Markus 5 vo 16
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Markus 5 vo 16
5:1 Denn erreicheds s andere Seeufer, d Gegend vo de Gerasẹner.
2 Wo Jesus us em Boot gstige isch, isch ihm sofort en Maa cho, wo vomene böse Geischt bsesse gsi isch, vo de Gräber her entgäge.
3 Er het in de Grabhöhle ghust und bis det ane hets absolut niemer gschafft, ihn uf Duur z'fässle, nöd emal mit enere Chetti.
4 Oft het mer ihm Fuessfessle und Chettene aagleit, aber jedes Mal zerrisser d Chette und het d Fuessfessle vertruckt, und niemer isch stark gnueg gsi, ihn z bändige.
5 Unufhörlich, Tag und Nacht, het er in de Grabhöhle und i de Berge gschrebe und schnitt sich mit Stei.
6 Doch won er Jesus vo Witem gseh het, het er losggrännt und verbüüted sich vor ihm.
7 Dänn schriibt er luut: "Was han ich mit dir ztue, Jesus, Sohn vum höchste Gott? Schwör mer bi Gott, mich nöd z quäle!"
8 Jesus het nämlich zu ihm gseit: "Chum us em Maa use, du böse Geischt!"
9 Doch Jesus het en gfrögt: "Wie heisst du?" uf was er antwortet het: "Mi Name isch Legiọn, denn mir sind vieli."
10 Und er bitt Jesus immer wieder idringlich, d Geischter nöd us em Land z vertriibe.
11 Det am Berg het grad e grossi Schweineherde gweidet,
12 und so flehted d Geister ihne ah: "Schick eus i die Schweine, lass eus in sie inefahre!"
13 Er hät s ihne erlaubt und scho sind die böse Geischter use cho und sind id Schweine gfahre. D Herde, öppe 2000 Tier, hät über de Steilhang in See gstürmt und verdrängt.
14 Die Schweinehirte ergriffe d Flucht und hend i de Stadt brichtet und ufem Land was passiert isch woruf d Lüüt hingäge sind zum sich das alles azluege.
15 Sie sind zu Jesus cho und händ dött de Maa hocked, wo vonere Legiọnen Dämọnen bsesse gsi isch – er isch bekleidet gsi und bi klarem Verstand gsi. Da händs es mit de Angst ztue übercho.
16 Au hend ihne d Augezüüg die ganzi Gschicht vo dem Bsessene und de Schweine verzellt.
17 Drufhin hend d Lüt Jesus idringlich bätte, ihri Gegend z verlah.
18 Won er dänn is Boot hät wele stige, hät en der eemool Bsessene aagfleit, ihn dörfe begleite.
19 Er het en jedoch nöd mitcho, sondern het gseit: "Gang hei zu dine Verwandte, und verzellne was Jehova alles für dich ta het und das er er erbarme mit dir gha het.
20 Also isch de Maa weggange und het agfange i de Dekạpolis z brichte wo Jesus für ihn gmacht het und alli sind nur so gstunne.
21 Nachdem Jesus mitem Boot wieder s andere Ufer erreicht het, het sich versammlet, während er no am See gsi isch, e grossi Mängi um ihn.
22 Au isch eine vo de Synagoge vorsteher – er het Jaịrus – gheisse, und sobald er ihn gseh het, isch er ihm z'Füess gfalle.
23 Er hät en mehrmals aa gfloge: "Mini chliini Tochter isch schwer chrank. Bitte chum und legged ihr d Händ uf, damit sie gsund wird und am Lebe bliibt."
24 Druf isch Jesus mit ihm gange, gfolgt vonere grosse Menschemengi wo sich um ihn drängt het.
25 De Nun isch da e Frau gsi, wo sit zwölf Jahr a Bluetige litt.
26 Sie hät bi etliche Ärzt vill durregmacht und ihre ganz Vermöge verbrucht, aber ihre Zuestand isch nöd besser gsi, sondern nur no schlimmer worde.
27 Als sie ghört het, was mer über Jesus brichtet het, isch sie vu hinne durch d Mängi cho und het si Obergewand berührt,
28 den sie hät sich immer wieder gseit "Ich bruch nur sini Obergewänder azfasse, dänn wird ich gsund."
29 Sofort händ die Bluetige ufghört, und sie hät a ihrem Körper gspürt, dass sie vu de schlimme Chrankheit gheilt gsi isch.
30 Im gliche Augeblick het Jesus gmerkt, dass Chraft vo ihm us gange isch. Er het sich i de Mängi umdräit und gfrögt: "Wer het mini Obergewänder berührt?"
31 Sini Jünger erwiderte: "Du gsehsch doch das Gedränge, und da frögsch du wer dich aagfasst het?"
32 Er aber het umenand gluegt zum gseh wer das gsi isch.
33 Die Frau het vor Angst zitteret. Sie het ja gwüsst, was mit ihrer gschafft gsi isch, und isch drum vorcho, sich vor ihm uf de Bode gworfe und het ihm die ganz Wohrheit verzellt.
34 Da het er zu ihre gseit: "Tochter, dis Glaube het dich gsund gmacht. Gang in Friede. Du söttsch vo dinere schlimme Krankheit gheilt sii"
35 Während er no gredt het, sind einigi Männer usem Huus vom Synagogevorsteher cho und hend gseit: "Dini Tochter isch gstorbe. Werum am Lehrer no wiiter Umständ mache?"
36 Doch Jesus hät das mit becho und hät zum Synagoge-vorsteher gseit: "Ha kei Angst, han eifach nur Glaube."
37 Er het niemert mitcho usser Petrus, Jakobus und däm si Brüeder Johạnes.
38 Wo sie s Huus vom Synagogevorsteher erreicht hend, het er de Tumult gseh und d Lüüt wo brüelet und luut gjammeret.
39 Er isch ine gangä und het zu ihne gseid: "Warum hüüled ihr und verursacht so en Tumult? S Chind isch nöd gstorbe, sondern schlaft."
40 Doch sie hend en nur usglacht. Nachdem er sie alli usegschickt het, isch er mitem Vater, de Muetter und sine Begleiter det ane gange, wo s Chind gläge isch.
41 Denn het er d Hand vom Chind gno und het gseit: "Talithá kúmi", was übersetzt bedütet: "Meitli, ich säg dir, stah uf!"
42 Im gliiche Momänt isch s Meitli ufgschtande und isch umenand gange. (Es isch zwölf Jahr alt gsi.) Sofort sind sie usser sich vor Fröid gsi,
43 aber er schärft ihne wiederholt ihne, niemertem devo z verzelle. Au het er gseit, dass mer dem Meitli öppis z ässe söll.