GTranslate Wähle deine Sprache

Suchen und Finden

Matthäus 22 vo 28

von Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 446

 

Matthäus 22 vo 28

22:1 Jesus het wiiter in Bilder mit ihne gredt:

2 "Mit em Königrich vom Himmel isch es wie mit eme König wo für sin Sohn e Hochziitsfiir verastaltet het.

3 Er het sini Sklave beuftragt, d Iiglade zu Hochziitsfiir z rüefe, aber sie hend nöd welle cho.

4 Dänn hät er wiiteri Sklave losgschickt mit em Uuftrag: 'Richtet den Iiglade aus: "S Festessen ist vorbereitet, ich habe meine Stiier und mein Mastvieh schlachte lassen und alles ist fertig. Kommt zur Hochzeitsfeier.""

5 Doch es isch ihne egal gsi und sie sind weg gange - die einte hend nach ihrne Fälder gluegt, die andere hend sich um ihri Gschäft kümmeret.

6 Die Übrige aber händ sini Sklave packt, händs entwürdigend behandlet und bracht.

7 Hässig isch de König sini Truppe entsande, het de Mörder töte lo und ihri Stadt verbrennt.

8 Dänn hät er zu sine Sklave gseit: 'D Hochziitsfiir isch vorbereitet, aber die Iiglade sinds nöd wert gsi.

9 Gaht also uf die Strosse wo us de Stadt usefahred und ladet jede zur Hochziit ii wo eu begegnet.'

10 Da sind d Sklave use uf d Strasse und hend alli zäme gholt, wo sie troffe hend – Bös und Gueti. Drufhin het sich de Feschtsaal mit Gescht gfüllt.

11 Wo de König inecho zum sich d Gäst aaluege, het er en Maa entdeckt wo keis Feschtgwand aagha het.

12 Da het er en gfrögt: 'Fründ, wie bisch du do eigetli ohni Fäschtgwand inecho?' Druf het de Maa nüt gwüsst z antworte.

13 De König bfahl sin Diener: 'Fässled en a Händ und Füess und rüert en use id Dunkelheit. Det wird er brüele und mit de Zähn chnirsche.'

14 Denn es sind viel iiglade, doch wenig userwählt."

15 Danach sind d Pharisäer gange und hend gmeinsam Plän gschmiedet um ihn mit sine eigene Wort in e Fall z locke.

16 Sie händ ihri Jünger zäme mit Parteianhänger vo Herodes zu ihm gschickt. "Lehrer, mir wüssed, dass du wohrheitsliebend bisch und in Wahrheit lehrsch, wie mer nach em Wille Gottes söll läbe", händ sie gseid. "Au isch der d Anerkennig vo anderne nöd wichtig, denn du luegsch nöd uf s Üssere.

17 Säg eus also wie du dänksch: Isches richtig de Cäsar Chopfstüür zahle oder nöd?"

18 Doch will Jesus ihri böse Absicht duregluegt het, het er gantwortet: "Warum stelled ihr mich uf d Prob, ihr Heuchler?

19 Zeigt mer die Münze, womer die Stüür zahlt." Da händs ihm en Dänar bracht. 20 Er hät gfrögt: "Wüsses Bild und Ufschrift isch das?"

21 "Cäsars" hends gantwortet, uf was er gseit het: "Denn gänd de Cäsar zrugg was de Cäsar ghört, und Gott was Gott ghört."

22 Wo sie das ghört händ, sind sie sprachlos gsi. Sie händ ihn in Rueh gloh und sind weggange.

23 Am gliche Tag sind die Sadduzạ̈er cho wo ja behaupted es gäb kei Uferstehig. Sie händ en gfrögt: 

24 "Lehrer, Moses hat gesagt: 'Wenn ein Maa stirbt, ohne Kinder zu haben, soll sein Brüder die Witwe hürate, um ihm nachkommen zu sichern.'

25 Det hets eimal siebe Brüedere gä. De ersti hürote und isch dänn gstorbe, und will er kei Nachkomme gha hät, hät er d Frau sim Brüeder hinderlah.

26 Em zweite isch es genauso gange, denn em dritte und so wiiter bis alli siebe tot gsi sind.

27 Als Letzti vo allne isch au d Frau gstorbe.

28 Wem vo de sibe wird d Frau also bi de Uferstehig ghöre? Sie sind ja alli mit ihre verhürotet gsi."

29 Jesus het zur Antwort geh: "Ihr irrt eu, denn ihr kennet weder d Schrifte no d Macht Gottes.

30 Wänns uferstönd, hürate Männer nöd und Fraue werded nöd verhürotet, sondern sie sind wie Engel im Himmel.

31 Was nun die Auferstehung der Toten betrifft: Hän ihr nit gläse, was Gott zu äich gsait het:

32 'Ich bin de Gott Abrahams und de Gott Isaaks und de Gott Jakobs'? Er isch nöd de Gott vu de Dote, sondern de Lebende.'

33 Nachdem die Lüt das ghört händ, sinds vo dem woner glehrt het, tüüf beidruckt.

34 Wo d Pharisäer ghört händ, dass er die Sadduzạ̈er zum Schweige bracht hät, händ sie sich zunere Gruppe gmacht.

35 Eine vo dene, en Gsetzestexperte, het Jesus uf d Prob wele stelle und gfrögt:

36 "Lehrer, welles isch s wichtigste Gebot im Gsetz?"

37 Er het antwortet: "'Liebi Jehova, diin Gott, mit dim ganze Herze, diner ganze Seel und dim ganze Denke.'

38 Das isch s wichtigste und erste Gebot. 39 Die zweite ist ihm ähnlich und lutet: 'Du sollst deinen Mitmenschen lieben wie dich selbst.'

40 Diä zwei Gebot sind d Grundlag für das ganze Gsetz und d Prophete."

41 Jesus het jetzt die versammlete Pharisäer gfrögt:

42 "Was denket ihr über den Christus? Wessener Sohn ist er?" Sie antwortet: "Der Sohn David."

43 Da het er wiiter gfrögt: "Wie chunds dänn, dass de David ihn unter Inspiration Herr nännt, wenn er seit:

44 'Jehova het zu mim Herrn gseit: "Setz dich a minere rächte Siite, bis ich dir dini Feind unter d Füess lege"'?

45 Wänn David ihn Herr nennt, wieso isch er dänn si Sohn?"

46 Da hät ihm niemert meh es Wort chöne entgäge, und vo det a hät sich niemert meh chöne ihm Frage stelle.