnitte gsi isch. So soll er d Vater wäre alli däne, de Glaube hän, während sie unbschnitte sin, dmit sie ne Grechtigkeit aagrechnet wäre.

12 Und er sött Vater vo beschnittene Nochkomme werde, und zwar nöd nur vo dene, wo sich a d Bschneidig halte, sondern au vo dene, wo de Spure vom Glaube folge, den unserem Vater Abraham als Unbschnittene gha het.

13 Denn Abraham odr sini Nochkumme hän des Verspräche ge, dass er Erbe vu einere Welt si soll, nit durch de Befolgig vum Gsetz, sundern durch Grechtigkeit ufgrund vum Glaube.

14 Wänn nämlich diejenige Erbe sind wo sich a das Gsetz halte, dänn wird de Glaube nutzlos, und s Verspräche isch ufghobe.

15 In Würklichkeit rüeft das Gsetz de Zorn Gottes hervor, doch wo keis Gsetz isch, gits au kei Überträtig.

16 Deswege gschiehts dur Glaube, sodass sich die unverdienti Güte zeigt. So isch s Verspräche allne siini Nachkomme sicher - nöd nur dene wo sich as Gsetz halte, sondern au dene wo sich a de Glaube Abraham halte, em Vater vo eus allne.

17 (Es isch so wies i de Schrifte staht: "Ich han dich zum Vater viel Völker gmacht. Das isch vor Gott gsi, won er glaubt het, vor dem wo die Tote lebendig macht und das nöd vorhandene rüeft als wärs vorhande.

18 Entgege aller Hoffnig, doch gstützt uf Hoffnig, het Abraham de Glaube gha, dass er de Vater viel Völker würd werde. Isch ihm doch gseit worde: "So werde dini Nachkomme si.

19 Obwohl er im Glaube nöd schwach worde isch, isch ihm bewusst gsi, dass sin Körper so guet wie tot gsi isch (schliesslich isch er öppe 100 Jahr alt gsi und dass au Saras Muetterleib tot gsi isch.

20 Aber wäg dem Verspräche, wo Gott geh het, het er nöd im Unglaube gschwanket, sondern isch starch dur sin Glaube worde und gäb Gott d Ehri.

21 Er isch völlig überzügt gsi devo, dass Gott siis Verspräche au het chönne halte.

22 Drum "isch em das als Gerechtigkeit aagrechnet worde.

23 Die Wort, dass "es ihm agrechnet worde isch", sind allerdings ned nur siisetwäge ufgschribe worde,

24 sondern au ewige, dene s agrechnet werde wird, will mer a Gott glaubed, wo euse Herr Jesus vo de Tote uferweckt het.

25 Er isch für eusi Verfählige usgliferet worde und isch uferweckt worde, demit mer für grächt erchlärt werded.