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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Die Psalme 110 bis 150

 

D Psalme 110 bis 150

Vo David. En Musigstück.

110:1 Jehova hät zu mim Herrn gseit:

"Setz dich a mini rächte Siite,

bis ich dini Feinde als Schemel für dini Füess hange."

 2 Jehova wird s'Zepter vo dinere Macht vo Zion her usstrecke und säge:

"Zieh mitten unter deine Feinde und unterwirf sie."

 3 Dis Volk wird sich bereitwillig zur Verfüegig stelle am Tag vo dim Feldzug.

In prachtvoller Heiligkeit, us de Morgenröte kommend,

zeigt sich dini jungi Mannschaft so wie Tautropfe.

 4 Jehova het gschwore und er wird sini Meinig nöd ändere:

"Du bisch Priester uf ewig,

nach de Art Melchisedeks!"

 5 Jehova wird a dinere rächte Siite sii.

Am Tag sim Zorn wird er Könige zerschmettere.

 6 Er wird s Urteil a de Völker vollstrecke.

Mit Leiche wird er s Land übersäie.

De Führer vomene riese Land wird er zerschmettere.

 7 Us em Bach am Wäg wird er trinke.

Drum wird er sin Chopf hoch erhebe.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Die Psalme 109 bis 150

 

D Psalme 109 bis 150

Für de musikalisch Leiter. Vo David. En Musigstück.

109:1 Mein Gott du woni priise schweige ned länger.

 2 Denn die Böse und d Betrüger öffne s'Muul und rede gäg mi.

Mit verlogener Zunge redets über mich.

 3 Sie umringed mich und schleudered mir hasserfüllti Wort entgege,

grundlos griifeds mi ah.

 4 Als Dank für mini Liebi leischted sie mir Widerstand,

doch ich hör nöd uf zbätte.

 5 Sie zahle mir Guets mit Bösem zrugg

und mini Liebi mit Hass.

 6 Gib emene schlächte Mensch Macht über min Feind.

Öpper wo ihm Widerstand leistet, söll rächts vo ihm stah.

 7 Wänn s Urteil gfallt wird, söll er schuldig gredet werde.

Selbst siis Gebätt wird als Sünde aagrechnet.

 8 Sini Täg sölled wenig sii.

Sis Ufsichtsamt übernimmt en andere.

 9 Sini Chind sölled vaterlos werde

und siini Frau en Witwe.

10 Als Bättler sölled sini Chind umenandzieh

und vo ihrne verfallene Hüser us nach öppis Ässbarem sueche.

11 Sin Gläubiger nimmt ihm alles weg wo er hät,

und Fremdi sölled sini Bsitztümer plündere.

12 Niemer söll ihm en Gfalle tue

oder mit sine vaterlose Chind Erbarme händ.

13 Sini Nochkommeschaft söll abgschnitte werde.

Innerhalb vonere Generation wird ihre Name usglöscht.

14 S Vergehe vo sine Vorfahre bhalt Jehova in Erinnerig

und d Sünd vo sinere Muetter söll nöd usglöscht werde.

15 Jehova bhaltet immer im Sinn was sie gmacht händ.

Und d Erinnerig a si lönd er vo de Erde verschwinde.

16 Denn dä Mänsch hät nöd dra denkt, guet zsii,

sondern het unufhörlich de Unterdrückte, de Arme und de mit brochenem Herz verfolgt

mit de Absicht z töte.

17 Er hets liebt, en Fluech uszspräche, und so isch er selber devo troffe worde.

Er hät nöd wele segnä, und so isch er au selber nöd gsägnet worde.

18 Flüch hend ihn wie es Gwand bedeckt.

Si sind wie Wasser i sis Inneres gosse worde,

wie Öl i sini Chnoche.

19 Sini Flüch sölled wie d Chleidig sii, wo er sich hüllt,

wie en Gürtel wo er ständig treit.

20 So rechnet Jehova mit dem ab wo mir Widerstand leistet,

und mit dene wo schlächt gäg mich redet.

21 Doch du, Jehova, Souveräner Herr,

handle für mich wäge dim Name.

Befreie mech well dini loyali Liebi guet esch.

22 Denn ich bi hilfs und armt

und mis Herz i mim Innere isch durbohrt worde.

23 Ich vergah wie en schwindende Schatte.

Mer hät mi abgschüttlet wie en Heuschrecke.

24 Mini Chnü werded schwach vom Faste.

Min Körper isch abgmaget und ich bi usglaugt.

25 Ich bin für sie zum Gspött worde.

Wänn sie mi gsehnd schüttleds de chopf.

26 Hilf mir, o Jehova, min Gott.

Rette mich dur dini loyali Liebi.

27 Sie sölled erkenne, dass es dur dini Hand gscheht,

dass du o Jehova, es getan hesch.

28 Lah sie nur flueche du aber zeige.

Wenn sie mich agriffe sölleds schlüsslich beschämt dastah,

doch din Diener freu sich.

29 Die mir Widerstand leistet, söllet sich in Demüetigung chleidä.

Ihri Schand söll sie umhüle wie es Gwand.

30 Mis Muul wird Jehova i de höchste Tön rüehme,

vor vielne Mänsche wird ich ihn priise.

31 Denn er wird a de rechte Siite vom Arme stoh,

um ihn vor dene z rette, wo ihn verurteile.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Die Psalme 108 bis 150

 

D Psalme 108 bis 150

Es Lied. Es Musigstück vom David.

108:1 Mis Herz isch fescht, o Gott.

Ich wird singe und musiziere mit mim ganze Ich.

 2 Wach doch uf, o Saiteninstrument, und au du, o Harfe.

Ich wirde d'Morgenrot wecke.

 3 Ich wird dich priise unter de Völker, o Jehova.

Under de Natione wird ich Lieder für dich singe.

 4 Denn gross isch dini loyale Liebi, so hoch wie dr Himmel,

und dini Treui, sie langet bis zu de Wulche.

 5 Seig über de Himmel use, o Gott.

Dini Herrlichkeit seg über de ganze Erde.

 6 Rette eus mit dinere rächte Hand und antworte mir,

demit die wo du liebsch befreit werdet.

 7 Gott het i sinere Heiligkeit gredt:

"Ich werd juble, ich werd Sịchem als Erbe usteile,

und s Tal vom Sụkoth wird ich usmesse.

 8 Gịlead ghört mer, ebeso Manạsse,

und Ẹphraim isch de Helma für min Chopf.

Juda isch min Befehlshaberstab.

 9 Mọab isch min Wöschbeck.

Uf Ẹdom wird ich mini Sandale werfe.

Über Philistạ̈a wird ich in Triumphgeschrei ausbrechen."

10 Wer wird mich zu de befestigte Stadt bringe?

Wer wird mich bis nach Ẹdom führe?

11 Bisch nöd du's o Gott, obwohl du eus verstosse hesch,

euse Gott wo nüm uszieht mit eusne Heer?

12 Hilf eus i eusere Not,

denn Rettig dur Mänsche isch nüt wert.

13 dur Gott werded mir Kraft gwünne

und er wird unseri Gegner verträtte.

 

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Die Psalme 107 bis 150

 

D Psalme 107 bis 150

FÜFTS BUECH

(Psalm 107-150)

107:1 Danket Jehova denn er isch guet,

sini loyali Liebi bliibt für immer.

 2 Das sölled die vo Jehova Zurückgforderte säge,

De er us de Hand vom Gegner zruggforderet het,

 3 woner zämmegbracht het us de Länder,

usem Oste und em Weste,

us em Norde und em Süde.

 4 Sie sind i de Wildniss umenand gwanderet, i de Wüeschti.

Si händ kein Wäg gfunde zunere Stadt, wo si händ chönne wohne.

 5 Sie sind hungrig und durschtig gsi.

Vor Erschöpfig brächeds fascht zäme.

 6 In ihrer Not schrieets ständig zu Jehova

und er befreit sie dänn us ihrere verzwiiflete Lag.

 7 Er het sie de richtig Wäg gah lah,

damit sie in e Stadt sind wo sie hend chönne wohne.

 8 Die Mänschen sollen Jehova danken für seine loyale Liebe

und für sis wunderbare Tue a de Mänschensöhn.

 9 Denn er het em Durschtige z trinke geh

und de Hungrige mit guetem gsättigt.

10 Einigi hend in tüüfster Finsternis gwohnt,

Gfangeni in Elend und Iise.

11 Denn sie händ sich geg d Wort Gottes ufglehnt gha.

Sie händ de Rat vom höchschte respektlos behandlet.

12 Deshalb het er sie Härte duremache loh und dämüetiget so ihres Herz.

Sie rüered is Stolper, und do isch niemert gsi, wo ihne ghulfe het.

13 In ihrer Not hends zu Jehova um Hilf gschafft.

Er het sie us ihrere verzwiiflete Lag grettet.

14 Us de tüüfschte Finsternis het er si use gholt

und het ihri Fessle gsprängt.

15 Die Mänschen selled Gott danke für sini loyali Liebi

und für sis wunderbare Tue a de Mänschensöhn.

16 Denn er het die chupferne Tüüre niedergrisse

und die eisere Riegel entzwyygbroche.

17 Sie sind unvernünftig gsi und hend leider müesse

wäg ihrne Überträtige und Vergehe.

18 Sie händ de Appetit uf jedi Nahrig verlore,

sind de Tore vom Tod nöch gsi.

19 I ihrer Not hends jedesmal z Jehova um Hilf g'ruefe

un na befräit sie us ihrere verzwiiflete Lag.

20jedes mal het er de Befehl geh sie zheile,

un beziigt sie üs d Gruebe, in däne sie gfange ware.

21 Die Menschen sollen Jehova danken für seine loyale Liebe

und für sis wunderbare Tue a de Mänschensöhn.

22 Si sölled Dankopfer darbringe

und sini Tate mit Jubelruef verkündet.

23 Die mit Schiff übers Meer fahred,

wo uf de wiite See Handel triibed,

24 sie hend d Werch Jehovas gseh,

sini wunderbare Werch i de Tüüf,

25 wie uf sis Wort ane es Sturm ufezieht,

wo d Welle vom Meer uftürmt.

26 Si werded zum Himmel ufegschleuderet

und i Tüüf aabgstürzt.

Das drohende Unglück laht ihre Muet dahineschmelze.

27 Sie schwanke und torkled wie en Betrunkener

und all ihr Chöne nützed ihne nüt.

28 In ihrer Not schreie sie den zu Jehova

un na befräit sie us ihrere verzwiiflete Lag.

29 Er beruhigt de Sturm

und d Meereswelle verstumme.

30 Sie freued sich wenns still wird,

und er füehrt sie in ersehnte Hafe.

31 Die Mänschen sollten Gott danken für seine loyale Liebe

und für sis wunderbare Tue a de Mänschensöhn.

32 Sie sölled en i de Versammlig vom Volk rüehre,

im rata vo de Ältiste söll mer en preise.

33 Er verwandlet Flüss in e Wüeschti

und Wasserquelle in dürres Land,

34 fruchtbars Land ine Salzwüeschti

wäg de Schlächtigkeit vo sine Bewohner.

35 Er verwandlet die Wüeschti in schilfbewachseni Wasserteiche

und s trochne Land in Wasserquelle.

36 Det laht er die hungrige wohne,

demit sie e Stadt gründet wo sie chönd lebe.

37 Si besä Fälder und pflanze Wygärtä,

die riichi Ernte lifere.

38 Er segnet sie und sie vermehred sich sehr.

Ihre Viehbestand laht er nöd schrumpfe.

39 Doch wieder nimmt ihri Zahl ab und sie werded gmüetetet

dur Unterdrückig, Unglück und Chummer.

40 Uf Edle isst er Verachtig us

und laht sie in Wüeste ohni Wäg umehirre.

41 Die Arme degäge beschützt er vor Unterdrückig

und laht ihri Familie so zahlriich werde wie e Herde.

42 Die Ufrichtige gsehnds und freued sich.

Die Ungrechte aber verschlüssed s Mul.

43 Wer Wiis isch, wird uf all das achte

und sich in Jehovas Tate loyale Liebi vertüüfe.