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Römer 7 vo 16

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Römer 7 vo 16

7:1 Wüssed ihr öppe nöd, Brüedere (ich red doch zu Gsetzsexperte), dass das Gsetz Herr über en Mensch isch, solang er lebt?

2 E verhüroteti Frau zum Bispiel isch dur Gsetz a ihre Maa bunde, während er läbt. Doch wenn ihre Maa stirbt, isch sie vom Gsetz vo ihrem Maa entbunde.

3 Zu Lebziite vo ihrem Maa würd sie also als Ehebrächerin bezeichnet werde, wenn sie en andere hätt. Doch wenn ihre Maa stirbt, isch sie vo sim Gsetz frei, und sie isch kei Ehebrecherin, wenn sie en andere Ma hürate.

4 Ebenso sin au ihr, mini Brüeder, durch d Körper vum Chrischtus gegeiba vum Gsetz gstorbe, dmit ihr nem andere ghärt, nämlich däm, der vu d Tote uferweckt wore isch. So kenne ma fir Gott Frucht träge.

5 Denn wo mir in Überiistimmig mit em sündige Körper glebt hend, sind die sündige Lideschafte gsi, wo durs Gsetz gweckt worde sind, i eusem Körper würksam und mir hend Frucht treit wo zum Tod füehrt.

6 Etz aber simmer vom Gsetz befreit, will mer im Hiblick uf das wo eus ischränkt, gstorbe sind. Dadurch chönd mir ime neue Sinn Sklave sii, nämlich dur de Geischt, und nöd im alte Sinn dur s gschribene Recht.

7 Was söllemer also sege? Isch das Gsetz Sünd? Uf kein Fall! Genau hetti d Sünde ohni das Gsetz ned kenneglernt. Ich hätti zum Bispiel d Begierde nöd erkennt, wänn das Gsetz nöd gseit hät: "Du sötsch nöd begehre.

8 D Sinde aber het durch des Gebot d Möglichkeit gfunde, in ma alli Begierde z wecke. Denn ohni Gsetz isch d Sinde dot gsi.

9 Früener bin ich gwüssermasse ohni Gsetz lebendig gsi. Wo s Gebot denn cho isch, het d Sünde uf glebt, i jedoch gstorbe.

10 Und das Gebot wo zum Läbe sött füehre, wie ich festgstellt han, zum Tod.

11 Denn d'Sünde het durs Gebot d'Möglichkeit gfunde, mich z'verfüere und z'töte.

12 Das Gsetz a sich isch also heilig und s Gebot isch heilig, grächt und guet.

13 Het mer jetzt öppis wo guet isch, de Tod bracht? Natürli nöd! D Sünd aber het das do, demit dütlich wird, dass sie es isch, wo mir dur das, wo guet isch, de Tod bringt. So isch d Sünd dur s Gebot no viel schlimmer worde.

14 Mir wüssed ja, dass das Gsetz dur de Geist chunnt, ich aber bin en stärbliche Mensch, unter d Sünd verchauft.

15 Denn ich verstah nöd was ich tue. Ich tue nämli nöd was ich wett, sondern was ich hasse.

16 Weni jedoch tue wasi ned wett, stimmi zue dass das Gsetz guet isch.

17 Aber jetzt bini nüm ichs wos duet sondern es isch die Sünde wo in mir wohnt.

18 Denn i weiss, dass in ma, des heisst in minem Sündige Körper, nigs Guetes wohnt. Ich ha zwar d Wunsch ztue, was guet isch, aber nit d Fähigkeit, s uszfiehre.

19 Denn s Guete wo ich wett due nöd, sondern s Schlechte woni nöd wett mache, das machi.

20 Weni jetzt due wasi ned wett, de füehri nümme i s us, sondern es isch die Sünd wo i mir wohnt.

21 Ich stelle also bi mir folgende Gsetz fest: Wänn ich s Richtige wett, isch s Schlächt bi mir vorhande.

22 Was de Mensche betrifft, wo ich innerlich bin, han ich würkli Freud am Gsetz Gottes,

23 aber ich gseh i mim Körper es anders Gsetz wo mit dem Gsetz vo mim Dänk im Kampf stoht. Es macht mich gfange vom Gsetz vo de Sünd wo i mim Körper isch.

24 Ich elende Mensch! Wer wird mich vo dem Körper befreie wo dem Tod verfalle isch?

25 Dank seg Gott durch Jesus Christus, euse Herr! So bin ich sälber also in minem Denke ä Sklave vum Gsetz Gott, mit minem sündige Körper aber en Sklave vum Gsetz dr Sinde.