Jeremia 35 vo 52
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 35 vo 52
35:1 Die Botschaft, die Jeremia zur Ziit Jọjakims, Sohn von Josịa, des König von Juda, von Jehova erhalten:
2 "Gang zum Haus der Rechabịter, red mit ihne und bring sie is Huus Jehovas, i eine vo de Spiiserüüm. Biete ihne denn Wii ah."
3 Da hani Jaasạnja, Sohn vo Jeremia, Sohn vom Habazzịnja, sini Brüedere, alli sini Söhn und alli wo zum Huus de Rechabịter ghört händ,
4 mit is Huus Jehovas. Ich ha sie zum Speiseruum vo de Söhn Hạnans, vom Sohn Jigdạljas, en Maa vom wahre Gott, näbem Speiseraum vo de füehrende Männer oberhalb vom Speiseraum Maasẹjas, vom Sohn Schạlums, vom Türwächter.
5 Dänn han ich de Männer vom Huus vo de Rechabịter Bächer und Chelche voll Wi vorgsetzt und hät zu ihne gsäit: "Trinkt Wein."
6 Aber si händ gseit: "Wir werden kein Wii trinken, weil uns Jọnadaba, de Sohn Rẹchabs, oises Vorfahr, das Gebot gäh het: 'Weder ihr no euri Söhn dörfed jemals Wy trinke.
7 Ihr dörfed keis Huus baue, kei Säie und kei Wiigarte alegge oder eu zlege. Wohnet stattdesse immer in Zelte damit ihr i dem Land wo ihr Fremde sind lang lebed.'
8 drum befolgedmer wiiter d'Aawiisig Jọnadabs, vom Sohn vo eusem Vorfahre Rẹchab, i allne Einzelheite und trinked nie wii – mier, eusi Fraue, eusi Söhn und eusi Töchter.
9 Mir baued eus au kei Wohnhüser und hend kei Wiigärte, kei Fälder und kei Saaguet.
10 Mir wohned wiiter in Zelte und halted eus a alli Awisige vo eusem Vorfahre Jọnadab.
11 Aber als König Nebukadnẹzar vo Babylon gäge s Land vorrückt het, hei mer gseit: 'Kummt, mir gönd nach Jerusalem ine, um em Heer vo de Chaldạ̈er und de Syrer z'entcho', und so wohne mer jetzt in Jerusalem.“
12 Jeremia het folgendi Botschaft vo Jehova übercho:
13 "Das sagt Jehova, de Herr vu de Heere, de Gott Israels: 'Gang und säg de Lüt vu Juda und de Bewohner vu Jerusalem: "Worden ihr nicht ständig aufgefordert, meine Wort zu befolgen?", erklärt Jehova.
14 "Jọnadab, de Sohn Rẹchabs, wie sini Nachkomme a kein Wii z trinke, und sie händ sich a sini Wort ghalte – sie händ bis hüt kei Wi trunke und so d'Aordnig vo ihrem Vorfahre befolgt. Ihr aba hän ma nit ghorcht, obwohl i zue äich gredt ha, immer und immer wieda.
15 Und ich han ständig alli mini Diener gschickt, d Prophete, zu eu, immer und immer wieder han ich sie gschickt, mit de Wort: 'Kehrt bitte um, jede vo sim schlächte Wäg, und tuet, was richtig isch! Laufe nit anderi Götter nohch, um ne z diene. Dann wäre ihr in däm Land bliebe, de i äich und äire Vorfahre gä ha."Mol ihr händ mir nöd eure Ohr zuegwandt und nöd uf mich ghört.
16 Die Nachkommen Jọnadabs, dem Sohn Rẹchabs, händ d'Aordnig vo ihrem Vorfahre befolgt, aber das Volk hät nöd uf mich ghört."
17 "Drum sait Johova, dr Gott vu d Heere, dr Gott Israels: 'Ich bringe iba Juda un iba alli Bewohner Jerusalems all des Unglück, vor däm i sie gwarnt ha, denn i ha zue nene gsait, sie aba ghärt nit, un i ha sie ständig gruefe, sie aba antworte nit.‘
18 Und de Huus Gmeind vo de Rechabịter het Jeremia mit teilt: "Das sagt Jehova, de Herr vo de Heere, de Gott Israels: 'Wil ihr die Anordnung eure Vorfahre Jọnadab befolgt hend und eu wiiter a alli sini Aordnige haltet, und zwar ganz genau,
19 drum seit Jehova, de Herr vo de Heere, de Gott Israels: "Jọnada, em Sohn Rẹchab, wird's nie amene Nachkomme fehle, wo i minere Gägewart Dienst tuet.