Nehemia 9 vo 13
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Nehemia 9 vo 13
9:1 Am 24. Tag um die gliche Mönet hend sich Israelite versammlet. Sie hend in Sacktuch faschtet und hend sich mit Staub beworfe.
2 Die wo israelitischer Abstammig gsi sind, hend sich den vo allne Usländer trennt. Sie sind vorher gstande und hend ihri eigene Sünd und d Vergehe vo ihrne Vorfahre bekannt.
3 Aaschlüssend erhoben sie sich an Ort und Stell und läsed drei Stunde lang usem Gsetzbuech Jehovas, ihres Gottes vor. Wiiteri drü Stund hends es Bekenntnis abgleit und hend sich debi vor ihrem Gott Jehova verbüüted.
4 jeschụa, Bạni, Kạdmiël, Schebạnja, Bụnni, Scherẹbja,e Bạni und Kẹnani sind uf de Bühni vo de Levịten gstande und schriebed luut zu ihrem Gott jehova.
5 Und d Levịet Jeschụa, Kạdmiël, Bạni, Haschabnẹja, Scherẹbja, Hodịja, Schebạnja und Pethạchja händ gseit: "Stoht auf und preist eure Gott Jehova bis in alle Ewigkeit. Din herrliche Name – für de kei Rüehme und Priise gross gnueg chan sii – söll geehrt werde.
6 Du bisch Jehova, du elei Du hesch d Himmel gmacht, ja d Himmel vo de Himmel samt ihrem ganze Heer, d Erde und alles druf, d Meer und alles drin. Du erhaltisch alles am Läbe und de Heer vom Himmel verbüügt sich vor dir.
7 Du bisch Jehova, de wahri Gott, de Ạbram usgwählt, ihn us Ur, de Stadt vo de Chaldạ̈er, usegfüehrt und ihm de Name Abraham gä het.
8 Du hesch gseh das sis Herz dir treu gsi isch und hesch drum en Bund mit ihm gschlosse. Debii hesch em und sin Nochkomme s Land vo de Kanaanịter, de Hethịter, de Amorịter, de Perisịter, de Jebusịter und de Girgaschịter zuegsicheret. Und will du grächt bisch, hesch dini Verspräche ghalte.
9 In Ägypte hesch s Elend vo eusne Vorfahre gseh und du hesch ihri Schreie am Rote Meer ghört.
10 De Pharao, all sini Diener und sis ganze Volk hend sich ihne gegenüber amassend verhalte. Das isch dir nöd entgange und du bisch deswege mit Zeiche und Wunder gäge sie igschritte. Damit hesch dir en Name gmacht bis zu dem Tag.
11 Du hesch s Meer vor ihne teilt, so dass sie uf trochem Bode zu de andere Siite hend chöne zieh, und ihri Verfolger hesch id Tüüf gstürzt wie en Stei i di riissende Fluete.
12 Tagsüber hesch sie mitere Wolkesäuli gführt und nachts mit ere Füürsüüle, zum de Weg z erhelle wo sie sötted go.
13 Du bisch zum Berg Sịnai herabcho und hesch vom Himmel us zu ihne gredet und ihne grächti Urteil, verlässlichi Gsetz und gueti Vorschrifte und Gebot geh.
14 Du hesch sie glehrt din heilige Sabbat z halte und hesch ene dur din Diener Moses Gebot, Vorschrifte und es Gsetz übermittlet.
15 Wo sie hungrig gsi sind hesch ehne Brot vom Himmel gä, und wo sie durstig gsi sind hesch usem Felse Wasser ströme lah. Und du hesch sie ufgforderet, is Land wod ihne mit emne Eid zuegsicheret hesch, ihzzieh unds in Bsitz z neh.
16 Doch sie, eusi Vorfahre, händ sich amassend verhalte und sind stur und ghöret nöd uf dini Gebot.
17 Sie hend nöd welle lose und hend nüme a das denkt was Du Ussergwöhnlichs für sie gmacht hesch, sondern sie sind stur und bestimmt worde, zum nach Ägypte i d Sklaverei zruggkehre. Doch du bisch en Gott wo gern vergit wo mitfühlend und barmherzig isch, nöd schnell zornig wird und rich isch a loyale Liebi. Du hesch sie nöd verlah.
18 Sälbscht wo sie sich e Kalbsstatue us Metall gmacht händ und behauptet händ: 'Das isch din Gott wo dich us Ägypte usegfüehrt hät' und wo sie sich üsserscht respektlos verhalte händ,
19 sälber dänn hesch sie i dinere grosse Barmherzigkeit nöd im Stich glah. Die Wolkesüül, wo am Tag über ihne gsi isch und sie gfüehrt hät, verschwunde nöd – genauso wenig wie d'Füürsüle, wo nachts de Weg erhellt hät, wo sie sötted go.
20 Du hesch ene din Geist geh zum ihne Iisicht schänke. Au din Maa hesch nöd zrughalte und wo sie durstig gsi sind hesch en Wasser geh.
21 40 Jahr lang hesch sie i de Wildnis mit Nahrig versorgt. Es het ene a nüüt gfählt. Ihri Chleidig het sich nöd abgnutzt und ihri Füess schwulet nöd a.
22 Du hesch ene Chönigriich und Völker übergäh, es Gebiet nach em andere hesch ine zuegwiese, sodass sie s Land Sịhons hend chöne iineh, das heisst s Land vom Hẹschbon, und au s Land Ogs, vom König vo Bạschan.
23 Vieli Söhn hesch ene gschänkt – so zahlriich wie die Sterne vom Himmel. Denn hesch sie in das Land gfüehrt, dass du ihre Vorfahre versproche hesch, demit sie inneziehnd und es in Bsitz nehmed.
24 Ihri Söhn sind also is Land zoge und händs in Bsitz gno. Die Kanaanịter wo det gwohnt hend hesch unterworfe und i ihri Hand geh - sowohl die Könige als au d Völker vom Land. Si hend mit ihne chönne mache was si für richtig ghalte hend.
25 Sie eroberet befestigti Schtädt und es fruchtbars Land und händ Hüüser gno, rich gfillt mit Guetem, in Bsitz, usghaueni Zischterne, Wigärte, Olivehaine und Obstbäum in Hüll und Fülle. Sie ässed sich satt und dick und gnosse i volle Züg, dass du so guet zu ihne gsi bisch.
26 Trotzdem sind sie unghorsam worde, händ gege dich rebelliert und dim Gsetz de Rugge kährt. Dini Prophete hän sie gwarnt un hän sie zue dir welle zruggfihre, aba sie hän d Prophete umbrocht. Sie hän sich üsserscht respektlos verhalte.
27 Drum hesch sie id Hand vo ihrere Gegner gä, wo sie den ständig bedrängt händ. In irer Not hends jedesmal ahgfange, zu dir z'schreie und du hesch den vom Himmel us ihre Hilferuf ghört. Und will du so überuus barmherzig bisch, hesch ene jedesmal Retter gschickt, zum sie vo ihrne Gegner z'befreie.
28 Doch chum händs Rueh gha, händs wieder gmacht was i dine Auge schlecht isch und du häsch sie ihre Feind id Händ gheie lah, wo sie dänn unterdrückt händ. Nachher sind sie wieder zu dir zruggkehrt und hend dich um Hilf agflegt, und du hesch es vom Himmel us ghört und sie i dinere grosse Barmherzigkeit immer wieder ufs neue befreit.
29 Du hesch sie gwarnt zum sie zu dim Gsetz zruggfüehre, aber sie hend sich amassend verhalte und hend ned welle uf dini Gebot ghöre. Sie sind gsündiget, als sie gege dini Vorschrifte verstüsset, wo doch jedem, wo sie befolgt, Lebe bringed. Stur hends dir de Rugge gweigeret und sich hartnäckig gweigeret, uf dich zghöre.
30 Du hesch vill Jahr lang Geduld mit ihne gha und hesch sie dur din Geist gwarnt, dur dini Prophete, aber sie hend nöd welle ghöre. Schliesslich hesch sie de Vöuker vo de Länder i d'Händ gheie loh.
31 Mol i dinere grosse Barmherzigkeit hesch sie nöd usgröttet. Du hesch sie nöd im Stich gloh, denn du bisch en mitfühlende und barmherzige Gott.
32 Und jetzt, oise Gott, du grosse, mächtige und Ehrfurcht iiflössende Gott wo zu sim Bund stoht und loyali Liebi zeigt het, lass es dir nöd glichgültig sii, was mir alles duregmacht hend vo de Ziit vo de assyrische Könige bis hüt, mir, eusi Könige, eusi füehrende Männer, eusi Priester, eusi Prophete, eusi Vorfahre und dis ganze Volk.
33 Bi allem, wo mir hend müesse duremache - du bisch immer grächt gsi, will du hesch dich treu verhalte. Mir aber, mir hend schlecht ghandlet.
34 Eusi Chönige, eusi füehrende Männer, eusi Priester und eusi Vorfahre hend dis Gsetz nöd ghalte und weder dine Gebote na de Erinnerige wo vo Dir chömed beachtig gschänkt.
35 Selbst i ihrem Königriich wod sie mit guetem überschüttet hesch und sie i dem wiite, fruchtbare Land lebt hend dass du ihne gschänkt hesch, au da hends dir nöd dient und ihri schlächti Handligswis nöd ufgäh.
36 Und was simmer hüt? Sklave, ja Sklave i dem Land wo du euse Vorfahre gä hesch demit sie sin Ertrag ässe und all das Gueti gnüsse chönd was es lieferet.
37 Die riichi Ernte gaht jetzt a die Könige wo du wäg eusere Sinde über eus gsetzt hesch. Sie verfüeged über eus und euses Vieh, wies ihne grad passt. Mir sind inere verzwiiflete Lag.
38 Wege alldem träffed mir jetzt e bindendi schriftlichi Vereinbarig und lönds durs Siegel vo eusere füehrende Manne, eusere Levịte und euse Prieschter bestätige.“