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Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Timotheus 5 vo 6

 

1.Timotheus 5 vo 6

5:1 Übe nöd strengi Kritik amene ältere Maa. Appelliered vielmeh a ihn wie an en Vater, a jüngere Männer wie an Brüeder,

2 a älteri Fraue wie a Müettere, a jüngeri Fraue wie a Schwöschtere, mit grösste moralischer Reinheit.

3 Kümmere dich um Witwen wo würkli Witwen sind.

4 Wenn ä Witwe aber Chind oder Enkel het, solle sie zerscht lerne, in ihrem eigene Huus Gottergäbäheit z zeige und ihrne Eltere und Grosseltere des zruckzgäh, was ne zueschtoht, denn des gfallt Gott.

5 D Frau jetzt, wo würkli Witwe isch und mittellos dastaht, hät ihri Hoffnig uf Gott gsetzt und fleht und bätet unufhörlich Tag und Nacht.

6 Die aber wo sich sinnlicher Befriedigung ane git isch tot, obwohl sie lebt.

7 Gib wiiterhin die Aawisige damit ihne nüt vorwerfe isch.

8 Wänn öpper für sini Aaghörige und bsunders für d'Mitglider vo sinere Husgmeinschaft nöd sorgt, hät er de Glaube verlügnet und isch schlimmer als en Ungläubige.

9 E Witwe söll id Liste iträge werde wenn si mindestens 60 Jahr alt isch und en einzige Maa gha het,

10 wänn si für gueti Tate bekannt isch, chind grosszogä hät, gastfründlich gsi, Heiligä d'Füess gwäsche hät, Leidenä ghulfe hät und sich i jedere Hinsicht bemüht hät, guets z'tue.

11 Jüngeri Witwen degege setzed nöd uf d Liste, denn wenn sich ihres sexuelle Verlange zwüsched sie und de Christus dränged, wännds hürate.

12 Und sie stönd verurteilt da, will sie sich nöd a ihri ursprüngliche Üsserig vom Glaube ghalte hend.

13 Glichzitig gwöhned sie sich a, unbeschäftigt z sii und vomene Huus zum andere laufe. Aber nöd nur das, sie verbreitet au Gschwätz, mische sich i d Aglägeheite vo anderne Lüüt ii und rede über Sache wo sie nöd rede söttet.

14 Deshalb möchti das die jüngere Witwen hürate, Chind bechömed, en Huushalt füehre und em Gägner kein Aalass zu de Kritik gebed.

15 Tatsächlich händ sich einigi scho abgwendet, zum de Satan folge.

16 Wen e gläubigi Frau Verwandti het, d Witwe sind, söll sie ihne helfe, damit d Versammlig nöd belastet wird. Dänn chan d Versammlig die unterstütze, wo würkli Witwen sind.

17 Die Ältiste wo ihrere Führigsufgab guet nachchömed hend doppelti Ehr verdient, vorallem die, wo sich im Rede und Lehre voll isetzed.

18 Schtoot doch in Schrifte: "Du darfsch amen Stoir s Muul nöd z'binde, wän er s'Getreide drischtet, und: "Dä Büezer hät sin Lohn verdient.

19 Nimm kei Azeig gege en ältere Maa ah, ussert sie stützt sich uf d Ussag vo zwei oder drü Züg.

20 Wiis die wo Sünd triibed vor aller Auge zrächt, damit d Übrige gwarnt sind.

21 Ich wis dich vor Gott und de Christus Jesus und de userwählte Engel feierlich a, das alles völlig vorurteillos und unvoreigno z'befolge.

22 Leg nie öpperem d Händ vorteilig uf. Han au nöd a de Sünd vo anderne teil. Blib stets moralisch dri.

23 Trink ned länger Wasser sondern nimm chli Wii weg dim Mage und dinere hüfige Erchrankige.

24 Die Sünde vo einige Mänsche sind öffentlich bekannt und füehred direkt zur Verurteilig, bi andere werded sie spöter offebar.

25 Ebenso sind au die guete Werk öffentlich bekannt, und die wos nöd sind, chönd nöd verborge ghalte werde.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Timotheus 4 vo 6

 

1.Timotheus 4 vo 6

4:1 Die inspirierte Wort aber säged usdrücklich, dass i spätere Ziit einigi vom Glaube abfalle werded, will sie uf irrefüerendi inspirierti Ussage und Lehre vo Dämọne achted.

2 Si werded uf d Hüüchelei vo Mensche ghöret wo lüged und dere ihrne Gwüsse wie miteme Brandeise versängt isch.

3 Sie verbiete z hürate und verlange, dass mer bestimmti Speise nöd isst, wo Gott gschaffe het, damit sie vu Mensche wo Glaube hend und d Wohrheit genau erkennet, mit Danksagig gesse werdet.

4 Debii isch jede Schöpfig Gottes guet, und nüt isch abzlehne wenn mers mit Danksag zu sich nimmt,

5 Denn s wird durch Gottes Wort und durch Gebet gheiligt.

6 Wennd de Brüedere das rätschisch, bisch en guete Diener vo Christus Jesus, ernähhrt mit de Wort vom Glaube und de guete Lehr wo du genau gfolgt bisch.

7 Lehn jedoch respektloses, unwahres Altweibergschwätz ab. Übe dich stattdesse in Gotttergäbäheit. Sie söll dis Ziel sii.

8 Denn körperlichs Training nützt nur wenig, Gottergebenheit aber isch i jedere Hinsicht nützlich, will demit es Verspreche uf gegewärtigs und künftigs Lebe verbunde isch.

9 Die Ussag isch vertrauenswürdig und verdient, voll und ganz agnoh werde.

10 Drum schaffedmer hert und strenged eus ah. Mir händ nämlich eusi Hoffnig uf en läbige Gott gsetzt, wo en Rätter vo Mensche aller Art isch, bsunders vo treue.

11 Das söllsch immer wieder aordne und lehre.

12 Niemert söll wäg dinere Jugend jemals uf dich abe gseh. Wird stattdesse es Vorbild für d Treue im Rede, im Verhalte, i de Liebi, im Glaube, in moralischer Reinheit.

13 Bis ich chume konzentrier dich wiiter ufs Vorläse, s Ermahne und s Lehre.

14 Vernachlässigi die Gabe i dir nöd, wo dir dur e Prophezeiig verlieh worde isch, wo dir d Ältestschaft d Händ ufleit het.

15 Denk über all das nach, gang drin uf, demit alli dini Fortschritt dütlich chönd gseh.

16 Achti immer uf dich selber und uf dinere Lehr. Heb a allem fescht, denn wenn du das tuesch wirsch sowohl dich rette als au die wo uf dich losed.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Timotheus 3 vo 6

 

1.Timotheus 3 vo 6

3:1 Die Ussag isch vertrauenswürdig: Wenn sich en Maa drum bemüht, Ufseher z werde strebt er nach gueter Arbeit.

2 De Ufseher muen drum en Maa si wo nüt vorzwerfe isch wo nur e Frau het und i sine Gwohnheite massvoll isch. Er mues guets Urteilsvermöge ha, ordentlich, gastfründlich und lehrfähig si.

3 Er darf kein Trinker und nicht gewalttätig sein, sondern soll vernünftig, nicht streitsüchtig und nicht geldiebend sein,

4 en maa wo sim eigene Huushalt guet vorstaht und de Chind het wo ghorsam sind und sich guet benähmed.

5 (Denn wenn öpper sim eigene Huushalt nöd chan vorstah, wie söll er dänn für d'Versammlig Gottes sorge?)

6 Er darf kein Neubekehrte sii, damit er nöd vor Stolz ufblase wird und s Urteil erhaltet wo über de Tüüfel gfallt worde isch.

7 Usserdem mues er bi Ussestehende en guete Ruef ha, damit ihm nüt vorwerfe isch und er nöd in e Schlinge vom Tüüfel grätet.

8 Au Dienstamtghilfe müend ernsthaft si. Si dörfed nöd doppelzüngig sii, nöd übermässig vill Wii trinke und nöd uf unehrliche Gwünn uus sii.

9 Sie sölled s heilige Gheimnis vom Glaube mit reinem Gwüsse bewahre.

10 Sie müend au ersch uf ihri Eignig prüeft werde. Denn chönds wenns frei vo Aklage sind, als Diener tätig sii.

11 Fraue müend ebefalls ernsthaft sii. Sie dörfed nöd verleumderisch sii und müend i ihrne Gwohnheite massvoll und in allem treu sii.

12 Es Dienstamtghilfe söll de Maa vo nur einere Frau sii und muess sin Chind und sim eigene Huushalt guet vorstah.

13 Denn die Männer, wo uf gueti Wiis diened, erwerbed sich en guete Ruef und chönd im Glaube a Christus Jesus frei und offe redä.

14 Ich schrib der das, obwohl ich hoffe bald zu dir zcho.

15 Doch falls ich ufghalte wird, söllsch du wüsse wie du dich im Huus Gottes z benäh hesch ide Versammlig vom läbige Gott, wo e Süüle und Stütz vo de Wahrheit isch.

16 Ja, s heilige Gheimnis vo däre Gottergäbäheit isch unbestritbar gross: "Er wurde als Mensch offenbart und als Geist für grecht erklärt. Er erschient Engel und isch under de Völker predigt worde. Ma glaubt an ihn i de Welt und er isch in Herrlichkeit ufgnoh worde."