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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hebräer 2 vo 13

 

Hebräer 2 vo 13

2:1 Drum mümmer umso meh uf das achte, womer ghört hend, demit mer niemals abdrifted.

2 Denn wenn scho die dur Engel übermittelte Wort bindend gsi sind, sodass jedi Überträtig und jede Unghorsam nach em Recht bestraft worde isch,

3 wie wärdemer den drvo cho wemer sone grossi Rettig vernachlässige? Sie isch ja zerscht vo eusem Herr bekannt gmacht worde und eus dänn vo dene bestätigt, wo ihn ghört händ.

4 Au het Gott das durch Zeiche und Wunder und verschiedeni mächtigi Tate bezügt sowie durch de heilige Geischt, won er nach sim Wille usteilt.

5 Denn nöd Engel het er die künftigi bewohnti Erde unterworfe, wo mir rede.

6 Vielmeh hät es gwüsses Züüg anere Stell gseit: "Was isch de Mensch wo du a ihn dänksch, oder en Menschensohn, dass du dich um ihn kümmersch?

7 Du hesch en chli gringer als Engel gmacht, du hesch en mit Herrlichkeit und Ehr krönt und em d'Herrschaft über d'Händ gäh.

8 Alles hesch under sini Füess gleit. Da Gott ihm alles unterworfe het, isch nüt usgnoh, was ihm nöd underworfe isch. Allerdings gsehmer jetzt nanig, dass ihm alles unterworfe isch.

9 Aber mir gsehnd Jesus wo chli gringer gmacht worde isch als Engel, jetzt mit Herrlichkeit und Ehre krönt, will er de Tod erlitte het. Durch Gottes unverdiente Güte het er für jede de Tod gschmöckt.

10 De wo für de und dur de alles existiert, het vill Söhn welle zur Herrlichkeit füehre. Deswege isches passend gsi, dass er de Hauptvermittler vo ihrere Rettig dur Liide vollkomme gmacht hät.

11 Denn sowohl de wo heiligt, als au die wo gheiligt wäre, stamme alli vo eim, drum er sich nit schämt, sie Brüeder z nenne.

12 Er seit ja: "Ich wird min Brüedere din Name bekannt mache. Zmitzt i de Versammlig wird ich dich mit Lieder prise.

13 Au heisst es: "Ich werde mi Vertraue uf ihn setze. Und: "Seht! Ich und d Chind, wo d Jehova mir gäh het.

14 Do etze de "Kinda" üs Fleisch un Bluet sin, wird au er ä Mensch üs Fleisch un Bluet um durch si Tod z vernichte, wo de Tod versueche ka, das heisst de Tüüfel,

15 und zum alli befreie, wo ihres Läbe lang Sklave vo ihrem Angst gsi sind vorem Tod.

16 Denn er kunnt ja nit d Engel zue Hilf, sondern de Nochkumme Abrahams.

17 Folglich het er i jedere Hinsicht müsse wie sini "Brüder" werde, damit er im Dienst Gottes en barmherzige und trüe Hoher Priester het chönne um für d Sinde vom Volk en Sühnopfer darzbringe.

18 Da er sälber glitte het, won er uf d Prob gstellt worde isch, cha er dene zu Hilf cho, wo uf d Prob gstellt wärde.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hebräer 1 vo 13

 

AD HEBRÄER

Hebräer 1 vo 13

1:1 Gott het vor langer Ziit gredt bi vielne Glägeheite und uf vielfältigi Wis dur d Prophete zu eusne Vorfahre.

2 Jetzt, am Ändi vo dere Täg, het er dur en Sohn zu eus gredet, woner zum Erbe vo allem igsetzt und dur woner d Weltsystem gmacht het.

3 Er spieglet Gottes Herrlichkeit wieder und isch s genaue Abbild vo sim Wese und erhaltet alles dur sis machtvolls Wort ufrecht. Nachdem er euis vo euisne Sinde greinigt het, het er sich a di rächti Site vo de Majestät ufe gsetzt.

4 So isch er besser worde als d Ängel, denn er het en Name gerbt, wo ihre übertrifft.

5 Zu wellem Engel het Gott zum Bispiel jemals gseit: Du bisch min Sohn. Hüt bini din Vater worde? Oder: "Ich werde si Vater si und er mi Bueb.  Ich wird si Vater si und er mi Bueb.

6 Und wän er siini Erschtgeborene wider i die bewohnte Erde iifüert, säit er: Alli Engel Gottes sölled em iri Ehrerbietig erwiise.

7 Au säit er über d Ängel: "Sini Engel macht er zu Geischter und siini Diener zun ere Füürflamme.

8 Aber über de Bueb seit er: "Gott isch dis Thron für immer und ewig, und s'Zepter vo dim Königtum isch s'Zepter vom Rächt.

9 Grechtigkeit hesch du gliebt und Gsetzlosigkeit ghasst. Drum het dich Gott, mit em Öl de Fröid gsalbt, meh als dini Gfährte.

10 Und: "Am Afang hast du, o Herr, d Fundament der Erde glegt und der Himmel ist das Werk der Händ.

11 Sie werdet vergoh aber du wirsch bliibe. Wie es Gwand werded sie sich alles abnutze.

12 Du wirsch sie zämerolle wie en Mantel wie en Gwand, und sie werded usgwächslet. Du aber bisch de glich und dini Jahr werde nie ende.

13 Und über wele Engel het er jemals gseit: "Setz dich a minere rechte Siite, bis ich dini Feind als Schemel für dini Füess hange

14 Sind sie nöd alli Geischter für de heilig Dienst, uusgsend um dene z diene wo d Rettig erbe werdet?

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Lukas 24 vo 24

 

Lukas 24 vo 24

24:1 Am erste Tag vo de Wuche sind d Fraue jedoch i aller Früeh zum Grab cho und hend die vorbereitete Aromatische Substanze debi gha.

2 Allerdings händs fest gstellt, dass de Stei vom Grab wäggrollt gsi isch,

3 und wo si inegange isch de Leichnam vom Herr Jesus niene z finde.

4 Während sie drüber rätslet händ, sind uf eimal zwei Manne i glänzende Gwänder bi ihne gstande.

5 Die Fraua hend Angst überchoo und hend de Chopf gsenkt. D Männer hend daher zu ihne gseid: "Warum sueched ihr den Lebenden bei den Toten?

6 Er isch nöd da, sondern isch uferweckt worde. Erinnered eu a das, woner zu eu gseit hät, woner no in Galilạ̈a gsi isch:

7 dass de Menschensohn Sünder usgliferet, am Pfahl higrichtet werde mues und am dritte Tag uferstah."

8 Da sind ihne sini Wort wieder iigfloge,

9 und sie sind vom grab weg gange und hend alles de elf und allne andere verzellt.

10 Es sind Maria Magdalẹne gsi, Johạnna und Maria d Muetter vom Jakobus. Au die andere Fraue wo bi ihne gsi sind händ alles de Aposchtel brichtet.

11 Sie aber hend das alles für Unsinn ghalte und hend de Fraue nöd glaubt.

12 Petrus degege gstande isch uf und rennt zum Grab, und won er sich vorbüügt het, het er nur d'Liinetücher gseh. Da isch er weggange und het sich gfrögt, was wohl passiert isch.

13 am gliche tag sind zwei vo ihne ufem weg zumene dorf namens gsi Ẹmma·, öppe 11 kilometer vo Jerusalem entfernt,

14 und sie händ sich über alles unterhalte wo sich zuetreit hät.

15 Während sie sich unterhalte hend und über alles diskutiert hend, isch Jesus dezue gstosse und het sich ihne agschlosse,

16 aber sie sind wie mit Blindheit gschlage gsi und hend en nöd erkannt.

17 Er frogt: "Worüber diskutiered ihr denn do ufem Weg so lebhaft?" Da sind sie truurig blibe.

18 Eine vo de beide, er het Kẹopas gheisse, het gantwortet: "Wohnsch du als einsame Fremde in Jerusalem, dass du nöd mitbecho hesch, was i de letschte Täg det passiert isch?"

19 "Was isch denn passiert?", het er sich erkundet. "Das mit Jesus, em Nazarẹner", händ sie gantwortet. "Wie sich usegstellt hat, ist er ein Prophet – mächtig in Wort und Tat vor Gott und allne Mensche.

20 Und wie en öisi Oberpriester und Vorsteher uusgliferet händ, damit er zum Tod verurteilt wird, und dänn hät mer en a de Pfahl gnaglet.

21 Debii hemmer ghofft, er wär de wo Israel befreie wird. Ja und jetzt hemmer scho de dritt Tag sit dem all das passiert isch.

22 De hend eus no einigi Fraue us eusere Mitti in Stuune versetzt. Si sind scho am früeche Morge zum Grab gange,

 23 aber sie hend sin Liichnam niene gfunde. Da sinds cho und händ verzellt, sie heged inere übernatürliche Erschiinig Engel gseh, wo gseit händ, dass er läbt.

24 Einigi wo bi eus gsi sind sind denn zum Grab gange, und es isch so gsi wie d Fraue brichtet hend, ihn aber händs ned gseh."

25 Da het er zu ihne gseit: "Ach, ihr Unverständige! Wie langsam eues Herz doch drin isch, a all die Ussage vo de Prophete z glaube!

26 Het de Christus nöd das alles müesse erliide und i siini Herrlichkeit glange?"

27 Aagfange mit Moses und allne Prophete het er ihne in de gsamte Schrifte das usegleit, was en betroffe het.

28 Schliesslich sind sie id Nöchi vom Dorf cho, wo sie unterwägs gsi sind, und er het so gmacht als wür er wiitergah.

29 Doch sie reded uf ihn ih: "Bliib bi eus. Es isch scho fast Obe, de Tag gaht z End." Also het er sie begleitet und isch bi ihne bliebe.

30 Bim Ässe hät er dänn s Brot gno, häts gsägnet, bracht und häts wiiter glängt.

31 Da sind ihne d Auge uufgange und sie händ en erkennt, aber er verschwunde us ihrere Mitti.

32 Si händ zunenand gseid: "Brannte nöd euises Härz i eusem Innere, won er underwägs mit eus gredet hät und eus d'Schrifte völlig erschlossä?"

33 In de gliiche Stund sinds ufgstande und hend nach Jerusalem zrugg kährt. Det hends d Elf mit de andere versammlet gfunde

34 und erfahre vo ihne: "Der Herr isch tatsächlich uferweckt worde und er isch Sịmon erschine!"

35 Drufhin hends vo de Ereigniss unterwägs verzellt und dass sie ihn dra erchennt hend, wie er das Brot bracht het.

36 Während sie das alles verzellt händ, isch er plötzlich sälber i ihrere Mitti gstande und hät gseit: "Friede seg mit eu!"

37 Doch vor luter Angst und Schrecke händs gmeint, en Geist z gseh.

38 "Warum sind ihr so beunruhigt, und warum lönd ihr in eurem Herz Zweifel ufcho?", het er sie gfröget.

39 "Lueged eu doch mini Händ und mini Füess ah, denn gsehnd ihr das ichs bin. Fassed mich ruhig ah und überzüged eu selber. En Geischt isch ja schliesslich nöd us Fleisch und Knoche wie ihrs bi mir gsend."

40 Während er das gseit het, het er ihne sini Händ und Füess zeigt.

41 Doch vor luter Fröid und Stuune händ sis immer nonig chöne glaube, und so hät er si gfröget: "Händ ihr öppis z'ässe da?"

42 Drufabe hends ihm es Stück bratene Fisch geh.

43 Er häts gno und häts vor ihrne Auge gässe.

44 Dänn hät er ihne erchlärt: "Woni no bi eu gsi bin hani eu gseit, dass sich alles erfülle muen was im Gsetz vo Moses, i de Schrifte vo de Prophete und in de Psalme über mich staht".

45 Danach bewirkt het er, dass sie d Bedütig vo de Schrifte voll und ganz erfasse hend chönne,

46 und het zue nene gsait: "In de Schrifte stoht Folgendes: Dr Chrischtus wird liede und am dritte Dag vu d Dote uferschtah,

47 und i sim Name wird in allne Völkern Reui zur Sündevergebig predigt werde – agfange in Jerusalem.

48 Vo allem sölled ihr Züge sii.

49 Und usserdem: Ich schick das uf eu abe, was mi Vater versproche het. Ihr aba, bliebed in de Stadt, bis ihr mit Kraft us de Höchi umhüllt werded."

50 Denn het er sie bis nach Bethạnie usegfüehrt, hob d Händ und segnet.

51 Während er sie segnet het, isch er vo ihne weggno worde und in Himmel emporghobe worde.

52 Sie händ sich vor ihm verbüüted und händ dänn voller Freud nach Jerusalem zrugg kährt.

53 Und sie sind ständig im Tempel gsi und priese Gott.

 

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Lukas 23 vo 24

 

Lukas 23 vo 24

23:1 Die gsamte Mengi isch jetzt ufgstande und hät en zu Pilạtus gfüehrt.

2 Sie erhoben folgende Aaklag gegen ihn: "Wie wir ausgefunden haben, hetzt dä Maa euses Volk auf, verbietet, dä Cäsar Stüre zahle, und behauptet, er segi sälber de Christus, en König."

3 Also stellte Pilạtus ihm die Frage: "Bisch de König vo de Jude?", wo er antwortet het: "Du hesch es selber gseit"

4 Da hät de Pilạtus zu de Oberpriester und de Mengi gseid: "Ich gseh kein Grund de Maa z verurteile."

5 Doch sie beschtande druf: "Mit sinere Lehr hetzt er in ganz Judạ̈a s Volk uf, agfange vo Galilạ̈a bis dohär!"

6 Als Pilạtus das ghört het, het er gfragt ob de Maa en Galilạ̈er sig.

7 Nochdem er sich vergewisseret het, dass Jesus us em Herrschaftsgebiet vom Herodes cho isch, het er en zu ihm gschickt. Herodes het sich zu de Ziit ebefalls in Jerusalem ufghört.

8 Wo de Herodes ihn gseh het er sich sehr gfreut. Er het scho lang de Wunsch gha Jesus zum Gsicht z becho, will er viel vo ihm ghört het und er ghofft het irgend es Zeiche vo ihm z gseh.

9 Herodes het en igend befrogt, het aber kei Antwort übercho.

10 Die Oberpriester und d Schriftgelehrte sind jedoch immer wieder uufgstande und händ en heftig aagchlagt.

11 Herodes und sini Soldate händ en drufah eri Verachtig gspüre lah, und de Herodes hät sich über ihn lustig gmacht indem er ihm es prächtigs Gwand aagleit hät. Aaschlüssend het er en zu Pilạtus zruggschickt.

12 Am gliche Tag sind Herodes und Pilạtus Fründe worde – vorher sinds nämli verfindet gsi.

13 Pilạtus hät dän d'Oberpriester, d'Vorsteher und s'Volk zäme gruefe

14 und het zue nene gsait: "Ihr hän ma dän Ma als Ufruhrer brocht. Wie ihr gsend, han i ihn vor äich verhört, find aba kei Bestätigung fir eui Aschuldigunge.

15 Au Herodes het nüt chönne feststelle, denn er het en zu eus zruggschickt. Und er het ja nüt gmacht, woher er de Tod verdient.

16 Ich wird ihn also bestrafe und dann freilassen."

17 ––

18 Doch die ganzi Mängi rief: "Wäg mit ihm! Lass Bạrabbbas frei!"

19 (Wäge eme Ufstand i de Stadt und wäge Mord het Bạrabbbas im Gfängnis gsässe.)

20 Pilạtus hät sie nomal aaglüte, will er Jesus hät welle freilah.

21 Doch sie schreie gellend: "An den Pfahl mit ihm! A den Pfahl mit ihm!"

22 Da het er zum dritte mal gseit: "Warum? Was für es Verbreche hät dä Maa denn begange? Ich han nüt chönne feststelle, wofür er de Tod verdient. Ich wird ihn also bestrafe und freilasse".

23 Doch sie händ druf bestande, händ luutstark sini Hirichtig verlangt und sich mit ihrem Gschrei duregsetzt.

24 Pilạtus entschiede daher, dass ihri Forderig erfüllt werde sött.

25 Er het de Ma frei glo, de sie verlangt het und de wägä Ufstand und Mord im Gfängnis gsässe het, Jesus aba liefert er däm Wille vum Volk üs.

26 Mer hät en also abgfüehrt, hät underwägs en gwüsse Sịmon us Kyrẹne packt, wo grad vo de Fälder cho isch, und hät em de Marterpfool uufgläse, damit er en hinder Jesus umegfüehrt hät.

27 Unzähligi Lüt händ ihm gfolgt, drunder klagendi Fraue wo sich immer wieder truurend a d'Brust gschlage händ.

28 Jesus dreiht sich zue d Fraue um un sait: "Töchte Jerusalems, härt uf, iba mi z brüele. Hiilt stattdesse iba äich un äiri Kinda,

29 den es chömed Täg, da wird mer säge: 'Glücklich sind die unfruchtbare Fraue, die Muetterliiber wo nöd gebore sind, und die Brüscht wo nöd gstillt hend!'

30 Mer wird den zu de Berge säge: 'Fallt über eus!', und zu de Hügel: 'Deckt ois zue!'

31 Wemmer das alles tuet, solang de Baum saftig isch, was erscht wenn er vertrochnet isch?"

32 Zwei anderi Männer, Verbrecher, sind ebefalls zur Hyrichtig gfüehrt worde.

33 An der Stell acho, wo mer "Schädel" gheisse het, het mer en a de Pfahl näb de Verbrächer gnennt – de eint hing rächts und de ander links vo ihm.

34 Doch Jesus het gseit: "Vater, vergibed ihne denn sie wüssed nöd was sie mached." Mer werf au Los zum sini Gwänder verteile.

35 Während d Lüt das gstande und zuegluegt hend, verzoget die Vorsteher spötisch s Gsicht und gseit: "anderi het er grettet. Wenn er de Christus Gottes isch, de Userwählti, denn söll er sich doch selber rette."

36 Sogar d Soldate hend en verspötet. Sie sind zu ihm ane gange, hend ihm suure Wy bote and

37 und gseid hend: "Wenn du de König vo de Jude bisch, denn rette dich selber."

38 Über ihm isch es Schild mit de Uufschrift aabrocht gsi: "Das isch de König vo de Jude."

39 Eine vo de Verbrecher wo det anegmacht het, het abfällig zu ihm gseit: "Bisch nöd de Christus? Denn rette dich doch selber und au eus!"

40 Druf het de ander g'schimpft: "Hesch denn gar kei Gottesfurcht wo di doch s'gliche Urteil troffe het?

41 Eus gschihts jo rächt. Mer bechömed für eusi Tate das wo mer verdiened. Aber dä Maa hät nüt schlächts tue."

42 Denn het er gseit "Jesus, denk a mich wenn du i dis Königrich chunsch."

43 Er het erwideret: "Ich versichere Dir hüt: Du wirsch mit mir im Paradies sii."

44 Inzwüsche isches um die 6te Stund gsi, doch plötzlich het über s ganze Landa es Finsternis ine brocht wo bis zu de 9. Stund aghalte het,

45 will s'Sunneliicht weg gsi isch. Dänn isch de Vorhang vom Heiligtum i de Mitti zerrisse worde.

46 Und Jesus hät uufgschribä und gsait: "Vater, dini Händ vertrau ich min Geischt ah." Nach däne Wort isch er gstorbe.

47 Was de Offizier da beobachtet hät, hät en veraalascht, Gott z verherrliche und z säge: "Dä Maa isch würkli recht gsi."

48 Als die vielne Lüt wo sich zu dem Schauspiel versammlet hend, hend gseh was det alles passiert sind, sinds hei gange und hend sich die ganz Ziit ad Brust gschlage.

49 Alli wo Jesus guet kännt händ sind in einiger Entfernig gstande. Au d Fraue wo ihn vo Galilạ̈a us begleitet händ, sind dört gsi und händ das alles gseh.

50 Do isch au ä Maa namens Joseph gsi, ä Mitglid vom Hohen Rot und ä guete und grächte Maa.

51 (De Maa het nöd für die hinterhältige Plän gha und s Vorgehe vo de andere gstumme.) Er isch us Arimathịa cho, e Stadt de Judạ̈er, und het uf Gottes Königrich gwartet.

52 De Maa isch jetzt uf Pilạtus gange und batt ihn um de Leichnam vom Jesus.

53 Er het de Lichnam abegnoh, het ihn in feins Liichname gwüscht und ines Grab gleit, wo inen Felse ghaue gsi isch und wo no niemer gläge het.

54 Es isch de Vorbereitigstag gsi und de Sabbat isch churz bevor gstande.

55 Die Fraue wo mit Jesus us Galilạ̈a cho sind hinderher gange, hend sich s Grab aglueged und hend zue gseh wie de Leichnam inegleit worde isch.

56 Denn sinds weg gange zum aromatischi Substanze und duftendi Öle vorbereite. Doch am Sabbat hends natürlich die vorgschriebeni Rueh ihghalte.