Römer 5 vo 16
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Römer 5 vo 16
5:1 Da mir jetzt als Folg vom Glaube für grächt erchlärt worde sind, wemmer eus vom Friede mit Gott erfreie durch euse Herr Jesus Christus.
2 Dur ihn hemmer ufgrund vo Glaube au Zuegang zu dere unverdiente Güte übercho, womer jetzt stönd. Und mer wännd euis wäg de Hoffnig uf d Herrlichkeit Gottes freue.
3 Nöd nur das, sondern mir wend eus freue während mir Schwirigkeite duremached, da mir wüssed, dass mer dur Schwierigkeite usharre lernt,
4 Usharre aber füehrt zumene bewährte Zuestand, de bewährte Zuestand wiederum zur Hoffnig,
5 und d Hoffnig füehrt nöd zur Enttüschig, will d Liebi Gottes dur de heilige Geischt, wo euis ge worde isch, in euses Herz usgosse worde isch.
6 Christus isch ja, während mer na schwach gsi sind, zur feschtgleiti Ziit für Gottlosi gstorbe.
7 Es würd chum öper für en grechte Mensch sterbe. Für en guete Mensch wär vllt na öpper parat zstärbe.
8 Doch Gott zeigt sini eigeni Liebi zu eus dadurch, dass de Christus für eus gstorbe isch, während mer na Sünder gsi sind.
9 Da mer jetzt dur sis Bluet für Grecht erchlärt worde sind, werded mer dur ihn umso sicherer vor em Zorn Gottes grettet werde.
10 Denn wämmer mit Gott dur de Tod vo sim Bueb versöhnt worde sind, als mer Find gsi sind, dänn werded mer jetzt wo mer versöhnt worde sind, erst recht dur sis Läbe grettet werded.
11 Nöd nur das, sondern mir freued eus au über euses Verhältnis zu Gott dur üsen Herr Jesus Christus, dur die mir jetzt d Versöhnig empfange hend.
12 Drum: So wie dur ei einzige Mänsch d Sünd id Welt cho isch und dur d Sünd vo de Tod und sich de Tod so under allne Mensche usbreitet het will sie alli gsündiget hend
13 Denn scho vorem Gsetz hets Sünde i de Welt geh, doch Sünde wird niemertem aagrechnet wenn keis Gsetz da isch.
14 Trotzdem het de Tod als König vom Adam bis Moses sogar über die regiert, wo nöd so gsündet hend, wie de Adams dur sini Iberträtig gmacht het, er wo ähnlichkeit mit dem het, wo cho sött.
15 Doch mit de Gabe isches nöd so wie mit de Verfählig. Denn wenn wäg de Verfehlig vomene einzige Mensch viel gstorbe sind, wie viel überströmender gegenüber vielne isch denn die unverdiente Güte Gottes gsi sowie sis Gschänk dur die unverdiente Güte vomene Mensch, Jesus Christus.
16 Au het s Gschänk nöd die glich Uswirkig wie d Sünde vomne Mensch. Denn d Folg vonere einzige Verfählig isch e Verurteilig gsi, doch d Gabe nach villne Verfählige bestande isch drin, vill für Grecht z erkläre.
17 Denn wenn wäge de Verfehlig vom einte Mensch vo de Tod als Kenig dur dene eine regiert het, de werde doch erst recht die, dene die unverdienti Güte und s Gschänkli vo de Grechtigkeit in Füll zuko, durch de einte, Jesus Christus, läbe und als Könige regiere.
18 Wies also dur e einzigi Verfehlig für Mensche vo allne Art zu Verurteilig cho isch, so füehrt au es einzige Akt vo de Rechtfertigung dezue, dass Mensche vo allne Arte für Grecht erchlärt werdet und lebed.
19 Denn wie durch de Unghorsam vum einte Mensch viel zu Sünde gmacht worde sin, so wäre au durch de Gehorsam vum einte zue Grechte gmacht wäre.
20 Nun isch das Gsetz is Dasein cho, sodass d Verfehlig zuenahm hät. Wo aber Sünde im Überfluss vorhande isch, da isch die unverdienti Güte i no grösserem Überfluss vorhande gsi.
21 Wozu ? Damit so wie die Sünde als Kenig mit em Tod regiert het, au die unverdienti Güte als Kenig durch Grechtigkeit regiert und durch Jesus Christus, unsere Herr, zum ewige Läbe füehrt.