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Jeremia 11 vo 52

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 11 vo 52

11:1 d'Jeremia het vo Jehova folgende Botschaft übercho:

2 "Höret die Wort vo dem Bundes! Teils de Lüüt vo Juda und de Bewohner vo Jerusalem mit:

3 'Das sagt Jehova, de Gott Israels: "Verflucht isch wer sich nöd a die Wort vo dem Bundes haltet,

4, den i mit äire Vorfahre gschlosse ha an däm Dag, an däm i sie üs Ägypte, us em Iiseschmelzopfe, uusefiehrt ha: 'Hört uf mini Schtimm un doet alles, wo i äich awies, un ihr den mi Volk wäre un i wär äich Gott si,

5 demit ich mich an Eid cha halte, won ich eure Vorfahre gschwore han: Ine das Land z'gäh, wo Milch und Honig flüssed, wie's hüt de Fall isch. Und ich antwortete: "Amen, o Jehova."

6 Jehova sait dänn zue mer: "Verkünd alli die Wort in de Städt Judas und uf de Strosse Jerusalems: "Hört die Wort des Bundes und führt sie us.

7 Denn fyrlich han ich euri Vorfahre a dem Tag ermahne, won ich sie us Ägypte usegfüehrt han, bis hüt, immer und immer wieder: "Höred uf mini Stimm."

8 Aber sie hend nöd ghört, na sinds mir ihres Ohr zue gwanderet, sondern jede het stur sim eigete böse Herz gfolgt. Also hani alles über sie bracht wo ich i dem Bund kündet gha han will sie die drin enthaltene Aordnige nöd hend wele usfüere.'"

9 Dänn hät Jehova zu mir gseit: "Es gibt eine Verschwörung unter den Männer Judas und den Bewohner Jerusalems.

10 Sie sind zruggkehrt zu de Vergehe vo ihrne Vorfahre us alter Ziit, wo sich weigeret händ, uf mini Wort z ghöre. Au sie folged anderi Götter und dienedne. S Huus Israel und s Huus Juda hend min Bund broche, wo ich mit ihrne Vorfahre gschlosse han.

11 Drum seit Jehova: 'Ich bringe Unglück über sie wo sie nöd chönd entcho. Wenn sie zu mir um Hilf alüte wird ich nöd uf sie ghöre.

12 Dann wäre de Schtädt Judas un de Bewohner Jerusalems zue d Götta go, de sie opfere, un um Hilf rüefe. Doch die Götter werded si zur Ziit vo ihrem Unglück uf kein Fall rette.

13 Denn dini Götter sind so viel worde wie dini Städt, oder Juda, und ihr händ so viel Altärä für die Schand ufgstellt, wies Strosse in Jerusalem git – Altäre zum em Baal z opfere.‘

14 Und du, bätte nöd für das Volk. Schrei nöd, sprich kei Gebät und fleh mich nöd für sie aa, denn ich wird nöd zuelose, wenn sie in ihrer Not zu mir rüefed.

15 Mit wellem Recht isch mini Liebste i mim Huus wenns so viel git wo bösi Plän usfüehre? Werded sie öppe mit heiligem Fleisch s Unglück abwände, wenns über dich chunnt? Wirsch zu dere Ziit juble?

16 Einsch het dich Jehova en üppige Olivebaum gnennt, schön aazluege mit sine edle Frücht. Under grossem Lärm het er dä Bauma azündet und me het sini Zweigi zerbroche.

17 Jehova, de Herr vu de Heere, wo dich pflanzt het, het Unglück gege dich verkündet wäg de schlechte Tate vum Hus Israel und vum Hus Juda, mit dene sie mich kränkt hän, indem sie däm Baal opferte hän.“

18 Jehova ungerrichtet mich damit ich Bscheid gwüsst han. Zu dere Ziit hesch mi gseh was si gmacht händ.

19 Ich bin wie es zuetraulichs Lamm gsi wo zum Schlachte gführt wird. Ich han nöd gwüsst, dass sie Schlimms geg mich pflanzed und gseid händ: "Lönd ois de Baum mit sinere Frucht zerstöre, lönd en uslösche usem Land vo de Lebende, damit sin Name nüm in Erinnerig bliibt."

20 Doch Jehova, de Herr vo de Heere, urteilt grächt. Er prüeft die innerschte Gedanke und s Herz. Lah mich dini Rach ah ihne gseh, ich han der ja min Rächtsfall übergeh.

21 Drum seit Jehova gäge d Männer vo Ạnathoth, wos uf dis Lebe abgseh händ und drohe: "Du darfsch nöd im Name Jehovas prophezeien, susch bringemer dich eigenhändig um",

22 ja drum seit Jehova, de Herr vo de Heere: "Ich werde sie zu de Rächeschaft zieh. Die junge Männer werded durs Schwert sterbe und ihri Söhn und ihri Töchter dur Hunger.

23 Nöd mal en Überrest wird vo ihne übrig blibe, denn ich wird Unglück über d Lüt vo Ạnathoth bringe i dem Jahr wo sie zur Rächeschaft zoge werded."