Jesaja 36 vo 66
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 36 vo 66
36:1 Im 14. König Hiskịas het König Sạnherib vo Assyrie gäge alli befestigte Städt in Juda agrichtet und het sie iignoh.
2 De König vo Assyrie het den de Rạbschakea mit eme riese Heer vo Lạchisch nach Jerusalem zum König Hiskịa gschickt. Si händ sich bi de Wasserleitig vom obere Teich a de Landstrass zum Wöschfäld ufgstellt.
3 Denn isch de Palastverwalter cho Ẹljakim, Sohn vom Hilkịja, mitem Sekretär Schẹbnah und em Gschichtsschriber Jọach, Sohn vo Ạsaaph, zu ihm use.
4 Der Rạbschake hat zu ihnen gesagt: "Richtet Hiskịa bitte aus: 'Der grosse König, der König von Assyren, laht dir sagen: "Woruf vertrausch du?
5 Du behauptisch: 'Ich han e Strategie und die nötig Schlagchraft für de Chrieg.' Aber das isch leeres Gerede. Uf wen vertrausch du, dass dus wagsch, dich gäg mich ufzlehne?
6 Du vertrausch doch nur uf das abknickte Schilfrohr Ägypte wo eim d Handflächi durebohrt wemmer sich druf stützt. So gahts jedem wo uf de Pharao de König vo Ägypte vertraut.
7 Villicht seisch ja: 'Mir vertraued uf euse Gott Jehova."Aber het nöd de Hiskịa dem sini Höhe und Altäre besitigt und zu Juda und Jerusalem gseit: 'Ihr sollt euch vor diesem einen Altar verbügen'?''
8 Gang jetzt bitte mit mim Herrn, em König vo Assyrie, folgendi Wette ii: Ich gib dir 2000 Ross wenn du gnueg Riter findsch.
9 Wie chasch da irgend en na so unbedütende Statthalter vo mim Herr zum Rückzug zwinge, selbst wennd dich uf d Chriegswage und Riter vo Ägypte verlasch?
10 Bini öppe gege de Wille Jehovas cho zum das Land zerstöre? Jehova sälber hät mer befohle: 'Marschiere i dem Land i und zerstörs.'''
11 Da händs gseit Ẹljakim, Schẹbnao und Jọach zum Rạbschake: "Sprich mit uns, deinen Diener, bitte aramạ̈ischa, denn wir verstehen die Sprache. Aber rede vor de Lüüt uf de Muur nöd i de Sproch vo de Jude."
12 De Rạbschake het gantwortet: "Het min Herr mich nur zu eu und euem Herr gschickt zum das uusrichte? Es betrifft doch au die Manne uf de Muur wo zäme mit eu ihrne eigene Kotte ässed und ihre eigene Urin trinke werdet."
13 Dänn hät de Rạbschake luut i de Sproch vo de Jude gruefe: "Hört die Wort des grossen König, des König des Assyrie!
14 De König laht eu sege: 'Lönd eu vom Hiskịa nöd tüüsche. Er chan eu nöd befreie.
15 Und lönd eu vo Hiskịa nöd dezue bringe, uf Jehova z vertraue, au wenn er seit: "Jehova wird eus ganz bestimmt rette. Die Stadt wird em König vo Assyrie nöd id Händ gheie."
16 Höret nöd uf Hiskịa, denn das seit de König vo Assyrie: "Schliesst Frieden mit mir und ergebed eu. Denn wird jede vo sim eigene Wyschtock und sim eigene Fieigebaum esse und Wasser us sinere eigene Zischtere trinke,
17 bis ich chume und eu ines Land bringe, wo wie euis eigene Land isch – wo's Getreide und neue Wy, Brot und Wygärte git.
18 Lönd eu vom Hiskịa nüt vormache wenn er seit: 'Jehova wird eus rette."Het au nur en einzige vo de Götter vo de Völker sies Land us de Hand vom Chönigs vo Assyrie befreit?
19 Wo sind dänn d Götter vom Hạmath und Ạrpad, wo sind d Götter vom Sepharwạjim? Hends de Samạria us minere Hand chöne befreie?
20 Keine vo dene Götter het sis Land us minere Hand befreit. Wie söll de Jehova Jerusalem rette?
21 Sie jedoch schwiegen. Keinen Wort hat erwidert, den den den König hatte befohlen: "Ihr sollt ihm keine Antwort geben."
22 De Palastverwalter Ẹljakim, Sohn vom Hilkịja, de Sekretär Schẹbnad und de Gschichtsschriber Jọach, Sohn vo Ạsaaph, sind den mit zerrissene Chleider zu Hiskịa gange und brichtet was de Rạbschake gseit het.