Römer 6 vo 16
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Römer 6 vo 16
6:1 Was söllemer also sege? Sölled mer wiiter sündige demit die unverdiente Güte zuenimmt?
2 Uf kein Fall! Wie chönd mir wiiter in Sünde läbe, wemmer doch im Hiblick uf d Sünd gstorbe sind?
3 Oder wüssed ihr nöd, dass mir alli, wo mir in Christus Jesus tauft worde sind, in sin Tod tauft worde sind?
4 Mir sind also durch unseri Taufi in si Tod mit ihm begrabe worde, damit so wie dr Christus durch d Herrlichkeit vom Vater vo de Dote ufgweckt worde isch, au mir es neus Läbe füehred.
5 Wenn mir wie er gstorbe sind und so mit ihm vereint worde sind, werde mir bestimmt au wie er uferstah und so mit ihm vereint werded.
6 Mir wüssed ja, dass eusi alti Persönlichkeit mit ihm a de Pfahl gnaglet worde isch, demit euse sündige Körper machtlos wird und mir kei Sklave vo de Sünd meh sind.
7 Denn wer gstorbe isch, isch vo sinere Sünd freigsproche.
8 Usserdem glaubed mir: Wänn mir mit Chrischtus gstorbe sind, werde mir au mit ihm läbe.
9 Mir wüssed ja, dass de Christus nachdem er jetzt vo de Tote uferweckt worde isch, nüm stirbt. De Tod isch nüm Herr über ihn.
10 Denn de Tod, won er gstorbe isch, isch er ein für alle Mal im Hiblick uf d Sünd, doch s Läbe, won er läbt, läbt er für Gott.
11 Betrachtet au ihr eu im Hiblick uf d Sünd als tot, doch als lebendig für Gott durch Christus Jesus.
12 Drum lat d Sünd nöd wiiter als König i euem stärbliche Körper regiere und eu dezue bringe, sin Wünsch z ghorche.
13 Au stelled euri Körper nüme als Waffe vu de Ungrechtigkeit in de Dienscht vu de Sünd, sondern stelled eu als settigi wo tot gsi sind und jetzt läbed, in de Dienscht Gottes, und stelled au eui Körper als Waffe vu de Grechtigkeit in de Dienscht Gottes.
14 Denn de Sinde derf äich nit beherrsche, als ihr nit unda däm Gsetz sin, sundern unda unverdiene Güte.
15 Was folgt drus? Söllemer sündige, will mer nöd unter Gsetz sind, sondern unter unverdiente Güte? Uf kein Fall!
16 Ihr wüssed doch: Wänn ihr eu als ghorsame Sklave in Dienst vo öpperem stelled, sind ihr Sklave vo dem, wo ihr ghöret. Entweder sind ihr Sklave vu de Sünd, wo zum Tod füehrt, oder vum Gehorsam, wo zur Grechtigkeit füehrt.
17 Doch Gott sei dank, dass ihr jetzt vo Herze am Muschter vo de Lehr ghorchet, wo ihr übergeh worde sind, obwohl ihr früener Sklave vo de Sünd wartet.
18 Ja, als ihr vo de Sinde befreit worde sind, sind ihr Sklave vo de Grechtigkeit worde.
19 Wäg de Schwachheit eurer sündige Natur redi i i mänschliche Begriff. Denn we ihr äiri Körper in Sklave vu d Unreinheit un Gsetzlosigkeit gmacht hän, was zue d Gsetzlosigkeit fihrt het, so macht etze äiri Körper zue Sklave vu d Grechtigkeit, was zue d Heiligkeit fihrt.
20 Denn wo ihr Sklave vo de Sünd wartet, wartet ihr im Hiblick uf Gerechtigkeit frei.
21 Was für e Frucht händ ihr denn damals füre bracht? Es sind Sache gsi, für die ihr jetzt schämet. Denn s Endgebnis devo isch de Tod.
22 Jetzt aber sind ihr vo de Sinde befreit worde und Sklave Gottes worde. Dadurch bringet ihr als Frucht Heiligkeit füre und s'Endergebnis isch ewigs Läbe.
23 Denn de Lohn, wo d Sinde zahlt, isch de Tod doch s Gschänk, wo Gott git, isch ewigs Läbend dur Christus Jesus, euse Herr.