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Richter 15 vo 21

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Richter 15 vo 21

15:1 Öppis spöter – zur Ziit vo de Wizernte – het de Simson sini Frau wele bsueche und ihre e jungi Geiss bringe. Er het gsäit: "Ich will zu minere Frau in Schlofraum ga." Doch ihr Vater hän en nit inegloh.

2 "Ich ha denkt du wirsch sie bestimmt hasse" het de Vater gmeint. "Darum han ich sie dim Begleiter geh. Ihri jüngeri Schwöster isch doch schöner als sie. Nimm bitte sie zur Frau."

3 Druf erwiderte Simson: "Diesmal können mir die Philịster kein Vorwurf machen, wenn ich ihnen Schade zufügen."

4 Also het sich de Simson ufegmacht und het 300 Füchs gfange. Er het Fackle gno, 2 Füchs am Schwanz zäme bunde und het e Fackle dezwüsche befestigt.

5 Dänn hät er d Fackle aag zündet und hät d Füchs uf d Getreidefälder vo de Philịster gjagt. Er het alles in Brand gsetzt: sowohl s ständemehr und s bündelte Getreide als au d'Wiigärte und Olivehaine.

6 "Wer isch das gsi?", händ welle die Philịster wüsse. "Das war Simson", häts gheisse, "der Schwiegersohn vom Timnịter. Dä hät doch Simsons Frau sim Begleiter gä." Da händ d'Philịster duruf zoge und händ d'Frau und ihre Vater verbrännt.

7 Druf het de Simson zu ihne gseit: "Wenner so öppis mached, wird ich kei Rueh geh, bis ich mich a eu grächt ha."

8 Denn het er eine nachem andere nieder gschlage und es sind vieli umbrocht worde. Aaschlüssend isch er weggange und het sich inere Höhli im Felse ghalte Ẹtam uf.

9 Spöter sind d Philịster duruf cho, hend in Juda glageret und durstriifte Lẹhi.

10 Da händ d Männer vo Juda gfröget: "Warum sind ihr geg eus aagruckt?" Sie händ antwortet: "Mer wend de Simson gfange nä und mit ihm s gliche tue, was er mit ois gmacht hät."

11 So sind 3000 Maa vu Juda zur Höhle im Felse gange Ẹtam und hend zum Simson gseit: "Warum häsch du eus das ahta? Du weisch doch, dass d Philịster über eus herrsched." "Ich ha mit ihne nur das gmacht wo sie mit mir gmacht hend", het er zur Antwort geh.

12 Sie händ zue ihm gseit: "Mir wänd dich gfange näh und de Philịster übergäh." Simson hät sie ufgsuecht: "Schwört mir, dass ihr nöd über mich herfallet."

13 Do hends ihm versicheret: "Nei, mir werded dich blöd fessle und dich ihne übergeh, aber umbringed mir dich nöd."

Also händs en mit zwei neue Strick gfässe und händ en us de Felsehöhli use gholt.

14 Wo de Simson uf Lẹhi cho isch und d'Philịster ihn gseh hend, bringeds in Triumphgeschrei uus. Do het er durch Jehovas Geischt Chraft überchoo: D Strick a sine Arme sind wie dur Füür versengti Lienefäde und d Fässle a sine Händ löst sich uf.

15 Won er en früsche Kieferknoche vomene Eselhengst gfunde hät, hät er en packt und erschluckt demit 1000 Maa.

16 Dänn hät de Simson gsäit: "Mit dem Kieferknoche vonere Esel – en Huufe, zwei Huufe! Mit em Chieferchnoche vom Eseli hän i 1000 Maa erschlage!"

17 Nachdem er das gseit het, isch er de Chieferchnoche weggworfe und het de Ort Rạmath-Lẹhiia gnennt.

18 Denn het er grosse Durscht übercho und het zue Jehova gruefe: "Du hesch din Diener die grossi Rettig ermöglicht. Söll ich jetzt vor Durscht stärbe und de Unbschnittene id Händ gheie?"

19 Do het Gott in Lẹhi in ere Vertüfig en Spalt entstoh loh, us em Wasser usefloss. Als de Simson devo trunke, het sini Chraft zruggkährt, und er het wieder uf glebt. Drum het er d Quelle En-Hakkorẹb g'nennt. Sie isch hüt na in Lẹhi.

20 Simson isch zur Ziit vo de Philịster 20 Jahr lang Richter in Israel gsi.