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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 36 vo 52

 

Jeremia 36 vo 52

36:1 Im 4. Jahr Jọjakims, Sohn vom Josịa, vom König vo Juda, het Jeremia folgendi Botschaft vo Jehova erhalte:

2 "Nimm dir e Buechrolle und schrieb alles druf was ich dir gseit han, alli Wort wo sich gege Israel und Juda und alli Völker richtet – vom erste Tag a, wo ich zur Zit Josịas zu dir gredet han, bis hüt.

3 Villicht werded d Lüüt vom Huus Juda, wenn sie vo all dem Unglück ghöred, wo ich über sie wett bringe, vo ihrem schlechte Wäge umkehre, damit ich ihre Vergehe und ihri Sinde chan vergäh.“

4 Jeremia het denn Bạruch gredt, de Sohn Nerịjas, und het ihm alli Wort diktiert, wo Jehova zu ihm gredt het, und Bạruch het sie uf d Buechrolle gschribe.

5 Dann wies Jeremia Bạruch an: "Es wurde mir unterseit, das Huus Jehovas zu betreten.

6 Drum muesch inegah und die Wort Jehovas us de Buechrolle vorläse, wo du nach mim Diktat gschribe hesch. Lies sie vor de Ohre vo de Lüt wo am Fastetag im Huus Jehovas sind. So lisisch sie allne Lüt vo Juda vor, wo us ihrne Städt her chömed.

7 Velicht wird ihr Flehe um Gunst zue Jehova durchdringe und sie kähre um, jede vu sinem schlechte Wäg, denn gross isch d Vugebig un dr Zorn, d Jehova däm Volk akündigt het.“

8 Bạruch, de Sohn Nerịjas, het alles gmacht, wo de Prophet Jeremia ihm uftreit het, und im Huus Jehovas us de Buechrolle d Wort Jehovas vor glese.

9 Im 5 . Johr Jọjakims , Bueb vum Josịa , vum Kenig vu Juda , im 9 . Monet reft ma alli in Jerusalem un alli , de üs de Städt Judas nohch Jerusalem inekumme sin , drzue uf , vor Jehova z faste .

10 Da las Bạruch im Huus Jehovas us de Buechrolle d Wort Jeremias vor, und zwar im Ruum Gemạrjas, vom Sohn Schạphans, vom Abschriiber, im obere Vorhof, am Igang vom neue Tor vom Huus Jehovas, vor de Ohre vo allne.

11 Als Michạja, Sohn vo Gemạrja, Sohn vo Schạphan, alli Wort Jehovas us de Buechrolle ghört het,

12 isch er zum Palast vom König durab gange, zum Ruum vom Sekretär. Det hend alli füehrende Manne ghocket: de Sekretär Elischạma, Delạja, de Sohn Schemạjas, Ẹlnathan, de Sohn Ạchbors, Gemạrja, de Sohn Schạphans, Zedekịa, de Sohn Hanạnjas, und alli andere füehrende Männer.

13 Michạja het ene alli Wort teilt, wo er ghört het, als Bạruch vor de Ohre vom Volk us de Buechrolle vorgla het.

14 All die füerende Männer hend druff gschickt Jehụdi (Sohn von Nethạnja, Sohn von Schelẹmja, Sohn von Kụschi) zu Bạruch und lönd em säge: "Chum und nimm die Buechrolle mit wo du vor de Ohre vom Volk vorglese hesch!" Da het de Bạruch gno, de Sohn Nerịjas, d Buechrolle und isch zu ihne gange.

15 Sie händ zu ihm gseit: "Setz dich bitte und lis eus drus vor." Also Bạruch d Buechrolle vorgloh.

16 Sobald sie all die Wort ghöre händ, händ sie sich verschrocke agluegt und händ zu Bạruch gseid: "Mer müend dem König unbedingt all die Wort brichte."

17 Au hends welle vo Bạruch wüsse: "Teils uns bitte mit, wie es ko isch, dass du all die Wort ufgschriebe hesch. Het er sie dir diktiert?"

18 Bạruch het antwortet: "Er het mer all die Wort diktiert und ich han sie mit Tinte uf die Buechrolle gschriebe."

19 Da händ die füehrende Männer zu Bạruch gseit: "Göhnd und verstecked eu, du und Jeremia, und lönd niemert wüsse, wo ihr sind."

20 Denn sinds zum König in Hof gange, hend d Buchrolle in Ruum vom Sekretär Elischạma und hend em König alles brichtet wo sie ghört hend.

21 Jehụdi isch vom König gschickt worde, d Buechrolle z hole, und so het er si usem Ruum vom Sekretär Elischạma gholt. Jehụdi het etzt vor de Ohre vom König gläse und alli füehrende Männer wo bim König gstande sind, druus vor.

22 De König isch im Winterhuus ghocket - es isch de 9. Monet gsi – und imene Cholebeck vor ihm hät es Füür brennt.

23 Jedes Mal wenn Jehụdi drü oder vier Spalte glese het, schnitt de König de Abschnitt mit em Messer vom Sekretär ab und in s Füür gwehr wo im Cholebecki brennt het, bis schlussendlich die ganz Buechrolle im Füür glandet het.

24 Niemer hets mit de Angst ztue übercho, und weder de König no irgend ein vo sinere Diener, wo alli die Wort ghört händ, zerrisse ihri Chleider.

25 Selbst als Ẹlnathan, Delạjat und Gemạrjau de König aagflehte, d Buechrolle nöd z verbrenne, het er nöd uf sie ghört.

26 De König befahl usserdem Jerạchmeël, em Sohn vom König, Serạja, em Sohn Ạsriëls, und Schelẹmja, em Sohn Ạbdeëls, de Sekretär Bạruch und de Prophete Jeremia festznäh, aber Jehova het sie versteckt.

27 Nochdem de König d Buechrolle mit de Wort, wo Bạruch nach em Diktat Jeremias gschriibe het, verbrennt het, het Jeremia erneut e Botschaft vo Jehova übercho. Sie lutet:

28 "Nimm dir e anderi Buechrolle und schrib alles ine, wo i de erste Buechrolle gstande isch, wo de König Jọjakim vo Juda verbrennt het.

29 Teil König Jọjakim von Juda folgende gegen ihn grichtete Botschaft mit: 'Das sagt Jehova: "Du hast diese Buchrollen verbrennt und gesagt: "Warum hast du darauf geschrieben: "Der König von Babylon wird mit Sicherheit kommen, dieses Land zerstören und Mensch und Tier draus verschwinden lassen"?‘

30 Drum richtet Jehova die Wort hie gäge König Jọjakim vo Juda: 'Er wird niemert ha wo uf em Thron David hockt, und sin Lichnam wird bi Tag de Hitz und bi Nacht em Frost usgsetzt sii.

31 Ich wird ihn, sini Nochkomme und sini Diener für ihres Vergehe zur Rächeschaft zieh, und ich wird über sie, über d Bewohner vo Jerusalem und über d Lüüt vo Juda all das Unglück bringe, wo ich ihne akündet han, aber sie hend nöd zueghört.

32 Jeremia het jetzt e anderi Buechrolle gno und het sie em Sekretär Bạruch gä, em Sohn Nerịjas, wo denn noch em Diktat Jeremias alli Wort vo de Buechrolle ufgschriibe het, wo de König Jọjakim vo Juda verbrennt het. Und es sind na viel ähnlichi Wort hinzuegfüegt worde.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 35 vo 52

 

Jeremia 35 vo 52

35:1 Die Botschaft, die Jeremia zur Ziit Jọjakims, Sohn von Josịa, des König von Juda, von Jehova erhalten:

2 "Gang zum Haus der Rechabịter, red mit ihne und bring sie is Huus Jehovas, i eine vo de Spiiserüüm. Biete ihne denn Wii ah."

3 Da hani Jaasạnja, Sohn vo Jeremia, Sohn vom Habazzịnja, sini Brüedere, alli sini Söhn und alli wo zum Huus de Rechabịter ghört händ,

4 mit is Huus Jehovas. Ich ha sie zum Speiseruum vo de Söhn Hạnans, vom Sohn Jigdạljas, en Maa vom wahre Gott, näbem Speiseraum vo de füehrende Männer oberhalb vom Speiseraum Maasẹjas, vom Sohn Schạlums, vom Türwächter.

5 Dänn han ich de Männer vom Huus vo de Rechabịter Bächer und Chelche voll Wi vorgsetzt und hät zu ihne gsäit: "Trinkt Wein."

6 Aber si händ gseit: "Wir werden kein Wii trinken, weil uns Jọnadaba, de Sohn Rẹchabs, oises Vorfahr, das Gebot gäh het: 'Weder ihr no euri Söhn dörfed jemals Wy trinke.

7 Ihr dörfed keis Huus baue, kei Säie und kei Wiigarte alegge oder eu zlege. Wohnet stattdesse immer in Zelte damit ihr i dem Land wo ihr Fremde sind lang lebed.'

8 drum befolgedmer wiiter d'Aawiisig Jọnadabs, vom Sohn vo eusem Vorfahre Rẹchab, i allne Einzelheite und trinked nie wii – mier, eusi Fraue, eusi Söhn und eusi Töchter.

9 Mir baued eus au kei Wohnhüser und hend kei Wiigärte, kei Fälder und kei Saaguet.

10 Mir wohned wiiter in Zelte und halted eus a alli Awisige vo eusem Vorfahre Jọnadab.

11 Aber als König Nebukadnẹzar vo Babylon gäge s Land vorrückt het, hei mer gseit: 'Kummt, mir gönd nach Jerusalem ine, um em Heer vo de Chaldạ̈er und de Syrer z'entcho', und so wohne mer jetzt in Jerusalem.“

12 Jeremia het folgendi Botschaft vo Jehova übercho:

13 "Das sagt Jehova, de Herr vu de Heere, de Gott Israels: 'Gang und säg de Lüt vu Juda und de Bewohner vu Jerusalem: "Worden ihr nicht ständig aufgefordert, meine Wort zu befolgen?", erklärt Jehova.

14 "Jọnadab, de Sohn Rẹchabs, wie sini Nachkomme a kein Wii z trinke, und sie händ sich a sini Wort ghalte – sie händ bis hüt kei Wi trunke und so d'Aordnig vo ihrem Vorfahre befolgt. Ihr aba hän ma nit ghorcht, obwohl i zue äich gredt ha, immer und immer wieda.

15 Und ich han ständig alli mini Diener gschickt, d Prophete, zu eu, immer und immer wieder han ich sie gschickt, mit de Wort: 'Kehrt bitte um, jede vo sim schlächte Wäg, und tuet, was richtig isch! Laufe nit anderi Götter nohch, um ne z diene. Dann wäre ihr in däm Land bliebe, de i äich und äire Vorfahre gä ha."Mol ihr händ mir nöd eure Ohr zuegwandt und nöd uf mich ghört.

16 Die Nachkommen Jọnadabs, dem Sohn Rẹchabs, händ d'Aordnig vo ihrem Vorfahre befolgt, aber das Volk hät nöd uf mich ghört."

17 "Drum sait Johova, dr Gott vu d Heere, dr Gott Israels: 'Ich bringe iba Juda un iba alli Bewohner Jerusalems all des Unglück, vor däm i sie gwarnt ha, denn i ha zue nene gsait, sie aba ghärt nit, un i ha sie ständig gruefe, sie aba antworte nit.‘

18 Und de Huus Gmeind vo de Rechabịter het Jeremia mit teilt: "Das sagt Jehova, de Herr vo de Heere, de Gott Israels: 'Wil ihr die Anordnung eure Vorfahre Jọnadab befolgt hend und eu wiiter a alli sini Aordnige haltet, und zwar ganz genau,

19 drum seit Jehova, de Herr vo de Heere, de Gott Israels: "Jọnada, em Sohn Rẹchab, wird's nie amene Nachkomme fehle, wo i minere Gägewart Dienst tuet.

 

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Jeremia 34 vo 52

 

Jeremia 34 vo 52

34:1 Folgende Botschaft het Jeremia vo Jehova erhalte, als de König Nebukadnẹzar vo Babylon und sin ganzes Heer und alli Königrich vo de Erde i sim Herrschaftsgebiet und alli Völker gäge Jerusalem und die dezueghörige Städt kämpft händ:

2 "Das sagt Jehova, de Gott Israels: 'Gah und red mit König Zedekịa vo Juda und teil ihm mit: "Das sagt Jehova: 'Ich gib die Stadt in die Hand vom König vo Babylon und er wird sie verbrenne.

3 Und du wirsch sin Hand nöd entcho. Du wirsch ganz bestimmt gfange gno und ihm übergeh werde. Und du wirsch em König vo Babylon Auge gegenüberträtte und er wird vo Agsicht zu Agsicht mit dir rede und du wirsch nach Babylon gah.'

4 Hör jedoch die Botschaft Jehovas, König Zedekịa vo Juda: 'Das sagt Jehova über dich: "Du wirsch nöd durs Schwert sterbe.

5 In Friede wirsch sterbe und mer wird es Totefüür für dich azünde wie für dini Vätere, die früehere Könige, wo vor dir regiert händ, und mer wird klage: 'Ach, o Herr!", denn "ich habe diese Wort gesprochen", erklärt Jehova.

6 De Prophet Jeremia het denn all die Wort König Zedekịa vo Juda in Jerusalem überbrocht,

7 als d Heere vum Kenig vu Babylon gege Jerusalem un alli übrig bliebne Schtädt Judas kämpft hän, de heisst Lạchisch un Asẹka, di einzige befeschtigte Schtädt, wo under de Schtädt Judas übrig bliebe ware.

8 Jeremia het d Botschaft vo Jehova übercho, nachdem de König Zedekịa mit allne Lüüt in Jerusalem en Bund gschlosse het mit em Ziel, unter ihne Freiheit uszrüefe:

9 Jede sött sini hebräische Sklave freilah, ob Mann oder Frau, ja niemert hät en jüdische Landsmaa als Sklave bhalte.

10 Alli füehrende Männer samt em ganze Volk hend sich a die Aordnig ghalte. Sie sind am Bund biitrette gsi, wonach jede sini Sklave und Sklavinne freilah und nüme als Sklave bhalte sött. Sie hend ghorchte und hends gloh.

11 Doch später händs die freigelassene Sklave und Sklavinne zrugg gholt und händs wieder id Sklaverei zwanget.

12 Deshalb hät Jeremia vo Jehova ä Botschaft übercho. Jehova hät ihm mitteilt:

13 "Das sagt Jehova, de Gott Israels: 'Ich schloss en Bund mit eure Vorfahre a dem Tag, an dem ich sie us Ägypte us de Sklaverei us de Sklaverei usegfüehrt han mit de Wort:

14 "Am Endi vo siebe Jahre söll jede vo eu sin hebräische Brüeder freilah, wo a ihn verchauft worde isch und em sächs Jahr dient het. Ihr münd en freilah." Aber eui Vorfahre händ nöd uf mich ghört na sinds mir ihr Ohr zue gwanderet.

15 Vor Churzem sind ihr umgekehrt und händ ta, was i mine Auge richtig isch, ja ihr händ für euri Mitmensche Freiheit usgruefe und vor mir i dem Huus wo min Name treit en Bund zue.

16 Doch dänn sind ihr wider umgekehrt und händ min Name entweiht, wo ihr euri Sklavinne und Sklavinne, wo ihres freigla händ, wie sie sich wünsched, zruggholt und sie wieder id Sklaverei zwunge händ.‘

17 Drum seit Jehova: 'Ihr händ mir nöd ghorcht und nöd Freiheit usgrüeft, jede für sin Brüeder und sini Mitmensche. Drum lüt ich jetzt für eu Freiheit us', erklärt Jehova. 'Ich wird eu freigäh für Schwert, Pest und Hunger und eu für alli Königrichi vo de Erde zumene Bild vom Graue mache.

18 Und so wird's de Manne ergah, wo min Bund bruche – wo sich nöd a die Wort vom Bundes ghalte händ, wo sie vor mir gschlosse händ, wo sie s Chalb zerteilt händ und zwüschet de beide Hälfti durregange händ,

19 de fihrende Männa vu Juda un vu Jerusalem, d Hofbeamte, d Prieschter un däm ganze Volk vum Land, däne, de zwische d Helfti vum Kalb ufdoe sin:

20 Ich wirde sie ihren Feind un däne ibage, de s uf ihres Läbä abgseh hän, un ihri Leichname wäre dann zum Frass fir de Vegel vum Himmel un de Tier vu d Erde.

21 Und ich wird König Zedekịa vo Juda und sini füehrende Manne ihre Feind übergebe, dene wos uf ihres Läbe abgseh hend, und de Heer vom König vo Babylon, wo grad vo eu abziehnd.‘

22 'Ich wird den Befehl ge', erklärt Jehova, 'und sie zu dere Stadt zruggfüehre, und sie werded gegs kämpfe und sie ineh und verbrenne. Und d Städt Judas mach i zunere unbewohnte Iinöde.'

 

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Jeremia 33 vo 52

 

Jeremia 33 vo 52

33:1 Jeremia het zum zweite Mal e Botschaft vom Jehova übercho, wo er no im Wachthof igschlosse gsi isch. Sie het glutet:

2 "Das seit Jehova, de Erschaffer vo de Erde, Jehova, wo sie bildet het und ihres fest Bestand gäh het, Jehova isch sin Name:

3 'Ruef nach mir und ich wird dir gern antworte und unbegriflichi Sache mitteile wo du nöd kennsch.'

4 "Denn des sait Johova, dr Gott Israels, iba d Hiisa vu d Schtadt un de Häuser vu d Kenig vu Juda, de niedergrisse wäre wäg d Belagerigswäll un vum Schwert,

5 und über die wo chömed um geg die Chaldạ̈er z kämpfe und die Ort mit de Leichname vo dene azfülle, woni i minere Verärgerig und i mim Zorn verschlage han, wo ihri Schlächtigkeit mich dezue bracht hät, mis Gsicht vor dere Stadt z verberge:

6 'Ich bringe ihr Gnesung und Gsundheit und ich werde ihri Bewohner heilen und ene in richem Mass Friede und Wahrheit offebare.

7 Ich wird die gfangene Judas und die gfangene Israels zruggbringe und ich wird sie ufbaue wie am Beginn.

8 Und ich wird sie reinige vo allne Schuld, wo sie dur ihri Sinde geg mich uf sich glade hend, und ich wird ihne die ganz Schuld vergeh, die sie dur ihri Sinde und ihri Überträtige gege mich uf sich glade hend.

9 Und de Name vo de Stadt wird mich zum Juble bringe, d Stadt wird mir Ehre iiträge und für mich zunere Schönheit werded vor all de Völker vo de Erde, wo vo all dem Guet ghöre werded, wo ich mim Volk zuecho lahn. Un sie wäre grossi Angscht ha un zittere wägä all däm Guete un Friede, den i ihr zuekumme losse.

10 "Das sait Johova: "A däm Ort, den ihr als verwüschtet bezeichne wäre, ohni Mensch un ohni Vieh, in d Schtädt Judas un in d Schtrosse Jerusalem, de vulosse sin, ohni Mensch, ohni Bewohner un ohni Vieh, wird wieda härä z si:

11 d Stimm vom Jubel und d Stimm vo de Freud, d Stimm vom Bräutigam und d Stimm vo de Brut, die Stimm vo dene wo säged: "Dank Jehova, em Herr de Heere, denn Jehova isch guet. Sini loyali Liebi bliibt für immer!" 'Mer wird Dankopfer is Huus Jehovas bringe, denn ich wird d Gfängnene vom Land zruggfüehre und es wird sii wie am Afang', säit Jehova.“

12 "Das säit Jehova, de Herr vo de Heere: 'I dere Eid, ohni Mensch und ohni Vieh, und i all ihrne Städt wird's wider Weidelland für die Hirte gäh, wo sie ihri Herde chönnd lagere.‘

13 'In de Städt vom Bergland, in de Städt vom Tiefland, in de Städt vom Süde, im Land Bẹnjamin, in de Umgebig Jerusalem und in de Städt Judas werded wieder Herde under de Händ vo dene durelaufe, wo sie zählt', seit Jehova.“

14 Sieht! Es kommen Tages", erklärt Jehova, 'da wird ich die Guete, wo ich versproche han, fürs Huus Israel und s Huus Juda wahr mache.

15 In dene Täg und zu de Zit wird ich für David en rechte Spross ufspreche lah und er wird im Land für Recht und Gerechtigkeit sorge.

16 In dene Däg wird Juda grettet werde und Jerusalem wird in Sicherheit wohne. Und so wird mer die Stadt nenne: Jehova isch eusi Grechtigkeit.'

17 "Denn das seit Jehova: 'Es wird immer en Nachkomme David uf em Thron vom Huus Israel hocke,

18 und es wird immer en levịtische Prieschter vor mir stah zum Ganzbrandopfer z opfere, Getreideopfer z verbrenne und anderi Opfer darzbringe.'"

19 Und wider het Jeremia e Botschaft vom Jehova übercho. Sie het lut:

20 "Das säit Jehova: 'Wenn ihr min Bund vom Tag und min Nacht chönntet bräche, sodass es nöd zur richtige Ziit Tag oder Nacht würd,

21 nur dänn chönt min Bund mit mim Diener David broche werde – sodass er kei Sohn hetti, wo als König uf sim Thron regiert – wie au de Bund mit de levịtische Priester min Diener.

22 So unzählbar wie s Heer vom Himmel und so unmessbar wie de Sand vom Meer, so zahlriich wirdi d Nachkomme vo mim Dieners David mache wie au die Levịte wo i mim Dienst stönd.‘“

23 Und wieder het Jeremia e Botschaft vo Jehova übercho. Sie het lut:

24 "Hesch nöd bemerkt was die Lüüt säged: 'Jehova wird die beide Familie wo er usgwählt hed, verwärfe'? Sie behandled mis eigete Volk respektlos und betrachtets nöd meh als Nation.

25 Das seit Jehova: 'So sicher wie ich min Bund vom Tag und Nacht verankeret han, s Gsetz vom Himmel und de Erde,

26 so sicher werd ich die Nachkomme Jakobs und mim Dieners David niemals verwärfe, sodass ich us sinere Nachkomme kei Herrscher über die Nachkomme Abrahams, Isaaks und Jakobs neh würd. Denn i wirde ihri Gfange zrüggbringe und Erbarme mit ihne ha.'