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Römer 8 vo 16

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Römer 8 vo 16

8:1 Also gits für die wo mit Christus Jesus verbunde sind, kei Verurteilig.

2 Denn des Gsetz vum Geischt, der in Verbindig mit Chrischtus Jesus Läbä git, het dich vum Gsetz vu d Sinde un vum Tod befreit.

3 Was das Gsetz ned het chönne erreiche, well es wäge de Unvollkommeheit vom Mensch schwach gsi esch, das het Gott gmacht. Er schickt sin eigene Bueb in dr Gschtalt vumene Mensch wägä dr Sinde un het so d Sinde im Mensch verurteilt,

4 demit die grächti Forderig vom Gsetz erfüllt wird – i eus, wo mir euses Läbe nöd vo eusere sündige Natur bestimme lönd, sondern vom Geischt.

5 Denn die, wo ihres Läbe vo ihrere sündige Natur bestimme lönd, konzentriere sich uf das, wo ihri sündigi Natur wott, wo aber ihres Läbe vom Geischt bestimme lönd, uf das, wo de Geischt wott.

6 Denn sich uf die sündigi Natur zkonzentriere, bedütet Tod doch sich uf de Geist konzentriere, bedütet Lebe und Friede.

7 Wenn mer sich nämlich uf die sündigi Natur konzentriert, bedütet sFeindschaft mit Gott, denn sie unterwirft sich am Gsetz Gottes nöd, ja sie chas au nöd.

8 So chönd die wo sich vo de sündige Natur leite lönd, Gott nöd gfalle.

9 Ihr lönd eu degege nöd vo de sündige Natur leite, sondern vom Geischt, wenn Gottes Geist würkli in eu wohnt. Het aba jemads Christi Geischt nit, so ghört er nit zue Chrischtus.

10 Isch Christus jedoch mit eu verbunde, denn isch zwar de Körper tot wäg de Sünd, de Geischt aber git Lebe wäg de Grechtigkeit.

11 Wenn etze dr Geischt däm, der Jesus vu d Dote ufgweckt het, in äich wohnt, so wird der, dr Chrischtus Jesus vu d Tote erweckt het, au äiri schterbliche Leiba lebändig mache durch si Geischt, der in äich wohnt.

12 Mir sind also nöd de sündige Natur verpflichtet, Brüeder zum euses Läbe vo ihrem Bestimme z loh.

13 Wenn ihr nämlich eues Läbe vu eire sündige Natur bestimme lönd, isch eu de Tod sicher. Tötet ihr aba durch d Geischt d Handlige vum Leib, den ihr läbä.

14 Denn alli, de vu Gottes Geischt gleitet wäre, sie sin Buebä Gottes.

15 Denn ihr hän nit ä Geischt vu d Sklaverei gregt, der wieda Furcht herrueft, sundern ihr hän ä Geischt gregt, den Gott git, um uns als sini Bueb aznäh. Durch d Geischt ruefe ma üs: Abba, Vater!

16 De Geist selber bezügt mit eusem Geist, dass mir Gottes Chind sind.

17 Wenn mir also Chind sind, simmer au Erbe – Erbe Gottes, doch Miterbe mit Christus –, vorusgsetzt, dass mir mit leide, damit mir au mit verherrlicht werded.

18 Ich denke, dass die Leide vo de jetzige Ziit im Verglich zu de Herrlichkeit, wo a eus offebar werded, nüt bedüte.

19 Denn d Schöpfig wartet sehnsüchtig uf d Offenbarig vo de Söhn Gottes.

20 D Schöpfig isch nämlich de Sinnlosigkeit unterworfe worde, nöd dur ihre eigene Wille, sondern dur de wo sie unterworfe het, doch mit de Hoffnig,

21 dass die Schöpfig sälber au us de Sklaverei vom Verderbe befreit wird und zur herrliche Freiheit vo de Chind Gottes glangt.

22 Denn mir wüssed, dass die gsamt Schöpfig bis jetzt zäme sufzt und Schmerze liidet.

23 Nöd nur das, sondern au mir sälber, wo mir d Erschtlingsgab, nämlich de Geischt händ, ja mir sälber süüfzed i eusem Innere, während mer sehnsüchtig uf d Aanahm als Söhn warted, uf d'Befreiig vo üsem Körper dur Lösegäld.

24 Denn i dere Hoffnig simmer grettet worde. Hoffnig aber, die me gseht isch kei Hoffnig. Denn hoffentlich en Mensch no uf öppis wo er gseht?

25 Wemmer aber uf das hoffe was mer nöd gsehnd, so erwarte mers sehnsüchtig mit usharre.

26 In gliicher Wiis chunt au de Geist vo eusere Schwachheit z Hilf. Denn ma wisse mängisch nit, worum ma bäte solle, doch dr Geischt selbscht tritt fir uns ein mit unusgsprochenem Seufzern.

27 Der aba, der de Herze erforscht, weiss, was dr Geischt beabsichtigt, denn der tritt in Ibaschtimmig mit Gott fir de Heilige i.

28 Mir wüssed, dass Gott alli sini Werke zum Guete vo dene lat la zämmewürke, de Gott liebed, der, wo gmäss sinem Vorhabe Bruefene sin.

29 Denn die woner zerscht anerkannt hät, hät er au dezue vorbestimmt, nach em Bild vo sim Bu gstaltet zwerde, damit dä Erschtgeborener unter vielne Brüedere isch.

30 Usserdem het er die wo er vorherbestimmt het, au bruefe. Und won er bruefe het, het er au für recht erklärt. Und woner für rächt erchlärt hät, hät er au verherrlicht.

31 Was söllemer also dadezue sege? Wenn Gott für eus isch wer wird geg eus si?

32 Wener nödmal sin eigene Sohn verschont het, sondern ihn für eus alli gäh het, wird er eus denn nöd mit ihm au güetiger Wiis alles andere geh?

33 Wer wird geg Gottes Auserwählti Anklag erhebe? Gott isch es wo sie für Grecht erchlärt.

34 Wer wird sie verurteile? De Christus Jesus isch es, de gstorbe isch, ja meh no wo uferweckt worde isch. Er isch a de rechte Site Gottes und tritt au für eus i.

35 Wer wird eus vo de Liebi vom Christus trenne? Öppe Schwirigkeite oder Not oder Verfolgig oder Hunger oder Nacktheit oder Gfahr oder de Schwert?

36 In den Schriften staht ja: "Deinetwägen werden wir die ganze Zeit umbracht. Wiä Schlachtschaf betrachtet mär euis.

37 Mir gönd viel meh us alldem völlig siegrich füre dur de wo eus gliebt het.

38 Denn ich bi überzügt dass weder tod no engel no regierige no zuekünftigs no mächt

39 no Höchi na Tiefi na irgend en anderi Schöpfig eus vo Gottes Liebi chönd trenne, wo in Christus Jesus isch, eusem Herr.