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Johannes 1 vo 21

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Johannes 1 vo 21

NACH JOHANNES

1:1 Am Afang isch s Wort gsi, und s Wort isch bi Gott gsi, und s Wort isch e Gott gsi.

2 Das Wort isch am Afang bi Gott gsi.

3 Alles isch durs Wort is Dai cho und ohni das Wort isch gar nüüt is Dai cho.

Was is Dasein cho isch

4 dur s Wort, isch Läbe gsi, und s Läbe isch s Liecht vo de Mensche gsi.

5 Und s Liecht lüchtet i de Finsternis, aber d'Finsternis hets nöd überwältiget.

6 Es isch en Mensch cho, wo als Repräsentant Gottes gschickt worde isch. Si Name isch Johạnnes gsi.

7 Dä Maa isch als Züg cho. Er sött fürs Liecht als Züüg ufträte, damit dur ihn Mensch vo allne Art zum Glaube kämpfe.

8 Er isch nöd das Liecht gsi, sondern sött für das Liecht als Züg ufträtte.

9 Das wahre Liecht wo Mensche vo allne Art Liecht git isch im Begriff gsi id Welt z cho.

10 Er isch i de Wält gsii, und d Wält isch duren is Dasein cho, aber d Wält hät en nöd erchännt.

11 Er isch in sis eigene Dihei cho, aber sis eigene Volk het en nöd akzeptiert.

12 Doch alli, de nen ufnähm hän, däne het er s Rächt ge, Gottes Kinda z werde, wel sie a sin Name glaubt hän.

13 Und sie sind nöd dur Mensche na dur menschlichs Wend na dur de Wille vumene Maa gebore, sondern dur Gott.

14 So isch s Wort Mensch worde und unter uns gwohnt worde und mir hend sini Herrlichkeit gseh - e Herrlichkeit, wie sie en einzigzüügte Sohn vo sim Vater het – und er isch voller göttliche Anerkennig und Wohrheit gsi.

15 (Johạnes isch als Züg für ihn ufgschtande, ja er het usgruefe: "Von ihm hani gseit: 'De hinter mir chunnt, isch mir voruus, denn er het scho vor mir existiert.'")

16 Mir alli händ nämlich vo sinere Füll empfange, ja unverdienti Güte über unverdienti Güte.

17 Denn des Gsetz isch durch Moses ge, aba de unverdienti Güte un d Wohret sin durch Jesus Chrischtus kumme.

18 Kei Mensch het Gott jemals gseh; de einzigzügti Gott, wo a de Siite vom Vater isch, de het über ihn ufschluss geh.

19 Folgendes bezügt Johạnnnes, wo d Jude einigi Priester und Levị us Jerusalem zu ihm gschickt händ, um ihn z frage: "Wer bisch du?"

20 Offe hät er uusgsproche, ohni s z lüüge: "Ich bin nicht der Christus."

21 Da händs welle wüsse: "Wer bisch denn du? Elịa?", woruf er erwideret het: "Das bin ich nöd." "Bisch de Prophet?" "Nei!", het er gantwortet.

22 "Wer bisch du?" hend sie gfröget. "Säg eus das, damit mir dene wo eus gschickt hend chönned e Antwort geh. Was seisch du über dich selber?"

23 Er hät antwortet: "Ich bin ein Schtimm, wo i de Wildn rüeft: 'Ebnet den Weg Jehovas', so wie's de Prophet Jesaja gseit hät."

24 Die Abgsandte sind vo de Pharisäer cho.

25 Nun hends welle wüsse: "Wenn du nöd de Christus bisch und au nöd Elịa oder de Prophet, wieso tüfsch denn du?"

26 Johạnes het antwortet: "Ich tauf im Wasser. Zmitzt unter eu staht öpper woner nöd kenned,

27 de wo hinder mir chunnt. Und ich bi nöd würdig de Rieme vo sinere Sandale ufzbinde."

28 Das het sich in Bethạnie abgspielt, uf de andere Jordansiite, wo Johạnnes tauft het.

29 Am nächste Tag het er Jesus uf sich gseh und het gheisse: "Gsehnd, s'Lamm Gottes, wo d'Sünde vo de Wält wägnimmt!

30 Vo ihm hani gseit: 'Hinter mir chunnt en Maa wo mir voruus isch, denn er het scho vor mir existiert.'

31 Selbscht ich han ihn nöd kännt, aber damit er in Israel dütlich erkennt wird, deswege bin ich cho und tauf im Wasser."

32 Johạnes bezügt usserdem: "Ich ha de Geischt wiene Tuube usem Himmel abecho und er isch uf em bliebe.

33 Sälbscht i hanen nöd kännt, doch de glich wo mi beuftragt hät im Wasser z'tuufe, hät zu mer gseit: 'Uf wänn au immer du de Geischt abechömed und uf em bliib gsesch, dä isch es wo mit heiligem Geischt tauft.

34 Das hani gseh, und ich ha bezügt: Er isch de Sohn Gottes."

35 Am nächste Tag isch de Johạnnes wieder mit zwei vo sine Jünger zäme gstande,

36 und won er Jesus verbiigo het, het er gredt: "Gseht, des Lamm Gottes!"

37 Die beide Jünger händ das ghört und händ Jesus gfolgt.

38 Wo Jesus sich umdräit het und gsäh het, dass sie ihm gfolgt hend, het er sie gfrögt: "Wonach suechet ihr?" Sie hend erwideret: "Rabbi, wo übernachtisch?" (Rabbi bedütet übersetzt 'Lehrer'.)

39 "Chunnt, denn werdeder es gseh", het er gantwortet. Sie sind also mitgange und hend gseh, woner sini Unterkunft gha het, und sind a dem Tag bi ihm bliebe. Es isch um die 10ti Stund gsi.

40 Eine vo de beide, wo Johạnnes' Wort ghört händ und Jesus gfolgt gsi sind, het de Andreas gheisse und isch de Brüeder vom Sịmon Petrus gsi.

41 Er hät als Ersts sim Brüeder Sịmon begegnet, hät ihm verzellt: "Wir haben den Messịas gefunden" (was übersetzt "Christus" bedeutet),

42 und het en zu Jesus gfüehrt. Jesus het ihn agluegt und het gsait: "Du bisch Sịmon, de Sohn vo Johạnnnes. Mer wird dich Kẹphas nenne" (was übersetzt "Petrus").

43 Am nächste Tag het de Jesus nach Galilạ̈a wele ufbreche, und woner Philịppus begegnet het, het er ihn gforderet: "Folg mer noche."

44 Philịppus isch us Betsaida gsi, de Stadt vom Andreas und Petrus.

45 Philịppus hät Nathạnaël troffe und hät ihm brichtet: "Wir haben den gefunden, über den Moses im Gesetz und auch die Prophete geschrieben: Jesus, den Sohn Josephs,e aus Nạzareth."

46 Nathạnaël hät jedoch gseit: "Chan denn us Nạzareth öppis guets cho?", woruf Philịppus erwideret het: "Chum und sieh selber."

47 Jesus het Nathạnaël uf sich zuecho und het über ihn gseit: "Gsehnd mal! Das isch würkli es Israelit wo nüt Falsches isch!"

48 "Woher kennsch mich?", het de Nathạnaël gfrögt wo Jesus gseit het: "Bevor de Philịppus dich grüeft het, hani dich scho underem Figebaum gseh".

49 Nathạnaëls Reaktion isch gsy: "Rabbi, du bisch de Sohn Gottes, du bisch de König vo Israel."

50 jesus erwideret: "Glaubsch du das will ich dir gseit han das ich dich unterem feigebaum gseh han? Du wirsch na grösseres gseh."

51 Wiiter hät er gseit: "Es staht fescht: Ihr werdet de Himmel göffnet und d'Engel Gottes zum Menschensohn uf- und niederstiege gsehnd."