Offebarig 21 vo 22
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Offebarig 21 vo 22
21:1 Und ich han en neue Himmel gseh und e neui Erde, will de früehner Himmel und die früehner Erde gsi sind, und s Meer isch nüme da.
2 Ich han au die heiligi Stadt gseh, s'Neui Jerusalem, vo Gott usem Himmel herabcho, bereit gmacht wie eine für ihre Maa gschmückti Bruut.
3 Denn hani e luuti Stimm vom Thron ghört sege: "S Zelt Gottes isch bi de Mensche, und er wird bi ihne wohne, und sie werdet sis Volk si. Und Gott selbst wird bi ihne si.
4 Und er wird jedi Träne vo irne Auge abwüsche, und de Tod wirds nüme geh. Au wirds weder Truurig no Schmerz me gäh. Was früener gsi isch, isch verbii."
5 Und de uf em Thron ghocket het, het gsait: "Ich mache alles neu." Au säit er: "Schryb, denn die Wort sind glaubwürdig und wohr."
6 Und er teilt mir mit: "Sie sind wahr worde! Ich bin das Ạlpha und das Ọmega, de Afang und s Endi. Wer Durscht het, dem wird ich umsuscht vo de Quelle gäh, us de Wasser vom Läbe strömt.
7 Wer sieht, wird des alles erbe, un i wär si Gott si un er mi Bueb.
8 Doch die Feigling und die ohni Glaube und die widerlich Schmutzige und Mörder und die wo sexuelli Unmoral oder Spiritismus praktiziered, und Götzendiener und alli Lügner, sie erwartet de Füür- und Schwefelsee, das heisst de zweiti Tod.“
9 Eine vo de sibä Engel mit de sibä Schale, wo mit de sibä letzte Plagä gfüllt gsi sind, isch cho und hät zue mer gseit: "Chum, ich zeig der d Bruut, die Frau vom Lamm."
10 Do het da mich durch d Kraft vum Geischt zue nem grosse un hohe Berg zeigt ma de heilige Schtadt Jerusalem, de vu Gott üs sem Himmel rabkummt,
11 erfüllt vo de Herrlichkeit Gottes. Ihr strahlend Glanz erinneret anen überus kostbare Stei, an Jạspis wo kristallklar lüchtet.
12 Sie hät e grossi, hohi Muur und zwölf Tore mit zwölf Engel. A de Tore sind de Name vo de zwölf Stämm vo de Söhn Israels gstande.
13 S het drei Tore im Oschte gäh, drei Tore im Norde, drei Tore im Süde und drei Tore im Weschte.
14 D Mauer vo de Stadt het au zwölf Grundstei mit de zwölf Name vo de zwölf Aposchtel vom Lamm gha.
15 De mit mir gredt het, het es goldigs Schilfrohr i de Händ ghalte, zum demit d Stadt und ihri Tore und ihri Muur z mässe.
16 De Grundriss vo de Stadt bildet es Quadrat - sie isch so lang wie breit. Er masst d Stadt mit em Schilfrohr und es sind 12 000 Stadie gsi. Ihri Längi, Breiti und Höchi sind gliich.
17 Au mass er ihri Muur und es sind 144 Ellä nach Menschemass gsi wo zugliich Ängelsmass isch.
18 D'Muur isch us Jạspis bestande, und d'Stadt isch us reinem Gold gsi, so klar wie Glas.
19 D Grundstei vo de Stadtmuur sind mit kostbare Stei vo allne Art gschmückt gsi: De erscht Grundstei isch us Jạspis, de zweiti us Saphir, de dritt us Chalzedọn, de vierte us Smaragd,
20 de füfti us Sardọnyx, de sechst us Sạrder wo sibte us Chrysolịth, de achti us Berỵll, de nünte us Topạs, de zähti us Chrysoprạs, de elfti us Hyazịnth, de zwölfti us Amethỵst.
21 Die zwölf Tore sind us zwölf Perle bestande. Jedes Tor isch us ere einzige Perle beschtande. Und d Hauptstrooss vo de Stadt isch reins Gold gsi, wie durchsichtigs Glas.
22 Ich han kein Tempel drin gseh, denn Jehova Gott, de Allmächtigi, isch ihr Tempel, wie au s Lamm.
23 Die Stadt brucht weder Sunne no Mond, wo uf sie schiined, wel d Herrlichkeit Gottes erlüchtet het, und ihri Lampe isch s Lamm gsi.
24 Ihres Liecht wird de Wäg erlüüchte, wo d'Volk gönd, und d'Könige vo de Erde werded ihri Herrlichkeit in sie ineträge.
25 Ihri Tore werdet tagsüber nie gschlosse werde und es git det überhaupt kei Nacht.
26 Und mer wird d Herrlichkeit und d Ehr vo de Völker in sie ineträge.
27 Doch alles Unreine und jede wo öppis widerlichs und Betrügerisches tuet chunnt uf kein Fall in sie ine, sondern nur die wo i de Buechrolle vom Läbe stönd, wo em Lamm ghört.