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Offebarig 6 vo 22

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Offebarig 6 vo 22

6:1 Und ich han gseh, wie s Lamm eis vo de siebe Siegel ufgmacht het, und ich han eis vo de vier lebende Gschöpf ghört wie mit Donnestimm seget: "Chum!"

2 Und da! Ich ha es wiises Ross gseh, und de druf ghocket het, het en Boge gha, und es isch ihm e Krone ge worde. Er het triumphierend uszoge, um sin Sieg z vollende.

3 Wo s Lamm s zwöite Siegel ufgmacht het, han i s zweite lebändige Gschöpf ghöört säge: "Chum!"

4 Un s isch bassiert ä Fiirfarbets Ross, un däm, der druf gsässe isch, gschtattet worde isch, d Friede vu d Erde wägzneh, so dass d Mensche sich gägesitig umbringe solle, un na het ä grosses Schwert gregt.

5 Wo s Lamm s dritte Siegel ufgmacht het, han i s dritti läbände Gschöpf ghört säge: "Chum!" Und da! Ich ha es schwarzes Ross gseh, und de druf hockt het, het e Woog i de Hand gha.

6 Ich han so öppis ghört wie e Stimm im Mittelpunkt vo de vier lebende Gschöpf säge: "E Liter Weize für eine Deạr, 3 Liter Gerste für eine Deạr! Und gaht sorgsam mit em Oliveöl und em Wii um.

7 Wo s Lamm s vierte Siegel ufgmacht het, han i d Schtimm vom vierte läbende Gschöpf ghört säge: "Chum!"

8 Und do! Ich ha ä fals Pferd gsähne, un der druf gsässe het, het de Name Tod. Un s Grab isch dicht hinder ihm gfolgt. Und sie händ Macht über es viertel vo de Erde erde erhalte, zum töte – mit eme lange Schwert, mit Läbensmittelknappheit, mit tödlicher Plag und dur die wilde Tier vo de Erde.

9 Wo s Lamm des fünfte Siegel ufgmacht het, het i underem Altar d Seele vu däne, de umbrocht worde sin, wel sie sich an s Wort Gottes ghalte und als Züüg uusgseit hän.

10 Sie rüefed mit luuter Stimm: "Bis wenn, Souveräner Herr, heiliger und wahrhaftiger, haltisch dich devo zrugg, s Urteil z rede und euses Bluet a dene z räche, wo uf de Erde wohned?"

11 Jede vo dene hät es wiises langs Gwand übercho, und sie sind ufgforderet worde, no es chlises Wiili z ruhe bis d Zahl vo ihrne Mitsklave und ihrne Brüeder voll wäri, wo churz drvor gstande sind, so wie sie umbracht werded.

12 Un i sieh, we des Lamm des sechste Siegel ufgmacht het, un s erignet sich ä grosses Erdbebe. D'Sunne isch schwarz worde wie Sacktuech us Tierhaar und de ganz Mond isch wie Bluet worde.

13 D Sterne vom Himmel fleged zu de Erde, wie wenn en Feigebaum vomene starche Wind gschüttlet wird und sini unreife Feige abwirft.

14 De Himmel verschwunde wie e Buechrolle wo mer zämmerollt und jede Berg und jedi Insle sind vo ihrere Stell grückt worde.

15 Do versteckt sich die Könige vo de Erde, die höche Beamte, d Militärbefehlshaber, die Riiche, d Starke, jede Sklave und jede Frei id Höhle und zwüsche de Felse vo de Berg.

16 Ständig seged si zu de Bärge und zu de Felse: "Fallt über öis, und verberged ois vor de Blick vo dene, wo uf em Thron hockt, und vor em Lammzorn,

17 als de grossi Tag vo ihrem Zorn cho isch. Wer chan da bestah?"