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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Offebarig 18 vo 22

 

Offebarig 18 vo 22

18:1 Nochher hani en andere Engel usem Himmel herabcho wo grossi Macht gha het, und d Erde isch vo sinere Herrlichkeit erlüchtet worde.

2 Er rüeft mit gwaltiger Stimm: "Sie isch gfalle! Babylon die grossi isch gfalle, und sie isch en Wohnort vo Dämọnen und en Versteck für jede unreine Geist und jede unreine und ghasste Vogel worde!

3 Denn wegem Wii vo ihrere liideschaftliche sexuelle Unmoral sind ihr alli Völker zum Opfer gfalle, d Könige vo de Erde hend sexuelli Unmoral mit ihre begange und d Händler vo de Erde sind dur d Macht vo ihrem schamlose Luxus riich worde.“

4 Und ich han e anderi Stimm usem Himmel ghört sege: "Göhnd us ihr use, mis Volk, wenn ihr nöd mit ihre teilha wend a ihrne Sinde und wenn ihr nöd vomene Teil vo ihrne Plage troffe werde wend.

5 Denn ihri Sinde hend sich ufghäuft bis zum Himmel und Gott het sich ihri Verbreche in Erinnerig grüeft.

6 Zahlt ihre Heim was sie andere ahta het, ja, zahlet ihr das wo sie gmacht het, dopplet zrugg. Mischt in Bächer wo sie gmischt het, e doppleti Portion für sie.

7 I dem Mass wie sie sich grüehlt und i schamlosem Luxus gläbt het, i dem Mass lönd ihr Qual und Truur zuecho. Denn sie seit sich immer wieder: 'Ich trone als Königin und bin kei Witwe und ich wird niemals Truurig gseh.

8 Drum werded amene einzige Tag ihri Plage cho, Tod, Trauer und Hungersnot, und sie wird völlig verbrennt werde, denn Jehova Gott, wo s Urteil über sie gredet het, isch starch.

9 Und die Könige vo de Ärde, wo mit ihrere sexuelle Unmoral* agfange händ und mit ihre i schamlosem Luxus gläbt händ, werded gränne und sich iretwäge truurig ad Bruscht schlönd, wänns de Rauch vom Brand gsehnd.

10 Us Angst vor irer Qual werdeds i de Ferni stoh und sege: 'Wie Schad wie schad du grossi Stadt Babylon du starchi Stadt denn inere einzige Stund isch s Urteil a dir vollstreckt worde!‘

11 Au d Händler vo de Erde gränne und truure um si, will niemert me do isch wo ihne all ihri Ware abchauft.

12 ihri volle Ladige a Gold, Silber, kostbare Stei, Perle, fiinem Line, Purpur, Seide, scharlachrotem Stoff, alles mögliche us duftendem Holz, die verschiedenschte Gegeständ us Elfebein, wertvollem Holz, Kupfer, Iise und Marmor,

13 des Wiiteren Zimt, indisches Gewürz, Räucherwerk, duftendes Öl, Wihrauch, Wein, Oliveöl, Feinmehl, Weize, Rinder, Schoof, Ross, Wage, Sklave, ja Menscheläbe.

14 Ja die guete Frücht nach dene du Verlange gha hesch sind dir weggno worde und all die Delikatesse und die prächtige Sache sind dir verlore gange zum nie wieder gfunde werde.

15 D Händler wo das alles verchauft händ und wo dur si riich worde sind, werdet us Angst vor ihrere Qual i de Ferni stönd, brüele und truure

16 und säge: 'Wie schad, wie schad um die grossi Stadt, ghüllt in feins Liene, in Purpur- und Scharlachrot und rich gschmückt mit Gold, kostbare Stei und Perle,

17 dänn inere einzige Stund isch so grosser Riichtum verwüschtet worde!" Und jede Kapitän und jede Schiffsreisendi und d Seelüt und alli wo ihre Unterhalt durs Meer verdienet sind i de Ferni gstande

18 und schriibe, wo sie de Rauch vom Brand beobachtet händ. Si händ gsäit: 'Welchi Stadt liicht der grossen Stadt?'

19 Sie händ sich Staub uf de Chopf gworfe und brüelend und truurig gschroue. Si händ gseid: 'Wie schad, wie schad um die grossi Stadt, wo alli, die Schiff uf em Meer gha händ, dur ihre Wohlstand rich worde sind, denn inere einzige Stund isch si verwüschtet worde!‘

20 Freu di iba ihre Undergang, odr Himmel, un au ihr Heilige, ihr Aposchtel un ihr Prophete, wel Gott fir äich des Urteil iba sie gredt het!"

21 Und en starche Engel hebt en Stei ue, won emene grosse Mühlstei gliich, und hät en is Meer gschluderet. Er het gseit: "So wird Babylon, die grossi Stadt, mit voller Wucht durab gschluderet werded, und mer wird sie nie wieder finde.

22 Und d Kläng vo Sänger, wo sich uf de Harfe begleitet, vo Musiker, vo Flötespieler und vo Trumpeteblöser werded nie wieder i dir z ghöre sii. Und käi Handwerker, wo irgenden Bruef uusübt, wird jemals wieder in Dir z'finde, und keis Grüüsch vomene Mühlstei wird jemals wieder in dir z'ghöre sii.

23 Kei Liecht vonere Lampe wird jemals wieder in dir lüchte, und kei Stimm vomene Bräutigam und ere Bruut wird jemals wieder in dir z'ghöre sii. Dini Händler sind nämlich d Elite vo de Erde gsi und dur dini spiritistische Brüüch sind alli Völker i d Irre gfüehrt worde.

24 Ja, i ihr händ sich s Bluet vo Prophete und vo Heilige gfunde und vo allne wo uf de Erde grausam umbrocht worde sind."

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Offebarig 17 vo 22

 

Offebarig 17 vo 22

17:1 Eine vo de siebä Engel mit de siebä Schale isch cho und hät zu mir gseit: "Chum, ich zeig dir d Urteilsvollstreckig a de grosse Huere wo uf vielne Gwässer hockt,

2 mit de Könige vo de Erde sexuelle Unmoral begange. D Bewohner vo de Erde sind mit em Wii vo ihrere sexuelle Unmoral betrunke gmacht worde."

3 Dur d'Kraft vom Geischt het er mich ines Wildnis treit. Ich han e Frau uf eme scharlachrote wilde Tier gse hocke, wo voll gottes¬lästerlicher Name isch gsi und siebe Chöpf und zäh Hörner gha het.

4 D Frau isch in Purpur- und Scharlachrot ghüllt gsi und mit Gold und kostbare Stei und Perle gschmückt und het en goldige Bächer i de Hand gha wo voll vo widerliche Dinge und de Unreinheite vo ihrere sexuelle Unmoral gsi isch.

5 Uf irer Stirn isch en Name gstande, es Gheimnis: "Babylon die Grosse, die Mutter der Huere und der widerliche Dinge der Erde."

6 Und ich han gseh, dass d Frau vom Bluet vo de Heilige und vom Bluet vo de Züge Jesus betrunke gsi isch. Woni si gseh han hani mi sehr gwunderet.

7 Da het de Engel zu mir gseit: "Warum wundersch dich? Ich verrat dir jetzt s Gheimnis vo de Frau und vom wilde Tier, wo sie hockt und das die siebe Chöpf und die zäh Hörner het:

8 S wilde Tier wo du gseh hesch isch schomal da gsi, isch jetzt aber nüm da, doch es isch debi, usem Abgrund z stiige, und es wird id Vernichtig gah. Und d Bewohner vo de Erde – die, wo ihre Name sit de Grundlegig vo de Wält nöd id Buechrolle vom Läbe gschribe worde sind – werded drüber stune, dass das wilde Tier scho emal da gsi isch, jetzt aber nüme da isch und doch da sii wird.

9 Hie chunts uf Verstand und Wisheit aa: Die siebe Chöpf stönd für siebä Bärge wo d Frau sitzt.

10 Und da sind siebe Könige: Fünf sind gfalle, eine isch jetzt da, und de ander isch nanig cho, aber wenn er denn chunnt, mues er für churzi Ziit bliibe.

11 Und das wilde Tier wo schomal da gsi isch, jetzt aber nüme da isch: Es isch zugliich en achte König, aber es stammt vo de sibe und gaht id vernichtig.

12 Die zehn Hörner wod gseh hesch stönd für zäh Könige wo na keis Königtum erhalte hend, aber sie bechömed zäme mit em wilde Tier für e Stund Königsmacht.

13 Sie hend ein und den gliche Gedanke und so gäbeds ihri Macht und Autorität em wilde Tier.

14 Si werded mit em Lamm kämpfe, aber s Lamm wird si besiege, wil s Herr und König vo de Könige isch. Au die bi ihm sind, d Bruefene und Userwählte und Treue, werded sege."

15 Er het zu mir gseit: "Die Gwässer, wo du gseh hesch, wo die Huere hockt, stönd für Völker, Menschemenge, Natione und Sprache.

16 Und die zäh Hörner wod gseh hesch, und das wilde Tier, sie werded d Huere hassed, verwüeschted und nackt mache. Sie werded ires Fleisch uffrässe und sie völlig verbränne.

17 Denn Gott het s ihne is Herz gäh, sin Gedanke uszfüehre, ja ihre en Gedanke uszfüehre, indem sie ihri Königsmacht em wilde Tier gebed, bis de Wort Gottes erfüllt sind.

18 Und d Frau wo du gseh hesch staht für die grossi Stadt, wo über die Könige vo de Erde herrscht."

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Offebarig 16 vo 22

 

Offebarig 16 vo 22

16:1 Und ich ha en luuti Stimm us em Heiligtum zu de siebä Engel ghört sägä: "Goht und giesst die siebä Schale vom Zorn Gottes über d Erde us."

2 De ersti isch weg gange und het sini Schale über d Erde gossä Und es schmerzhafts, bösartigs Gschwür befiel d'Mensche, wo s'Kennzeiche vom wilde Tier träge händ und die sis Abbildet händ.

3 De zweiti isch sini Schale is Meer gosse. Und es isch zu Bluet worde wie vo eim Tote, und jedes Läbewäse gstorbe isch, ja alles wo im Meer gsi isch.

4 De dritt isch sini Schale i d' Flüss und d'Wasserquelle gsässe. Und sie sind zu Bluet worde.

5 Ich han de Engel ghört wo für d Wassermasse zueständig gsi isch, säge: "Du wo du bisch und de du gsi bisch, du Loyaler bisch grächt will du die Urteil gredt hesch,

6 denn du hesch dene wo s Bluet vo Heilige und vo Prophete vergässe hend Bluet z trinke geh. Sie verdienets."

7 Und ich han de Altar ghört säge: "Ja, Jehova Gott, du Allmächtige, wohr und grächt sind dini Urteilssprüch."

8 De vierte isch sini Schale über d Sunne gosse und de Sunne isch gstattet worde, d Mensche mit Füür z versenge.

9 Un d Mensche sin vu d grosse Hitz vusängt worde, aba sie läschtere iba de Name vum Gottes, der de Macht iba de Plage het, un sie berihre nit un gän nem nit d Ehri ge, de nem zueschtoht.

10 De fünfti het sini Schale über de Thron vom wilde Tier gosse. Und sis Königrich het sich verfinschteret, und d Mensche hend agfange, sich vor Schmerz uf d Zunge z'bisse,

 11 aba sie hän iba de Gott vum Himmel gläschtert wäg ihrene Schmerze und ihrne Gschwurbel, un sie hän ihri Tate nit bereut.

12 De sechst het sini Schale über de grossi Fluss Euphrat gossä, und er het uströchnet. So isch für d Könige usem Oschte vo de Wäg bannt worde.

13 Und ich han drei unreine inspirierti Üsserige gseh, wo usgseh wie Frösch. Sie sind us em Mul vum Drache un vum wilde Tier un vum falsche Prophete.

14 Es sind tatsächlich vo Dämọnen inspirierti Üsserige und sie vollbringe Zeiche. Sie zehn üs zue d Kenig vu d ganze bewohnte Erde, um sie zum Kriiz vum grosse Dag Gottes, vum Allmächtige z vusammle.

15 "Ich chume wie en Dieb. Glücklich isch, wer wach bliibt und sini Obergewänder bhaltet, damit er nöd nackt umelauft und mer sini Blösse gseht."

16 Und sie hends a dem Ort versammlet wo uf Hebräisch Armagẹdon gnennt wird.

17 De siebti isch sini Schale id Luft gosse. Do isch e luuti Stimm usem Heiligtum vom Thron her cho. Sie hät gseit: "Es isch usgführt!"

18 Un do ware Blitze, Schtimme, Donner un ä grosses Erdbebe, we sich noh nie eins gregt het, sit`s Mensche uf d Erde git, so witrichend un gross war des Erdbebe.

19 Die grossi Stadt het sich i drei Deil gspaltet und d'Städt vo de Völker gfalle. Un Gott erinneret sich a Babylon de grossi, um ihr d Bächer mit em Wi vu sinem rasende Zorn z ge.

20 Usserdem floh jedi Insle und es sind kei Berge meh gsi.

21 Dänn sind grossi Hagelstei vom Himmel uf d'Mänsche gfalle – jede wog ungefähr es Talänt. Un d Mensche hän iba Gott gläschtert wägä dr Haagelplag, denn sie war ussergwöhnlich gross.

 

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Offebarig 15 vo 22

 

Offebarig 15 vo 22

15:1 Und ich ha es anders Zeiche gseh im Himmel, gross und wunderbar: siebe Engel mit siebä Plage. S sin die letschte, denn durch sie erreicht de Zorn Gottes si End.

2 Und ich han so öbbis wie es gläserigs Meer gseh, mit Füür vermischt, und die wo de Sieg über s wild Tier und sis Abbild und d Zahl vo sim Name devoo träge, sind am gläsere Meer gstande und hänn Harfe Gottes in de Händ ghalte.

3 Sie singe des Lied vu Moses, däm Sklaven Gottes, un des Lied vum Lamm. S lutet: "Gross und wunderbar sind dini Werke, Jehova Gott, du Allmächtige. Gerecht und wahrhaftig sind dini Wäg, König vo de Ewigkeit.

4 Wer wird kei Ehrfurcht vor dir ha, Jehova, und din Name nöd verherrliche, denn du allei bisch loyal? Ja, alli Völker werded cho und dich abette will dini grächte Verordnige offebar worde sind."

5 Danach hani gseh, wie s Heiligtum vom Zelt vom Zügniss im Himmel göffnet worde isch,

6 und die siebä Engel mit de siebä Plagä sind usem Heiligtum cho, bekleidet mit reinem, hell glänzendä Linä und goldigä Schärpä um d Bruscht.

7 Eis vo de vier läbende Gschöpf het de siebä Engel siebä goldigi Schale gäh, gfüllt mit em Zorn vom Gott, wo für immer und ewig läbt.

8 Und wäg de Herrlichkeit Gottes und sinere Macht hät sich s Heiligtum mit Rauch gfüllt, und niemert hät s Heiligtum chönne beträte, bis die siebä Plage vo de siebä Engel ufghört händ.