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Richter 6 vo 21

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Richter 6 vo 21

6:1 Und wieder händ d Israelite gmacht, was in Jehovas Auge schlecht gsi isch, sodass Jehova sie siebä Jahr lang id Hand Mịdians gäh hät.

2 Die Midianịter unterdrückt Israel. Wegen Mịdian hend d Israelite in den Bergen, in den Höhle und an schwer zuegänglichen Orten Versteck für sich angeleit.

3 Wenn die Israelite Samen ausätten, griffe Mịdian, Ạmalaleke und d'Lüt usem Oste sie a.

4 Sie hend ihres Lager ufgschlage zum gege Israel kämpfe, und hend d Ernte bis uf Gạsa vernichtet. Si hän nüüt Ässbars übrig gloffe, au kei Schoof, kei Stier und kei Esel.

5 Denn sie sind mit ihrem Veh und ihrne Zelte cho und sind so zahlrich gsi wie Heuschrecke. Es isch e unzählbari Mengi a Mensche und Kamelene gsi. Si dranget immer wieder is Land ii, zum s verwüschte.

6 So gerieten die Israelite wegen Mịdian in bittere Armut und sie reufen Jehova um Hilf an.

7 Als d Israelite wäge Mịdian zu Jehova um Hilf rüfe,

8 het Jehova en Prophet zu ihne gschickt mit de Botschaft: "Das sagt Jehova, de Gott Israels: 'Ich habe euch aus der Sklavereien in Ägypten ausgeführt.

9 Ich han eu us de Hand vo de Ägypter und all eure Unterdrücker befreit. Ich han sie vor eu vertriebe und eu ihres Land geh.

10 Und ich han zu eu gseit "Ich bin Jehova, eure Gott. Ihr sötted d Götter vo de Amorịter, i dere Land ihr wohned, nöd verehrena." Aber ihr hend nöd uf mich ghört.'"

11 Spöter isch Jehovas Engel cho und het sich under de grossi Baum vom Abiësrịtersr Jọas in Ọphra gstellt. Din Sohn Gịdeons isch grad debi gsi, i de Weinkelter Weize z'dräcke, will er ihn vor de Midianịtern het welle verstecke.

12 Da erschien ihm Jehovas Engel und gseit: "Jehova isch a dinere Siite, du starche Krieger."

13 Druf erwiderte Gịdeon: "Tschuldig, min Herr, aber wenn Jehova a eusere Siite isch, warum isch eus das alles passiert? Wo sind all die Wundertate, vo dene eusi Vätere eus verzellt hend,v wo sie gseit hend: "Jehova het eus us Ägypte usegfüehrt"? Jetzt het d Jehova eus im Stich gloh und eus i d Hand Mịdians gä."

14 Jehova het sich ihm zuegwandt und gseit: "Gang mit de Kraft wo du hesch und du wirsch Israel us de Hand Mịdians befreie,y denn ich schick dich."

15 Gịdeon antwortet: "Tschuldige, Jehova. Wie chan ich Israel rette? Mini Familie isch doch die unbedütendste in Manạsse und ich bin der Unwichtigst im Huus vo mim Vater."

16 Aber Jehova het zu ihm gseit: "Will ich a dinere Siite bin,z wirsch du Mịdian schloh als wärs en einzige Maa."

17 Druf erwiderte Gịdeon: "Wenn ich in deiner Gunst stah, gib mer doch es Zeiche, dass würkli du mit mir redsch.

18 Gang bitte nöd vo do wäg bis ich mit minere Gabe wieder chume und sie dir vorsetze." Do hetter gseit: "Ich bliib do, bis zrugg chunsch."

19 Gịdeon isch ine gangä, het ä jungi Geiss zuäbereitet und ungsäuerts Brot useme Ẹpha Mehl gmacht. Er het s'Fleisch inen Chorb gleit und d'Brüeh inen Chochtopf gossä. Dänn hät er's zu ihm use bracht und hät's ihm under em grose Baum aagrüert.

20 De Engel vum wahre Gott het etze zue nem gsait: "Nimm s Fleisch und s ungsäuerte Brot, leg s dert uf de grosse Felse und güss d Brüeh us." Das het er gmacht.

21 Dänn hät Jehovas Engel de Stab i sinere Hand uus gstreckt und mit de Spitze s'Fleisch und s'unggsäuerte Brot berüert. Do het Füür us em Felse gschlage und Fleisch und Brot sind in Flamme ufegange. Druf isch jehovas Engel vor sine Auge verschwunde.

22 Nun het Gịdeon erkennt, dass es Jehovas Engel gsi isch. Er het usgruefe: "Ach, Souveräner Herr Jehova! Ich ha de Engel Jehovas vo Agsicht zu Agsicht gseh!"

23 Jehova aber het zue ihm gseit: "Fried seg mit dir! Ha kei Angst, du wirsch nöd sterbe."

24 Da het Gịdeon dött en Altar für Jehova baut. Er heisst bis hüt Jehọva-Schalọm und staht no in Ọphra, de Stadt vo de Abiësrịter.

25 In de Nacht hät Jehova zu Gịdeon gseit: "Nimm de junge Stier vo dim Vater, de zweiti jung Stier, wo sibni Jahr alt isch. Reiss de Altar Baals, wo dim Vater ghört, nieder und hau de heilig Pfahl denebed um.

26 Bau dänn für din Gott Jehova obe uf de Festig mit anenand grieht Stei en Altar. Nimm de Stier und opfer en als Brandopfer uf de Holzstück vom heilige Pfahl wo du umghaue hesch."

27 Also het Gịdeon zehn Männer vo sine Diener gno und het genau das gmacht wo de Jehova ihm gseit het. Doch will er sich wege de Huusgmeinschaft vo sim Vater und wäge de Manne vo de Stadt Tagsüber nöd trout het, het ers i de Nacht gmacht.

28 Wo d Manne vo de Stadt früeh am nächste Morge ufgstande sind, händs gseh, dass de Altar Baals zerstört und de heiligi Pfahl denäbed umghaue isch. Uf em nöi errichtete Altar isch de zweiti jung Stier gopferet worde.

29 "Wer het das gmacht?", het eine de andere gfragt. Nachdem sie nachegforscht gha händ, händ sie gseit: "Das isch Gịdeon gsi, dä Sohn vo Jọas."

30 Da hend d Männer vo de Stadt Jọas gforderet: "Bring din Sohn use. Er mues stärbe, will er de Baalsaltar zerstört und de heilig Pfahl nebed umghaue het."

31 Jọasi het allne gantwortet wo ihm entgägnet: "Müesst ihr Baal verteidige? Müesst ihr en rette? Wer ihn verteidigt, söll hüt morge no sterbe. Wenn er en Gott isch, söll er sich doch selber verteidige, schliesslich het öpper sin Altar niedergrisse!"

32 am Tag het er Gịdeon de Name Jerubbaal gäh und gseit: "Söll Baal sich doch selber verteidige, wenn öpper sin Altar zerstört het."

33 Mịdian, Ạmalkm und d Lüüt usem Oste hend sich zemme ta, henüber is Tal Jẹsreël zoge und hend det ihres Lager uufgschlage.

34 Da kama Jehovas Geist über Gịdeon. Er blies s Horn, wo sich d Abbiësrịter gschlosse hinder ihn hend.

35 Er het Bote gschickt durch ganz Manạsse und au det het mer sich hinder ihm gstellt. Usserdem het er Bote dur Ạscher, Sẹbulon und Nạphtali gschickt. Sie sind cho und händ sich ihm aaschlossä.

36 Gịdeon het denn zum wahre Gott gseit: "Wenn du Israel durch mich rette wirsch wie du es versproche hesch,

37 gib mer es Zeiche. Ich leg es Wollvlies uf em Dreschplatz us. Wenn nur uf em Vlies Tau isch aber de Bode ringsum troche blibt de weiss ich das du Israel wie versproche wirsch durch mich rette."

38 Und so isch es au cho. Wo er früeh am nächste Tag ufgstande isch und s Vlies uswrangt het, isch so viel Tau usecho, dass e grossi Schale voll worde isch.

39 Gịdeon het jedoch zum wahre Gott gseit: "Sig nöd zornig uf mich, aber ich hetti no e Bitte. Loh mi no es Prob mit em Vlies mache, nur namal. Bitte lah nur s Vlies troche bliibe und überall uf em Bode söll Tau sii."

40 Genau das het Gott i de Nacht gscheh: S Vlies allei bliibe troche und überall uf em Bode isch Tau gsi.