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Nehemia 8 vo 13

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Nehemia 8 vo 13

8:1 Schliesslich het sich s ganze Volk gschlosse ufem öffentliche Platz vorem Wasserertor und bot de Abschriiber Ẹsra, s Gsetzbuech vo Moses z hole wo Jehova de Israelite geh het.

2 Am erste Tag vom 7. Monet isch de Prieschter cho Ẹsra mitem Gsetz vo de Männer, de Fraue und allne andere wo mit Verstand hend chönne zuelose.

3 vom Tagesabruch bis zum Mittag het er ufem öffentliche Platz vorem Wasseror de Männer, de Fraue und allne andere wos hend chöne verstah usm Gsetzbuech vorgah und s Volk het ufmerksam ghört.

4 De Abschriiber Ẹsra isch ufere Holzbühni gstande, wo mer extra für dä Aalass baut hät. Rechts von ihm gstande Mattịthja, Schẹma, Anạja, Urịja, Hilkịja und Maasẹja, links vo ihm pedạja, Mịschaël, Malkịja, Hạschum, Haschbaddạna, Sachạrja und Meschụllam.

5 Ẹsra häts Buech öffnet und will er höcher gstande isch als die Versammlete, händ das alli chönne gseh. S ganze Volk isch ufgstande, won ers öffnet het.

6 Dänn pries Ẹsra Jehova, de grossi und wahre Gott. Druf antworte alli: "Amen! Amen!", und erhoben die Händ. Sie händ sich tüüf verbüüte und werfed sich mit em Gsicht zum Bode vor Jehova nieder.

7 Die Levịten Jeschụa, Bạni, Scherẹbja,k Jạmin, Ạkub, Schạbethai, Hodịja, Maasẹja, Kelịta, Asạrja, Jọsabad, Hạnan und Pelạja händ denn das Gsetz erchlärt und währenddesse blib s volk stah.

8 Bim Vorläse us em Gsetzbuech vom wahre Gott hänn si klar und dütlich erklärt, was die Wort bedüütet händ. Dadurch händs s Vorgläse verständlich gmacht.

9 Nehemịa, wo damals de Statthalter gsi isch, Ẹsra, de Prieschter und Abschriiber, und die Levị wo s Volk glehrt hend, hend denn zu allne gseit: "Hüt isch en heilige Tag für Jehova, eure Gott. Truret nöd und brüeled nöd." Das ganze Volk het nämlich in Träne usbrocht, wos die Wort vom Gsetz ghört het.

10 Nehemịa het gseit: "Goht und haltet Feschtmahl, trinket süessi Getränk und teilt mit dene wo nüt hend. De Tag isch euse Herr nämlich heilig. Sind nöd truurig, denn Jehova schenkt eu Freud wo eu starch macht."

11 Und die Levịte händ zum ganze Volk gseit: "Beruhiget euch, dä Tag isch doch heilig! Seid nicht trurig."

12 Jetz wo s Volk d Erklärige verstande het, sind alli weg gange, zum es Freudfest z fiire, wo sie ässe und trinke und ihres Ässe mit andere teilet.

13 Am zweite Tag händ sich d Oberhäupter vo de Grossfamilie vom ganze Volk, d Prieschter und d Levị bi Ẹsra, em Abschriiber zum no tüüferi Iiblick i d Wort vom Gsetz z gwünne.

14 I dem Gsetz, wo Jehova dur Moses geh het, sind sie uf Folgendes gstosse: D Israelite sötte während em Fescht, wo im sibte Monet gfiiret worde isch, in Laubhütte wohne.

15 In allne ihrne Städt und in ganz Jerusalem sött e entsprechendi Bekanntmachig erfolge und de Uufruef ergah: "Goht is Bergland und holt grüeni Zweige vo Olivebäum, Kiefer, Myrte, Palme und andere Bäum zum Laubhütte mache – wies vorgschribe isch."

16 So zoge händs los und gholted Zweigi um sich Laubhütte z baue – jede uf sim Dach sowie in de Höfe, in de Vorhöfe vom wahre Gott, uf em öffentliche Platz vor em Wassertor und uf em öffentliche Platz vor em Ẹphraimtor.

17 Die ganzi Versammlig, wo us de Gfangeschaft zruggkehrt gsi isch, het Laubhütte bout und het drin gwohnt. D Israelite händ sit de Täg Jọsuas, vom Bueb. Nuns gha, bis zu dem Tag nüm uf die Art gfiiret und so isch d Fröid riesegross gsi.

18 Täglich het mer us em Gsetzbuech vom wahre Gott vorgla – vom erste bis zum letschte Tag. Siebä Täg hät s'Fäscht duuret und am achte Tag gfunde wie vorgschribe ä fiiirlichi Versammlig stattgfunde.