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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Die Psalme 75 bis 150

 

D Psalme 75 bis 150

Für de musikalisch Leiter. Nachem musikstück "Richt nicht zugrund". Vo Ạsaaph. Es Lied.

75:1 Mir danked dir, o Gott, mir danked dir.

Din Name isch naah

und mer redet über dini Wunderwärch.

 2 Du seisch: "Ich bestimme en Ziitpunkt

und fallt es fairs Urteil.

 3 Wo sich d Erde samt all ihrne Bewohner uflöst het,

bin ich es gsi wo ihre Süüle Halt gäh hät." Sela

 4 Ich säg zu de Agabe: "Spielt euch nicht so auf",

und zu de Böse: "Brüschtet euch nöd mit eire Kraft.

 5 Tuet nöd gross mit euem Chraft

und redet nöd vo obe abe.

 6 Erhöhig chunnt nämli nöd

vom Oste, Weste oder Süde.

 7 Gott isch de Richter.

De eint erniedrigt er, de ander erhöht er.

 8 Denn da isch en Bächer i de Hand Jehovas.

De Wy schäumt und isch starch gmischt.

Er wird en ganz bestimmt usgüsse

und alli Böse vo de Erde werded en ustrinke bis zum Bodesatz."

 9 Doch was mich betrifft, ich wirds für immer verchünde.

Für de Gott Jakobs werdi Lieder singe.

10 Denn er seit: "Ich wird die ganz Chraft vo de Böse bräche.

Die Kraft des Grechten aber wird gestärkt werden."

 

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Die Psalme 74 bis 150

 

D Psalme 74 bis 150

En Maskeịla. Vo Ạsaaph.

74:1 Warum, o Gott, hesch du eus für immer verstosse?

Warum rauchsch vor Zorn über d'Härde vo dinere Weid?

 2 Erinnere dich as Volk wod vor langer Ziit erworbe hesch,

a de Stamm wo du als dis Erbe erlöst hesch.

Denk a de Berg Zion zrugg, wod gwohnt häsch.

 3 Länk dini Schritt zu de ewige Ruine.

Am heilige Ort het de Feind alles verwüschtet.

 4 Mitte i dinere Versammligsstätte hend dini Feind brollt.

Det hends ihre eigete Banner als Zeiche ufgstellt.

 5 Sie händ sich uf gführt wie Männer, wo im dichte Wald ihre Äxte schwinged.

 6 Alli Schnitzereien händs mit Äxte und Iisestange zerschlage.

 7 Dis Heiligtum händs in Brand gsteckt.

Die Stiftshütte, wo din Name treit, rissed sie nieder und entweihed sie dadurch.

 8 Sie und iri Nachkomme händ sich gseit:

"Alle Versammlungsstätten Gottes im Land sollen verbrennt werden."

 9 Es git für eus kei Zeiche zgseh.

Kei Prophet isch meh da,

und keine vo eus weiss wie lang das no so wiiter gaht.

10 Wie lang, o Gott, wird de Gegner spotte?

Wird de Feind din Name für immer respektlos behandle?

11 Werum hebsch dini Hand, dini rechti Hand zrugg?

Zieh sie us de Falte vo dim Gwand und mach ene es End.

12 Doch Gott isch sit eh und je mi König,

er, wo uf de Erde Rettigstate vollbringt.

13 Mit dinere Kraft hesch s Meer ufgwühlt.

Du hesch d Chöpf vo de Seeungehüür im Wasser zerschmetteret.

14 Die Chöpf vom Leviạthans hesch vertrümmeret.

Du hesch en em Volk zum Ässe gäh, de Bewohner vo de Wüeschte.

15 Für Quelle und Bäch häsch Öffnige uufbroche.

Nie versiegendi Flüss hesch uströchnet.

16 Dir ghört de Tag wie au d Nacht.

Du hesch s Liecht und d Sunne gmacht.

17 Alli Grenze vo de Erde häsch abgsteckt.

Summer und Winter hesch gmacht.

18 Jehova, vergiss nöd s Gspött vom Find,

wie es vernunftloses Volk din Name respektlos behandlet.

19 Überlah s Läbe vo dinere Turteltuube nöd de wilde Tier überlah.

Vergiss s Läbe vo dim hilflose Volk nöd für immer.

20 Phalt de Bund in Erinnerig,

denn a de dunkle Ort vo de Erde isch überall Gwalt dihei.

21 De Unterdrückti söll nöd enttüscht weggah.

Die Hilflose und die Arme sölled din Name preise.

22 Stah uf, o Gott, und füehr di Rächtsfall.

Denk dra, wie die Unvernünftige dich de ganz Tag verspötet.

23 Vergiss nöd, was dini Findä säged.

De Lärm vo dene wo sich wiedersetzed ständig uf.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Die Psalme 73 bis 150

 

D Psalme 73 bis 150

DRITTS BUECH

(Psalm 73-89)

En Musigstück vo Ạsaaph.

73:1 Gott isch würkli guet zu Israel zu dene wo es reins Herz hend.

 2 Was mich betrifft, mini Füess wäred fast vom Wäg abcho.

Mini Schritt wäred fasch abglitte.

 3 Denn ich bi niidisch uf d Arrogante worde,

woni gseh ha wie friedlich die Böse läbe.

 4 Denn sie sterbed nöd under Schmerze.

Ihre Körper strotzt vor Gsundheit.

 5 Sie hends nöd so schwer wie anderi

na liidet sie wie alli Übrige.

 6 Darum isch Überheblichkeit ihr Halsschmuck

und Gwalt ihr Gwand.

 7 Ihr Wohlstand quilled ihne us de Auge.

Er übertrifft d'Erwartige vo ihrem Herz.

 8 Sie spoten und geben Gemeinheite von sich.

Arrogant droheds mit Unterdrückig.

 9 Mit ihrne Rede hebeds sich in Himmel

und iri Zunge stolziert über d'Ärde.

10 Drum wändet sich Gottes Volk ihne zue

und trinkt vo ihrem überfluss a Wasser.

11 "Weiss Gott davon?", saage sie.

"Weiss der Höchst überhaupt Bscheid?"

12 Ja, das sind die Böse - sie händs immer liecht.

Ständig vermehred sie ire Richtum.

13 Sicher hani mis Herz umsuscht ine becho

und mini Händ in Unschuld gwäsche.

14 De ganz Tag bini beunruhigt gsi,

Morn für Morge bini zrächtgwise worde.

15 Doch hätti all das gseit,

es wär Verrat a dim Volk gsi.

16 Woni versuecht han, es zverstah,

hans mich ufgwählt,

17 bis ich das grossartige Heiligtum Gottes betratet

und het erkennt, wie ihri Zuekunft usgseht.

18 Ganz sicher stellsch sie uf rutschige Bode.

Du stürsch sie is Verderbe.

19 Wie plötzlich isch es doch verbi mit ihne!

Wie schnell chömed ihr Endi – es schrecklichs End!

20 Wie en Traum nachem Ufewache au Jehova,

verschüchsch ihres Bild, sobald ufstahsch.

21 Doch mis Herz isch bitter gsi

und tüüf im Innere hani stächende Schmerz empfunde.

22 Ich bi ohni Vernunft und Verstand gsi.

Wie es vernunftloses Tier hani mi vor dir benah.

23 Doch jetzt bini immerzu bi dir.

Mini rächte Hand hebsch fescht.

24 Du leitsch mich mit dim Rat

und bringsch mich nachher zu Ehre.

25 Wen suscht hani im Himmel?

Und ussert dir wünsch ich mir nüt uf de Erde.

26 Wänn au min Körper und mis Herz versäge,

so isch Gott doch de Felse vo mim Härz und min Aateil für immer.

27 Eis staht fest: Die sich vo dir fernhaltet, werded umcho.

Du wirsch jedem es End mache wo dich us Untreue verlaht.

28 Für mich aber isch es guet Gottes Nöchi sueche.

Ich han de Souverän Herr Jehova zu minere Zueflucht gmacht,

zum all dini Tate bekannt mache.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Die Psalme 72 bis 150

 

D Psalme 72 bis 150

Über Sạlomo.

72:1 O Gott, lehr de König dini Rechtsentscheidige,

em Sohn vom König vermittle dini Grechtigkeit.

 2 Er söll de Rechtsfall vo dim Volk grächt füehre

und die benachteiligte im Sinn vom Recht verträtte.

 3 Möge die Berge am Volk Friede bringe

und d Hügel Gerechtigkeit.

 4 Die Benochteiligte vom Volk söll er verteidige,

d Söhn vom Arme rette,

de Betrüger verträtte.

 5 Mer wird Ehrfurcht vor dir ha solangs e Sunne git

und solang de Mond bestoht bliibt,

für Generation um Generation.

 6 Er wird sii wie Rege wo uf das gmäht Gras fallt,

wie Schauer, wo d Erde bewässered.

 7 In sine Täg wird de Gerecht ufblüeh,

und de friede wird überströme bis de mond nüm da isch.

 8 Vo Meer zum Meer wird er Untertane ha,

vom Euphrat bis zu de Endi vo de Erde.

 9 Die Wüeschtebewohner werden sich vor ihm verneigen

und sini Feind werded Staub schläcke.

10 Die König vo Tạrschisch und vo de Insle werded Tribut zahle.

Die Könige vo Schẹba und Sẹba werded Gschänkli überreiche.

11 Alli Könige werded sich vor ihm verbüüge

und alli Völker werded ihm diene.

12 Denn er wird die Arme wo um Hilf rüefe, befreie,

au de benochteiligte und jede wo kei helfer het.

13 Er wird Mitleid ha mit de Benachteiligte und de Arme

und s Lebe vo de Arme wird er rette.

14 Vo Unterdrückig und Gwalt wird er sie befreie

und ihres Bluet wird i sine Auge choschtbar sii.

15 Er söll läbe und mer gib ihm s Gold vo Schẹba.

Für ihn söll mer ständig Gebete rede.

De ganz Tag wird er gsägnet.

16 Uf de Erde wirds Getreide in Hülle und Fülle geh,

uf em Gipfel vo de Berge wirds im Überfluss vorhande sii.

Wie am Lịbanon sölled d Frücht vom Chönig gdeihe,

und i de Städt werded d Mensche blüehe wie d Pflanzewelt vo de Erde.

17 Si Name söll für immer bestah

und so lang bliibed wie d Sunne.

Dur ihn sölled d Mensche gsägnet werde.

Alli Völker sölled en glücklich nänne.

18 Gepriese isch Jehova Gott, de Gott Israels,

nur er allei tuet Wunderbares.

19 Sin herrliche Name seg für immer prise

und sini Herrlichkeit erfüllt die ganz Erde.

Amen und Amen.

20 Hie endet die Gebete vo David, em Sohn Ịsaïs.