Richter 2 vo21
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Richter 2 vo 21
2:1 Jehovas Engel isch den vo Gịlgal uf Bọchim duruf gange und gseid: "Ich han eu us Ägypte usegfüehrt und i das Land bracht, das ich eue Vorfahre mit eme Eid zuegsicheret han. Usserdem hani gseit: 'Ich werd min Bund met euch niemals bräche.
2 Und ihr eurersiits sölled eu nöd mit de Bewohner vo dem Land verbünde. Ihr sötted ihri Altäri zerstöre.' Aber ihr hend nöd uf mini Stimm ghört. Warum händ ihr das gmacht?
3 Deswege hani au gseit: 'Ich werd die Bewohner vom Land ned vor eu vertriibe. Sie werdet eu zum Fall werde und ihre Götter zum Köder.'"
4 Als Jehovas Engel das zu de Israelite gseid hed, hed sie aagfange, luut z brüele.
5 Da händs de Ort Bọchim gheisse und händ Jehova det Opfer dargstellt.
6 Nachdem Jọsua d Israelite weggschickt het isch jede zu sim Erbe gange zum das Land in Bsitz neh.
7 S Volk het Jehova witer zur Zyt Jọsuas und zur Zyt vo de Älteschte, wo Jọsua überläbt händ und alli grosse Tate Jehovas für Israel gseh händ.
8 Jehovas Diener Jọsua, de Sohn Nuns, isch im Alter vo 110 Jahr gstorbe.m
9 Mer hed en uf sim Erbbsitz begraubt, in Tịmnath-Hẹres im Bergland vo Ẹphraim, nördlich vom Berg Gaasch.
10 Die ganz Generation isch mit ihrne Vorfahre vereint worde und nachher isch e anderi Generation cho, wo Jehova nöd kennt het und nöd gwüsst het was er für Israel gmacht het.
11 Die Israelite händ gmacht, was in Jehovas Auge schlecht gsi isch, und händ de Baale dient.
12 So vulosse sie Johova, d Gott ihrene Vädare, der sie üs Ägypte usegfiehrt het. Sie sind andere Götter nache gloffe, de Götter vo de umliegende Völker, sie händ sich vor ihne verbüüted und kränkt Jehova.
13 Sie hend Jehova verlüre und bätet Baal und d Aschtọret-Figure a.
14 Da flammte Jehovas Zorn gege Israel uf und er hets vo Plünderer usraube loh. Er het si i de Hand vo ihrere Feind rings umegäh, so dass si sich nüm händ chönne behaupte.
15 Woher sie au gange sin, war d Hand Jehovas gege sie, un Unglück isch iba sie kumme, so we Johova s gsait het, un we Jehova s ne gschwore het. Sie ware in grosser Not.
16 Da het Jehova ihne immer wieder Richter gäh, wo sie us de Hand vo de Plünderer befreit händ.
17 Doch sie händ au nöd uf d Richter ghört, sondern händ sich wie Prostituierti andere Götter ane gä und händ sich vor ihne verbüüted. Sie wiched schnell vo dem Weg ab, wo ihri Vorfahre gsi sind. Sie sind nöd wie ihri Vorfahre gsi, wo de Gebot Jehovas ghorcht hend.
18 Wänn Jehova ihne en Richter gäh hät, isch Jehova em Richter bi gstande und hät sie us de Hand vo ihrere Find gfrätted, solang de Richter gläbt hät. Jehova hät nämli mitleid kha, wänns gstöhnt händ, will mer sie unterdrückt und misshandlet hät.
19 Doch wänn de Richter gstorbe isch, händs wider verwärflicher ghandlet als iri Vätere. Si sind andere Götter nache gloffe, dient ene und verbüüte sich vor ihne. Sie händ ihri Praktike gäh und ihres sture Verhalte nöd uf.
20 Schlusslich flammte Jehovas Zorn gege Israel uf und er sait: "Dis Volk hat den Bund, den ich mit sine Vorfahre gschlosse han, broche und nöd uf mich ghört.
21 Ich wird keis einzigs vo de Völker wo nach Jọsua Tod no da gsi sind vor ihm vertribe.
22 So will ich prüefe ob Israel uf em Weg Jehovas wird wies sini Vätere tah händ."
23 Jehova hät die Völker also bestah lah. Er hät sie nöd sofort vertribe und hät sie nöd in Jọsuas Hand gä.