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Offebarig 17 vo 22

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Offebarig 17 vo 22

17:1 Eine vo de siebä Engel mit de siebä Schale isch cho und hät zu mir gseit: "Chum, ich zeig dir d Urteilsvollstreckig a de grosse Huere wo uf vielne Gwässer hockt,

2 mit de Könige vo de Erde sexuelle Unmoral begange. D Bewohner vo de Erde sind mit em Wii vo ihrere sexuelle Unmoral betrunke gmacht worde."

3 Dur d'Kraft vom Geischt het er mich ines Wildnis treit. Ich han e Frau uf eme scharlachrote wilde Tier gse hocke, wo voll gottes¬lästerlicher Name isch gsi und siebe Chöpf und zäh Hörner gha het.

4 D Frau isch in Purpur- und Scharlachrot ghüllt gsi und mit Gold und kostbare Stei und Perle gschmückt und het en goldige Bächer i de Hand gha wo voll vo widerliche Dinge und de Unreinheite vo ihrere sexuelle Unmoral gsi isch.

5 Uf irer Stirn isch en Name gstande, es Gheimnis: "Babylon die Grosse, die Mutter der Huere und der widerliche Dinge der Erde."

6 Und ich han gseh, dass d Frau vom Bluet vo de Heilige und vom Bluet vo de Züge Jesus betrunke gsi isch. Woni si gseh han hani mi sehr gwunderet.

7 Da het de Engel zu mir gseit: "Warum wundersch dich? Ich verrat dir jetzt s Gheimnis vo de Frau und vom wilde Tier, wo sie hockt und das die siebe Chöpf und die zäh Hörner het:

8 S wilde Tier wo du gseh hesch isch schomal da gsi, isch jetzt aber nüm da, doch es isch debi, usem Abgrund z stiige, und es wird id Vernichtig gah. Und d Bewohner vo de Erde – die, wo ihre Name sit de Grundlegig vo de Wält nöd id Buechrolle vom Läbe gschribe worde sind – werded drüber stune, dass das wilde Tier scho emal da gsi isch, jetzt aber nüme da isch und doch da sii wird.

9 Hie chunts uf Verstand und Wisheit aa: Die siebe Chöpf stönd für siebä Bärge wo d Frau sitzt.

10 Und da sind siebe Könige: Fünf sind gfalle, eine isch jetzt da, und de ander isch nanig cho, aber wenn er denn chunnt, mues er für churzi Ziit bliibe.

11 Und das wilde Tier wo schomal da gsi isch, jetzt aber nüme da isch: Es isch zugliich en achte König, aber es stammt vo de sibe und gaht id vernichtig.

12 Die zehn Hörner wod gseh hesch stönd für zäh Könige wo na keis Königtum erhalte hend, aber sie bechömed zäme mit em wilde Tier für e Stund Königsmacht.

13 Sie hend ein und den gliche Gedanke und so gäbeds ihri Macht und Autorität em wilde Tier.

14 Si werded mit em Lamm kämpfe, aber s Lamm wird si besiege, wil s Herr und König vo de Könige isch. Au die bi ihm sind, d Bruefene und Userwählte und Treue, werded sege."

15 Er het zu mir gseit: "Die Gwässer, wo du gseh hesch, wo die Huere hockt, stönd für Völker, Menschemenge, Natione und Sprache.

16 Und die zäh Hörner wod gseh hesch, und das wilde Tier, sie werded d Huere hassed, verwüeschted und nackt mache. Sie werded ires Fleisch uffrässe und sie völlig verbränne.

17 Denn Gott het s ihne is Herz gäh, sin Gedanke uszfüehre, ja ihre en Gedanke uszfüehre, indem sie ihri Königsmacht em wilde Tier gebed, bis de Wort Gottes erfüllt sind.

18 Und d Frau wo du gseh hesch staht für die grossi Stadt, wo über die Könige vo de Erde herrscht."