Jeremia 22 vo 52
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 22 vo 52
22:1 Das seit Jehova: "Gang abe zum Palast vom König vo Juda und überbringe ihm folgende Botschaft:
2 'König vo Juda wo uf em Thron David sitzisch ghör d Wort Jehovas, du mitsamt dine Diener und dim Volk, dene wo dur die Tore chömed!
3 Das seit Jehova: "Achtet Recht und Gerechtigkeit. Befreit den Beraubten aus der Hand des Betrüger. Behandlet kei aasässige Fremde schlecht und füegt keinem vaterlose Chind und keiner Witwe Schade zue. Vergisset keis unschuldigs Bluet a dem Ort.
4 Denn wenn ihr eu gwüsseschaft a die Wort hebet, denn werded die Könige, wo uf em Thron David hocke, dur d Tore des Hus iziehn, in Wage und uf Ross, sie zäme mit ihrne Diener und ihrem Volk.
5 'Wenner aber nöd uf die Wort ghöred, dänn schwör ich bi mir sälber', erklärt Jehova, 'dass das Huus zumene verwüschtete Ort wird.'
6 Denn das seit Jehova über s Huus vom König vo Juda: 'Du bisch für mich wie Gịlead, wie de Gipfel vom Lịbanon. Doch ich wird dich zunere Wildnis mache. Keini einzigi vo dine Städt wird bewohnt sii.
7 Und ich wird Vernichter gege dich isetze, jede mit sine Waffe. Sie werded dini beschte Zäder umhaue und is Füür gheie loh.
8 Und vieli Völker werded a dere Stadt verbii bringe und zunenand säge: "Warum het Jehova dere grossi Stadt so öppis ahta?"
9 Mer wird antworte: "Wiil sie de Bund vo ihrem Gott Jehova verloh und sich vor andere Götter verbüüted und ihne dient hend.
10 Rüehrt nöd um de Tote und bemitleidet en nöd. Vergissed stattdesse vill Träne um de wo wegzieht. Er wird nämlich nüme zruggkehre zum sis Geburtsland wieder zluege.
11 Denn das seit Jehova über Schạllum, de Sohn Josịas, de König vo Juda, wo anstatt sim Vater de Josịa regiert und de vo dem Ort wägzoge isch: 'Er wird nüm zruggkehre.
12 A dem Ort, wommer en verschleppt hät, wird er sterbe, und das Land wird er nüme wider gseh."
13 Wehe dem wo sis Huus ohni Gerechtigkeit baut und sini obere Rüüm ohni Recht wo sin Mitmensche umsuscht für sich schaffe laht wo ihm kei Lohn zahlt.
14 wo seit: 'Ich wird mir es grümigs Huus baue wo obe grossi Rüüm hät. Ich wirde Fänschter isetze und s mit Zäärnerholz täfle und zinnoberrot aastriche.'
15 Wirsch wiiterhin regiere, nur will du anderi bim Verarbeite vo Zederholz übertrumpfsch? Au di Vater gsst un trinkt, aba na ibasetzt Recht un Grechtigkeit, un s isch guet gange.
16 Er hät d'Rächtsaasprüch vom Schwache verteidigt und Arme und alles isch guet gsi. 'Isch das nöd demit gmeint, mich z'kenne?', erklärt Jehova.
17 "Aber dini Auge und dis Herz sind nur uf dine unehrlich erworbene Gwünn grichtet, druf, unschuldiges Bluet z vergesse, z betrüge und z erpresse.'
18 Deshalb seit Jehova über Jọjakim, de Sohn Josịas, de Juda König: 'Mer wird nöd um ihn traue: "Ach, min Brüeder! Ach, mini Schwöster!" Mer wird nöd um ihn traue: "Ach, Herr! Ach, seine Majestät!"
19 Wie en tote Esel wird er begrabe, ja fortgschleift und weggrüert, usserhalb vo de Tore Jerusalems.'
20 Steig uf de Lịbanon und schrei, erheb in Bạschan dini Stimm. Schrei vo Ạbarims us, denn alli dini liideschaftliche Liebhaber sind zerschmettert worde.
21 Ich han mit dir gredet, wo du dich sicher fühlsch. Aber du hesch gseit: 'I wird nöd ghöre."De Wäg hesch sit dinere Jugend verfolgt, will du hesch nöd uf mini Stimm ghört.
22 Es Wind wird all dini Hirte hüte und Dini liideschaftliche Liebhaber werded id Gfangeschaft gah. Dänn wirsch beschämt und gdemüetigt dasstah wäge all dim Unglück.
23 Die du im Lịbanon wohnsch wo du i de Zäder nüssisch wie wirsch stöhnd wenn dich Schmerze überfalled, Quale wie binere Gebärde!"
24 So wahr ich lebe!', erklärt Jehova. 'Selbst wenn du, Kọnja, Sohn vom Jọjakim, König vo Juda, de Siegelring a minere rächte Hand wärsch, würi di vo det abriisse!
25 Ich wird dich id Hand vo dene gäh, wos uf dis Lebe abgseh hend, i d Hand vo dene, wo du dich fürchtisch, id Hand König Nebukadnẹzar vo Babylon und i Hand vo de Chaldạ̈er.
26 Und ich wird dich und dini Muetter, wo dich gebore het, ines anders Land schleudered, in dem ihr nöd uf d Welt cho sind, und det werded ihr sterbe.
27 Ja, sie werded nie wieder is Land zruggkehre, nachdem sie sich sehned.
28 Isch de Maa Kọnja bloss en verachtete, zerbrochener Topf, es Gfäss wo keine will ha? Warum werded er und sini Nachkomme hinabgschlüderet und ines Land gworfe wo si nöd kenned?'
29 Erde, Erde, Erde, hör die Wort Jehovas!
30 Das seit Jehova: 'Vermerkt de Maa als Kinderlos, als en Maa, wo sis Lebe lang kein Erfolg wird ha, denn keinem sinere Nachkomme wirds glinge, ufem Thron David z hocke und wieder in Juda z herrsche.