Richter 21 vo 21
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Richter 21 vo 21
21:1 Etz hend die Männer vo Israel in Mịzpa gschwore: "Keine vo eus wird sini Tochter amene Benjaminịter zur Frau gä."
2 Da isch s Volk nach Bẹthel gange und det isch bis zum Abig vor em wahre Gott gsässe. Sie brüelet und brüelet bitterlich.
3 Immer wieder händ sie gseit: "Ach Jehova, Gott Israels, warum isch das in Israel passiert? Warum fehlt hüt es Stamm in Israel?"
4 Am nächste Tag isch s'Volk früeh ufgstande und het det en Altar ufbaut zum Brandopfer und Gemeinschaftsopfer z'opfere.
5 Dänn hät s Volk Israel gseit: "Wer us de Stämme vo Israel isch nöd cho zum sich vor Jehova z versammle?" Sie händ nämlich fiirlich gschwore, dass jede wo nöd zu Jehova nach Mịzpa chunnt, uf jede Fall sött tötet werde.
6 Es het de Israelite leid gmacht, was mit ihrne Brüedere vom Stamm Bẹnjamin gschehe gsi isch. Sie hend gseit: "Hüt isch es Stamm vo Israel abghaue worde.
7 Was söllemer tue, damit die übrig bliebne Benjaminịter Fraue bechöme? Mer hend doch bi Jehova gschwore, ene käi vo oisne Töchter zur Frau z gäh."
8 Sie hend gfrögt: "Wer vo de Stämm Israels isch nöd zu Jehova nach Mịzpa cho?" Es hät sich usegstellt, dass niemert us Jạbesch-Gịlead zur Versammlig is Lager cho isch.
9 E Zählig vom Volk ergä, dass käi Iiwohner us Jạbesch-Gịlead da gsi isch.
10 Da het d Gmeind 12 000 vo de beste Männer gschickt mit em Befehl los: "Gaht und tötet d Iiwohner vo Jạbesch-Gịlead mitem Schwert, au Fraue und Chind!
11 Tuet Folgendes: Vernichtet restlos alles Männlich und jedi Frau wo sexuelli Beziehige mit eme Maa gha het."
12 Under de Iwohner vo Jạbesch-Gịlead hends 400 Meitli gfunde, Jungfraue wo nie sexuelli Beziehige miteme Maa gha hend. Sie sind is Lager nach Sịlo im Land Kạnaan brocht worde.
13 Die ganz Gmeind hät dänn e Botschaft ad Benjaminịter ufem Felse Rịmon gschickt und hät enen es Friedens Agebot gmacht.
14 Da händ d Benjaminịter wieder zrugg kährt. Sie händ d'Fraue us Jạbesch-Gịlead übercho, wo mer am Läbe gha hät, doch es sind nöd gnueg gsii.
15 em Volk het leid ta, was mit em Stamm Bẹnjamin passiert isch, denn Jehova het unter de Stämm Israels e Trennig herbiigfüehrt gha.
16 Die Ältiste vo de Gmeind händ gseit: "Was söllemer mache, damit au die übrige Männer no Fraue bechömed, wo doch all Fraue in Bẹnjamin tötet worde sind?"
17 Dänn händs gseit: "D Überlebende vo Bẹnjamin sölled ihres Erbe bhalte, damit kein Stamm us Israel usglöscht wird.
18 Aber mir därfed ihne keini vo eusne Töchter zu de Frau geh, denn s Volk Israel het gschwore: 'Verflucht isch wer Bẹnjamin e Frau git.'''"
19 Druf hends gseit: "Es findet doch jedes Jahr es Fest für Jehova in Sịlon statt, wo nördlich vo Bẹthel liit, östlich de Landstross vo Bẹthel nach Sịchem und südlich vo Lebọn."
20 Also befahreds de Männer vo Bẹnjamin: "Goht und leged eu in de Wigärte uf d Lauer.
21 Und wenn ihr die junge Fraue vo Sịlo zum Rigentanz usechömed, söllet ihr us de Wigärtli cho und jede eini vo ihne packe. Dänn chehrt is Gebiet vo Bẹnjamin zrugg.
22 Falls ihri Vätere oder ihri Brüeder chömed und Aklag gege eus erhebed, sägemer ihne: 'Hend ihne zlieb Verständnis für eus. Mir hend im Chrieg nöd für jede chönne e Frau beschaffe, und ihr hend ihne kei geh ohni eu schuldig z mache.'"
23 Genau das händ d Männer vo Bẹnjamin gmacht: Jede hät eini vo de tanzende Fraue graubt. Nachher sinds zu ihrem Erbe zrug gange, händ ihri Städt wieder ufbaut und händs bsiedlet.
24 Die Israelite sind vo det usenand gange. Jede het sich uf de Wäg zu sim Erb gmacht und het zu sim Stamm und sinere Familie zrug gwehrt.
25 Zu de Ziit het's in Israel kei König geh. Jede het das gmacht, was i sine Auge richtig gsi isch.