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Johannes 6 vo 21

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Johannes 6 vo 21

6:1 Danach isch Jesus über de See vo Galilạ̈ beziehigswiis de See vo Tibẹrias gfahre.

2 En grossi Menschemengi het ihm gfolgt, will sie die Wunderzeiche gsäh het, won er vollbracht het, als er die Kranke gheilt het.

3 Da isch Jesus uf ein Berg gange und het sich det mit sine Jünger ane gsetzt.

4 S jüdische Passahfest isch churz bevor gstande.

5 Wo Jesus uufblicket und e grossi Menschemengi cho het, het er de Philịppus gfröget: "Wo söllemer Brot chaufe, demit d Lüüt öppis z esse hend?"

6 Er het das allerdings gseit zum ihn uf d Prob z stelle, denn er sälber gwüsst het ja, was er vor gha het.

7 Philịppus hät ihm gantwortet: "Sälbscht wemmer für 200 Deạre Brot chaufed, chönted mer nöd mal jedem es chlises Stückli geh".

8 Und eine vo sine Jünger, und zwor em Andreas, de Brüeder vom Sịmon Petrus, het zue em gsäit:

9 "Der chli Bueb do het fünf Gerstebrot und zwei kleini Fisch. Doch was isch das scho bi so vielne Lüt?"

10 Jesus hät jedoch gseit: "Forderet die Lüt auf, sich anzusetzen." Die Stell wo die öppe 5000 Manne Platz gno hend isch dicht mit Gras bewachse.

11 Jesus het s Brot gnoh, het es Dankgebet gredt und es a alli verteilt, wo dört gsässe hend. S gliche het er mit de chline Fische gmacht und jede het übercho, so viel er het welle.

12 Wo all satt gsi sind, hät er zu sine Jünger gseit: "Sammlet die übrig bliebenen Stück ii, damit nüüt verschwändet wird."

13 Also hends das i sammlet, wo nachem Ässe vo de füf Gerschtebrot übrig bliebe isch, und händ demit zwölf Chörbe gfüllt.

14 Die Lüt wo das Zeiche gsend händ gseit: "Das isch würkli de Prophet wo sött id Welt cho."

15 Da de Jesus gwüsst het, dass d Mensche druf und dra gsi sind, ihn mit allne Gwalt zum König zmache, het er sich wieder uf de Berg zrugg zoge – ganz elei.

16 am abig sind sini jünger abe zum seel gange

17 und sind ines Boot gstiege zum uf Kapẹrnaum überzsetze. Es isch inzwüsche scho dunkel gsi und de Jesus isch immernonig bi ihne gsi.

18 Usserdem isch en starche Wind bliebe und het de See uf gwählt.

19 Wo sie jedoch öppe 5 oder 6 Kilometer grüert gsi sind, hend sie gseh wie Jesus über de See gange isch und ufs Boot zuegloh isch. Sie hend Angst übercho,

20 doch er het sie beruhigt: "Ich bin's! Het kei Angst."

21 Da sinds parat gsi, en an Bord z hole, und grad nachher erreicheds s Ufer wo si aagstüret hend.

22 Am nächste Tag händ die Lüt gseh wo am andere Seüfer bliebe sind, dass keis Boot da gsi isch. Es chlises Boot isch det gsi, d Jünger sind allerdings ohni Jesus a Bord gange und abgfahre.

23 Doch dänn händ Boot us Tibẹrias i de nöchi vom Ort iighalte, wo sie nach em Dankgebet vom Herrn s Brot gässe händ.

24 Nachdem de Lüüt also bewusst worde isch, dass weder de Jesus na sini Jünger da gsi sind, sind sie id Boot gstiege und hend uf Kapẹrnaum gfahre zum Jesus sueche.

25 Wo si en dänn uf de andere Siite vom See gfunde händ, händ si en gfröget: "Rabbi, wenn bisch Du do anecho?"

26 Jesus git zantwort: "Es stoht fescht: Ihr sueche mi nit, wel ihr Zeiche gsäh hän, sundern wel ihr d Brot gässe hän un satt wore sin.

27 Bemühed eu nöd um d Nahrig, wo vergänglich isch, sondern um die unvergänglich Nahrig wo zu ewigem Läbe füert und wo eu de Menschensohn geh wird. Denn en het de Vater, also Gott selber, mit dem Siegel vo de Anerkennig versehe."

28 Da händs welle wüsse: "Was mümmer mache? Wie chönd mir mache, was Gott will?"

29 Jesus git zantwort: "Gott will dass ihr a den glaubed woner gschickt het."

30 Druf hend sie gfröget: "Was für es Zeiche vollbringsch, damit mers gsehnd und dir glaubet? Was wirsch mache?

31 Eusi Vorfahre hend i de Wildnis s'Manna gässe, so wies i de Schrifte staht: 'Er het ene Brot vom Himmel z'ässe gäh.''"

32 Jesus erwideret: "Es steit fescht: Nöd Moses het eu s Brot vom Himmel gäh, sondern min Vater git eu s wahre Brot vom Himmel.

33 Denn s Brot Gottes isch de wo vom Himmel herabchunnt und de Wält Läbe git."

34 Da händs gseit: "Herr, gib eus immer das Brot"

35 "Ich bin das Brot des Leben", het Jesus erklärt. "Wer zu mir kommt, wird überhaupt nicht hungrig werden, und wer an mich glaubt, wird überhaupt nie durchstig werden.

36 Aber wie gseit, ihr hend mich sogar gseh und glaubed trotzdem nöd.

37 Alli wo de Vater mir git werded zu mir cho und wer zu mir chunnt de wirdi niemols wegjagge.

38 Denn ich bi nöd vom Himmel herabcho zum mache was ich selber will, sondern was de will, wo mich gschickt het.

39 Das isch de Wille vo dem wo mich gschickt het: das ich vo all dene wo er mir geh het kei verlüre, sondern das ich sie am letschte Tag uferwecke.

40 Denn de Wille vo mim Vater isch, dass jede wo de Bue anerkennt und an ihn glaubt ewigs Läbe het,h und ich wird ihn am letschte Tag uferwecke."

41 D Jude händ en jetzt kritisiert, dass er gseit hät: "Ich bin des Brot, des vom Himmel herabgekommen isch."

42 Sie händ zunenand gseid: "Isch das nöd Jesus, de Bue vom Joseph? Mir kenned doch sin Vater und sini Muetter! Wie chan er da jetzt behaupte: 'Ich bin vom Himmel herabgekommen'?"

43 Druf hät Jesus gseit: "Höret uf, underenand z'tuschle!

44 Niemert chan zu mir cho, es seg denn de Vater wo mich gschickt het, zieht ihn, und ich wird ihn am letschte Tag uferwecke.

45 I de Schrifte vo de Prophete stoht: 'Sie werded alli vo Jehova gschuld werde.' Jede wo em Vater zuegloset und vo ihm glernt het, chunnt zu mir.

46 Nöd dass öpper de Vater gseh hät usser dem, wo vo Gott chonnt – er hät de Vater gseh.

47 Eis staht fescht: Wer glaubt, hät ewigs Läbe.

48 Ich bi das Brot vom Läbe.

49 Euri Vorfahre hend i de Wildnis s'Manna gässe und doch sind sie gstorbe.

50 Wer aber das Brot wo vom Himmel herabchunnt isst wird nöd sterbe.

51 Ich bi das lebändige Brot wo vom Himmel herabcho isch. Wenn öpper vo dem Brot isst, wird er für immer läbe. Und i de Taat, s Brot woni geh werde, isch mis Fleisch, woni fürs Lebe vo de Wält opfere wird."

52 Das löst under de Jude en Striit uus und sie händ gseid: "Wie chan er eus sis Fleisch z ässe?"

53 Jesus het ihne erchlärt: "Eis staht fescht: Wänn ihr nöd s Fleisch vom Menschesohn issed und sis Bluet trinked, händ ihr keis Läbe i eu sälber.

54 Wer sich vo mim Fleisch ernährt und mis Bluet trinkt, het ewigs Läbe und ich wird en am letschte Tag uferwecke.

55 Mis Fleisch isch nämli die wahri Nahrig und mis Bluet das wahre Getränk.

 56 Wer sich vo mim Fleisch ernährt und mis Bluet trinkt, bliibt mit mir verbunde und ich mit ihm.

57 So wie de lebändig Vater mich gschickt het und ich durch de Vater läbe, so wird au de, wo sich vo mir ernährt, dur mich läbe.

58 Das isch s Brot wo vom Himmel herabcho isch. Es isch nöd wie damals wo eui Vorfahre ässed und dennoch gstorbe sind. Wer sich vo dem Brot ernährt, wird für immer lebe."

59 Das alles erchlärt het, won er in Kapẹrnaum inere Synagoge glehrt het.

60 Wo si das ghört händ, händ vili vo sine Jünger gmeint: "Was er seit, isch schockierend! Das cha sich doch keine lose!"

61 Jesus hät gwüsst, dass sini Jünger sini Wort kritisiert händ, und sie drum gfröged: "Nämed ihr dra Astoss?

62 Was isch denn erst wenn ihr de Menschensohn det hii uffahre gseht wo er vorher gsi isch?

63 Es isch de Geischt, wo Läbe git. S Fleisch isch vo gar kenem Nutze. Mini Wort, wo ich a eu grichtet han, sind Geischt und sind Läbe.

64 Aber es git einigi unter eu wo nöd glaubed." Jesus het nämlich vo Afang ah gwüsst wer nöd glaubt und wer sin Verräter würd sii.

65 Er hät dezue gfögt: "Darum han ich zu Eui gseit, dass niemert zu mir cha cho, es segi denn de Vater gwährt ihm."

66 Viel vo sine Jünger sind drum zum zrugg gange, was sie hinder sich gloh händ, und begleitet en nümme.

67 Da hät Jesus d Zwölf gfröget: "Wönd ier öppe au weg?"

68 Sịmon Petrus antwortete: "Herr, zu wem söue mer ga? Du hesch Wort vom ewige Läbe.

69 Mir glaubed und wüssed, dass du de Heiligi Gottes bisch."

70 Jesus erwideret: "Hani nöd eu zwölf uusgsuecht?i Eine vo eu isch jedoch en Verlümder."

71 Er hät demit Judas gmeint, de Sohn vo Sịmon Iskạriot, wo ihn verraten wür, obwohl er zu de Zwölf ghört hät.