Richter 3 vo 21
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Richter 3 vo 21
3:1 Das sind die Völker wo Jehova im Land hend lah blibe um d Israelite wo keine de Kriege gege Kạnaan mitgmacht hend, ufd Prob z stelle
2 (so söttet nachfolgendi Generatione vo Israelite, wo so Kriege nonig erlebt hend, Erfahrige sammle):
3 die füf Philịsterfürste und alli Kanaanịter, d Sidọnier und d Hiwịter, wo im Lịbanongebirge gwohnt händ, vom Berg Baal-Hẹrmon bis uf Lẹbo-Hạmatha.
4 Durch sie sind d Israelite uf d Prob gstellt worde, ob sie d Gebot Jehovas halte würed, won er ihre Vätere dur Moses geh het.
5 Die Israelite hend also unter de Kanaanịtern, de Hethịtern, de Amorịter, de Perisịter, de Hiwịter und de Jebusịter.
6 Si händ sich d Töchter vo dere Völker zu Fraue gno, händ iri eigeti Töchter mit ihrne Söhn verhüratet und händ aagfange, ihrne Götterli z diene.
7 So hän Israelite doe, was in Jehovas Augen schlecht war. Sie vugesse Johva, ihre Gott, un bätte d Baalej un die heilige Pfähler a.
8 Da flammte Jehovas Zorn gege Israel uf und er hets id Hand vo Kụschan-Rischathạjim, em König vo Mesopotạmie gäh. Die Israelite dient Kụschan-Rischathạjim acht Jahr lang.
9 Als d Israelite zu Jehova um Hilf gheied, het d Jehova en Rätter geh zum sie befreie:m Ọthniël, de Sohn vom Kạlebs jüngerem Bruder Kẹnas.
10 De Geist Jehovas isch über Ọthniël cho und er isch Richter in Israel worde. Wo er i d Schlacht zoge het, het Jehova Kụschan-Rischathạjim, de König vo Mesopotamie i sini Hand sodass er Kụschan-Rischathạjim besiegt het.
11 Danach het das Land 40 Jahr lang Rueh gha. Den isch gstorbe Ọthniël, de Sohn vo Kẹnas.
12 Und wieder fange d Israelite ah zu tue was in Jehovas Auge schlecht gsi isch. Deshalb het Jehova zuegloh, dass de Moabịterkönig Ẹglon sie besiegt het, denn sie hend gmacht, was in Jehovas Auge schlecht gsi isch.
13 Usserdem het sich Ẹglon mit de Amonịter und de Amalekịter verbündet. Sie hend Israel aagriffe und hend d Palmstadt iignoh.
14 Die Israelite dient em Moabịterkönig Ẹglon 18 Jahr lang.
15 Dänn händs zu Jehova um Hilf gredet und Jehova hät en Rätter gäh: Ẹhud, dä Sohn Gẹras, än Benjaminịter, wo Linkshänder gsi isch. Durch ihn hend Israelite Tribut a de Moabịterkönig gschickt Ẹglon.
16 Unterdesse macht sich Ẹhud es zweischneidigs Schwert, wo en Elle lang gsi isch, und es under sim Gwand a de rechte Hüfti befestigt.
17 Dänn hät er em Moabịterkönig übergäh Ẹglon de Tribut. Ẹglon isch übrigens en sehr dicke Mann gsi.
18 Nachdem Ẹhud de Tribut abgliferet het, het er de Träger weg gschickt.
19 Er het degege gwehrt bi de Götzebilder i de Nöchi vo Gịlgal um, isch zu Ẹglon zruggange und gseit: "O König, ich ha e gheimi Botschaft für dich." "Rueh!", befahl de König. Druf sind alli sini Diener usegange.
20 De König het allei i sim Chüele Dachzimmer ghocket, wo Ẹhud zu ihm troffe het und gseid het: "Ich ha e Botschaft vo Gott für dich." Druf erhob sich Ẹglon vo sim Thron.
21 Da zoge Ẹhud mit sinere linke Hand s Schwert a sinere rächte Hüft und isch ihm in Buuch gstoche.
22 Es verschwunde samt em Griff im Fett. Ẹhud häts im Buuch lah stecke und de Darminhalt isch usecho.
23 Ẹhud het den d'Türe vom Dachzimmer hinder sich zue gmacht, het sie abgsperrt und isch dur d'Vorhalle use gange.
24 Nachdem er gegangä gsi isch sind d Diener zrugg cho und händ gseh, dass d Tüüre vom Dachzimmer verschlosse gsi sind. Da händs gseid: "Er het sicher müesse usträte und isch i de chüele Innechammere."
25 Sie wartet so lang bis ne peinlich worde isch. Won er die Türe vom Dachzimmer immer nonig ufmacht het, hei si de Schlüssel gno und si uufgschlosse. Da händs ihre Herr tot ufem Bode gseh.
26 Während sie no zögeret händ, hät chöne Ẹhud entcho. Er isch a de Götzebilderna verbi gloffe und hät sicher nach Seịra glanget.
27 Wo er im Bergland vo Ẹphraim aacho isch, isch er s Horn bliebe, und d Israelite händ mit ihm a de Spitze usem Bergland abezoge.
28 Denn het er zu ihne gseit: "Folgt mir, denn Jehova het eui Feind, wo Moabịter, i eui Hand gä." Do hends ihm gfolgt und hend d Jordanfurte bstellt, sodass d'Moabịter nöd hend chöne flieh. Sie hend niemert drüber gloh.
29 Die Israelite hend damals öppe 10'000 Moabịter, alles starki, tapfere Männer. Kein einzige entstande.
30 A dem Tag het sich müesse Mọab Israel unterwerfe und das Land het 80 Jahr lang Ruhea gha.
31 Uf Ẹhud het Schạmgar gfolgt, de Sohn Ạnaths. Er het 600 Philịschter mit eme Rinderstachel tötet. Au er het Israel rettet.