Römer 12 vo 16
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Römer 12 vo 16
12:1 Drum bitte ich eu dringend, Brüeder, will Gott Mitgfühl het eue Körper als läbigs, heiligs und für Gott ahnähmbars Opfer zur Verfüegig z'stelle. So vurichtet ihr heilige Dienscht gemäss äire Vernunft.
2 Und lönd eu nüme vo dem Weltsystem forme, sondern werded dur d Neugestaltig vo euisem Denke umgwandlet, damit ihr durch Prüefig chönd feststelle, was de gueti und annehmbari und vollkomme Will Gottes isch.
3 Denn ufgrund vo de unverdiente Güte, wo mir erwiese isch, säg ich jedem vo eu, dass er nöd höcher sött vo sich dänke, als nötig isch. Sin vielmeh in eirem Denke vernünftig, entsprechend em Mass vom Glaube, wo Gott jedem gäh het.
4 Denn so wie mir imene einzige Körperteile viel Körperteile hend, wo aber nöd all die glich Funktion erfülled,
5 so bildedmer, obwohl mer viel sind, in verbindig mit christus en einzige körper, doch als einzelne simmer teili wo zunenand ghöred.
6 Und mir hend entsprächend de eus verliehende unverdiente Güet verschiedeni Gabe. Wänns d Gabe vom Prophezeien isch, dänn lönd eus nachem Mass euses Glaube prophezeien.
7 Wenns en Dienstufgab isch, denn widmed mer eus dä Dienstufgab. Wer lehrt, söll sich sin Lehrä widme.
8 Wer ermuetigt, soll Mut machen. Wer git, soll dabei grosszügig sein. Wer eine Führungsufgabe hat, soll sie gewissenhaft ausführen. Wer Barmherzigkeit erwiest, sölls fröhlich tue.
9 Euri Liebi söll nöd ghüchlet si. Verabschütt das Böse. Hebet am guete fescht.
10 Liebt enand wie Brüedere und händ innigi Zuneig zunenand. Ergrifft die Initiative wenns drum gaht enand Ehri z erwiise.
11 Seid fliessig und ned fuul.aw Seid glühend im Geist. Dient als Sklaven für Jehova.
12 Freued eu i de Hoffnig. Harrt in Schwierigkeite uus. Höret nöd uf zbätte.
13 Teilt mit de Heilige entsprächend ihrne Bedürfnis. Seid immer gastfründlich.
14 Segnet wiiter die, wo eu verfolged. Segnet und verfluecht nöd.
15 Freued eu mit dene wo sich freued. Weint mit dene wo brüeled.
16 betrachtet anderi genauso wie eu selber. Strebt nöd hoch use sondern gaht de Weg vode Demuet. Betrachtet eu nöd selber als wiis.
17 zahlt niemertem Böses mit Bösem zrugg. Seid uf das bedacht, was us Sicht vo allne Mänsche guet isch.
18 Wenn möglich, haltet, so wiit es vo eu abhängt, mit allne Mensche Friede.
19 Rächt eu nöd sälber, ihr Liebe, sondern lönd Ruum für de Zorn. Denn i de Schrifte staht: "'Es isch mini Sach, Rache z neh. Ich wird Verglüetig üebe', seit Jehova."
20 vielmeh, "wenn din Feind hungrig isch, gib em öppis z'ässe. Wenn er durstig isch, gib em öppis z'trinke. Denn wenn das tuesch sammlisch feuerigi Kohle uf sis Haupt.".
21 Lah dich ned vom Böse besiege sondern besiege s Böse immer mitem Guete.